DE43124C - Tintenfafs - Google Patents

Tintenfafs

Info

Publication number
DE43124C
DE43124C DENDAT43124D DE43124DA DE43124C DE 43124 C DE43124 C DE 43124C DE NDAT43124 D DENDAT43124 D DE NDAT43124D DE 43124D A DE43124D A DE 43124DA DE 43124 C DE43124 C DE 43124C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
vessel
ink
edge
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43124D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. KLETTE in Buchholz i. S
Publication of DE43124C publication Critical patent/DE43124C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Bestandtheile dieses Tintenfasses sind zwei cylindrisch ausgehöhlte Gefäfse α und b. Sie sind so gestaltet und bezüglich ihres Gröfsenverhältnisses zu einander so bemessen, dafs das kleinere b kolbenartig in das gröfsere hineinpafst und dessen Höhlung etwa bis zu einem Dritttheil der Höhe ausfüllt.
Der Boden des gröfseren Gefäfses α fällt in der Regel und vortheilhafterweise gleichmäfsig nach der Mitte zu ab, diese selbst aber, ist unter allen Umständen erhöht, so dafs aus der event, seichten trichterartigen Einsenkung eine kleine Halbkugel hervorragt. Ebenso ist der Boden des kleinen Gefäfses b, der in der Mitte eine kleine runde Oeffnung zeigt, emporgehoben, und zwar so hoch, dafs der Rand dieser Oeffnung etwa in gleicher Höhe mit dem äufseren Gefäfsrand liegt, in der Regel aber diesen überragt. Dabei ist dem Boden dieses Gefäfses äufserlich die Gestalt eines Trichters gegeben, dessen Wände aber nicht geradlinig von oben nach unten, sondern in Bogenlinien verlaufen, deren Mittelpunkte in der Nähe der äufseren Gefäfswandungen liegen. Eventuell erweitert sich der Trichter nach beiden Seiten und liegt dann die engste Stelle desselben vor den am meisten gehobenen Randtheilen. Wird noch dasTrichtergefäfs äufserlich mit mehreren Längsrippen versehen, so Iäfst sich eine enge Führung desselben im grofsen Gefäfs herbeiführen, ohne dafs grofse Reibflächen entstehen, und zugleich ein beliebiger, von der Stärke der Rippen abhängiger Abstand der Glaswände von einander erzielen.
Den Rippen entsprechend, kann auch ein event, am oberen Rand des grofsen Gefäfses vorhandener, nach innen eingebogener Rand die gleiche Zahl Einkerbungen erhalten, welche das Ein- und Ausbringen des Trichterkolbens b in das Gefäfs α gestatten, letzteres, das Ausbringen, aber verhindern, wenn der Einsatz nach dem Einbringen so gedreht worden, dafs die Rippen nicht mehr unter den Randnuthen liegen.
Beide Gefäfse werden nun Oeffnung gegen Oeffnung gekehrt und in einander gesteckt, worauf das Tintenfafs zur Füllung und zum Gebrauche fertig ist.
Wird die Tinte eingebracht, so tritt sie unter das Gefäfs b und füllt dieses, soweit es die in demselben eingeschlossene Luft zuläfst; letztere hebt dasselbe bei weiterer Füllung empor, so dafs es in der Tinte wie ein Fallschirm in der Luft hängt. In dem Trichter steht die Tinte je nach dem Verhältnifs, das zwischen dem Gewicht des Gefäfses b und der Menge der von ihm umschlossenen Luft besteht, höher oder tiefer, und dieses Verhältnifs ist so festgestellt, dafs in der Trichterhöhlung die Tinte nur so hoch zu steigen vermag, wie es der üblichen bezw. der gewünschten Tauchtiefe der Feder entspricht. Eine Regelung dieses Verhältnisses ist insofern möglich, als man die Luft in dem Trichtergefäfs, wenn man ein tieferes Einsinken desselben herbeiführen will, vor dem Einbringen mehr oder minder erwärmt. Auch kann eine Regelung der eingeschlossenen Luftmenge leicht in der Weise herbeigeführt werden, dafs man durch ein hakenförmig gekrümmtes Röhrchen, dessen kurzer Schenkel seitlich unter dem Aufsenrand des Einsatzes in die eingeschlossene Luft geführt wird, dessen gröfserer Schenkel dagegen
über den Rand des grofsen Gefä'fses herausragt, Luft zuführt oder entweichen lä'fst. Gleichzeitig kann dieses Röhrchen zum Herausheben des Trichters benutzt werden. - .
Die Vortheile dieser Construction sind nach Ansicht des Erfinders folgende: Die schweren Sinkstoffe der Tinte setzen sich zu Boden und bilden dort den Tintenschlamm. Aus diesem ragt die halbkugelige Erhöhung hervor. Die Kuppe der letzteren ist aber allein der durch den Trichter geleiteten Feder zugängig, und da sie schlammfrei ist, bleibt auch die Feder vor dem Eindringen in den Schlamm- bewahrt.
Der Trichterkolben bildet zugleich den Deckel für das Glas, und da er die Tinte fast ganz bedeckt, so ist die Verdunstungsfläche gering und damit das Dickwerden der Tinte vermieden.
Der Stofs der Feder ist elastisch, da der Trichter ausweicht; die Federn werden daher geschont.
Die Tauchtiefe ist beschränkt und im allgemeinen sich gleichbleibend, das Eintauchen bedarf daher nicht besonderer Aufmerksamkeit und das Ueberfüllen und Klecksen der Feder ist beseitigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Tintenfafs, bestehend aus zwei, Oeffnung gegen Oeffnung in einander geschobenen, cylindrisch ausgehöhlten Ge'fäfsen, von denen das weitere und höhere, zur Aufnahme der Tinte bestimmte in Mitte des geraden oder flach trichterartig vertieften Bodens eine halbkugelige Erhöhung zeigt, das engere und niedrigere, in jenes kolbenartig eingepafste und ihm als Deckel dienende dagegen eine solche Gestaltung des Bodens aufweist, dafs der Rand einer in Mitte desselben vorhandenen kleinen Oeffnung bis ungefähr in Höhe des Aufsenrandes. emporgehoben ist, derart, dafs — von aufsen gesehen — ein Führungstrichter mit gebogenen Wandungen entsteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43124D Tintenfafs Expired - Lifetime DE43124C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE43124C true DE43124C (de)

