DE42704C - Spiralpumpe auch als Motor zu verwenden - Google Patents

Spiralpumpe auch als Motor zu verwenden

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DE42704C
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DE
Germany
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turn
mixture
spiral
steam
pump
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42704D
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English (en)
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E. SCHERGEN in Laeken bei Brüssel, Belgien
Publication of DE42704C publication Critical patent/DE42704C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C7/00Rotary-piston machines or engines with fluid ring or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
Zusatz zum Patent No. 4112g vom 6. Januar 1886.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. März 1887 ab. Längste Dauer: 5. Januar 1901.
Vorliegende Erfindung hat Bezug auf Neuerungen an der im Haupt-Patent No. 41129 beschriebenen Rotationspumpe.
Auf beiliegender Zeichnung sind dieselben dargestellt:
ι ist die Welle;
2 und 3 sind die Kammern.
2 ist eine Verbindung mit einem Dampfkessel mittelst des Rohres 4, und 3 mit der Atmosphäre oder einem Condensator durch 5. 6 ist eine grofse Spirale, deren Ende a mit der Kammer 2 und deren Ende b mit der Kammer 3 in Verbindung steht. 7 ist eine kleine Spirale, deren Ende α mit der Kammer 3 und deren Ende b mit der Kammer 2 communicirt. 8 ist ein Lager und 9 eine Stopfbüchse.
Alle Windungen enthalten eine gewisse Menge einer Mischung, der ι ο pCt. Quecksilber hinzugefügt sind, um dieselbe bei niedriger Temperatur schmelzbar zu machen.
Anwendung der Pumpe als rotirender
Motor.
Im Zustande der Ruhe steht die geschmolzene Mischung in den beiden Theilen der Windungen in gleicher Höhe. Um den Apparat in Bewegung zu setzen, öffnet man die Zuleitung, der Dampf dringt dann durch die Röhre4 in die Kammer 2, von wo derselbe theils in die erste Windung der grofsen Spirale 6 und anderentheils in die erste Windung der kleinen Spirale 7 eindringt. Nachdem der Dampf die Mischung geschmolzen, drängt er sie in diesen Windungen zurück, wie in der Zeichnung dargestellt, und da der Druck der so gehobenen Mischungssäule dem Druck des Dampfes nicht das Gleichgewicht hält, so dringt dieser in ^Form von Blasen über diese Säule hinweg, drängt sodann die in den zweiten Windungen befindliche Mischung zurück, dringt darüber hinweg und so weiter fort, bis dafs er eine Reihenfolge von Säulen hebt, welche dadurch, dafs die eine Säule durch den dazwischen eingeprefsten Dampf auf die ihr vorangehende drückt, wie eine einzige Säule von der Gesammthöhe wirken.
Der Druck des in der ersten Windung befindlichen Dampfes ist gleich dem ursprünglichen Druck, vermindert um den Druck der in dieser Windung gehobenen Mischungssäule; in der zweiten Windung ist er gleich dem ursprünglichen Druck, vermindert um den Druck der in der ersten und zweiten Windung emporgehobenen Mischungssäule und so fort.
Die in der kleinen Spirale 7 enthaltene Mischung wirkt durch ihr Gewicht auf den hinteren Theil des Apparates, während das Gewicht der in der grofsen Spirale 6 enthaltenen Mischung auf den inneren Theil wirkt. Aber da dieser letztere eine gröfsere Menge Mischung enthält als der erstere, so ist das auf den inneren Theil wirkende Gewicht gröfser als dasjenige, welches auf den äufseren wirkt. Ver-
möge dieser Gewichtsverschiedenheit mufs der Apparat in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung sich drehen. Die Drehung resultirt daher nur aus dem Gewicht der Kolben selbst. Bei jeder Drehung gelangt die in der letzten Windung der grofsen Spirale 6 enthaltene Mischung in die Kammer 3. Der Dampf entweicht entweder in die Atmosphäre oder in den Condensator durch das Rohr 5, während die Mischung in die letzte Windung der kleinen Spirale 7 eintritt, wo sie den Dampf, welcher sich dort befindet, einschliefst. Gleichzeitig gelangt bei jeder Drehung die in der ersten Windung der grofsen Spirale eingeschlossene Mischung in die Kammer 2 und ebenso Dampf, der auf seinen ursprünglichen Druck zurückgeführt ist. Von dieser Kammer geht die Mischung in die erste Windung der grofsen Spirale 6, wo sie eine Menge Dampf einschliefst, welche gleich ist dem Fassungsvermögen dieser Windung, vermindert um das von der Mischung eingenommene Volumen. Da der bei jeder Umdrehung aufgenommene Dampf, indem er von Windung zu Windung geht, immer geringerem Druck ausgesetzt ist, so expandirt er nach und nach. Aus diesem Grunde nimmt das Fassungsvermögen der Windungen zu. Dieses Fassungsvermögen mufs im Verhältnifs stehen zur Erhöhung des Dampfvolumens. Es bildet also jede Windung einen Cylinder, in welchem das flüssige Metall die Rolle des Kolbens spielt. Die grofse Spirale 6 bildet den eigentlichen Motor, während die kleine Spirale 7 eine Saugpumpe bildet, welche dazu dient, die Mischung auf ihren Ausgangspunkt zurückzuführen. Die kleine Spirale 7 könnte durch eine gewöhnliche Saugpumpe ersetzt werden.
Anwendung der Pumpe als Saug- und
Druckpumpe.
Um den Apparat als Pumpe verwenden zu können, wird die Mischung durch Quecksilber ersetzt; wenn die Pumpe als Wasserpumpe verwendet werden soll, müssen die Windungen gleiches Fassungsvermögen haben. Der Betrieb ist derselbe, wie vorstehend beschrieben. Der Apparat wird durch eine an der Welle vorgesehene Riemscheibe in Bewegung gesetzt; die Gase oder Flüssigkeiten werden in die grofse Spirale 6 durch den Kanal 5 eingeführt, gehen von Windung zu Windung, immer von Quecksilbersäulen eingeschlossen, um endlich durch Kanal 4 zurückgeführt zu werden, während das Quecksilber mit einer gewissen Menge Gas oder Flüssigkeit durch die kleine Spirale 7 zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei der unter No. 41129 patentirten, auch als Motor verwendbaren Spiralpumpe der Ersatz der concentrischen Kammern 1 und 3 durch die Kanäle 2 und 3, von denen 2 mit den beiden inneren Enden und 3 mit den beiden ä'ufseren Enden der beiden Spiralwindungen verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42704D Spiralpumpe auch als Motor zu verwenden Expired - Lifetime DE42704C (de)

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