DE431327C - Selbstinduktionsspule zur Pupinisierung der einzelnen Doppelleitungsschleifen kombinierter Leitungssysteme - Google Patents

Selbstinduktionsspule zur Pupinisierung der einzelnen Doppelleitungsschleifen kombinierter Leitungssysteme

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DE431327C
DE431327C DEW65487D DEW0065487D DE431327C DE 431327 C DE431327 C DE 431327C DE W65487 D DEW65487 D DE W65487D DE W0065487 D DEW0065487 D DE W0065487D DE 431327 C DE431327 C DE 431327C
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Description

  • Selbstinduktionsspule zur Pupinisierung der einzelnen Doppelleitungsschleifen kombinierter Leitungssysteme. Die Erfindung betrifft eine Selbstinduktionsspule zur Pupinisierung der einzelnen Doppelleitungsschleifen kombinierter Leitungs-Systeme.
  • Gemäß der Erfindung werden die jedem Einzelleiter von Hin- u#U Rückleitung der Schleifen zuzuordnenden Wicklungen der Selbstinduktionsspule mit zueinander gekreuzten Wicklungsebenen angeordnet, in solcher Weise, daß je nach dem wechseln-den Richtungssinn der die Einzelwicklungen durchfließenden Ströme der resultierende, magnetische Kraftlinienfluß innerhalb der Spule in wechselnder Diagonalrichtung den Innenraum der Wicklungen durchsetzt. Die Drahtwicklungen werden zweckmüßigerweise auf einem ferromagnetischen Kern angeordnet um die Koppelung zwischen den Wicklungen möglichst vollkommen fest zu gestalten.
  • Als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht die Zeichnung schematisch eine Spule für Leitungen mit Doppelsprechbetrieb.
  • In. Abb. i stellt i die der Hinleitung einer Stromschleife zuzuordnende Stelbstinduktionswicklung der Pupinspult dar, 2 die der Rückleitung zuzuordnende Wicklung. Wie Abb. i zeigt, seien diese beiden Wicklungen mit sich senkrecht kreuzen-den Ebenen evtl. lagenw,eise ineinander gewickelt. Ein üi der Stromschleife fließender Strom (Stammkreisstrom) ,erzeugt über die Spulen i und 2 ein magnetisches Feld, dessen Richtung durch den Pfeil a angedeutet sein möge. Bei einem Strom in der Kombinationsschleife, bei der unsere genannte Stammschleife also die Hinleitung bildet, ist der Richtungssinn des Stromes in Wicklung 2 gegenüber dem in Wicklung i jetzt umgekehrt, wie vorher beim Stammstrom- Dies bewirkt, daß nun ein resultierendes Magnetfeld in den Spulen erzeugt wird, welches durch Pfeil b angedeutet ist und senkrecht zu der Richtung des obengen.annten Magnetfeldes die Spulen durchsetzt. Der Stammleitungsstrom. erzeugt also ein Feld in der Diagonale a zwischen den Wicklungen, der Viererstrom ein Feld in der Diagonale b.
  • Zweckmäßig bringt man die Wicklungen auf einen kreu7förmigen Eisenkern. 3 (Abb. 2) und umgibt das Ganze mit einem zylinderförmigen Mantel 4. Man erhält so eine Pupüispule für Viererkreispupinisierung, welche mit den gleichen Spulenwicklungen. sowohl im reellem wie Im kombinieren. Stromkreise wirksam ist und außerordentlich günstige elektrische Eigenschaften besitzt. Diese gümtige Wirkung ist eine Folge best:ä=ter'Synünetrieeigienschaften der Wicklungen, welche in dieser Anordnung, zylindersektorförnügen Querschnitt haben und infolgedessen sowohl im Kern wie im Mantel von Punkt zu Punkt gle!-ch-es niagnetisckes Gefälle erzeugen. Außerdem hat die Spule den Vorteil größter Einfachheit und Billigkeit-Der innere Kreuzkern wird zweckmäßigerweise aus einem Eisendrahtzylinder gepreßt:. An Stelle eines Kreuzkernes aus einem Stück kann er auch aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt sein.
  • Abb. 3 zeigt im ausgezogenen Teir die Einschaltung der Spulen in ein-er Gruppe von zwei zu einer Phantornschleife verbundenen Stammleitungem. Es ist ein besonderer Vorteil der 'beschriebenen Spulen, daß sie auch wirksam bleiben, wenn einzelne Gruppen von Stammleitungen wiederum unter sich zu neuen Phantomschleifen kombiniert werden, wie das in Abb. 3 durch den ausgezogenen Teil zusammen mit dem punktierten Teil angedeutet ist.

Claims (2)

  1. P,ATENT-ANsrp,ficiiE: i. Selbstinduktionsspule zur Pupinisierung der einzelnen Doppelleitungsschleifen kombinierter Leitungssysteme, dadurch gekennzeichnet, daß die jedem Einzelleiter von Hin- und Rückleltungl der Schleife zuzuordnenden Wicklung#en, der Selbstinduktionsspule mit zueinander- gekreuzten Wicklungsebenen angeordnet sind.
  2. 2. SelbstinduktiK>nsspu-le nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein kreuzförmiger Eisenkem vermendet wird, wodurch die Wicklung zylindersektorenförnägen Querschnitt erhält. -
DEW65487D 1923-08-01 1924-02-16 Selbstinduktionsspule zur Pupinisierung der einzelnen Doppelleitungsschleifen kombinierter Leitungssysteme Expired DE431327C (de)

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