DE9316396U1 - Scharnier zur gelenkigen, aushängbaren Verbindung zweier benachbarter Flügelfelder eines Sektional-Tores - Google Patents

Scharnier zur gelenkigen, aushängbaren Verbindung zweier benachbarter Flügelfelder eines Sektional-Tores

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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/15Roller shutters with closing members formed of slats or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D1/00Pinless hinges; Substitutes for hinges
    • E05D1/04Pinless hinges; Substitutes for hinges with guide members shaped as circular arcs

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Description

Scharnier zur gelenkigen, aushängbaren l/erbindung zweier benachbarter Flügelfelder eines Sektianal-Tores .
Die Erfindung betrifft ein Scharnier zur gelenkigen, aushängbaren Verbindung zweier benachbarter Flügelfelder eines Sektional-Türes (Gliedertares), mit einer oberen Profilleiste, die in geschlossener, vertikaler Stellung der Flügelfelder betrachtet, am oberen horizontalen Längsrand eines Flügelfeldes angeordnet ist und einen Längsujulst mit im wesentlichen zylindrischer Mantalfläche aufweist, dessen Wulstachse gegenüber einem an der Flügelgelinnenseite angeordneten Profi1innenschenkel zur FlügelfeldauBenseite hin um mindestens den halben üJulstdurchmesser versetzt ist und der von einer AuBenschale mit radialem Abstand teilweise umgeben ist, und mit einer unteren Profilleiste, die am unteren horizintalen Längsrand eines Flügelfeldes angeordnet ist, eine den Längsiüulst der oberen Profilleiste des darunter angeordneten Flügelfeldes teilweise in einem Umfangswinkelbereich von mehr als 180° konzentrisch umfassende, einseitig offene Lagerschale aufweist, die mit ihrer inneren Mantelfläche auf der Mantelfläche des Längswulstes drehbar gelagert ist und deren äußere Mantelfläche von der inneren Mantelfläche der AuBenschale mit geringem Abstand umgeben ist und die sich in geschlossener Stellung der Flügelfelder von einer durch die liJulstachse verlaufenden Harizantalebene aus um mindestens 60° Umfangswinkel nach unten erstreckt, wobei an die äußere Mantelfläche der Lagerschale ein zur Uulstachse konzentrischer Kanal angrenzt, in welchen in geschlossener Stellung der Flügelfelder die Außenschale vollständig eintaucht, und der zur Flügelf el daußensei te hin von einem zur üüulstachse konzentrischen Schalenabschnitt umgeben ist, der die äußere Mantelfläche der Außenschale mit geringem Abstand umgibt und dessen unteres Ende mit einem an der Flügelfeld-
-C-
auBenseite angeordneten Profi 1 außenschenkel in Verbindung steht, wodurch eine zur darunter liegenden oberen Profilleiste hin gerichtete Nase gebildet ist.
Bei Sektional-Toren, auch Gliedertore genannt, erstrecken sich die übereinander angeordneten Flügelfelder (Paneele) über die gesamte Torbreite von bis zu 12 m. Die Breite dieser Flügelfelder beträgt etuia 35 - 6D cm. Es sind mehrere Flügelfelder übereinander angeordnet und an ihren einander zugekehrten Längsrändern, ähnlich uiie die Lamellen eines Rolladens, gelenkig miteinander verbunden. Im Gegensatz zu einem Rolladen werden jedoch beim Hochziehen der Flügelfelder eines Sektional-Tores, d.h. beim Öffnen desselben, diese nicht um eine horizontale Achse aufgewickelt, sondern aus ihrer vertikalen Stellung über seitlich angeordnete, gekrümmte Führungsschienen in eine im wesentlichen horizontale Lage gebracht. Während die Flügelfelder aus ihrer vertikalen in ihre horizontale Lage gebracht werden, werden im oberen Bereich des Sektional-Tores zwei
2Q benachbarte Flügelfelder in zunehmendem Maße gegeneinander verschwenkt, wodurch an der Toraußenseite zwischen der Nase und der oberen Profilleiste des darunter angeordneten Flügelfeldes ein breiter Spalt entsteht. Dieser Spalt stellt beim Schließen des Sektionaltores eine Verletzungsgefahr dar, wenn jemand Finger oder Teile der Hand in diesen Spalt steckt. Beim Schließen des Sektionaltores verkleinert sich nämlich der Spalt, da dieser bei geschlossenem Sektionaltor möglichst klein und unsichtbar sein soll.
