DE430348C - Spannvorrichtung - Google Patents

Spannvorrichtung

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DE430348C
DE430348C DEM88636D DEM0088636D DE430348C DE 430348 C DE430348 C DE 430348C DE M88636 D DEM88636 D DE M88636D DE M0088636 D DEM0088636 D DE M0088636D DE 430348 C DE430348 C DE 430348C
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winding bolt
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L33/00Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
    • F16L33/02Hose-clips
    • F16L33/14Hose-clips with a taping-bolt, i.e. winding up the end of the hose-encircling member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Spannvorrichtung zur Festklemmung nachgiebiger Leitungen an festen Rohren. Bei den Spannvorrichtungen, mit welchen nach Umrollung die Festklemmung unter Zuhilfenahme eines Schlüssels nach Art der Konservenschlüssel erfolgt, wurde verschiedentlich versucht, die Achse, auf welche das Band sich aufrollt, gegen Drehung unter Spannwirkung zu
ίο sichern und solcherart das Schlappwerden des Bandes zu hindern. In manchen Fällen sind jedoch diese bekannten Vorrichtungen nicht zuverlässig, zu umständlich oder zu teuer. Überdies gestatten.sie nicht eine genaue Regelung. Insbesondere gilt das in bezug auf solche Vorrichtungen, in denen die Festlegung des Stiftes oder des Schlüssels durch Verdrehung oder Formveränderung dieses Teiles erfolgt und die Einstellung nur in einer gewissen Anzahl von bestimmten Stellungen erfolgen kann, was eben dieUnmöglichkeit einer genauen Regelung im Gefolge hat.
Die vorliegende Erfindung besteht in einer Vorrichtung, welche das Losewerden des Bandes verhindert und deren wesentliches Element in einem vorzugsweise gehärteten Stahldraht besteht, der in einer oder mehreren Windungen um den Wickelbolzen gelegt ist und dessen eines Ende festgestellt ist, dessen anderes Ende hingegen frei ist. Eine zusatzliehe Sicherung gegen Losewerden des Stiftes kann vorgesehen werden, etwa gemäß einer der im folgenden beschriebenen Ausführungsformen, so mittels der Lappen des Lagerbügels, die den Stift unmittelbar oder vermittels der Windungen durch Anziehen einer entsprechenden Regelungsschraube festklemmen.
Die Zeichnung zeigt vier Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
Abb. ι zeigt die erste Ausführungsform im Aufriß und Grundriß unter Verwendung eines U-förmig gestalteten Lagerbügels zur Bandfestlegung.
Abb. 2 zeigt die Vorderansicht einer vereinfachten Ausführungsform, gemäß welcher das Band unmittelbar an dem schraubengangförmig gewundenen Draht befestigt ist.
Abb. 3 zeigt im Grundriß und teilweisen Schnitt nach der Linie a-b eine Ausführungsform, gemäß welcher der Lagerbügel durch eine entsprechend gebogene Lasche gebildet wird.
Abb. 4 zeigt im Grundriß und Querschnitt nach der Linie c-d eine Ausführungsform, gemäß welcher das Band selbst den Bügel bildet und eine zusätzliche Sicherung vorgesehen ist.
Abb. 5 zeigt eine dieser ähnliche Ausführungsform.
Abb. 6 zeigt schematisch die Anordnung einer Spannvorrichtung bei einer Umrollung und
Abb. 7 die Anordnung bei einer doppelten Umrollung.
Im wesentlichen besteht die Vorrichtung aus gegebenenfalls sich aneinanderfügenden ίο Windungen, welche den Wickelbolzen eng umschließen und wohl das Festklemmen des Bandes, nicht aber dessen Losewerden ermöglichen.
