DE435286C - Automatischer Flaschenfueller fuer hohe Leistung bei innerhalb und ausserhalb der Flasche wirkendem Gegendruck - Google Patents

Automatischer Flaschenfueller fuer hohe Leistung bei innerhalb und ausserhalb der Flasche wirkendem Gegendruck

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DE435286C
DE435286C DEH105016D DEH0105016D DE435286C DE 435286 C DE435286 C DE 435286C DE H105016 D DEH105016 D DE H105016D DE H0105016 D DEH0105016 D DE H0105016D DE 435286 C DE435286 C DE 435286C
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bottles
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/06Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Automatischer Flaschenfüller für hohe Leistung bei innerhalb und außerhalb der Flasche wirkendem Gegendruck. Das Füllen von schäumenden, kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten, wie Bier, Limonade u. dgl., geschieht unter Gegendruck, um Kohlensäureverluste und Verluste durch Schäuinen zu vermeiden. Diese Arbeitsweise hat jedoch sehr große 'Nachteile im Gefolge, weil infolge des inneren Überdruckes in den Flaschen viel Flaschenbruch und damit große Füllgutv erluste entstehen und durch die umherfliegenden Splitter Verletzungen der Arbeiter vorkommen.
  • In Erkenntnis dieser Übelstände hat man vorgeschlagen, den ganzen Arbeitsraum, in dem die Flaschenfüller stehen, unter überdruck zu setzen, was praktisch undurchführbar ist, weil das Arbeiten in diesen Räumen zu anstrengend und auf die Dauer gesundheitsschädlich ist und weil die Kosten der ganzen Anlage mit Preßlufteinrichtung und dem Zutransport der leeren und dein Abtransport der vollen Flaschen in gar keinem Verhältnis zu dem für das Produkt erzielten Preise stehen können.
  • Dann hat man an Füllvorrichtungen gedacht, bei denen die Flaschen in einzelnen unter Überdruck stehenden Zellen, die eine oder mehrere Flaschen aufnehmen können, zum Füllen kommen sollten. Die bisher bekannt gewordenen Vorschläge beziehen sich jedoch nur auf Apparate für Handbedienung, die ungeeignet sind für maschinelle Zu- und Abführung der Flaschen und demzufolge den heutigen Ansprüchen an Leistung (4. ooo bis 6ooo Flaschen- Fülleistung in der Stunde mit einem Apparat) nicht genügen können. Dazu kommt noch, daß bei dieser Art von Füllapparaten die Zuführung des Füllgutes und der innen und außen wirkenden Preßluft durch ganz komplizierte Regulierhähne bewerkstelligt werden soll, die sehr teure Konstruktionen bedingen, weshalb die Füller auch nicht für kleine Betriebe, für die die Leistung vielleicht ausreichend gewesen wäre, zur Einführung gekommen sind.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein automatischer Flaschenfüller für hohe Stundenleistung bei innerhalb und außerhalb der Flaschen wirkendem Gegendruck, bei dem die Flaschen der unter Überdruck stehenden Füllmaschine maschinell zu- und abgefübrtwerden. Die neue Vorrichtung ist in einem Ausführungsbeispiel auf beiliegender Zeichnung in Abb. i bis 4. dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt nach Linie .4-B, Abb. 2 einen .Längsschnitt nach Linie C-D, Abb. 3 einen Grundriß und Abb. 4. einen Schnitt durch die maschinelle Ein- und Ausführungsvorrichtung bzw. Luftdruckausgleichsvorkehrung.
  • In einem feststehenden, luftdicht abgeschlossenen Druckbehälter a ist eine rotierende Scheibe b als Flaschenträger und darüber ein rotierender Füll, tbehälter c eingebaut. Scheibe und Füllgutbehälter haben die gleiche Drehzahl. Durch den Boden des Füllgutbehälters gehen die Füll- und Entlüftungsrohre d mit den Fußventilen c und den Flaschenzentrier- und Anpreßstulpen f. Das Ein- und Ausführen der Füll- und Entlüftungsröhren in die Flaschen erfolgt zwangläufig und automatisch durch Rollenführung in einer entsprechend ausgebildeten Führungsschiene g, die am inneren Rand des feststehenden Druckbehälters a angebracht ist. Das Einführen der leeren und das Ausführen der gefüllten