DE427751C - Einrichtung zur Pruefung der elastischen Eigenschaften von festen Stoffen - Google Patents

Einrichtung zur Pruefung der elastischen Eigenschaften von festen Stoffen

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DE427751C
DE427751C DES61967D DES0061967D DE427751C DE 427751 C DE427751 C DE 427751C DE S61967 D DES61967 D DE S61967D DE S0061967 D DES0061967 D DE S0061967D DE 427751 C DE427751 C DE 427751C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces

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Description

  • Einrichtung zur Prüfung der elastischen Eigenschaften von festen Stoffen. Die Erfindung betrifft ein mit der Vorrichtung nach dem Patent 399079 auszuführendes Materialprüfverfahren. Die Erfindung besteht darin, daß die Materialprobe durch die Massen oder eine Masse eines aus Massenteilen und elastischen Gliedern gebildeten Schwingungssystems nach dem genannten Patent in raschem Wechsel Beanspruchungen unterworfen wird, wobei die Beanspruchung von Versuch zu Versuch in bestimmten Abständen gesteigert und jedesmal die Temperatur des Probestückes nach ihrem Konstantwerden bestimmt wird. Die besonderen Einzelheiten der Erfindung werden am besten in Verbindung mit den Zeichnungen erklärt, von denen Abb. i eine Einrichtung zur Prüfung von Materialien nach dem Verfahren der Erfindung, Abb. z ein Diagramm der verschiedenen Temperaturen des Probestabes in Abhängigkeit von den wechselnden Amplitüden des Schwingungsgebildes zeigt.
  • In Abb. i ist der Probestab durch den Stab i, der zwischen einer großen und schweren Masse 8 und der kleineren Masse 2 eines Schwingungsgebildes eingespannt ist, dargestellt. Letzteres besteht außerdem aus einer zweiten größeren Masse 3 und einem elastischen Glied q.. Das elastische Glied besteht aus einem elastischen Stab 5, der konzentrisch innerhalb eines elastischen Rohres 6 gelegen ist und bei dem der Stab an die kleinere Masse 2 e#zzierseits und anderseits an das freie Ende des Rohres angeschlossen ist, dessen anderes Ende mit der größeren Masse 3 verbunden ist. Die kleinere Masse 2 ist als Anker eines elektromagnetischen Systems ausgebildet, dessen Feld durch die größere Masse 3 des Schwingungsgebildes zusammen mit einer elektrischen Erregungsspule 7 gebildet wird, die mit Wechselstrom aus dem Wechselstromgenerator 1q. gespeist wird. Die große und schwere Masse 8 ist mittels Rollen oder Kugeln 9 auf der Unterlage io gelagert, um dem Probestab eine Ausdehnung bei seiner Erwärmung ohne Durchbiegung zu ermöglichen.
  • Der Probestab i ist von einem Beutel i i umgeben, der vorzugsweise aus biegsamem Material, z. B. Gummi o. dgl., besteht und ein Füllmittel, z. B. Luft, Wasser oder Öl, enthält. Zwei Speiseleitungen 12 und 13 sind an den Beutel i i angeschlossen, während eine Öffnung 15 den Zweck hat, ein Thermometer 16 in den Beutel einzuführen. Das Füllmittel in dem Beutel i i kann fließen. Dasselbe dient zur Kühlung des Probestabes und weiter dazu, dem Beobachter eine Möglichkeit zu geben, die Temperatur des Probestabes während der Beobachtung konstant zu halten. Meßinstrumente 17 und 18 in dem elektrischen Stromkreis und eine Mikrometerschraube i9, die mit den Massen des Schwingungsgebildes verbunden ist, gestatten dem Beobachter, den Speisestrom zu beobachten, die Belastung des Probestabes festzustellen und endlich die Bewegungsamplitude der Masse 2 des Schwingungsgebildes zu messen, d. h. die Amplitude, welcher der Probestab ausgesetzt ist.
  • Abb.2 zeigt ein Diagramm der Temperatur T des Probestabes, wenn derselbe Zug-und Druckbeanspruchungen von verschiedenen Amplituden A unterzogen wird. Die Temperatur wird in folgender Weise beobachtet: Die den Probestab umgebende Flüssigkeit befindet sich in Ruhe. Zuerst wird gemäß der Erfindung der Elektromagnet bis zu einer bestimmten Amplitude erregt und das Thermometer beobachtet, bis die Temperatur des Probestabes und des Flüssigkeitsbades konstant wird. Darauf wird die Amplitude vergrößert und dieselbe Beobachtung wiederholt. Auf diese Weise werden zunächst die Punkte 20, 21, 22 und alsdann die Punkte 23, 2q., 25 des Diagramms gefunden, an denen die Temperatur des Probestabes sehr schnell wächst und aufhört, konstant zu sein. Der Beobachter weiß aus diesen Erscheinungen, daß die mögliche Grenze der Belastung für den geprüften Probestab erreicht ist.
  • Die Temperatur kann in beliebiger Weise mit den Methoden gemessen werden,* die den Fachleuten geläufig sind, z. B. elektrisch mittels eines Thermoelementes.
  • Auf diese Weise werden die Daten gefunden, die dem Beobachter ermöglichen, die elastischen Eigenschaften des zu prüfenden Materials in irgendeiner in der Technik bekannten Weise zu berechnen, doch ist diese Berechnung selber nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcFI: Verfahren zur Prüfung der elastischen Eigenschaften von festen Stoffen mit der Einrichtung nach Patent 399079, dadurch gekennzeichnet, daß das Probestück schrittweise steigenden Schwingungsainplitüden unterworfen, die jeweilige Temperatur des Probestückes beobachtet und die Beanspruchung mit gleicher Amplitude jeweils so lange fortgesetzt wird, bis die Temperatur konstant geworden ist, worauf die Steigerung der Amplitude so lange fortgeführt wird, bis ein plötzlich sehr starker Anstieg der Temperatur erfolgt und deren Konstanthaltung nicht mehr gelingt.
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