DE426441C - Einrichtung zum Tasten, insbesondere fuer drahtlose Telegraphie - Google Patents

Einrichtung zum Tasten, insbesondere fuer drahtlose Telegraphie

Info

Publication number
DE426441C
DE426441C DER59405D DER0059405D DE426441C DE 426441 C DE426441 C DE 426441C DE R59405 D DER59405 D DE R59405D DE R0059405 D DER0059405 D DE R0059405D DE 426441 C DE426441 C DE 426441C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
keys
contact
wireless telegraphy
hand
telegraphy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER59405D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST REINARTZ
Original Assignee
ERNST REINARTZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST REINARTZ filed Critical ERNST REINARTZ
Priority to DER59405D priority Critical patent/DE426441C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE426441C publication Critical patent/DE426441C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

(R 5g4os
* Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, mittels deren auf bequeme Weise ein elektrischer Kontakt hergestellt werden kann, und zwar durch leichtes Hineinblasen von Luft, so daß während dieser Zeit die Hände des Betreffenden noch zu anderweitiger Tätigkeit benutzt werden können. Insbesondere kann diese Vorrichtung mit Vorteil dort verwendet werden, wo sehr häufig Kontakte zu schließen
ίο sind und gleichzeitig andere Arbeit verrichtet werden muß, wie beispielsweise in der TeIegraphie, insbesondere der drahtlosen Telegraphic. Namentlich bei letzterer besteht der Übelstand, daß die Abgabe von Morsezeichen mit derselben Hand — der rechten — gemacht wird, mit welcher kurz darauf, nämlich beim Empfang fremder Zeichen, der Bleistift zum Schreiben geführt werden muß, während die andere Hand — die linke — meist zum Einstellen der Apparate und Festhalten des Schreibpapiers benutzt werden muß. Hierzu kommen als fernere Übelstände der bisherigen Handtaste hinzu, daß die Hand des Gebenden, nicht immer und gleichmäßig dazu aufgelegt ist, so daß die Deutlichkeit der Zeichen oft sehr nachteilhaft beeinflußt wird. Des weiteren ist. das klappernde Geräusch der Taste zu nennen, welches, namentlich beim Üben, sehr störend wirkt. Außerdem ist der Umstand, daß die Taste an einen, festen Tisch o. dgl. gebunden und Bewegungen und Erschütterungen ausgesetzt ist, als Übelstand zu
bezeichnen, welcher namentlich bei transportablen Anlagen sehr schädlich in Erscheinung tritt.
Alle diese Übelstände werden durch den Kopf geber beseitigt.
Im Prinzip ähnelt der Kopfgeber der gebräuchlichen Taste, nur daß dieselbe nicht durch die Hand, also mechanisch in Bewegung gesetzt wird, sondern durch einen. Luftstrom,
ίο der beispielsweise mit dem Munde dagegengeblasen wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. ι zeigt den Gegenstand im Seitenschnitt, Abb. 2 in Draufsicht bzw. Schnitt A-B. Vor dem sich erweiternden Hartgummitrichter t ist eine dünne, luftdicht schließende Weichgummimembran m angebracht, gegen welche auf der anderen Seite eine dünne Blattfeder / leicht anliegt. Gegen die Mitte steht quer dazu in einem geringen Abstande die Kontaktschraube s. Beide Kontaktorgane (Feder und Schraube) sind im Gehäuse g isoliert befestigt, tragen an ihrer Berührungsstelle ein kleines PIatinstück und sind anderseits mit je einer Litze des Kabels k metallisch verbunden. Diese Verbindung wird bei den Kontaktstücken α und b mit Klemmschrauben c und d (Abb. 2) hergestellt. Die Vorderseite des Gehäuses ist umgebördelt; auf diesem Rand ist der Trichter aufgeschraubt. Das Kabel führt wie bei der gebräuchlichen Taste zu dem Verbrauchsstrom, Kreis oder beim Unterbrechen größerer Stromstärken erst zu einem Relais.
Wird nun die Membran durch leichtes Einhauchen von Luft nach innen gedrückt, so drückt sie gegen die Feder und diese gegen die Schraube s, wodurch der Kontakt geschlossen wird. Beim Aufhören des Luftstromes schnellt die Feder infolge ihrer Elastizität wieder in ihre alte Lage zurück, und dadurch ist der Kontakt wieder unterbrochen. Damit die Kraft des Luftstromes sich möglichst gleichmäßig auf die Feder verteilt, hat die letztere Kreuzform erhalten, d.h. sie besitzt vier Arme, von denen einer zur Befestigung dient, während die übrigen drei auf etwa halbem Membrandurchmesser frei endigen.
Der Kopfgeber kann, speziell in der Funkentelegraphie, leicht durch Anbringen an den Kopfhörer mit letzterem vereinigt werden und bildet so mit ihm wie beim gewöhnlichen Tischtelephon ein Ganzes, welches am Kopfe des Telegraphisten befestigt wird. Das Geben mit ihm ist leichter und sicherer sowie ebenso schnell auszuführen wie mit der Taste.
Aber auch auf anderen Gebieten leistet der Kopfgeber bessere Dienste als die bisher üblichen Kontaktgeber, z. B. beim i\utofahren usw., zum Auslösen der elektrischen Hupe, ferner beim Schließen und Sprengen sowie beim Photographieren bzw. Abbrennen von Blitzlicht usw., also überall da, wo es darauf ankommt, einen Kontakt schnell, sicher, ohne Erschütterung und zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt zu schließen bzw. auszulösen und dabei gleichzeitig die Hände für andere Arbeiten frei zu behalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zum Tasten, insbesondere für drahtlose Telegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kontakt an einer Gummimembran befestigt ist, die sich durch einen Lufthauch ausbaucht und dadurch den Kontakt herbeiführt.
    Abb. i.
    Abb. 2.
DER59405D 1923-09-21 1923-09-21 Einrichtung zum Tasten, insbesondere fuer drahtlose Telegraphie Expired DE426441C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER59405D DE426441C (de) 1923-09-21 1923-09-21 Einrichtung zum Tasten, insbesondere fuer drahtlose Telegraphie

