DE429800C - Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren - Google Patents

Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren

Info

Publication number
DE429800C
DE429800C DED46071D DED0046071D DE429800C DE 429800 C DE429800 C DE 429800C DE D46071 D DED46071 D DE D46071D DE D0046071 D DED0046071 D DE D0046071D DE 429800 C DE429800 C DE 429800C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
carriage
coupling part
gear
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED46071D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOLZROEHREN AG DEUHRAG FA DEUT
Original Assignee
HOLZROEHREN AG DEUHRAG FA DEUT
Publication date
Priority to DED46071D priority Critical patent/DE429800C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE429800C publication Critical patent/DE429800C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren. Zum Aufbringen der schraubenförmigen Drahtwicklung an Holzröhren wurden bereits Maschinen verwendet, die im wesentlichen aus Reitstock und Spindelstock bestehen, auf welchen das Rohr wie auf einer Drehbank gelagert wird. Dem sich drehenden Rohr wird der Draht durch einen Schlitten zugeführt, der sich entlang einer Nebenwelle gleichmäßig fortbewegt. Bei einer bekannten Ausführungsform ist die Nebenwelle als Schraubenspindel ausgebildet, die mit einer am Wagen angeordneten halben Mutter zusammenwirkt. Ein Anhalten des Wagens, z. B. beim Reißen des Drahtes, ist nur durch Abstellefi des Antriebs der Nebenwelle möglich. Die Kupplung befindet sich am Spindelstock und ist daher von dem Beobachter der Wickelarbeit nicht unmittelbar zu erreichen. Abgesehen von anderen Umständlichkeiten der Bauart ist der Rücklauf des Wagens nur bei verkehrter Drehrichtung der Nebenwelle möglich.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung solcher Maschinen und besteht im wesentlichen darin, daß zwischen der Nebenwelle und dein Wagen eine ausrückbare Kupplung vorgesehen ist. Der mit dem Wagen unmittelbar verbundene Kupplungsteil überträgt die Drehbewegung bei eingeschalteter Kupphing mittels der bei Drehbänken an sich bekannten Kegelräder auf eine quer zur Bewegungsbahn des Wagens verlaufende Welle. Im Gegensatz zu jener bekannten Bauart ist auf dieser Welle ein Zahnrad fest angeordnet, das mit einer Zahnstange in Eingriff steht.
  • In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist eine Einrichtung vorgesehen, durch welche unabhängig von der Drehung der Nebenwelle willkürlich und selbsttätig ein augenblicklicher Stillstand des Wagens herbeigeführt werden kann.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der 11aschine gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Abb. 2 eine Stirnansicht. In den Abb. 3 und 4. ist die Kupplung und der Antrieb des Wagens im Längs- und Querschnitt dargestellt.
  • Auf zwei Walzeisenträgern i, 2 sind die Ständer 3, 4 für den Reitstock 5 und den Spindelstock 6 gelagert. Auf dem Reitstock 5 ist ein Konus 7 lose und auf dem Spindelstock 6 ein Konus 8 fest angeordnet. Das mit der Wicklung zu versehende Rohr wird so auf die Konusse gesetzt, daß diese in dessen Mündungen ragen. Während der Konus 7 nur als Führung dient, hat der Konus 8 das Rohr mitzunehmen, zu welchem Zweck er mit mehreren Schneiden g versehen ist, die sich in das Holzrohr einfressen.
  • Von der Welle des Spindelstocks -wird über ein Vorgelege (nicht dargestellt) und die Wechselräder io bis 14 eine parallel zur Spindeldrehachse gelagerte Welle 15 angetrieben, auf welcher die Kupplung für die Bewegung eines Wagens 16 angeordnet ist, der einerseits mit einer Rolle 17 auf dem Träger i, anderseits mit einem Rad 18 auf einer Schiene ig in Abhängigkeit von der Drehung der Welle 15 und damit des Rohres entlang desselben läuft, -was durch folgende Anordnung erzielt wird. Die Kupplung ist mittels einer Büchse 2o (Abb. 3) längsverschiebbar auf der Welle 15 gelagert. Die Welle 15 besitzt eine durchlaufende Rille 21, in -welche die Büchse 2o eingreift. Der Kupplungsteil 22 ist durch einen Schließkeil mit der Büchse 2o verbunden, so daß er sich ständig mit der Büchse 2o und daher mit der Welle 15 dreht. Eine gegen einen Bund der Büchse 2o abgestützte Feder 23 hat das Bestreben, den Teil 22 stets in den anderen Kupplungsteil 24 zu drücken, der auf der Büchse 2o lose drehbar ist und vom Wagenrahmen gehalten wird. Auf diesem ist der Kupplungshebel 25 samt Sperrklinke schwenkbar gelagert. Er greift an einen Ring 26, in welchem der Kupplungsteil 22 schleift. Der Kupplungsteil 24 trägt ein Kegelrad 27, das mit einem auf einer Welle 28 festsitzenden Kegelrad 29 in Eingriff steht. Auf der Welle 28 sitzt ein Zahnrad 30 fest, welches in ehe Zahnstange 31 eingreift, die an dem oberen Flansch des Trägers i befestigt ist.
