DE429800C - Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren - Google Patents
Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten HolzrohrenInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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- H01F41/02—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
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Description
- Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren. Zum Aufbringen der schraubenförmigen Drahtwicklung an Holzröhren wurden bereits Maschinen verwendet, die im wesentlichen aus Reitstock und Spindelstock bestehen, auf welchen das Rohr wie auf einer Drehbank gelagert wird. Dem sich drehenden Rohr wird der Draht durch einen Schlitten zugeführt, der sich entlang einer Nebenwelle gleichmäßig fortbewegt. Bei einer bekannten Ausführungsform ist die Nebenwelle als Schraubenspindel ausgebildet, die mit einer am Wagen angeordneten halben Mutter zusammenwirkt. Ein Anhalten des Wagens, z. B. beim Reißen des Drahtes, ist nur durch Abstellefi des Antriebs der Nebenwelle möglich. Die Kupplung befindet sich am Spindelstock und ist daher von dem Beobachter der Wickelarbeit nicht unmittelbar zu erreichen. Abgesehen von anderen Umständlichkeiten der Bauart ist der Rücklauf des Wagens nur bei verkehrter Drehrichtung der Nebenwelle möglich.
- Die Erfindung betrifft eine Verbesserung solcher Maschinen und besteht im wesentlichen darin, daß zwischen der Nebenwelle und dein Wagen eine ausrückbare Kupplung vorgesehen ist. Der mit dem Wagen unmittelbar verbundene Kupplungsteil überträgt die Drehbewegung bei eingeschalteter Kupphing mittels der bei Drehbänken an sich bekannten Kegelräder auf eine quer zur Bewegungsbahn des Wagens verlaufende Welle. Im Gegensatz zu jener bekannten Bauart ist auf dieser Welle ein Zahnrad fest angeordnet, das mit einer Zahnstange in Eingriff steht.
- In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist eine Einrichtung vorgesehen, durch welche unabhängig von der Drehung der Nebenwelle willkürlich und selbsttätig ein augenblicklicher Stillstand des Wagens herbeigeführt werden kann.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der 11aschine gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Abb. 2 eine Stirnansicht. In den Abb. 3 und 4. ist die Kupplung und der Antrieb des Wagens im Längs- und Querschnitt dargestellt.
- Auf zwei Walzeisenträgern i, 2 sind die Ständer 3, 4 für den Reitstock 5 und den Spindelstock 6 gelagert. Auf dem Reitstock 5 ist ein Konus 7 lose und auf dem Spindelstock 6 ein Konus 8 fest angeordnet. Das mit der Wicklung zu versehende Rohr wird so auf die Konusse gesetzt, daß diese in dessen Mündungen ragen. Während der Konus 7 nur als Führung dient, hat der Konus 8 das Rohr mitzunehmen, zu welchem Zweck er mit mehreren Schneiden g versehen ist, die sich in das Holzrohr einfressen.
- Von der Welle des Spindelstocks -wird über ein Vorgelege (nicht dargestellt) und die Wechselräder io bis 14 eine parallel zur Spindeldrehachse gelagerte Welle 15 angetrieben, auf welcher die Kupplung für die Bewegung eines Wagens 16 angeordnet ist, der einerseits mit einer Rolle 17 auf dem Träger i, anderseits mit einem Rad 18 auf einer Schiene ig in Abhängigkeit von der Drehung der Welle 15 und damit des Rohres entlang desselben läuft, -was durch folgende Anordnung erzielt wird. Die Kupplung ist mittels einer Büchse 2o (Abb. 3) längsverschiebbar auf der Welle 15 gelagert. Die Welle 15 besitzt eine durchlaufende Rille 21, in -welche die Büchse 2o eingreift. Der Kupplungsteil 22 ist durch einen Schließkeil mit der Büchse 2o verbunden, so daß er sich ständig mit der Büchse 2o und daher mit der Welle 15 dreht. Eine gegen einen Bund der Büchse 2o abgestützte Feder 23 hat das Bestreben, den Teil 22 stets in den anderen Kupplungsteil 24 zu drücken, der auf der Büchse 2o lose drehbar ist und vom Wagenrahmen gehalten wird. Auf diesem ist der Kupplungshebel 25 samt Sperrklinke schwenkbar gelagert. Er greift an einen Ring 26, in welchem der Kupplungsteil 22 schleift. Der Kupplungsteil 24 trägt ein Kegelrad 27, das mit einem auf einer Welle 28 festsitzenden Kegelrad 29 in Eingriff steht. Auf der Welle 28 sitzt ein Zahnrad 30 fest, welches in ehe Zahnstange 31 eingreift, die an dem oberen Flansch des Trägers i befestigt ist.
