DE429578C - Schnalle fuer Baender, Gurte u. dgl. - Google Patents

Schnalle fuer Baender, Gurte u. dgl.

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DE429578C
DE429578C DED47822D DED0047822D DE429578C DE 429578 C DE429578 C DE 429578C DE D47822 D DED47822 D DE D47822D DE D0047822 D DED0047822 D DE D0047822D DE 429578 C DE429578 C DE 429578C
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Germany
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buckle
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eyelets
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DED47822D
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LIEVINE DEMARET GEB DEGUELDRE
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LIEVINE DEMARET GEB DEGUELDRE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B9/00Hat, scarf, or safety pins or the like
    • A44B9/12Safety-pins

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  • Details Of Garments (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 31. MAI 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 429578 -KLASSE 44a GRUPPE 32
(D 47822 X\44a)
Fernand Degueldre in Brüssel und Lievine Demaret geb. Degueldre in La Louviere Schnalle für Bänder, Gurte u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1925 ab. ·
Gegenstand der Erfindung ist eine Schnalle für Bänder, Gurte u. dgl., die einen Doppeldorn aufweist, dessen beide Schenkel parallel zueinander liegen und dessen Verbindungssteg an dem einen Ende einer Platte gelenkig befestigt ist, die an ihrem andern Ende mit ösen zur Aufnahme der freien Dornschenkel zum Schließen der Schnalle versehen ist. Die Schnalle dient insbesondere dazu, zwei Bänder ίο oder Gurte eines Hemdes oder eines anderen unmittelbar an dem Körper anliegenden Kleidungsstückes miteinander zu verbinden.
Das Neue besteht darin, daß sich die Schenkel des Domes bei geschlossenem Zustande der Schnalle ihrer ganzen Länge nach gegen die Platte legen, derart, daß das Band oder der Gurt, die dazwischen liegen, in ihrer ganzen Breite gegen die Platte geklemmt werden, so daß sie sich weder drehen noch verschieben können, also während des Gebrauchs so
die Schnalle stets ihre Lage beibehält. Wird die Schnalle in größeren Abmessungen ausgeführt, so kann sie auch zum Schließen von Gürteln u. dgl. Verwendung finden. Die kleinen Schnallen werden vorzugsweise ganz aus Metall gebildet, und die ösen und das Gelenk können dann mit der Platte aus einem Stück gebildet werden. Größere Schnallen können mit einer Platte aus nicht me-ίο tallischem Stoff gefertigt werden, auf der die Ösen und das Gelenk durch Niete oder auf andere Weise befestigt sind. Auch kann der Dorn hierbei ebenfalls aus einem nicht metallischen Stoff bestehen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer nach der Erfindung ausgebildeten Schnalle dargestellt, und zwar zeigen: Abb. 1 einen Metallstreifen zur Herstellung der mit den Ösen und dem Gelenk versehenen Platte aus einem Stück, Abb. 2 die daraus hergestellte Platte mit danebenliegendem und im Gelenk zu befestigenden Doppeldorn, Abb. 3 die aus der Platte und dem Dorn zusammengesetzte Schnalle im geöffneten, Abb. 4 im geschlossenen Zustande, Abb. 5 eine größere Schnalle für Gürtel mit besonders angebrachten Ösen und Gelenk, Abb. 6 eine abgeänderte Ausführungsform, bei welcher das Gelenk durch eine Kapsel ersetzt ist, in welche der Quersteg des Domes lose eingesetzt ist.
Gemäß der Ausführung nach Abb. 1 bis 4 werden kleine Schnallen aus einem Streifen a gebildet, der an dem einen Ende mit Zungen b und C versehen ist, die, wie Abb. 2 zeigt, nach der einen Seite hin umgebogen sind und seitliche ösen b und eine Tasche c bilden. Am anderen Ende hat der Streifen einen schmaleren Fortsatz d, der um den Quersteg e des Domes herumgebogen wird und diesen in Form eines Gelenkes d festhält.
Abb. S zeigt eine Ausführung der Schnalle, bei welcher die ösen durch eine Kappe ersetzt sind, die das anliegende Ende der Platte über-
! deckt und auf dieser durch Löten oder Niete j befestigt sein kann. Das Gelenk ist durch ein angesetztes Stück gebildet, das ebenfalls auf der Platte festgelötet oder durch Niete befestigt oder auch so durch einen Niet / mit der Platte verbunden ist, daß sich das Gelenk mit dem Dorn seitlich auf der Platte drehen kann.
Bei der Ausführung nach Abb. 6 ist das Gelenk fortgelassen und durch eine Kappe g ersetzt/ in welche der Quersteg des Domes lose eingesetzt ist.
Wird bei den verschiedenen Ausführungen der Schnalle das Ende eines Achselbandes h (Abb. 6), wie solche beispielsweise als Träger für Frauenunterkleider benutzt werden, um den einen Schenkel des Domes gelegt, so wird es gegen die Platte α geklemmt und kann sich weder verdrehen noch längs der Schnalle zusammenfalten, vielmehr wird die Schnalle in der gegebenen wagerechten Lage verharren, trotz des Zuges, den die an dem anderen Schenkel des Domes aufgehängten Kleidungsstücke au-üben. Die großen Schnallen können in allen Teilen aus Schildpatt oder ähnlichem Stoffe hergestellt sein, ebenso kann die Form der einzelnen Teile und ihre An-Ordnung verschieden gewählt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schnall© für Bänder, Gurte u.dgl. mit auf einer Platte gelenkig befestigtem zweischenHigen Dom, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Dornschenkel [es e) bei geschlossener Schnalle sich ihrer ganzen Länge nach gegen die Platte (a) legen, derart, daß das dazwischenliegende Band (A) in seiner ganzen Breite gegen die Platte (α) geklemmt wird.
2. Schnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn mit seinem Querstegteil lose in eine mit der Platte (0) verbundene Kappe (g·) eingesetzt ist.
Abb. 5.
Abb. i.
Abk d.
—d.
J v*
Abb.
Abb. 2.
DED47822D 1925-04-25 1925-04-25 Schnalle fuer Baender, Gurte u. dgl. Expired DE429578C (de)

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