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER59405D DE426441C (de) 1923-09-21 1923-09-21 Einrichtung zum Tasten, insbesondere fuer drahtlose Telegraphie

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE426441C true DE426441C (de) 1926-03-11

Family

ID=7411069

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER59405D Expired DE426441C (de) 1923-09-21 1923-09-21 Einrichtung zum Tasten, insbesondere fuer drahtlose Telegraphie

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE426441C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20030229371A1 (en) * 2002-06-10 2003-12-11 Whitworth Warren A. Offset surgical scissors

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20030229371A1 (en) * 2002-06-10 2003-12-11 Whitworth Warren A. Offset surgical scissors

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE426441C (de) Einrichtung zum Tasten, insbesondere fuer drahtlose Telegraphie
DE3040709A1 (de) Bedienwerkzeug fuer freistehende loet-, schraub- und abisolierfreie kontakte, insbesondere fuer die fernmeldetechnik
DE1257971B (de) Elektromagnetisches Relais mit gekapselter Kontaktanordnung
DE612628C (de) Fernsprechhandapparat mit Nummernschalter
DE438860C (de) Einrichtung zur Umwandlung elektrischer Energie in mechanische
DE383151C (de) Vorrichtung, um die Schwingungen einer federnden Zunge anzuzeigen
DE938798C (de) Trennschalter fuer Hoch- und Hoechstspannungsschaltanlagen
DE974999C (de) Signalgeber fuer Fernmeldeanlagen fuer an einer gemeinsamen Leitung liegende Stellen in schlagwetter- und explosionsgefaehrdeten Raeumen
DE509167C (de) Kontrollanordnung fuer Hochfrequenz-Telegraphie-Sender, insbesondere Schnellsender
DE487381C (de) Morsesender
DE591083C (de) Elektromagnetische Hupe
DE542792C (de) Schaltvorrichtung zum schrittweisen Einschalten und gemeinsamen Unterbrechen einer groesseren Anzahl von Stromkreisen
DE403243C (de) Elektrischer Alarmkontakt fuer Ruhe- und Arbeitsstrombetrieb
DE944443C (de) Kontaktbruecke fuer elektrische Schalter, insbesondere fuer Paketschalter
DE1078229B (de) Magnetisch betaetigte Schutzrohrkontaktanordnung
GB898841A (en) A locking device
DE552894C (de) Schalteinrichtung mit Lichtbogenloeschung
DE874931C (de) Hilfsschalter fuer Verriegelungs- und Meldezwecke
DE618453C (de) Mundtaster fuer Flieger, bei welchem die Tastung des Senders durch einen mit dem Mund gesteuerten Kontaktgebeapparat erfolgt
DE835691C (de) Blitzlichtgeraet
DE292325C (de)
DE109530C (de)
DE608077C (de) Fernsprechhandapparat mit darin eingebautem Nummernschalter
DE814463C (de) Telephonapparat
DE370731C (de) Stromschlussvorrichtung mit Kontaktgebung durch ein Zeigerinstrument