  • An der Stirnseite des Kegelrades 29 ist eine Sperrverzahnung angeordnet (Abb. q.), in welche ein Sperrad 32 eingreifen kann, das an einem auf einer Welle 33 festsitzenden Bügel 35 gelagert ist. Auf der Welle 33 ist eine Torsionsfeder 34. angeordnet, welche das Bestreben hat, die Welle 35 derart zu verdrehen, daß der Bügel 35 gegen die Stirnseite des Kegelrades a9 drückt und eine achsiale Verschiebung desselben herbeiführt. Eine solche hat zur Folge, daß das Kegelrad 29 außer Eingriff mit dem Kegelrad 27 kommt, der Antrieb des Wagens also aufgehoben wird. Auf der Welle 33 ist ein Handhebel 36 fest angeordnet, der in einer solchen Lage festgestellt werden kann, daß der Bügel 35 unter Eingriff der Sperrverzahnungen keinen Druck auf das Kegelrad 29 bzw. die Welle 28 ausüben kann. Ein augenblicklicher Stillstand des Wagens kann herbeigeführt werden, wenn der Handhebel aus seiner Sperrstellung befreit wird, da alsdann die Feder 34 zur Wirkung kommt und durch Verschiebung der Welle 28 der Eingriff der Kegelräder 27, 29 aufgehoben wird. Bei aufgehobenem Eingriff derselben kann auch eine Verschiebung des Wagens in entgegengesetzter Richtung erfolgen. Sollte sich die Nebenwelle i S unvorhergesehenerweise einmal in verkehrter Richtung drehen, so gleiten die an der Stirnseite des Kegelrades 29 angeordneten Z<ihne über die Zähne des Sperrades 32, was eine achsiale Verschiebung der Welle 28 und somit wieder einen Stillstand des Wagens zur Folge hat.
  • Bei eingeschalteter Kupplung geht der Wagen mit einer Geschwindigkeit vor, die in einem bestimmten regelbaren Verhältnis zu der Drehgeschwindigkeit des Rohres steht, so claß der von der Drahtzuführungseinrichtung kommende Draht in Windungen von bestimmter Ganghöhe auf das Rohr gewickelt wird. Die Drahtzuführungseinrichtung, welche in bekannter Weise aus Führungsrollen und einer Spannvorrichtung besteht, ist auf dem Wagen angeordnet und von einem Gehäuse 37 umgeben. Der Draht wird von einem Haspel abgenommen, der über dein Laufrad i8 auf einem Zapfen 38 drehbar gelagert ist. Der Haspel besteht aus einer Platte 39, in welcher vier Sprossen 40 mit umgebogenen freien Enden drehbar gelagert sind.
  • Um die verschiedenen Ganghöhen der Drahtwindungen zu erhalten, werden die Zahnräder io bis 1q. ausgewechselt, wozu Gabellagerung vorgesehen ist. Bei schwachen Röhren kann mit Vorteil eine Unterstützung derselben an der Wicklungsstelle vorgesehen sein, um Durchbiegung des Rohres infolge der Drahtspannung zu verhindern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren, bei welcher das Rohr auf Reitstock und Spindelstock gelagert ist und ein die Drahtführung enthaltender Wagen entlang einer Nabenwelle bewegt wird, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Wagen (i6) und der Nabenwelle (i5) vorgesehene ausrückbare Kupplung (22, 2q.), deren- mit dem Wagen unmittelbar verbundener Kupplungsteil (20,24) die Drehbewegung in an sich bekannter Weise mittels Kegelrädern (27, 29) auf eine quer zur Bewegungsbahn des Wagens verlaufende Welle (28) überträgt, auf der ein mit einer festen Zahnstange (3i) in Eingriff stehendes Zahnrad (30) angeordnet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dein Wagen unmittelbar verbundene Kupplungsteil (2q.) lose drehbar auf einer in eine Längsnut (2i) der Welle (i5) eingreifenden Büchse (2o) sitzt, auf der der andere Kupplungsteil (22) längsverschiebbar, aber gegen Drehung gesichert, gelagert ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Bewegungsbahn des Wagens verlaufende Welle (28) samt dem auf ihr sitzenden Kegelrad (29) und Zahnrad (3o) derart achsial verschiebbar ist, daß der Eingriff zwischen den Kegelrädern (227,29) unabhängig vom Hauptantrieb aufhebbar ist. q.. Maschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen auf einer unter der Wirkung einer Torsionsfeder (34) stehenden Welle (33) fest angeordneten Bügel (35), der mittels eines in eine Verzahnung an der Stirnseite des auf der quer zur Bewegungsbahn des \Vagens verlaufenden Welle (28) sitzenden Kegelrades (29) eingreifenden Sperrades durch- das Gleiten der Verzahnung eine achsiale Verschic. bong der Welle (28) hervorruft.
DED46071D Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren Expired DE429800C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED46071D DE429800C (de) Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED46071D DE429800C (de) Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE429800C true DE429800C (de) 1926-06-04

