DE43140C - Walzwerk zur Herstellung von Geschossen - Google Patents

Walzwerk zur Herstellung von Geschossen

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DE43140C
DE43140C DENDAT43140D DE43140DA DE43140C DE 43140 C DE43140 C DE 43140C DE NDAT43140 D DENDAT43140 D DE NDAT43140D DE 43140D A DE43140D A DE 43140DA DE 43140 C DE43140 C DE 43140C
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Germany
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rollers
roller
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DENDAT43140D
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English (en)
Original Assignee
CH. FAIRBAIRN und M. WELLS in Manchester, Lancaster, England
Publication of DE43140C publication Critical patent/DE43140C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/14Making articles shaped as bodies of revolution balls, rollers, cone rollers, or like bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Lancaster, England).
Die Erfindung bezieht sich auf Apparate, welche aus paarweise einander gegenüberliegenden Walzen bestehen, die so gestaltet sind, dafs sie, wenn sie in derselben Richtung rotiren, ein zwischen die Walzen gebrachtes Metallstück derart bearbeiten und letzteres infolge der Reibung gegen die Walzen so in Rotation versetzen, dafs das Arbeitsstück eine konoidische oder andere Gestalt von kreisrundem Querschnitt erhält.
Der Apparat ist in seiner einfachsten Form in den Fig. i, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des Apparates, Fig. 2 eine Ansicht von oben, und
Fig. 3 ein Schnitt desselben.
Auf jeder der beiden parallelen Wellen A A, welche durch das Getriebe G in derselben Richtung und unter gleicher Winkelgeschwindigkeit in Umdrehung gesetzt werden, sitzen zwei Walzenpaare R und F, von denen das vordere, R, welches Vorwalzenpaar genannt werden mag, ein dem Kaliber des zu verfertigenden Gegenstandes fast gleiches Profil besitzt, während das Profil des hinteren oder Fertigwalzenpaares F genau dem Kaliber des vollendeten Werkstückes entspricht. Die Entfernung der beiden Wellen A A von einander ist so berechnet, dafs das zwischen ihnen durchpassirende Werkstück zwischen dem Fertigwalzenpaar FF die genaue Gestalt und Gröfse erhält.
An einem Gestell JS, welches an einem Zapfen oder auf andere Weise so angebracht ist, dafs es nach der zwischen den beiden Walzenpaaren R F befindlichen Oeffnung hin oder von derselben fortgerückt werden kann, sitzen weitere Walzenpaare C D, welche Zuführungswalzen genannt werden sollen und deren Profile denjenigen der Walzen R F entsprechen, jedoch von geringerem Durchmesser als diese sind. Nachdem das Gestell B mit den Walzen CD zurückgezogen ist, wird die zu bearbeitende runde Metallstange zwischen die Peripherien der drei Walzenpaare gebracht und dann durch Vorrücken der Zuführungswalzen, welches mittelst einer Schraube S oder durch hydraulischen Druck oder auf andere Weise geschieht, vorgerückt, so dafs die Stange allmälig zwischen die Walzenpaare R F und schliefslich durch die zwischen diesen befindliche Oeffnung gedrückt wird.
Während das äufserste Ende P des Werkstückes zwischen dem Fertigwalzenpaar F F1 seine richtige vollendete Form erhält, wird der hintere Theil Q. von dem Vorwalzenpaar R R1 vorbearbeitet. Das fertige Stück P wird nun abgebrochen oder abgeschnitten, und es kann dann die Stange weiter verarbeitet werden, indem nun das vorgearbeitete Stück Q. unter das Fertigwalzenpaar FF1 gebracht wird, während ein neuer hinterer Theil der Stange unter dem Vorwalzenpaar R R J sich befindet. Die besonderen Zuführungswalzen können mehr oder weniger schräg zu den Achsen der anderen Walzenpaare angeordnet werden, wie solches für die Gestalt des Werkstückes am zweckmäfsigsten erscheinen mag. Eine abgeänderte
