DE433481C - Verfahren zur Regelung des Gasgemisches bei mit natuerlichem Saugzug arbeitenden, mit Gas geheizten Feuerungsanlagen - Google Patents

Verfahren zur Regelung des Gasgemisches bei mit natuerlichem Saugzug arbeitenden, mit Gas geheizten Feuerungsanlagen

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DE433481C
DE433481C DEA42365D DEA0042365D DE433481C DE 433481 C DE433481 C DE 433481C DE A42365 D DEA42365 D DE A42365D DE A0042365 D DEA0042365 D DE A0042365D DE 433481 C DE433481 C DE 433481C
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/60Devices for simultaneous control of gas and combustion air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regelung des Gasgemisches bei mit natürlichem Saugzug arbeitenden, mit Gas geheizten Feuerungsanlagen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, hei Feuerungsanlagen eine Regelung des Geinisches dadurch vorzunehmen, daß z. B. mit Hilfe voll in die Gas- und Luftleitungen eingebauten Staurändern o. d-1. der Druck in diesen Leitungen fest-,-stellt und durch ein in die Luftleitung eingebautes Regelglied die Luftillenge bz«-. der Luftdruck so eingestellt wird, claß Luftmenge und Gasmenge bzw. Luftdruck und Gasdruck jeweils in dein richtigen Verhältnis zueinander stehen. Diese Gemischregler lasen sich jedoch für Feuerungsanlagen, die mit natürlichem Saugzug arbeiten, hei denen also keine Luftzuführung durch eine Luftleitung erfolgt, insbesondere bei derartigen Feiiertin;sanlazen von hesonderer Größe, wie mit Hochofengas beheizten Kesseln, CowperApparaten usw., nicht verwenden, weil sich hier eine Regelung der einströmenden Luft nicht durchführen läßt.
  • Die Erfindung hilft diesem Übelstande dadurch ab, daß durch eine Regelvorrichtung an der Gaseintrittsstelle der gleiche Druck hervorgebracht wird, welcher all der Lufteintrittsstelleherrscht. Da die Lufteintrittsstelle mit der atmosphärischen Luft in Verbindung steht, wird man die Einrichtung so treffen, claß auch der Gasdruck an der Gaseintrittsstelle beständig auf Atmosphärendruck gehalten «wird. Es wird dann durch den natürlichen Zug der Feuerungsanlage stets das einmal eingestellte richtige Verhältnis von Luft und Gas selbsttätig beibehalten werden, und eine Regelung des Gemischverbrauches erfolgt dann lediglich durch die Esse, da durch den Essenschieber der natürliche Saugzug geregelt werden kann.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch, und zwar zeigt Abb. i die Anwendung auf eine einzelne Feuerungsstelle, während Abb. 2 die Anwendung auf eine Anzahl parallel geschalteter Feuerstellen veranschaulicht.
  • In Abb: i sei a eine Feuerstelle der in Frage stehenden Art, z. B. ein Cowper- Apparat. Die- Luft strömt durch die Lufteinsaugöffnung h ein, während das Gas, z. B. Gichtgas, durch das Rohr c zugeführt wird. In das Rohr c ist nun an der Stelle, welche der Mündung des Rohres b entspricht, ein Staurand (i eingebaut, mit dessen Hilfe in an sich bekannter Weise der Gasdruck an dieser Stelle, an welcher das Gas in die Verbrennungsanlage eintritt, gemessen werden kann. Der Druck wirkt ebenfalls in bekannter, nicht gc zeiclineter Weise, z. B. auf eine Membran oder einen Kolben oder einen sonstigen Servomotor, welcher ein in die Leitung c eingebautes Regelventil, z. B. eine Drosselklappe c, derart steuert, daß der Gasdruck an der Eintrittsstelle des Gases in die Feuerungsanlage stets auf Atmosphärendruck gehalten wird. Steigt der Druck in der Leitung c, so wird durch die dadurch erfolgende Bewegung der Membran die Drosselklappe e weiter geschlossen. Bei sinkendem Druck wird sie entsprechend weiter geöffnet.