- An der Stirnseite des Kegelrades 29 ist eine Sperrverzahnung angeordnet (Abb. q.), in welche ein Sperrad 32 eingreifen kann, das an einem auf einer Welle 33 festsitzenden Bügel 35 gelagert ist. Auf der Welle 33 ist eine Torsionsfeder 34. angeordnet, welche das Bestreben hat, die Welle 35 derart zu verdrehen, daß der Bügel 35 gegen die Stirnseite des Kegelrades a9 drückt und eine achsiale Verschiebung desselben herbeiführt. Eine solche hat zur Folge, daß das Kegelrad 29 außer Eingriff mit dem Kegelrad 27 kommt, der Antrieb des Wagens also aufgehoben wird. Auf der Welle 33 ist ein Handhebel 36 fest angeordnet, der in einer solchen Lage festgestellt werden kann, daß der Bügel 35 unter Eingriff der Sperrverzahnungen keinen Druck auf das Kegelrad 29 bzw. die Welle 28 ausüben kann. Ein augenblicklicher Stillstand des Wagens kann herbeigeführt werden, wenn der Handhebel aus seiner Sperrstellung befreit wird, da alsdann die Feder 34 zur Wirkung kommt und durch Verschiebung der Welle 28 der Eingriff der Kegelräder 27, 29 aufgehoben wird. Bei aufgehobenem Eingriff derselben kann auch eine Verschiebung des Wagens in entgegengesetzter Richtung erfolgen. Sollte sich die Nebenwelle i S unvorhergesehenerweise einmal in verkehrter Richtung drehen, so gleiten die an der Stirnseite des Kegelrades 29 angeordneten Z<ihne über die Zähne des Sperrades 32, was eine achsiale Verschiebung der Welle 28 und somit wieder einen Stillstand des Wagens zur Folge hat.
- Bei eingeschalteter Kupplung geht der Wagen mit einer Geschwindigkeit vor, die in einem bestimmten regelbaren Verhältnis zu der Drehgeschwindigkeit des Rohres steht, so claß der von der Drahtzuführungseinrichtung kommende Draht in Windungen von bestimmter Ganghöhe auf das Rohr gewickelt wird. Die Drahtzuführungseinrichtung, welche in bekannter Weise aus Führungsrollen und einer Spannvorrichtung besteht, ist auf dem Wagen angeordnet und von einem Gehäuse 37 umgeben. Der Draht wird von einem Haspel abgenommen, der über dein Laufrad i8 auf einem Zapfen 38 drehbar gelagert ist. Der Haspel besteht aus einer Platte 39, in welcher vier Sprossen 40 mit umgebogenen freien Enden drehbar gelagert sind.
- Um die verschiedenen Ganghöhen der Drahtwindungen zu erhalten, werden die Zahnräder io bis 1q. ausgewechselt, wozu Gabellagerung vorgesehen ist. Bei schwachen Röhren kann mit Vorteil eine Unterstützung derselben an der Wicklungsstelle vorgesehen sein, um Durchbiegung des Rohres infolge der Drahtspannung zu verhindern.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren, bei welcher das Rohr auf Reitstock und Spindelstock gelagert ist und ein die Drahtführung enthaltender Wagen entlang einer Nabenwelle bewegt wird, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Wagen (i6) und der Nabenwelle (i5) vorgesehene ausrückbare Kupplung (22, 2q.), deren- mit dem Wagen unmittelbar verbundener Kupplungsteil (20,24) die Drehbewegung in an sich bekannter Weise mittels Kegelrädern (27, 29) auf eine quer zur Bewegungsbahn des Wagens verlaufende Welle (28) überträgt, auf der ein mit einer festen Zahnstange (3i) in Eingriff stehendes Zahnrad (30) angeordnet ist.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dein Wagen unmittelbar verbundene Kupplungsteil (2q.) lose drehbar auf einer in eine Längsnut (2i) der Welle (i5) eingreifenden Büchse (2o) sitzt, auf der der andere Kupplungsteil (22) längsverschiebbar, aber gegen Drehung gesichert, gelagert ist.
- 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Bewegungsbahn des Wagens verlaufende Welle (28) samt dem auf ihr sitzenden Kegelrad (29) und Zahnrad (3o) derart achsial verschiebbar ist, daß der Eingriff zwischen den Kegelrädern (227,29) unabhängig vom Hauptantrieb aufhebbar ist. q.. Maschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen auf einer unter der Wirkung einer Torsionsfeder (34) stehenden Welle (33) fest angeordneten Bügel (35), der mittels eines in eine Verzahnung an der Stirnseite des auf der quer zur Bewegungsbahn des \Vagens verlaufenden Welle (28) sitzenden Kegelrades (29) eingreifenden Sperrades durch- das Gleiten der Verzahnung eine achsiale Verschic. bong der Welle (28) hervorruft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED46071D DE429800C (de) | Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED46071D DE429800C (de) | Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE429800C true DE429800C (de) | 1926-06-04 |
Family
ID=7049470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED46071D Expired DE429800C (de) | Maschine zum Aufbringen von Wicklungen, insbesondere an aus Dauben gebildeten Holzrohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE429800C (de) |
-
0
- DE DED46071D patent/DE429800C/de not_active Expired
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