Anordnung ist in Fig. 4 in Vorderansicht und in Fig. 5 in einer Ansicht von oben dargestellt. Statt zweier sind vier parallele Wellen AAA1A1 vorhanden, von denen jede eine Walze trägt. Zwei derselben, R R1, liegen einander diametral gegenüber und bilden die Vorwalzen, während hinter diesen die beiden Fertig walzen FF1 liegen; die Achsen dieser letzteren liegen in einer Ebene, welche zu derjenigen der Achsen der beiden anderen Walzen R Rx senkrecht steht. Die beiden Wellen A1A1 tragen bezw. eine Vor- und eine Fertigwalze und sind in einem festen Gestell H gelagert, während die beiden anderen Wellen A A in einem Gestell B gelagert sind, welches von dem festen Gestell H, an welchem das bewegliche Gestell B, wie in .der Zeichnung angedeutet, drehbar angebracht ist, fortgerückt oder demselben genähert werden kann. Während das bewegliche Gestell B mit seinen Walzen von H abgerückt ist, wird die zu bearbeitende Stange zwischen die Walzen gebracht und dann das bewegliche Gestell B mit seinen Walzen allmälig mittelst einer Schraube 5 oder auf eine andere WTeise bis zu einem bestimmten Haltepunkt vorgerückt. Die Metallstange wird, so wie oben beschrieben, an ihrem vorderen Ende in die gewünschte fertige Gestalt gebracht und an ihrem hinteren Theile vorgearbeitet. Ist der zu verfertigende Gegenstand von konoidischer Gestalt, wie z. B. ein Geschofs, so ist es vortheilhaft, um mit Sicherheit gegen die Spitze zu und an der Spitze selbst die volle Form hervorzubringen, an den Oberflächen der Walzen flache, schraubenförmige Rinnen mit zwischenliegenden Feldern anzubringen, welche nach der Rotationsebene zu geneigt liegen und das Bestreben haben, das Metall des Werkstückes nach der Spitze zu, nach vorn zu drängen. Um die Arbeit der Vorwalzen zu erleichtern, werden die vorderen Enden derselben am besten bei r mit schrä'gkantigen, vorspringenden Rändern versehen, die als Schneiden wirken und in das Metall, da, wo später das fertige Stück von dem verarbeiteten Theile abgetrennt werden soll, einen tiefen Einschnitt hervorbringen. Um die Vorwalzen auf die richtige Länge einstellen zu können, so dafs dieselben in der dem fertigen Stück entsprechenden Länge die Metallstange bearbeiten, werden sie in zwei Theilen oder Längen hergestellt, von denen jeder mit einem oder mehreren Vorsprüngen versehen ist, die in entsprechende, am anderen Theile befindliche Vertiefungen, gleich wie die Zähne einer Kupplung, eingreifen. Die Länge jeder Vorwalze .Ri?1 wird dadurch regulirt, dafs der vordere Theil derselben die Welle entlang mehr oder weniger vorgeschoben und dann durch geeignete Stellschrauben festgestellt wird, so dafs die für das fertige Stück erforderliche Länge des Metallstabes zwischen dem vorderen und hinteren Rande der Vorwalzen zu liegen kommt.
Vor den getheilten Vorwalzen sitzen Federn T, welche, wenn durch Verringerung des Durchmessers des Arbeitsstückes die Länge desselben zunimmt, nachgeben. Es empfiehlt sich ferner, einer der Walzen an ihrer Oberfläche eine von den anderen Walzen etwas verschiedene Geschwindigkeit dadurch zu geben, dafs der Durchmesser dieser Walze von etwas abweichender Gröfse genommen wird. Hierdurch wird bewirkt, dafs das Arbeitsstück gleichzeitig abgeputzt, seine Oberfläche geglättet und von Schuppen gereinigt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An einem Apparat zur Herstellung konoidisch geformter Geschosse und anderer Gegenstände von kreisrundem Querschnitt mittelst Walzen die Combination eines Vorwalzenpaares R mit einem hinter letzterem liegenden Fertigwalzenpaar F derart, dafs je eine Vor- und eine Fertigwalze auf derselben Achse A befestigt sind, wobei die Vorwalze zwecks Längenregulirung aus zwei gekuppelten Theilen besteht, deren einer fest auf der Achse sitzt, deren anderer aber auf derselben gleiten kann und durch eine Feder T an den festen Theil geprefst wird, während das Werkstück zwischen diese Walzenpaare von unten her geprefst wird, und zwar durch ein mit Zuführungswalzen C D versehenes Hebelgestell B.
  2. 2. Eine Abänderung der unter 1, gekennzeichneten Construction, bei welcher die vier Walzen auf besondere Achsen gesteckt werden, welch letztere, sich diagonal gegenüberliegend, so angeordnet sind, dafs die Tragachsen je einer Vor- und einer Fertigwalze von einem drehbaren Gestell B getragen werden, welches mittelst Schraube S oder auf andere Art von dem festen Walzengestell so weit abzuheben ist, dafs das Arbeitsstück zwischen die Walzen geführt werden kann, Fig. 4 und 5.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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