Bei einem bekannten Scharnier der eingangs erwähnten Art (GB 2 157 752 A) ist die Außenschale in erheblichem Abstand von der Flügelfeldaußenseite etwa in der Mitte der oberen Profilleiste angeordnet. Sie erstreckt sich in geschlossener Stellung der Flügelfelder etwa bis zu der durch die
üJulstachse gehenden Hori &zgr; on t al ebene . Das gleiche gilt bezüglich des Kanals, in den die AuBenschale in geschlossener Stellung der F1ügelfel der eingreift. Durch diesen Eingriff soll eine Verstärkung der Gelenkverbindung in geschlossener Stellung der Fl ügelf el der erreicht werden.
Eine derartige Verstärkung ist offenbar dann erforderlich, wenn die beiden Profi1leisten aus Kunststoffmaterial bestehen. Bei der bekannten Gelenkverbindung dient jedoch der gegenseitige Eingriff von Außenschale und Kanal ausschließlich der Verstärkung der Gelenkverbindung in geschlossener Stellung der Flügelfelder. Wenn beim Öffnen des Sektional-Tores die benachbarten Flügelfelder gegeneinander verschwenken, tritt die Außenschale aus dem Kanal, wodurch dann beim Schließen des Tores die Gefahr besteht, daß Finger zwischen der Oberkante der Außenschale und den Begrenz ungswä'nden des Kanals eingeklemmt werden. Eine weitere Quetschgefahr besteht außerdem zwischen der Nase und der oberen Profilleiste des darunterliegenden Flügelfeldes
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Scharnier zur gelenkigen, aushängbaren Verbindung zweier benachbarter Flügelfelder eines Sektional-Tores der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die einen wirksamen Schutz gegen das Einklemmen van Fingern oder Teilen der Hand beim
25. Schließen des Gliedertores gewährleistet.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß jeweils in geschlossener, vertikaler Stellung der Flügelfelder betrachtet, sich die Außenschale und der Kanal von der durch die üJulstachse gehenden Hori &zgr; ont al ebene in einem Umfangswinkelbereich von mindestens 65° nach oben erstrecken, daß die Nase etwa in Höhe der Horizontalebene angeordnet ist und sich der Schalenabschnitt bis etwa in die Höhe der Horizontalebene in unmittelbare Nähe der Nase erstreckt,
daß die äußere Mantelfläche der Außenschale im Bereich der HoriZDntalebene in größtmöglicher MähE zur Flügelfeldaußenseite angeordnet ist und ihr horizontaler Abstand zur Flügelfeldaußenseite bzw. einem dort angeordneten Prafilaußenschenkel der oberen Profilleiste maximal 6 mm beträgt.
