DE426740C - Federnder Sitz fuer Eisenbahnpersonenwagen - Google Patents
Federnder Sitz fuer EisenbahnpersonenwagenInfo
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- Germany
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- spring
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- seat
- railway passenger
- seats
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D33/00—Seats
- B61D33/0057—Seats characterised by their mounting in vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
18. MÄRZ 1926
18. MÄRZ 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 c GRUPPE
(A 43655 Hj20 c*)
Arno Andreas in Münster i. W.
Federnder Sitz für Eisenbahnpersonenwagen,
Die Erfindung bezieht sich auf federnde
Eisenbahnpersonenwagen und besteht in emer neuen Anordnung und Einrichtung der Sitze,
welche gemäß der Erfindung in ihren Bahnen federnd aufgehängt sind.
Der Vorteil einer solchen Einrichtung liegt darin, daß die Herstellung des Wagens sich
billiger gestaltet, daß ferner ein federnder Sitz viel angenehmer ist, und daß endlich bei Unglücksfällen
die Verletzungen, welche sonst durch das Ineinanderschieben und Zersplittern der Bänke und Wände entstehen, vermieden
werden.
Eine besondere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, den Sitz so auszubilden,
daß er für die Nachtfahrten schräg oder
horizontal aufzuhängen ist, wodurch eine bequeme Ruhelage gewährleistet ist.
Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigr
Abb. ι eine Seitenansicht und
Abb. 2 eine Vorderansicht.
Der Sitz aus Segeltuch, Leder o. dgl., welcher einen festen Rahmen hat, ist federnd an oder unterhalb der Decke bei d1 aufgehängt. ίο Dabei ist der Sitz durch die Fixierungsbänder b in seiner Lage fixiert. Soll der Sitz für • die Ruhelage in Schrägstellung gebracht werden, so ist lediglich durch eine Verlängerung der federnden Aufhängung dieselbe an einem ig zweiten Aufhängepunkt d1 anzubringen. Oder man kann auch den Aufhängepunkt entsprechend verlegen, so daß der Sitz in beliebig veränderbare Schräglage kommt.
Abb. 2 eine Vorderansicht.
Der Sitz aus Segeltuch, Leder o. dgl., welcher einen festen Rahmen hat, ist federnd an oder unterhalb der Decke bei d1 aufgehängt. ίο Dabei ist der Sitz durch die Fixierungsbänder b in seiner Lage fixiert. Soll der Sitz für • die Ruhelage in Schrägstellung gebracht werden, so ist lediglich durch eine Verlängerung der federnden Aufhängung dieselbe an einem ig zweiten Aufhängepunkt d1 anzubringen. Oder man kann auch den Aufhängepunkt entsprechend verlegen, so daß der Sitz in beliebig veränderbare Schräglage kommt.
Zweckmäßig wird die federnde Aufhängung für jeden einzelnen Sitz unabhängig ausgebildet.
Die Federung kann erreicht werden durch eine in die Aufhängung eingeschaltete Schraubenfeder,
Spiralfeder, Blattfeder o. dgl. aus Stahl. Es kann aber auch irgendein geeigneter
elastischer Stoff, z. B. Gummi, bei dfer federnden Aufhängung benutzt werden, und zwar allein
oder in Verbindung mit einer Metallfeder. Selbstverstänidlich kann die Anzahl der
Federn bzw. Gummizüge beliebig sein. Auf Zug oder auf Druck beanspruchte Federn oder
elastische Stoffe können Anwendung finden. Zur Verlegung des Aufhängepunktes können
Führungen, Stellschienen o. dgl. dienen, die horizontal, schräg oder kurvenförmig' verlaufen.
Die Fixierungsbänder b sollen so viel Widerstand bieten, daß sie bei Belastung
durch das stärkste menschliche Körpergewicht nicht einknicken. Sie sollen indessen eine gewisse
elastisch nachgiebige Federung zulassen, also nicht absolut starr sein. Statt senkrecht
können die Bänder b auch schräg oder gebogen evtl. mehrfach gebogen verlaufen.
Die Vorderkante des Sitzes kann verstellbar eingerichtet werden.
Claims (6)
1. Federnder· Sitz für Eisenbahnpersonenwageii;
dadurch gekennzeichnet, daß die Sitze an ihren Lehnen federnd aufge-'hängt sind.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sitz
unabhängig für sich federnd aufgehängt ist.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der federnd
im Wagen aufgehängte Sitz durch Bänder [b\ fixiert, ist.
4. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
knickfesten Fixierungsbänder (b) bis zu einem gewissen Grade elastisch sind.
5. Ausführungsform nach Anspruch 1, 6g
dadurch gekennzeichnet, daß die Sitze unmittelbar oder mittelbar an einer gewundenen
Feder, einer Blattfeder, einem Gummikörper oder deren mehreren aufgehängt sind.
6. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet^ daß der oder die
Aufhängepunkte (d) der Sitze zwecks Erzielung einer Schräglage verlegbar sind.
Abb. i.
dt
Abb, 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA43655D DE426740C (de) | 1924-12-03 | 1924-12-03 | Federnder Sitz fuer Eisenbahnpersonenwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA43655D DE426740C (de) | 1924-12-03 | 1924-12-03 | Federnder Sitz fuer Eisenbahnpersonenwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE426740C true DE426740C (de) | 1926-03-18 |
Family
ID=6933769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA43655D Expired DE426740C (de) | 1924-12-03 | 1924-12-03 | Federnder Sitz fuer Eisenbahnpersonenwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE426740C (de) |
-
1924
- 1924-12-03 DE DEA43655D patent/DE426740C/de not_active Expired
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