Family

ID=7049470

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED46071D Expired DE429800C (de) Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE429800C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE429800C (de) Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren
DE481114C (de) Fuellbleistift
DE600561C (de) Vorrichtung zum Wickeln von Huelsen aus Karton, Pappe, Asbestpappe o. dgl.
DE2218520C2 (de) Vorrichtung zum Aufwickeln von Spulen an Textilmaschinen
AT103803B (de) Maschine zum Bewickeln von aus Dauben gebildeten Holzrohren mit Draht.
DE329175C (de) Maschine zum Wickeln von Flachstahlbaendern zu konischen Federn
DE338911C (de) Maschine zum Schleifen von Fraesern mit geraden oder gewundenen Schneiden an den in den Zahnluecken liegenden Schneideflaechen
DE2519630A1 (de) Knaeuelwickelmaschine
DE545675C (de) Einrichtung an Schleifmaschinen mit selbsttaetiger Zustellung der Schleifscheibe
DE685002C (de) Schneidwerk fuer Papierbahnen, insbesondere in Grossschlauchmaschinen
DE2714463A1 (de) Vorrichtung zum aufwickeln von laenglichem fasermaterial
AT85327B (de) Vorrichtung zum Einstellen der Druckwalzen an Zigarettenmaschinen.
DE552336C (de) Gewindeschneideinrichtung fuer Ein- und Mehrspindelautomaten mit im gleichen Drehsinn, aber verschiedener Geschwindigkeit umlaufender Werkzeug- und Werkstueckwelle
DE581726C (de) Walzmaschine zum Walzen von Kettenraedern u. dgl.
DE699099C (de) Gewindeschneideinrichtung
DE343692C (de) Warmgewindewalzmaschine fuer Holzgewinde
DE380217C (de) Vorrichtung zum Schliessen sich drehender Gewindeschneidkoepfe mit achsial zu ihrem Schaft verschiebbarem Backentraeger, dessen Backen durch Drehung eines Steuerringes geschlossen und nach Freigabe dieses Ringes durch Federn geoeffnet werden
DE682009C (de) Kreuzspulmaschine mit regelbarem Spulspindelantrieb
DE485106C (de) Maschine zum Schleifen der Flanken von Zahnraedern nach dem Abwaelzverfahren mittels einer Schleifscheibe mit ebener, in ihrem wirksamen Teil linienfoermiger Schleifflaeche
DE4037666C1 (en) Yarn transport system esp. for automatic narrow fabric looms - has yarn take=up roll mounted on lever with counter pressure roll pressing yarn to be drawn off onto roll periphery
DE734206C (de) Einrichtung zum bandweisen Verstellen des Geleseschlittens bei Konus- oder Sektional-Schaermaschinen
DE1502459C (de) Schleiftrommel zum Schleifen , Vorzugs weise von Holzbauteilen
AT91800B (de) Fräserschleifmaschine.
DE1156287B (de) Wickelmaschine zur gleichzeitigen Herstellung von mehreren Spulen
DE395183C (de) Maschine zum Schneiden von Schraubennuten