DE429612C - Filmfuehrung fuer Wiedergabekinematographen - Google Patents

Filmfuehrung fuer Wiedergabekinematographen

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DE429612C
DE429612C DEG64562D DEG0064562D DE429612C DE 429612 C DE429612 C DE 429612C DE G64562 D DEG64562 D DE G64562D DE G0064562 D DEG0064562 D DE G0064562D DE 429612 C DE429612 C DE 429612C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 31. MAI 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JHi 429612 -KLASSE 57a GRUPPE 42
(G 6456a
Walter Gläß in Dresden. Filmführung für Wiedergabekinematographen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1925 ab.
Bei Wiedergabekinematographen, bei denen
die beiden Rollen für die Vor- und Na,chwicklung des Films nebeneinander auf einer Welle angeordnet sind, läuft der Film auf der neben der absatzweise wirkenden Filmschaltrolle parallel herlaufenden Baien, die durch die seitlich, der Filmschaltrolle gelegene Vor- oder Nachwickelrolle bedingt ist, frei ohne Führung. Es kommt daher vor, daß bei kinematographischen Apparaten, die zum Vor-
und Rückwärtslauf des Films eingerichtet sind, das Bildband beim plötzlichen Umschalten seiner Laufrichtung sich staut, Schleifen bildet und somit seine Führungsbahn verläßt. Bei kinematographischen Werken, die in Koffer eingebaut sind, kann dies mit Nachteilen verbunden sein, da der Film infolge ungenügender Führung leicht zu Schaden kommen, oder sogar von der Lampe, wenn er gegen diese
ίο nicht genügend geschützt ist, zum Entflammen gebracht werden kann.
Die Erfindung sieht eine Filmführung vor, bei der das Bildband auf der neben der absatzweise wirkenden Schaltrolle parallel herlaufenden Filmbahn durch einen Kanal geführt wird, ähnlich wie sonst, oberhalb oder unterhalb des Bildfensters.
In der Zeichnung ist in einem Ausführungsbeispiel die Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Oberhalb der seitlich der Filmschaltrolle gelegenen Vor- oder Nachwickelrolle α ist ein Filmkanal b angebracht; der Filmkanal wird durch eine Gegenwand C verschlossen, die, wie beim Bildfenster be-
S5 kannt, unter dem Einfluß einer Feder abklappbar eingerichtet ist, jedoch durch einseitig angebrachte Lenker d, d' mit dem festen Teil des Führungskanals verbunden ist. Durch das Öffnen des Kanals wird ein leichtes Einlegen des Bildbandes ermöglicht. Die unter dem Einfluß der Feder stehende Gegenwand kann durch eine Klinke e o. dgl. an dem Führungskanal b verriegelt werden. An der Gegenwand ist ferner, wie beim Bildfenster bekannt, eine Druckrolle /, die hier zum Anpressen des Films an die Vor- oder Nachwickelrolle dient sowie außerdem eine Führungsrolle g zur Weiterführung des Films angebracht.

Claims (3)

P ATENT-AN SPRÜCHE:
1. Filmführung für Wiedergabekinematographen, bei denen die beiden Rollen für die Vor- und Nachwicklung des Films auf einer Welle nebeneinanderliegen, dadurch gekennzeichnet, daß ober- oder unterhalb der seitlich der absatzweise wirkenden Filmschaltrolle gelegenen Vor- oder Nachwickelrolle eine Filmkanal angebracht ist.
2. Filmführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine in an sich bekannter Weise unter Wirkung einer Feder abklappbare Wand des Filmkanals durch einseitig angebrachte Lenker (d) mit dessen Wanderer fester Wand verbunden ist.
3. Filmführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der beweglichen Wand nicht nur in bekannter Weise 6c eine Filmdruckrolle, sondern auch eine Filmführungsrolle angebracht ist.
-tr
rt
IJ
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