Die Erfindung geht also von dem Gedanken aus, die äußere Schale als Schutzschale zu verwenden, die auch bei gegenseitig verschwenkten Flügelfeldern den durch das MeT-schuenken entstehenden Spalt zwischen den benachbarten Profilleisten ganz oder weitgehend verschließt. Hierbei muß sich die Außenschale bei maximaler Verschwenkung zweier benachbarter Flügelfelder so weit nach oben erstrecken, daß kein Finger oder Teile der Hand zwischen die Nase und den oberen Rand der Außenschale gesteckt werden können. Am besten wäre es natürlich, wenn die Außenschale auch in maximal v/erschwenkt er Stellung zweier benachbarter Flügelfelder aus dem Kanal überhaupt nicht austritt, was sich jedoch nicht immer erreichen läßt, da bei der Montage und Demontage des Sektionaltores jeweils zwei benachbarte Flügelfelder aneinander einhängbar bzw. voneinander aushängbar sein sollen. Damit die Außenschale ihre Schutzwirkung voll entfalten kann, ist es auch erforderlich, daß ihre Mantelfläche im Bereich der Horizontalebene, also dort, wo bei geschlossenem Tar die Nase liegt, möglichst dicht an der Flügelfeldaußenseite angeordnet ist. Wenn nämlich dort nur ein sehr schmaler Absatz (oder kein Absatz) vorhanden ist, dann werden die Finger durch die Nase nach außen gedrückt und können nicht eingeklemmt werden.
3G Im übrigen verhindert die sich weit nach oben erstreckende Außenschale das Eindringen von Wasser.
l/ort ei lhaf t e Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteranspruchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist in folgendem, anhand van in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Stirnansicht eines ersten Ausführungsbeispieles des Scharniers in geschlossener Stellung der Flügelfelder,
Figur 2 die Stirnansicht zweier beim Öffnen oder Schließen
des Sek t i onal-Tores gegeneinander verschwenkt er 1G Flügelfelder,
Figur 3 eine Teilstirnansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles.
In der Zeichnung sind wen zwei benachbarten, übereinander angeordneten Flügelfeldern &Iacgr;, 2 jeweils nur der obere bzw. untere Längsrand dargestellt. Die beiden Flügelfelder 1, 2 weisen identischen Aufbau auf. Am oberen, horizontalen Längsrand des unteren Flügelfeldes 1 ist eine obere Profilleiste 3 v/orgesehen. Diese weist einen Längswulst k mit im wesentlichen zylindrischer Mantelfläche ^a auf. Die Mantelfläche Ua ist mit einer Ausnehmung kb v/ersehen, damit die am unteren Rand des oberen Flügelfeldes 2 angeordnete Profilleiste 5 in einer nur während der Montage vorhandenen, extremen Schwenkstellung mit ihrer Lagerschale 6 eingehängt oder ausgehängt werden kann. Die LJulstachse A des Längswulstes 4 ist gegenüber einem an der Flügelfeldinnenseite, die gemäß der Zeichnung links von den beiden Flügelfeldern 1, 2 ist, angeordneten Profi1innenschenkel 7 um mindestens den halben UuIstdurchmesser D versetzt angeordnet, damit der Längswulst k an der Flügelinnenseite nicht vorsteht. Der Längswulst k ist von einer Außenschale B mit radialem Abstand teilweise umgeben. In geschlossener, vertikaler Stellung der Flügelfelder 1, 2, die in Figur 1 dargestellt ist, erstreckt sich die Außenschale &thgr; von einer durch die üJulstachse A hindurchgehenden horizontalen
Ebene H-H in einem Umfangswinkelbereich &mgr; von mindestens 65°, vorzugsweise etuia 75°, nach oben. Außerdem erstreckt sich die innere Mantelfläche Ba der Außenschale 8 auch van der Hori &zgr; ont al ebene H-H gerechnet um etwa den gleichen Umf angsuji nkel nach unten. Auf diese Weise wird zwischen dem Längswulst k und der inneren Mantelfläche 8a ein zur tiJulstachse A konzentrischer Raum 9 gebildet, in welchem sich die Lagerschale 6 bewegen kann. Die äußere Mantelfläche 8b der Außenschale B ist im Bereich der Horizontal-
1G ebene H in größtmöglicher Nähe zur Flügelfeldaußenseite angeordnet. Ihr horizontaler Abstand a von der Flügelfeldaußenseite bzw. dem dort befindlichen Profilaußenschenkel Ik der oberen Profilleiste sollte maximal 6 mm, besser 5 mm oder weniger, betragen. Je kleiner der Abstand a ist, desto geringer ist die Gefahr, daß ein Finger oder auch nur Teile desselben eingeklemmt werden.