Family

ID=318473

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT43124D Expired - Lifetime DE43124C (de) Tintenfafs

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE43124C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4316294B4 (de) Farbbehälter zum Einfärben eines Klischees einer Tampondruckmaschine
DE43124C (de) Tintenfafs
DE69303959T2 (de) Farbvorrichtung für ein Tiefdruckgerät
DE78958C (de) Tintenfafs
DE830581C (de) Blumentopf
DE1654631C3 (de) Tischbein mit einem am Tischbein angeordneten Standfuß
DE57400C (de) Stempelkissen
DE943995C (de) Fingeranfeuchter
DE878006C (de) Halterung fuer ein Tintenfass
DE187778C (de)
DE189772C (de)
DE297307C (de)
DE61464C (de) Tintenfafs
DE1926488U (de) Blumentopf.
DE1191391B (de) Handstempel
WO2007087972A1 (de) Tintentank
DE2245271A1 (de) Vorrichtung zur aufnahme von sendungen, wie postsendungen
DE70544C (de) Tintenfafs
DE123780C (de)
DE1225613B (de) Fluessigkeitsverteiler
DE342588C (de) Trichterloses Tintenfass
DE2221940C3 (de) Handmarkiervorrichtung zum Aufstempeln oder Aufwalzen einer Markierflüssigkeit auf die Oberfläche von Körpern
DE199628C (de)
DE820866C (de) Tintenbehaelter
DE1773198C (de) Becher für Blutflasche