DE428485C - Ausgleichvorrichtung fuer zwanglaeufig bewegte leichte Buerstenholztragrahmen - Google Patents

Ausgleichvorrichtung fuer zwanglaeufig bewegte leichte Buerstenholztragrahmen

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DE428485C
DE428485C DESCH72970D DESC072970D DE428485C DE 428485 C DE428485 C DE 428485C DE SCH72970 D DESCH72970 D DE SCH72970D DE SC072970 D DESC072970 D DE SC072970D DE 428485 C DE428485 C DE 428485C
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support frame
brush wood
wood support
frame
spindle
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SCHOENHEIDER SPEZIAL MASCHINEN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/06Machines for both drilling bodies and inserting bristles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Ausgleichvorrichtung für zwangläufig bewegte leichte Bürstenholztragrahmen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausgleichvorrichtung für zwangläufig bewegte leichte Bürstenholztragrahmen mit einer von Hand gegen den Taster geführten, am Bürstenholztragrahmen angeordneten Schablone.
  • -Maschinen mit zwangläufig bewegtem leichtem Bürstenholztragrahmen sind an sich bekannt und unterscheiden sich von den obenerwähnten durch die vollkommen selbsttätige Steuerung des Bürstenholztragrahmens bzw. der einzelnen Werkstückträger mittels der Kurvenscheiben. Derartige Rahmensysteme sind zur Aufnahme eines oder mehrerer neben-oder übereinander angeordneter gerader, gebogener oder gewölbterBürstenkörper gleicher Größe eingerichtet, derenBorstenbüschel unter sich parallel oder vierseitig geschränkt sein können und in bekannterWeise den Bohr- oder Stopfwerkzeugen entgegengeführt werden. Bei der Herstellung von Bürsten mit geschränkten Borstenbüscheln durch derartige Maschinen werden beim Schwenken des Bürstenholzes die Abstände zwischen Schwenkungsmittel und Bürstenholzrücken von der Mitte des Holzes weg nach außen hin größer. In demselben Maße verändern sich auch die Abstände zwischen Bürstenholzrücken und Werkzeug. Um die hierbei entstehenden verschiedenen Abstände zwischen Bürstenholzrücken und Werkzeug auszugleichen, mußte zwischen Antriebsvorrichtung undWerkstückträger ein nachgiebiges Zwischenglied eingeschaltet werden. Dasselbe, meist in Gestalt einer schraubenförmigen Pufferfeder, hat ferner die Aufgabe zu erfüllen, die bei jeder Bewegungsumkehr des Rahmens in der Maschine auftretenden Stöße abzufangen sowie kleinere Unterschiede in den Holzstärken auszugleichen. Auch besitzen diese Ausgleichs- oder Stoßfangeinrichtungen infolge des notwendigen hohen Gegendrucks, welcher durch die Größe der zu bewegenden Massen bedingt ist, im allgemeinen schon eine hohe Vorspannung. Außer dem Vorgenannten verfolgt der Erfindungsgegenstand noch einen besonderen Zweck. Um diesen und die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes zu kennzeichnen, ist es zweckmäßig, von dem durch Fußtrittbewegung gegen die Werkzeuge geführten leichten Bürstenholztragrahmen auszugehen, welcher in bekannter Weise mit einer von Hand gegen den Taster geführten, am Bürstenholztragrahmen angeordneten Schablone gesteuert wird. Beim Führen der Schablone kommt es besonders bei ungeübten Kräften häufig vor, daß die Tasterspitze nicht in das betreffende Loch der Schablone trifft und infolge einer im Innern des Tasters angebrdneten Vorrichtung sowohl die Rückbewegung der Tasterspitze als auch die Vorwärtsbewegung des Bürstenholztragr ahmens in Richtung gegen die Werkzeuge verhindert wird. Dadurch wird ein Fehlbohren oder Fehlstanzen vermieden. Der den Bürstenholztragrahmen durch Fußtrittbewegung betätigende Arbeiter wird im Augenblick des Anhaltens des Bürstenholztragrahmens durch .die Tasterspitze sofort aufmerksam und mit der Vorwärtsbewegung des Rahmens innehalten.
  • Anders liegen die Verhältnisse, wenn derselbe Rahmen nicht mehr durch menschliche Kraft, sondern zwangläufig durch die Maschine bewegt wird. Mehr als vordem wird hier der Ungeübte beim Führen der Schablone die Tasterspitze fehlen und durch das Inkrafttreten der erwähnten Festhaltevorrichtung eine «eitere Bewegung desRahmens gegen die Werkzeuge verhindert. Die selbsttätige Bewegung des Rahmens würde aber trotzdem wirksam bleiben und eine empfindliche Störung oder Bruch verschiedener Maschinenteile zur Folge haben. Es muß infolgedessen eine Vorrichtung zwischen Antriebselement und Werkstückträger eingeschaltet werden, welche im Falle der festsitzenden Tasterspitze sofort wirksam wird und die zwangläufige, gegen den Bürstenholztragrahmen gerichtete Bewegung der bewegungsübertragenden Zwischenelemente restlos und störungsfrei ausgleicht.
