DE4302001C2 - Sektionaltorblatt - Google Patents

Sektionaltorblatt

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    • E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/48—Wings connected at their edges, e.g. foldable wings
    • E06B3/485—Sectional doors

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  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Sektionaltorblatt nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein derartiges Sektionaltorblatt ist aus der DE-OS 39 13 804 bekannt. Dabei weisen die Paneele einen im wesentlichen achsensymmetrischen Querschnitt auf. Dieses bekannte Sektionaltorblatt bietet beim Verschwenken der Paneele gegeneinander nur auf der Außenseite einen sicheren Fingerschutz, wogegen die Fingerquetschgefahr auf der Innenseite nicht ganz ausgeschlossen werden kann.
Von daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Sektionaltorblatt der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem trotz dichter Aufeinanderfolge der Paneele auch bei nicht achsensymmetrischen Paneelen eine Fingerquetschgefahr sowohl auf der Außenseite als auch auf der Innenseite sicher aus­ geschlossen ist.
Ausgehend von einem Sektionaltorblatt mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 wird diese Aufgabe erfindungsge­ mäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte und zweckmäßige Ausführungsformen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 15 angegeben.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der einander gegenüber­ liegenden Stirnbreitseiten zweier aufeinanderfolgender Paneele gelingt es, über den gesamten Teil des Verschwenkwinkels hinweg keine Spaltöffnung im Bereich der Außen- wie der Innenfläche des Torblattes auftreten zu lassen, in welche man die Finger einer Hand ein­ führen könnte. Auch im Bereich des größten Verschwenkwinkels von ca. 65° ist der Öffnungsspalt so eng, daß man die Finger einer Hand nicht einführen kann.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel des erfin­ dungsgemäßen Sektionaltorblattes im folgenden näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 schematisch einen Teil des Sektionaltorblattes in Schließstellung in senkrechtem Schnitt,
Fig. 2 das Sektionaltorblatt nach Fig. 1 mit zueinander um ca. 40° verschwenkten Paneelen,
Fig. 3 das Sektionaltorblatt nach Fig. 1 mit zueinander um ca. 65° verschwenkten Paneelen.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, besteht ein Sektionaltor­ blatt 1 aus mit ihren Stirnbreitseiten 2, 3 aufeinanderfolgend aneinander angelenkten Paneelen 4, 5, wobei die Zeichnung le­ diglich zwei benachbarte Paneele 4, 5 zeigt; das komplette Sek­ tionaltorblatt 1 besteht jedoch aus mehreren Paneelen 4, 5, was nicht dargestellt ist.
Die dargestellten Paneele 4, 5 sind doppelschalig, z. B. aus Stahlblech ausgebildet, d. h. die mit ihrer Breitseite zur Tor­ blattaußenseite 6 hin gerichtete Außenschale 7 verläuft paral­ lel zu der mit ihrer Breitseite die Torblattinnenseite 8 bil­ denden Innenschale 9. Der Raum zwischen der Außenschale 7 und der Innenschale 9 ist mit einem Isolierschaum 10 ausgefüllt, der zugleich eine Verbindung zwischen den beiden Schalen 7, 9 herstellt, die später bei Anbringen der nicht dargestellten Scharnierlappen durch Verschraubung unterstützt wird. Die Außen­ schale 7 und die Innenschale 9 sind an beiden Stirnbreitsei­ ten 2 und 3 der Paneele 4, 5 mit Randfahnen 11, 12, 13, 14 ver­ sehen, die sich parallel zur Torblattebene und in Richtung der Stirnbreitseiten 2, 3 erstrecken und in das Innere der Panee­ le 4, 5 hineinragen. Die Randfahnen 11, 12, 13, 14 werden von dem Isolierschaum 10 umgriffen.
