DE427520C - Lackierofen - Google Patents

Lackierofen

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DE427520C
DE427520C DESCH73338D DESC073338D DE427520C DE 427520 C DE427520 C DE 427520C DE SCH73338 D DESCH73338 D DE SCH73338D DE SC073338 D DESC073338 D DE SC073338D DE 427520 C DE427520 C DE 427520C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B23/00Heating arrangements
    • F26B23/001Heating arrangements using waste heat
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P70/00Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
    • Y02P70/10Greenhouse gas [GHG] capture, material saving, heat recovery or other energy efficient measures, e.g. motor control, characterised by manufacturing processes, e.g. for rolling metal or metal working

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Lackierofen. Die bisher von der Industrie verwendeten Trockenöfen mit Ausnahme der Backöfen nutzen die zur Erzeugung der erforderlichen Temperaturen benötigten Brennstoffe, sei es nun Gas, Kohle, Elektrizität usw., schlecht aus. Um den Brennstoffverbrauch auf ein Mindestmaß zu reduzieren und Wärmeverluste durch Ausstrahlung zu vermeiden, wurden die Wandungen der Öfen doppelt ausgeführt und der Zwischenraum mit den verschiedensten Isoliermaterialien ausgefüllt.
  • Die Führung der Heizgase geschieht längs glatter Heizflächen, und die Gase entweichen nach ihrer Wärmeabgabe zum Abzugskamin. Die in den Heizgasen enthaltene Wärme ist bei dieser Anordnung der Heizflächen nicht ausgenutzt und geht verloren, was einem Verlust an wertvollen Brennstoffen gleichkommt. Die vorliegende Erfindung behebt diese Nachteile auf einfache und rationelle Weise, die Wärme der Brennstoffe vorteilhaft ausnutzend. Nach der Erfindung sind die seitlichen Heizflächen, z. B. eines Trocken-Lackierofens, welche bisher glatt ausgeführt wurden, nunmehr gewellt angeordnet, wodurch. eine wesentliche Vergrößerung der wirksamen Flächen erreicht wird. Selbstverständlich richtet sich die Größe der Heizflächen stets jeweils nach der Größe des betreffenden Ofens. Hat z. B. ein Trockenofen eine Tiefe der Heizkammer von 1,5 m und eine Höhe derselben von 2 m, so betrug die Heizfläche auf jeder Seite bisher 3 qm, also insgesamt 6 qm. Bei gleichen Außenmaßen des Ofens könnte nach vorliegender Erfindung jede der beiden Heizflächen durch entsprechend angeordnete gewellte Bleche, wobei die vor,' springenden Wellen oben und unten verschweißt sind, eine Größe von beispielsweise 7,5 qm bei gleicher Höhe von 2 m erhalten. Durch die vergrößerte Heizfläche wird ein sehr bedeutender wirtschaftlicher Nutzen -erreicht, und zwar i. Brennmaterialersparnis, ?.Wärmespeicherung, wodurch 3. die Temperatur der Heizkammer in allen ihren Teilen konstant gehalten wird.
  • Die Heizflächen können durch beliebig gestaltete Wellen, gleichgültig ob rund oder eckig, in jeder zweckmäßigen Größe hergestellt werden.
  • Nachdem die Heizgase ihre Wärme an die bisherigen glatten Heizflächen abgegeben haben, zogen sie urausgenutzt in den Kamin ab. Um nun die Ausnutzung der Abgase noch weiter auszubeuten, werden dieselben nach vorliegender Erfindung in einen in einfacher Weise auf dem Trockenofen aufgebauten, mit einem System von Heizröhren versehenen Heißwasserbereiter geleitet. Die Heizrohre können aus Gas- oder Siederöhren, geschweißten Blechröhren oder nahtlosen Stahlröhren bestehen, die erforderliche Heizfläche wird von Fall zu Fall je nach der Größe des Ofens rechnerisch ermittelt. Von großer Wichtigkeit ist, daß den abziehenden Heizgasen noch so viel Wärme erhalten bleibt, daß sie genügend Auftrieb besitzen, um einen guten Zug zu gewährleisten. Aus diesem Grunde ist auch das aus der Heizkammer führende Dunstabgaberohr isoliert, durch den Wasserbereiter geführt, damit dem abziehenden Dunst genügend Auftrieb verbleibt.
  • Zur Vermeidung von Wärmeverlusten sind die Außenwandungen des Wasserbehälters doppelt und isoliert ausgeführt. Durch die Anordnung des Wasserbehälters auf dem Ofen wird auf einfache Weise Warmwasser bereitet, und cla keine besondere Heizquelle im Betrieb zu halten ist, dürfte dies wirtschaftlich von sehr großer Bedeutung sein. Die Füllung des Wasserbehälters geschieht durch ein automatisch wirkendes Füllgefäß, ferner ist der Behälter noch mit einem Wasserstandszeiger und Thermometer sowie" den nötigen Anschlüssen für Wasserzu- und -ablauf versehen. Praktisch soll die Temperatur des Warmwassers nicht mehr als 5o bis 6o° C betragen, damit ein Ausfallen von Kesselstein bildenden Salzen sicher verhindert wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. Abb. i zeigt den Längsschnitt nach F-F. Abb. z gibt -den Querschnitt nach G-H an. Abb. 3 stellt den Schnitt A-B, Abb. 4 den Schnitt C-D durch den Wasserbehälter dar.
  • Die mit den Gasbrennern b erzeugten Heizgase bestreichen auf ihrem Weg zum Abzugskamin die gewellten Heizflächen h und geben. hier ihre Wärme an die allseits geschlossene Heizkammer h ab. Zwecks weiterer Wärmeausnutzung passieren nunmehr die Heizgasa das Röhrensystem Y des Wasserbehälters iv und geben damit ihre Wärme an das die Röhl,-renumgebende Wasser ab. Der Dunstabzug d der Heizkammer k ist durch den Wasserbehälter iv isoliert durchgeführt, wodurch erreicht wird, daß die in der Heizkammer k sich entwickelnden Dünste nicht abgekühlt werden und ein leichtes Abziehen des Wrasens ermöglicht ist, was von großem Einfluß auf den Trocknungsprozeß ist. Durch die Rohrleitung f fließt dem Warmwasserbereiter aus dem selbsttätig wirkenden Füllgefäß das zu erwärmende Wasser zu. Die Leitung a führt das Warmwasser zu den Verbrauchsstellen. Füllgefäß, Wasserstandszeiger, Thermometer und Verbrauchsstellen sind in der Zeichnung nicht angegeben.
  • Nach dem Verlassen des Rohrsystems Y ziehen die Abgase durch die auf dem Behälter angeordnete Haube c zum Abzugskamin. Durch in die Abzugsstutzen eingebaute regulierbare Drosselklappen L kann der Abgase-und Dunstabzug geregelt werden.

Claims (1)

  1. PATE \T-ANSPRUcH: Lackierofen, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizgase die Heizkammer (k) zwischen gewellten Außenflächen (h) bestreichen, und hierauf zwecks weiterer Ausnutzung durch das Rohrsystem (Y) eines Warm-, wasserbereiters -(w) geführt werden. .
DESCH73338D 1925-03-03 1925-03-03 Lackierofen Expired DE427520C (de)

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