Die Ausführungsform gemäß Abb. ι weist auf: den Wickelbolzen 1, welcher in der Längsrichtung bei 2 teilweise geschlitzt ist und in einem Bügel 3 gelagert ist, welcher aus einem U-förmig gebogenen Blech o. dgl. besteht und eine Ausnehmung4 aufweist, welche zur Festlegung des Bandes 5 dient. Nachdem das Band 5 ein oder mehrere Male um die Leitung gewickelt und durch die Ausnehmung 4 hindurchgezogen ist, wird sein freies Ende 6 derart in den Schlitz 2 gesteckt, daß durch Rollen um den Wickelbolzen r das Band 5 gespannt wird. Um den Wickelbolzen ι ist in einer oder mehreren, gegebenenfalls sich anschließenden Windungen ein gehärteter Stahldraht 7 gelegt, dessen eines Ende 8 zweckmäßig derart festgelegt ist, daß es sich nicht um den Wickelbolzen 1 rollen kann, beispielsweise seitlich in den Bügel 3 eingesetzt ist, während das andere Ende 9 frei ist. Wenn der Wickelbolzen 1 im Sinne des Pfeiles 10, das ist im Sinne der Bandumrollung, gedreht wird, suchen die Windungen 7 sich abzurollen und setzen der Drehung des Wickelbolzens 1 nur einen unbedeutenden Widerstand entgegen. Ist dagegen das Band 5 gespannt und sucht dieses den Wickelbolzen 1 in entgegengesetzter Richtung zu drehen, so werden die Windungen 7 fester angezogen und klemmen die Wickelbolzen 1 fest, so daß dieser in den Windungen 7 sich nicht mehr drehen und ein nicht beabsichtigtes Lösen des Bandes 5 nicht eintreten kann. Ist aber ein Lösen des Bandes 5 erforderlich, so genügt ein leichter Druck auf das Ende 9, um die Umschlingung des Wickelbolzens 1 durch die Windungen des Drahtes 7 zu verringern oder ganz aufzuheben, wodurch eine Drehung des Wickelbolzens 1 im Sinne der Bandlösung ermöglicht wird. Am Bügel 3 kann eine Ausnehmung 11 oder sonst ein Ansatz vorgesehen werden, in welchem das Ende 9 in der Lage, welche die Bandlösung ermöglicht, festgelegt werden kann, so daß eine fortgesetzte Bewegung des Endes 9 behufs Bandlösung entfallen kann. Es kann ein zweiter Ansatz 12 vorgesehen werden, welcher zur Festlegung des Endes 9 zur Aufrechthaltung des Druckes der Windungen 7 auf den Wickelbolzen 1 dient.
Eine vereinfachte Ausführungsform ist in Abb. 2 dargestellt, gemäß welcher ein schraubenförmig auf den Wickelbolzen aufgewundener Stahldraht 13 mit seinem einen Ende zur unmittelbaren Festlegung des Bandes 14 dient und durch eine Schlaufe 15 an dem Wickelbolzen befestigt ist. Das andere Ende 1.6 des Drahtes 13 ist frei. Eine derartige Ausführungsform eignet sich nur für schwaches Anspannen, da sonst das Band durch Abrollen der Windungen sich leicht losklemmt. Um zu verhindern, daß auch der Teil 17 des Stahldrahtes 13 sich beim Anziehen um den Wickelbolzen windet, ist es zweckmäßig, einen Anschlag 18 vorzusehen, der sich nicht um die Achse wickeln kann und beispielsweise aus einem Rohrstüok besteht, durch das der Draht hindurchgeführt ist. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist die gleiche wie vorher. Dreht man im Sinne des Pfeiles 18', so rollen sich die Windungen ab und geben den Wickelbolzen frei, so daß dieser sich leicht drehen kann. Erfolgt jedoch die Drehung im entgegengesetzten Sinne, so werden die Windungen angezogen, wodurch der Wickelbolzen festgeklemmt wird. Ein leichter Druck auf das freie Ende 16 lockert die Umklammerung.
Das Band für die Ausführungsformen gemäß den Abb. 1 und 2 kann beliebiger Länge sein; die Vorrichtung ist ebensogut für Spannvorrichtungen, deren Band nur eine Umschlingung um den festzuklemmenden Gegenstand macht, wie auch für solche, deren Band zwei oder mehr Umschlingungen macht, verwendbar. Das Schema einer einfachen Umschlingung ist bei 5, 6 in Abb. 6 dargestellt, während ein solches mit doppelter Umschlingung 5, 5', 6 in Abb. 7 veranschaulicht ist. Die bei diesen beiden Schemas gewählte Spannvorrichtung ist die in Abb. 1 dargestellte, wobei der Bodenteil des Lagerbügels 3 leicht gekrümmt ist, damit er sich leichter der Rohrkrümmung anpasse, was insbesondere für kleine Rohre in Betracht kommt.
Im nachstehenden werden zwei weitere Ausführungsformen besprochen. Allen diesen Vorrichtungen ist der Gedanke gemeinsam, eine Drehung des Wickelbolzens im Sinne der Abrollung mittels der Drahtwindungen zu verhindern, während der Lagerbügel den Bandzug aufnimmt. Es kann ein Gehäuse zum Schütze der Windungen an dem Lagerbügel vorgesehen sein. Der Wickelbolzen muß ohne Spiel in den Drahtwindungen sitzen; fügt man aber ein Schutzgehäuse hinzu, so müssen die Drahtwindungen mit Spiel im Gehäuse sitzen, so daß sie beim Lösen sich dehnen können. Es ist bei solchen
Vorrichtungen vorzuziehen, das Ende der Drahtwindungen in einer durchaus zuverlässigen Weise zu befestigen und nicht nur einzuhängen, damit es nicht ausspringen kann. Gemäß Abb. 3 ist das Band 19 nicht unmittelbar an dem Draht wie gemäß Abb. 2 befestigt, sondern an eine umgebogene Lasche 20 angeschlossen. Dieser Bügel 20 dient als Gehäuse für die Drahtwindungen 21, die mit ihrem einen Ende bei 22 festgelegt und mit ihrem anderen Ende bei 23 frei sind.