  • Eine solche Vorrichtung ist in einem Ausführungsbeispiel nachstehend beschrieben und in den Abbildungen in verschiedenen Bewegungsperioden dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Vorrichtung gemäß der Erfindung in Ansicht an einer Bürstenholzbohr- und Stopfmaschine.
  • Abb.2 zeigt die Ausgleichvorrichtung in Ruhestellung (Federspannung gleich Null), Abb. 3 dieselbe Vorrichtung bei beginnender Vorwärtsbewegung des Bürstenholztragralimens (die aus der Abbildung ersichtliche Federbelastung entspricht dem Anfahrwiderstand des Bürstenholztragrahmens im Augenblicke beginnender Vorwärtsbewegung gegen die Werkzeuge), Abb. d die Vorrichtung in dem Augenblick, in dein die Tasterspitze den Rahmen in seiner Bewegung gegen die Werkzeuge zurückhält, die bewegungsübertragenden Zwischenglieder jedoch ihre zwangläufige Bewegung ungehindert ausführen.
  • Abb. 5 zeigt einen Schnitt nach Richtung :-9-B der Abb. d..
  • Die Ausgleichvorrichtung besitzt eine Schraubenfeder 18 von solchen Abmessungen, daß mit Rücksicht auf einen auszugleichenden größten Hub der bewegungsübertragenden Zwischenglieder und zwecks Schonung des festhaltenden Tasters eine möglichst niedrige Endspannung gewährleistet wird. Die Feder 18 ist auf der Spindel 16 zwischen dem Stellring ig und dein Querhaupt 2o gelagert. Die Spindel 16 ist mittels geeigneter Zwischenglieder finit dein Bürstenholztragrahinen gelenkig verbunden. Zwei Spannstangen 21, welche an ihrem einen freien Ende mit dein Querhaupt 20 vernietet sind, werden lose durch den Stellring ig und das Führungsstück 17 des Hebels 5 hindurchgeführt und hier durch Doppelmuttern gesichert. Ebenso wird die Spindel 16 in dein Führungsstück 17, dem Stellring i g und dem Querhaupt 20 lose geführt. Der Stellring i9 ist verschiebbar auf der Spindel 16 angeordnet und kann mittels der Spannschraube 26 an beliebiger Stelle gegen die Spindel 16 festgeschraubt werden, um so den Angriffspunkt zur Vorwärtsbewegung des Bürstenholztragrahnien#3 in Richtung gegen die Werkzeuge zu bilden. Das Führungsstück 17 ist mittels zweier Drehzapfen 27 in den' oberen freien Ende des Hebels 5 drehbar gelagert. Dieser überträgt die mittels Exzenter oder Hebel von der Hauptantriebswelle der Maschine abgeleitete Bewegung auf den Bürstenholztragrahmen.
  • Bewegt sich der obere Arm des Hebels 5 in der eingezeichneten Pfeilrichtung, so entsteht zunächst zwischen Führungsstück 17 und Stellring ig ein Zwischenraum, welcher der Federspannung gleichkommt, die nötig ist, um den Anfahrwiderstand des Rahmens in Richtung gegen die Werkzeuge zu überwinden (Abb. 3). Mit dieser Vorspannung wird die von Hebel 5 über Führungsstück 17, den Spannstangen 21, 21, dem Querhaupt 2o und die Schraubenfeder 18 auf den Stellring i9 führende Rahmenbewegung eingeleitet, um sich im weiteren Verlaufe der Bewegung wieder auszugleichen. Trifft nun während der @-orwärtsbewegung des Bürstenholztragrahmens die Tasterspitze nicht in das betreffende Loch der von Hand geführten Schablone, so wird die Festhaltevorrichtung des Tasters sofort wirksam und. der Bürstenholztragrahmen in seiner Bewegung aufgehalten, hingegen schwingt der obere Teil des Hebels 5 mit seinem Anhang in der eingezeichneten Pfeilrichtung weiter, entsprechend der Größe des eingeleiteten Hubs, welcher in diesem Falle von der zwischen Antriebsvorrichtung und Werkstückträgern eingeschalteten Schraubenfeder 18 vollständig ausgeglichen wird; indem der eine Arm des Hebels 5 mit dein- Führungsstück 17 in Verbindung mit den Spannstangen 21, 21 und dem Querhaupt 20 nach rechts gemäß der Pfeilrichtung ausschwingen und dadurch die Schraubenfeder 18 um das jeweilige Maß des eingestellten Hubs gegen den relativ feststehenden Stellring ig der Spindel 16 zusammenpressen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Ausgleichvorrichtung für zwangläufig bewegte leichte Bürstenholztragrahmen mit einer von Hand gegen den Taster geführten, am Bürstenholztragrahmen angeordneten Schablone, gekennzeichnet durch eine zwischen Antriebsvorrichtung und Bürstenholztragrahmen eingeschaltete Spindel (i6), die sich in der Bohrung eines amAntriebshebel (5) drehbaren Führungsstückes (i7), ferner eines Stellringes (ig) und einesQuerliauptes (2o) führt, wobei das Querhaupt (20) und das Führungsstück (i7) durch beiderseits der Spindel (i6) angebrachte Spannstangen (2i, 2i) verbunden sind und eine zwischen Führungsstück (i7) und Querstück (20) angeordnete Schraubenfeder (i8) von .der Spindel (i6) beeinflußt wird.
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