DE43409C - Schablonenschlitten zum Ziehen von hohlen und erhabenen Gesimsen - Google Patents

Schablonenschlitten zum Ziehen von hohlen und erhabenen Gesimsen

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DE43409C
DE43409C DENDAT43409D DE43409DA DE43409C DE 43409 C DE43409 C DE 43409C DE NDAT43409 D DENDAT43409 D DE NDAT43409D DE 43409D A DE43409D A DE 43409DA DE 43409 C DE43409 C DE 43409C
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Germany
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cornices
raised
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iron
carriage
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43409D
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English (en)
Original Assignee
H. JANSEN in Duisburg am Rhein, Sonnenwall 5
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/04Patterns or templates; Jointing rulers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Der vorliegende Schablonenschlitten besteht nur aus Metall; derselbe hat an den beiden Längsseiten Winkeleisen, von denen das eine ausschliefslich zum Ziehen von geraden Gesimsen, das andere für Gesimse, welche an hohlen Wänden, Bögen u. s. w. angebracht werden, verwendet wird.
Sowohl an den beiden Querseiten, als auch links und rechts von der Mitte des Schlittens befinden sich gereifelte Eisenplatten. Von diesen sind die beiden ersten und die auf der rechten Seite von der Mitte rechtwinklig an ■ den beiden Winkeleisen durch Niete befestigt, während die auf der linken Seite verschiebbar ist.
In die beiden äufseren Querplatten sind je zwei Löcher gebohrt, durch welche je zwei Schraubenbolzen gehen, an deren äufseren Enden eine ebenfalls gereifelte Eisenplatte befestigt ist, während an den anderen, nach der Mitte des Schlittens zugewendeten Enden je zwei zu diesen Schrauben passende Muttern angebracht sind; ebenso ist die auf der rechten Seite, von der Mitte des Schlittens aus gerechnet, befestigte Eisenplatte durchbohrt, durch welche, entsprechend den beiden äufseren Querplatten, zwei Schraubenbolzen gehen, an deren einem Ende die oben erwähnte verschiebbare Platte und an deren anderem Ende je eine Mutter angebracht ist.
Zwischen je eine feststehende und eine verschiebbare Eisenplatte \vird nun die jedesmal zu gebrauchende Schablone eingesetzt und vermittelst der an oben genannten Schraubenbolzen befindlichen Muttern durch den dazu passenden Schraubenschlüssel fest zwischen dieselben eingeklemmt.
Aufserdem befindet sich an einer der Längsseiten neben dem schon vorhandenen Winkeleisen f, wie Fig. ι zeigt, noch ein zweites g in einem Abstande von ca. 7 mm, welches in der Mitte durchbrochen ist. Auf dem Winkeleisen f liegt eine Platte e.
In den beiden Winkeleisen f und g und der Platte e sind sechs Oeffnungen; durch die beiden inneren gehen zwei eiserne Bolzen a, die dazu dienen, die Platte e am Winkeleisen f zu befestigen. Die Platte e hält einen Eisenstab d. Durch die vier äufseren Oeffnungen gehen Schraubenbolzen b und c; der Eisenstab d und die Schraubenbolzen b und c tragen eine dünne Stahlplatte h, an welche sowohl an den Seiten, als auch in der Mitte je ein kleines Eisenplättchen i gelöthet ist, welche zur Führung des Schlittens dienen, und zwar ist die Platte h mit d verlöthet und mit b und c durch Scharniere verbunden. Zwischen den Winkeleisen f und g befinden sich in den Schraubenbolzen b und c Muttern, bei deren Andrehung durch den Schraubenschlüssel man die Platte h in die in der Zeichnung bei Fig. ι und 2 durch schraffirte Linien angedeuteten bogenförmigen Richtungen versetzen kann.
Der ganze Schlitten ist, wie Fig. 2 zeigt, mit einem Eisenblech überdeckt, welches in
der Mitte winklig eingebogen ist, zum Schütze der einzelnen Schrauben und Muttern.
Der Schwerpunkt und Hauptnutzen meiner Erfindung liegt nun gerade darin, dafs man die Platte h auf die beschriebene Art und Weise zum Ziehen von Gesimsen beliebig bogenförmig biegen kann, ohne dafs jedesmal die Herstellung eines passenden Schlittens dazu erforderlich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schablonenschlitten zum Ziehen von hohlen und erhabenen Gesimsen, gekennzeichnet durch die mit Führungsstücken i versehene Stahlplatte h, welche mit dem Schlitten durch den Eisenstab d fest, durch die vier Schraubenbolzen b und c gelenkig verbunden ist und durch letztere nach innen und aufsen bogenförmig gespannt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43409D Schablonenschlitten zum Ziehen von hohlen und erhabenen Gesimsen Expired - Lifetime DE43409C (de)

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