Eine leicht abweichende Ausführungsform ist in Abb. 4 dargestellt, gemäß welcher das Band 24 eine Verbreiterung 25 aufweist und die zurückgebogenen Laschen 26, 26' ein Gehäuse für die Drahtwindungen 27 bilden. Die Laschen 26, 26' können an der Verbreiterung 25 des Bandes 24 angenietet sein; sie können auch durch Stellschrauben 28,28' auf der Verbreiterung 25 feststellbar sein. Im letzteren Falle können diese Schrauben 28, 28' zur Festlegung des Wickelbolzens 1 herangezogen werden, wodurch eine zusätzliche Sicherung gegen Nachlassen des Spanners sich ergäbe. Würde man in einem solchen Falle das Band lösen wollen, so müßte man
- zuvor die Schrauben 28, 28' losschrauben.
Eine solche zusätzliche Sicherung kann nur auf einer der beiden Laschen 26, 26' oder auf beiden Laschen gleichzeitig angewendet werden. Die Lasche 26' bewirkt unmittelbar ein Festklemmen des Wickelbolzens 1, während durch die Lasche 26 die Festklemmung unter Vermittlung der Windungen 27 erfolgt.
Wie bei den vorher besprochenen Ausführungsformen kann man eine oder mehrere Bandumschlingungen anwenden und das freie Windungsende durch Anschläge oder sonstwie festlegen. Als ein solches Feststellmittel wird nachstehend die Anwendung einer Schraube zur Festlegung des freien Windungsendes beschrieben.
Gemäß Abb. 5 kann das freie Ende 29 der Windungen, anstatt in Ausnehmungen 11, 12 nach Abb. 1 festgelegt zu sein, durch eine nachstellbare Schraube 30 festgestellt werden. Wird diese Schraube 30 angezogen, so wird das Ende 29 auf der Verbreiterung 25 des Bandes 24 (oder, je nach dem Fall, auf dem Bügel) zuverlässig befestigt und eine zufällige Lösung der Spannvorrichtung durch Anhaken des Windungsendes 29 vermieden; will man hingegen das Band lockern, so wird die Schraube 30 losgeschraubt und das Ende 29 derart beeinflußt, daß die Festklemmung des Wickelbolzens durch die Windungen 27 verringert oder behoben wird. Ein derartiges Feststellmittel ist in gewissen Fällen den Ausnehmungen oder Anschlägen 11, 12 vorzuziehen. '
Auch auf dem anderen Ende des Wickelbolzens, unter der Lasche 26', können Drahtwindungen, gegebenenfalls in Verbindung mit den ersteren Windungen, vorgesehen werden. Solche Windungen können aus rundem oder rechteckigem Draht hergestellt und gegebenenfalls in einem zugleich als Bügel dienenden Gehäuse, wie erwähnt, untergebracht sein.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Spannvorrichtung, bei der das freie Bandende durch Aufwickeln auf einen Wickelbolzen angezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung des Band- \'erschlusses unter Zuhilfenahme von Drahtwindungen erfolgt, welche auf dem Wickelbolzen (1) angeordnet sind und diesen (1) während der Herstellung des Verschlusses freigeben, nach Herstellung des Verschlusses hingegen bremsen, so daß eine unbeabsichtigte Drehung des Wickelbolzens (1) im Sinne der Bandabwicklung verhindert ist.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Windungsende derart verstellbar ist, daß nach der Verstellung die Lockerung des Bandverschlusses ermöglicht wird.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem zur Lagerung des geschlitzten Wickelbolzens (1) dienenden und gleichzeitig zur Festlegung des einen Bandendes dienenden Bügel (3) mehrere Kerben (11, 12) vorgesehen sind, in welche das freie Windungsende einlegbar ist.
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Windungsende durch eine Schraube (30) festlegbar ist, durch deren Anziehen auch der geschlitzte, das freie Bandende aufnehmende Wickelbolzen (1) festgeklemmt wird.
5. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelbolzen in Laschen eines Bügels angeordnet ist, die unter Vermittlung von Schrauben derart anziehbar sind, daß sieden Wickelbolzen gegen unbeabsichtigte no Drehung festklemmen.
6. Spannvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügellaschen auf den Wickelbolzen unmittelbar oder unter Zuhilfenahme der Windungen klemmend wirken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEM88636D 1925-02-25 1925-02-25 Spannvorrichtung Expired DE430348C (de)

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