Die Lagerschale 6 der unteren Profilleiste 5 ist einseitig offen und umfaßt mit ihrer inneren Mantelfläche 6a den Längswulst k in einem Umfangswinkelbereich von etwa 21G°. Sie ist einseitig offen, damit die Lagerschale 6 in extremer Schwenkstellung bei der Montage am Längswulst k eingehängt bzw. ausgehängt werden kann, wie es beispielsweise in dem EP 31 97D B1 oder der GB 2 157 752 A gezeigt und beschrieben ist. Die Lagerschale 6 ist mit ihrer inneren Mantelfläche 6a auf der Mantelfläche ka des Längswulstes k drehbar gelagert. Die äußere Mantelfläche 6b der Lagerschale 6 ist von der inneren Mantelfläche 8a der Außenschale B mit geringem Abstand umgeben. An die äußere Man-
3G telfläche 6b der Lagerschale 6 grenzt ein zur üJulstachse A konzentrischer Kanal 1G an, in welchen in geschlossener Stellung der Flügelfelder die Außenschale 8, wie es in Figur 1 dargestellt ist, vollständig eintaucht.
Der Kanal 1Q ist zur Flügelfeldaußenseite, also gemäß der Zeichnung nach rechts, hin von einem zur klulstachse A konzentrischen Schalenabschnitt 11 begrenzt. Der Schalenabschnitt 11 umgibt mit seiner inneren Mantelfläche 11a die äußere Mantelfläche 8b der Außenschale B mit geringem Abstand von 1 mm oder weniger. Der äußere Schalenabschnitt 11 erstreckt sich in geschlossener Stellung der Flügelfelder 1, 2 etwa bis in die Höhe der Hori &zgr; on tal ebene H-H nach unten und bildet zusammen mit dem Profilaußenschenkel 12 der unteren Profilleiste 5 eine Nase 13, die etwa in der Höhe der Horizontalebene H-H angeordnet ist. Die der Außenschale &thgr; zugekehrte Begrenzungsfläche 13a der Nase 13 ist zweckmäßig konvex gekrümmt, wodurch die Nase 13 verhältnismäßig schmal wird und nur eine sehr schmale, nach unten gerichtete Fläche aufweist.
Durch die vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen der Profilleisten 3, 5 wird erreicht, daß am Übergang von der Mantelfläche 8b zu dem Profilaußenschenkel 14 der oberen Profilleiste 3 nur ein sehr schmaler Absatz 15 entsteht. Dieser Absatz kann noch dadurch verschmälert werden, daß die in geschlossener Stellung der Flügelfelder der konvex gekrümmten Begr &pgr; ungsfläche 13a gegenüberliegende Fläche der Außenschale 8a konkav gekrümmt ist, d.h. in geschlossener Stellung der Flügelfelder in etwa konzentrisch zur Begrenzungsfläche 13 verläuft. Diese Ausgestaltung hat den Zweck, daß der Absatz 15 sehr schmal wird und außerdem wird durch die konkave Ausrundung verhindert, daß ein Finger oder Teile desselben zwischen der Nase 13 und dem Absatz 15 eingeklemmt werden können. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß in der Zeichnung die Profilleisten 3, 5 etwa in doppelter Größe dargestellt sind. Die äußere Mantelfläche 8b kann auch mit einer Schrägfläche in den Profi1außenschenkel 14 übergehen.