Das Paneel 5 weist an seiner im Torblattschließzustand gesehen oberen, dem vorhergehenden Paneel 4 zugewandten Stirnbreitsei­ te 3 einen im Vertikalschnitt federartig verlaufenden Oberflä­ chenbereich auf, der etwa trapezförmig ausgebildet ist. Das Paneel 4 weist an seiner demgegenüber unteren, dem nachfolgen­ den Paneel 5 zugewandten Stirnbreitseite 2 einen im Vertikal­ schnitt nutartig verlaufenden und ebenfalls entsprechend etwa trapezförmig ausgebildeten Oberflächenbereich auf, die im Tor­ blattschließzustand ineinandergreifen, wobei die Paneele 4, 5 über an der Torblattinnenseite 8 angeordnete schematisch darge­ stellte Scharniere 15 gelenkig verbunden sind.
An der Torblattinnenseite 8 ist das Ende 16 des nutartig ver­ laufenden Oberflächenbereiches des Paneels 4 im Anschluß an die trapezförmige Ausbildung kreisbogensegmentförmig in das Tor­ blatt hinein ausgebildet, wobei es in einem entsprechend zu­ rückspringend ausgebildeten Oberflächenbereich 17 in den fe­ derartig verlaufenden, zur Torblattinnenseite weisenden Ober­ flächenbereich des Paneels 5 eingreift, wobei die Gelenk­ achse 18 der Scharniere 15 jeweils im wesentlichen durch den Mittelpunkt des kreisbogensegmentförmig ausgebildeten Endes 16 des nutartig ausgebildeten Oberflächenbereiches des Paneels 4 verläuft.
Der zur Torblattaußenseite 6 weisende Bereich des federartig verlaufenden Oberflächenbereiches des Paneels 5 ist im Anschluß an die etwa trapezförmige Ausbildung aus dem Verlauf der Tra­ pezschräge 19 mehrmals polygonartig 20 nach innen abgebogen, wobei er über eine Stufe 21 in die Außenschale 7 der Torblatt­ außenseite 6 übergeht.
Dieser polygonartig 20 nach innen abgebogene Bereich des feder­ artig verlaufenden Oberflächenbereiches des Paneels 5 korres­ pondiert mit der Innenseite 22 des an der Torblattaußenseite 6 angeordneten Endes 23 des nutartig verlaufenden Oberflächenbe­ reiches des Paneels 4, wobei die Spitze des Endes 23 aus dem Verlauf der Außenschale 7 des Paneels 4 nach innen etwa entge­ gengesetzt der Schräge der Stufe 21 zur Außenschale 7 des Pa­ neels 5 abgeknickt ist unter Bildung eines Abstandes zwischen der Spitze des Endes 23 der Außenschale 7 des Paneels 4 und der Stufe 21 zur Außenschale 7 des Paneels 5.
Die Schräge der Stufe 21 sowie der Spitze des Endes 23 in Verbindung mit dem Abstand zwischen beiden bilden miteinander jeweils ho­ rizontal verlaufende Ausnehmungen 24 in der Torblattaußensei­ te 6 des Sektionaltorblattes 1, die im wesentlichen in der Außenschale 7 angeordneten waagerechten Sicken 25 entsprechen.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, entsteht an der Außenseite des Sektionaltorblattes 1 beim Öffnen und damit beim Verschwenken der einzelnen Paneele 4, 5 gegeneinander lediglich ein Spalt zwischen diesen von maximal 2 bis 3 mm, der ein Eingreifen mit den Fingern zwischen die Paneele 4, 5 beim Öffnen und Schließen nicht ermöglicht, so daß auch ein Quetschen der Fin­ ger dabei auf jeden Fall verhindert wird.
Außerdem entsteht durch die kreissegmentförmige Ausbildung der Nut-Feder-Enden an der Torblattinnenseite 8 an der Scharnier­ stelle auch ein innerer Finderschutz.
Um ein zugdichtes Ineinandergreifen der Paneele 4, 5 nach dem Schließen des Sektionaltorblattes 1 zu gewährleisten, sind im Grund der nutartig und an der Spitze der federartig ausgebil­ deten Oberflächenbereiche der Paneele 4, 5 noch Dichtbän­ der 26, 27 angeordnet.