Flaschen in bzw. aus dem unter Luftüberdruck stehenden Füllraume geschieht maschinell, z. B. mittels eines der Flaschenform angepaßten: Drehsternes h, der in einem -zylindrischen Mantel i. luftdicht eingeschliffen ist. Der zylindrische Mantel ist im Druckbehälter fest eingebaut, oben geschlossen und unten gegen die rotierende Flaschentragscheibe abgedichtet. Für den Ein- und Austritt der Flaschen sind in dem zylindrischen Mantel nur je eine Öffnung h und L vorgesehen. Der Füllgutbehälter wird durch Rohr -in. gefüllt und die Preßluft dein Druckbehälter durch Rohr n zugeführt. o ist ein Schwimmregulierventil, das ein zu hohes Anfüllen des Füllbehälters verhütet.
  • Der Arbeitsgang ist folgender: Die leeren Flaschen «erden mittels der bekannten Transportbänder dem luftdicht abschließenden Drehstern h, des Füllers zugeführt. Dieser erfaßt die leeren Flaschen, schiebt sie weiter in den Füller, bis sie auf die rotierende Scheibe b als Flaschenträger zu stehen kommen. Durch -die in dem den Drehstern luftdicht unischließenden Mantel i befindliche Üffnung h gelangen die leeren Flaschen infolge der Drehung der Scheibe b in den eigentlichen Füllraum. Im Druckbehälter a stehen nun die zu füllenden Flaschen sowohl innerlich als auch äußerlich unter gleichem Druck. Ein Zerbersten der Flaschen, verbunden mit Füllgutv erlust und Verletzungsgefahren für die Arbeiter, ist nunenehr ausgeschlossen. Die Füll- und Ent-:üftungsrohre d tauchen zwangläufig geführt und automatisch in die Flaschen ein. Die Flaschenzentrier- bzw. Anpreßstulpen f rich-,en die Flaschen aus und pressen sich an den Flaschenmund an. Beim Aufstoßen der Füllrohre auf die Flaschenböden öffnen sich die Fußventile e. Das Füllgut kann nun aus dem Behälter c durch die eigene Schwere ohne zu schäumen und ohne jeden Kohlensäureverlust zufließen, ohne besondere Betätigung irgendwelcher -komplizierter Hähne. Die in den Flaschen befindliche Luft entweicht durch die i:i den Fülrrohren eingelöteten Entlüftungsröhrchen. Sobald die Flasche gefüllt ist, «-erden die Füllrohre zwangläufig wieder gehoben. Das Fußventil schließt sich, damit kein Füllgut nachlaufen kann. Der Austritt der gefüllten Flaschen aus dem Druckraum erfolgt in derselben 'Weise wie der Eintritt. Die gefüllte Flasche wird auf der Drehscheibe b durch die im zylindrischen Mantel i befindliche Öffnung L in den Drehstern h befördert, der die gefüllte Flasche auf das Transportband abführt. Ein praktisch in Betracht kommender Druckabfall im Füller kann nicht entstehen, weil nur die einer Flaschenzelle im Drehstrom entsprechende Luftmenge abblasen kann und diese Menge ohne die geringste Druckschwankung vom angeschlosser:en Luftkompressor. ersetzt wird.
  • Die Vorteile voliegender Erfindung gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen sind folgende: Das Füllen der Flaschen geschieht in einem vollständig geschlossenen Füller bei innerhalb und außerhalb der Flaschen wirkendem Gegendruck. Die Flaschen werden dem unter Luftüberdruck stehenden Füllraume maschinell zugeführt und ebenso abgeführt, wodurch eine den heutigen Ansprüchen entsprechende hohe Stundenleistung erzielt wird. Sämtliche bisher erforderlichen Regulierhähne sind vermieden, daher wesentliche Verbilligung in der Ausführung und größere Betriebssicherheit.

Claims (1)

  1. P.1TENT-A\ SpRu cii: Automatischer Flaschenfüller für hohe Leistungen bei innerhalb und außerhalb der Flasche wirkendem Gegendruck, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschen in einem vollkommen geschlossenen Füller gefüllt und diesem durch eine den Druckverlust ausschließende Vor richtung (z. B. einem luftdicht abschließenden Drehstern ) maschinell zu- und abgeführt werden.
DEH105016D 1926-01-19 1926-01-19 Automatischer Flaschenfueller fuer hohe Leistung bei innerhalb und ausserhalb der Flasche wirkendem Gegendruck Expired DE435286C (de)

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