Wie man aus Figur 1 erkennen kann, meist das Sektional-Tar dank der speziellen Ausgestaltung der Profilleisten 1, 2 eine sehr geschlossen wirkende Außenseite auf. Zwischen dem unteren Rand der IMase 13 und dem angrenzenden schmalen Absatz 15 ist nur ein sehr kleiner Zwischenraum vorhanden. Wenn die Flügelfelder des Sektional-Tores beim Öffnen desselben hochgezogen werden, dann verschwenkt das obere Flügelfeld 2 jeweils gegenüber dem darunter befindlichen Flügelfeld 1 im oberen Bereich des Tores allmählich aus einer vertikalen in eine horizontale Stellung. Der dabei auftretende SchwenkwinkeloC zwischen den Flügelfeldinnenseiten zweier benachbarter Flügelfelder wird jedoch dabei niemals kleiner als etwa 115°. Wie man aus Figur 2 erkennen kann, verläßt die Außenschale &thgr; auch bei maximaler Verschwenkung um den Winkel c<T den Kanal 10 nicht. Hierdurch wird erreicht, daß ein Finger oder Teile der Hand immer nur bis maximal zur äußeren Mantelfläche Sb der Außenschale &thgr; gelangen können. Da die äußere Mantelfläche 8b bis zur IMase 13 reicht und die Nase 13 sowie auch der Absatz 15 verhältnismäßig schmal sind, wird ein Finger F, der beispielsweise an der äußeren Mantelfläche 8b anliegt, wie es in Figur 3 dargestellt ist, durch die Nase 13 einfach nach außen weggedrückt, wenn das obere Flügelfeld 2 beim Schließen des Sektionaltores wieder in seine vertikale Stellung zurückgeschwenkt wird. Ein Einquetschen eines Fingers zwischen der etwa nur 3 mm breiten IMase und dem Absatz 15, der etwa die gleiche Breite aufweist, ist nicht möglich, zumal an dem Absatz 15 die konkave und zur Flügelfeldaußenseite hin zusätzlich noch eine konvexe Abrundung vorgesehen sind.
Bei dem in Figur 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die beiden Prafilleisten 3, 5 aus Kunststoff. Hierbei können sie zusammen mit dem Flügelfeld 1 und 2 welches sie oben und
unten begrenzen, aus einem Stück bestehen. Es ist jedoch auch möglich, die Profilleisten 3, 5 als separate Profile, beispielsweise als Alumini um-StrangpreBprof ile , herzustellen und dann mit Blechplatten zu verbinden, welche die innere und die äußere Begrenzungsfläche eines Flügelfeldes bilden, wie es beispielsweise in der GB 2 157 752 gezeigt ist. Der Raum zwischen den beiden Blechplatten wird ausgeschäumt.
1G Zusätzlich zu den bereits erwähnten V/arteilen hat die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Scharniers den l/orteil, daß in die Scharnierverbindung auch bei starkem Lüinddruck kein Wasser van außen eindringen kann. Die sich über die Hori &zgr;&agr;&pgr; talebene H-H verhältnismäßig weit nach üben erstreckende Außenschale 8 verhindert nämlich das Eindringen von Wasser.
Bei dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ujurden die gleichen Bezugszeichen verwendet wie bei dem Ausfüh-
2G rungsbeispiel gemäß Figur 1 und 2. Obige Beschreibung trifft sinngemäß auch auf Figur 3 zu. Dort geht jedoch die äußere Mantelfläche 6b der Außenschale 8 tangential in den an der Flügelaußensei te angeordneten Außenschenkel 1 it der oberen Profilleiste 3 über, so daß keinerlei Absatz vorhanden ist, zwischen dem und der Nase 13 eine Quetschgefahr bestehen würde.