  • Da demnach an der Luft- und an der Gaseintrittsstelle stets Atmosphärendruck herrscht, wird der in der Verbrennungsanlage herrschende natürliche Saugzug stets in dein gleichen Verhältnis Luft und Gas ansaugen. Es wird also stets das gleiche Mischungsverhältnis vorhanden sein. Um die anzusaugende Gesaintgeinischmenge zu regeln, ist es nur notwendig, den natürlichen Zug in der Verbrennungsanlage zti erhöhen oder zu erniedrigen, was z. B. durch eine g'eringere oder weitere Üffnung des Essenschiebers erfolgen kann. Das -'erhältnis der Lufteintrittsöffnung zu der Gaseintrittsöffnung muß natürlich von vornherein so bemessen sein, daß bei gle,'clieni Druck die eintretende Gas- und Luftmenge das richtige Gemisch bilden. Bei Anlagen, bei denen die Luft nicht durch eine bestimmte öffnung eingesaugt wird, sondern bei denen die Luft z. B. durch einen Rost oder eine sonstige bezüglich ihres Querschnittes nicht erfaßbare öffnung in die Verbrennungsanlage eintritt, ist es zweckmäßig, für die erste Regelung-in die Gasleitung zwischen Staurand und Eintrittsstelle des Gases in den Ofen einen Regelschieber o. dgl. anzubringen, welcher so eingestellt wird, daß bei gleichem Druck an der Gas- und Lufteintrittsstelle das gewünschte Gemisch gebildet wird.
  • An Stelle des Staurandes kann natürlich auch irgendeine andere Einrichtung treten, durch welche der Druck an der Gaseintrittsstelle gemessen werden kann.
  • Handelt es sich, wie in Abb. 2 gezeigt, tun mehrere parallel geschaltete Verbrennungsanlagen f, f1, f2, so können sämtliche Anlagen an die gleiche Gaseinströmungsleitung ä angeschlossen werden, und es braucht in diese nur eine einzige Drucknießvorrichtung h, eingeschaltet werden, die den Druck an dieser Stelle auf Atmosphärendruck hält. In die Abzweigleitungen, welche von der Leitung g nach den einzelnen Feuerungsanlagen führe-.i, schaltet man dann Widerstände, z. B. Stauränder in., in.', in2, ein, welche den Widerstand in der Leitung g, der ja für die verschieden weit liegenden Feuerstellen verschieden ist, ausgleichen, derart, daß der Gesamtwiderstand von der Stelle h bis in den Verbrennungsraum f die gleiche Größe besitzt. Es können auch sämtliche Abgase in eine gemeinsaine Abzugsleitung i abgeführt werden, um den Saugzug in ihnen gleichmäßig durch einen Essenschieber h regeln zu können.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Verfahren zur Regelung des Gasgemisches bei mit natürlichem Saugzug arbeitenden, mit Gas geheizten Feuerungsanlagen, insbesondere großen Feuerungsanlagen, wie mit Hochofengas beheizten Kesseln, Cowper-Apparaten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Gases an der Gaseinströmstelle auf Atinosphärendruck gehalten wird und die Regelung lediglich durch -Veränderung des Zuges erfolgt.
  2. 2, Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren parallel geschalteten Feuerungsanlagen die Gaseinströmungen und die Abgasleitungen an gemeinsame Rohre angeschlossen werden und die Druckregelungs- bzw. Zugregelungsvorrichtungen an diesen gemeinsamen Ein- und Ausströniroliren vorgesehen sind.
DEA42365D 1924-06-01 1924-06-01 Verfahren zur Regelung des Gasgemisches bei mit natuerlichem Saugzug arbeitenden, mit Gas geheizten Feuerungsanlagen Expired DE433481C (de)

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