Claims (15)

1. Sektionaltorblatt aus einer Reihe mit ihren Stirnbreitseiten (2, 3) aufeinanderfolgend aneinander angelenkter Paneele (4, 5), wobei jedes Paneel (4, 5) an seiner im Tor­ blattschließzustand gesehen oberen, einem vorhergehenden Paneel (4, 5) zugewandten Stirnbreitseite (3) einen im Vertikalschnitt federartig verlaufenden Oberflächenbereich und an seiner demgegenüber unteren, einem nachfolgenden Paneel (4, 5) zugewandten Stirnbreitseite (2) einen im Vertikalschnitt nutartig verlaufenden Oberflächenbereich aufweist, die im Torblattschließzustand ineinandergreifen, wobei die Paneele (4, 5) über an der Torblattinnenseite (8) angeordnete Scharniere (15) gelenkig miteinander verbunden sind, und die federartig verlaufenden Oberflächenbereiche in den zur Torblattinnenseite weisenden Abschnitten kreisbogen­ segmentartig zurückspringend ausgebildet sind, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Stirnbreitseiten (2, 3) der Paneele etwa trapezförmig korrespondierend ausgebildet sind, und an der Torblattinnenseite (8) die Enden (16) der nutartig verlaufenden Oberflächenbereiche der Paneele (4, 5) im Anschluß an die trapezförmige Ausbildung kreisbogensegmentförmig in das Torblatt hinein ausgebildet sind und in die entsprechend kreisbogensegmentartig zurückspringend ausgebildeten Oberflächenbereiche (17) in den federartig verlaufenden, zur Torblattinnenseite (8) weisenden Oberflächenbereiche der Paneele (4, 5) eingreifen, wobei die Gelenkachsen (18) der Scharniere (15) jeweils im wesentlichen durch den Mittel­ punkt des kreisbogensegmentförmig ausgebildeten Endes (16) der nutartig ausgebildeten Oberflächenbereiche der Paneele (4, 5) verlaufen, und daß die zur Torblattaußenseite (6) weisenden Bereiche der federartig verlaufenden Oberflächenbereiche der Paneele (4, 5) im Anschluß an die etwa trapezförmige Ausbildung aus dem Verlauf der Trapezschräge (19) nach innen abgebogen sind und jeweils mit der Innenseite (22) des an der Torblattaußenseite (6) angeordneten Endes (23) des nutartig verlaufenden Oberflächenbereiches der Paneele (4, 5) korrespondieren.
2. Sektionaltorblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Torblattaußenseite (6) weisenden Bereiche der federartig verlaufenden Oberflächenbereiche der Paneele (4, 5) über eine Stufe (21) in die Außenschale (7) der Torblattaußenseite (6) übergehen, indem zwischen der Stufe (21) und dem an der Torblattaußenseite (6) angeordneten Ende (23) des nutartig verlaufendes Oberflächenbereiches der Paneele (4, 5) ein Abstand gebildet wird.
3. Sektionaltorblatt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zur Torblattaußenseite (6) weisenden Bereiche der federartig verlaufenden Oberflächenbereiche der Paneele (4, 5) aus dem Verlauf der Trapezschräge (19) mehrmals polygonartig (20) nach innen abgeknickt sind.
4. Sektionaltorblatt nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zur Torblattaußenseite (6) weisenden Bereiche der federartig verlaufenden Oberflächenbereiche der Paneele (4, 5) aus dem Verlauf der Trapezschräge (19) etwa S-förmig nach innen abgebogen sind.
5. Sektionaltorblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite (22) des an der Torblattaußenseite (6) angeordneten Endes (23) des nutartig verlaufenden Oberflächenbereiches im Anschluß an den Verlauf der Trapezschräge (19) in eine senkrechte Richtung abgeknickt ist.
6. Sektionaltorblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite (22) des an der Torblattaußenseite (6) angeordneten Endes (23) des nutartig verlaufenden Oberflächenbereiches im Anschluß an den Verlauf der Trapezschräge nach innen abgeknickt ist.
7. Sektionaltorblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite (22) des an der Torblattaußenseite (6) angeordneten Endes (23) des nutartig verlaufenden Oberflächenbereiches im Anschluß an den Verlauf der Trapezschräge mehrmals polygonartig nach innen abgeknickt ist.
8. Sektionaltorblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das torblattaußenseitige Ende (23) der nutartig verlaufenden Oberflächenbereiche der Paneele (4, 5) jeweils über die Gelenkachse (18) der Scharniere (15) nach unten hinausragt.
9. Sektionaltorblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Grund der nutartig und/oder an der Spitze der federartig verlaufenden Ober­ flächenbereiche der Paneele (4, 5) Dichtbänder (26, 27) angeordnet sind.
10. Sektionaltorblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Paneele (4, 5) aus einschaligen Metall-, insbesondere Stahlblechen bestehen.
11. Sektionaltorblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Paneele (4, 5) aus doppelschaligen, insbesondere mit Isolierschaum (10) aus­ geschäumten Metall-, insbesondere Stahllamellen, bestehen.
12. Sektionaltorblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Paneele (4, 5) aus massivem Material bestehen.
13. Sektionaltorblatt nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Randfahnen (11, 12, 13, 14) der Metall-, ins­ besondere Stahllamellen, tief in den Isolierschaum (10) eingreifen.
14. Sektionaltorblatt nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Randfahnen (11, 12, 13, 14) miteinander ver­ schraubt sind.
15. Sektionaltorblatt nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Randfahnen (11, 12 bzw. 13, 14) mit den von der Torblattinnenseite (8) eingeschraubten Scharnier- Befestigungsschrauben verschraubt sind.
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