Claims (7)

- 1G Ansprüche
1. Scharnier zur gelenkigen, aushängbaren l/erbindung zweier benachbarter Flügelfelder eines Sektional-Tores (Gliedertores), mit einer oberen Profilleiste, die in geschlossener, vertikaler Stellung der Flügelfelder betrachtet, am oberen horizontalen Längsrand eines Flügelfeldes angeordnet ist und eine Längsujulst mit im wesentlichen zylindrischer Mantelfläche aufweist, dessen üJulstachse gegenüber einem an der Flügelfeldinnenseite angeordneten Profi1innenschenkel zur Flügelf e 1 dau Ben se i t e hin mindestens um den halben Ldulstdurchmesser versetzt ist und der von einer Außenschale mit radialem Abstand teilweise umgeben ist, und mit einer unteren Profilleiste, die am unteren Längsrand eines Flügelfeldes angeordnet ist, eine den Längswulst der oberen Profilleiste des darunter angeordneten Flügelfeldes teilweise in einem Umfangswinkelbereich von mehr als 18D° konzentrisch umfassende, einseitig offene Lagerschale aufweist, die mit ihrer inneren Mantelfläche auf der Mantelfläche des Längswulstes drehbar gelagert ist und deren äußere Mantelfläche von der inneren Mantelfläche der Außenschale mit geringem Abstand umgeben ist und die sich in geschlossener Stellung der Flügelfelder von einer durch die Lüulstachse verlaufenden Horizontalebene aus um mindestens 60° Umfangswinkel nach unten erstreckt, wobei an die äußere Mantelfläche der Lagerschale ein zur Llulstachse konzentrischer Kanal angrenzt, in welchem in geschlossener Stellung der Flügelfelder, die Außenschale vollständig eintaucht, und der zur Flügelf el daußensei te hin von einem zur üJulstachse kanzentrischen Schalenabschnitt begrenzt ist, der die äußere Mantelfläche der Außenschale mit geringem Abstand umgibt und dessen unteres Ende mit einem an der Flügelfeld-
außenseite angeordneten Profilaußenschenkel in Verbindung steht, wodurch eine zur darunter liegenden oberen Profilleiste hin gerichtete Nase gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils in geschlossener, vertikaler Stellung der Flügelfelder (1, 2) betrachtet, sich die Außenschale (&THgr;) und der Kanal (10) van der durch die Wulstachse (A) gehenden Hori&zgr;ontal ebene (H-H) in einem Umfangsuiinkelbereich (&mgr;) von mindestens 65° nach oben erstrecken, daß die Nase (13) etuia in Höhe der
&Iacgr;&Ogr; Horizontalebene (H-H) angeordnet ist und sich der Schalenabschnitt (11) etwa in die Höhe der Harizontalebene (H-H) in unmittelbare Mähe der Nase (13) erstreckt, daß die äußere Mantelfläche (8b) der Außenschale (8) im Bereich der Horizontalebene (H-H) in größtmöglicher Mähe zur Flügelfeldaußenseite angeordnet ist und ihr horizontaler Abstand (a) zur Flügelfeldaußenseite bzw. einem dort angeordneten Profi1außenschenkel (14) der oberen Profilleiste (3) maximal 6 mm beträgt.
2G
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Außenschale (8) und der Kanal (1G) von der Horizontalebene (H-H) in einem Umfangsuinkelbsreich (&mgr;) von etuia 75° nach oben erstrecken.
3. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, daß der horizontale Abstand (a) der äußeren Mantelfläche (8b) der Außenschale (8) von dem Profilaußenschenkel (14) maximal 5 mm beträgt.
3G 4. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Außenschale (8) zugekehrte Begrenzungsfläche (13a) der Nase (13) konvex gekrümmt ist.
5. Scharnier nach Anspruch k, dadurch gekennzeichnet, daß die in geschlossener Stellung der Flügelfelder (1, 2) die der konvex gekrümmten Begrenzungsfläche (13a) gegenüberliegende Begrenzungsfläche (15) der Außenschale (&THgr;) konkav gekrümmt ist.
6. Scharnier nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch ge kennzeichnet, daß die äußere Mantelfläche (8b) der
Außenschale (&THgr;) mit einer Schrägfläche in den Profilaußenschenkel (14) übergeht.
7. Scharnier nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch ge kennzeichnet, daß die äußere Mantelfläche (8b) der
Außenschale (8) tangential in den Profilaußenschenkel
(U) übergeht.
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DE4414812C1 (de) * 1994-04-28 1995-11-09 Martin Gumpp Scharnier zur gelenkigen, aushängbaren Verbindung zweier benachbarter Flügelfelder eines Sektional-Tores
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