DE425833C - Fallschirmanordnung fuer Flugzeuge - Google Patents

Fallschirmanordnung fuer Flugzeuge

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DE425833C
DE425833C DES64628D DES0064628D DE425833C DE 425833 C DE425833 C DE 425833C DE S64628 D DES64628 D DE S64628D DE S0064628 D DES0064628 D DE S0064628D DE 425833 C DE425833 C DE 425833C
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DES64628D
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EMBOUTISSAGE ET DE CONST MECAN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/02Canopy arrangement or construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fallschirmanordnung, welche Flugzeuginsassen im Falle der Gefahr sofort benutzen können, und zwar besteht der Hauptzweck der Vorrichtung darin, den Insassen im Gefahrfalle das Verlassen des Flugzeugs so rasch und leicht wie nur irgend angängig zu ermöglichen.
In der Hauptsache besteht die Erfindung darin, den Fensterrahmen der Flugzeugkabine
ίο so zu lagern, daß das Fenster durch Betätigung einer einfachen Einrichtung, insbesondere durch eine gegen das Fenster nach außen wirkende Kraft, hinausfällt. Hierdurch entsteht augenblicklich im Gefahrfalle neben dem
.15 am Fenster sitzenden Insassen eine Öffnung, die ausreicht, um das Flugzeug sofort zu verlassen. Zweckmäßig findet die Vorrichtung in Verbindung mit an sich bekannten Fallschirmeinrichtungen Verwendung, z. B. sol-
so. chen, bei denen der Sitz des Flugzeugs einen Fallschirm enthält, dessen Haltevorrichtung sich der Insasse entweder sofort im Gefahrfalle umschnürt oder zweckmäßiger schon bei Beginn der Fahrt umgeschnürt hat.
Auf der Zeichnung ist als Beispiel eine der zahlreichen möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgedankens veranschaulicht.
Abb. ι und 2 zeigen von vorn und im Schnitt nach 2-2 der Abb. 1 einen mit der neuen Vorrichtung ausgerüsteten Teil einer Flugzeugkabine.
Abb. 3 stellt im lotrechten Schnitt ein Kabinenfenster dar, das der Erfindung entsprechend ausgestaltet ist.
Soll gemäß der Erfindung beispielsweise eine Flugzeugkabine zur Aufnahme von Flugteilnehmern ausgebildet werden, so kann dies etwa in der nachstehend beschriebenen Weise erfolgen:
Die Sitze α für die Insassen werden so hergestellt, daß ihre Rückenlehnen einen besonderen Hohlraum α° enthalten, der zur Aufnahme eines entsprechend zusammengelegten Fallschirmes b geeignet ist. Dieser besitzt einen Gurt b1 und einen Kupplungsring b2, welche außerhalb der Einbuchtung bleiben. Der sichtbare Teil der Fallschirmhülle kann aus einem in derselben Weise gepolsterten
Teil bestehen wie die Polsterung des Sitzes selbst. Der Fallschirm kann nun entweder mit einer an sich bekannten Ausklinkeinrichtung versehen sein, die durch den Insassen betätigt wird, nachdem er das Flugzeug verlassen hat, oder man verbindet die Ausklinkschnur mit einer Stelle des Sessels, wobei diese Schnur so lang gewählt ist, daß ihre Spannung unter dem Gewicht des Insassen
ίο ein öffnen des Fallschirms nur dann hervorruft, wenn der Fallschirm mit der ihn benutzenden Person sich vollkommen außerhalb des Flugzeugs befindet. Der Fallschirm wird in der Einbuchtung des Sessels durch eine Hülle oder Verkleidung a1 mit einer leichten Hakvorrichtung o. dgl. gehalten, die sich bei Ausübung eines schwachen Zuges öffnet.
Andererseits werden die Fenster, welche die Kabine enthält, so ausgebildet, wie dies Abb. 3 veranschaulicht, nämlich in der Weise, daß der Rahmen c, welcher die Scheibe d trägt, durch eine Blattfederanordnung e beispielsweise dauernd nach außen gedruckt wird. Der Rahmen wird durch eine geeignete Vorrichtung am Platz gehalten, welche Teile enthält, die nach Belieben entfernbar sind. Diese Vorrichtung kann beispielsweise im unteren Teil des Fensters aus einer Anschlagleiste / bestehen, welche nach außen hin den Rahmen c stützt. Im oberen Teil ist eine Leiste h angeordnet, welche eine oder mehrere Nocken h1 trägt, gegen die sich der Rahmen c stützt, wenn die Leiste h in der richtigen Stellung eingeklemmt oder festgekeilt ist.
Diese Leiste kann vom Innern der Kabine durch eine geeignete Vorrichtung betätigt werden, welche mit einer Verriegelungseinrichtung versehen ist, welche die Leiste h in der für den normalen Fall gewünschten Lage festhält.
Auf diese Weise erhält man eine Flugzeugkabine mit Rettungseinrichtungen in der Art, daß die Raumbeanspruchung der Fallschirme gleich Null ist, da sie zur Ausbildung eines Teiles der Sitzpolsterung verwendet werden, wobei die Einfügung dieser Fallschirme in keiner Weise das gute Aussehen und die Ausstattung der Kabine des Luftfahrzeugs stören.
Im Falle einer Gefahr braucht der Insasse nur die Leiste h zu betätigen, um den Nocken h1 in die auf Abb. 3 gestrichelt angedeutete Lage zu bringen. Auf diese Weise wird-der Rahmen c freigegeben und durch die Federn e nach außen geworfen. Wenn die Flugzeuginsassen geeignete Tragriemen oder Hosenträger tragen, welche mib einem Karabinerhaken versehen sind, so können sie sich dadurch leicht an dem Fallschirm b festmachen, daß sie den Haken in dem Ring &2 befestigen; andernfalls können sie den Fallschirm selbst durch den Gurt b1 hinter sich festschnallen. Auf diese Weise kann jeder Insasse, beispielsweise durch die öffnung, die in der vorstehend beschriebenen Weise gebildet wird, die Kabine verlassen, wobei das öffnen des Fallschirmes entweder durch die Ausklinkschnur nach Belieben des Insassen oder durch eine geeignete Vorrichtung erfolgt, und zwar auf alle Fälle nur dann, wenn der Insasse mit seinem Fallschirm außer jeder Verbindung mit dem Flugzeug steht.
Die Erfindung beschränkt sich in keiner· Weise auf diejenige Anwendungsart und Ausführungsform, welche im vorstehenden ausführlicher behandelt worden ist, sondern umfaßt auch Abänderungen, insbesondere solche, bei denen unabhängig von jeder im vorstehenden beschriebenen Einzelbetätigung des Kabinenfensters eine allen Fenstern gemeinsame Vorrichtung in der Kabine angeordnet wird, durch welche der Flugzeugführer mittels einer bequem in seinem Bereich liegenden Einrichtung im Falle der Gefahr alle Fenster zugleich aus der Kabine entfernen kann.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Fallschirmanordnung für Flugzeuge, bei der die Insassen das Flugzeug durch Fenster verlassen, dadurch gekennzeichnet,, daß der Fensterrahmen durch eine vom Flugzeuginnern auslösbare Vorrichtung entgegen einer gegen das Fenster nach außen wirkenden Kraft in seiner Stellung gehalten wird, so daß bei Auslösung der Vorrichtung die zur Wirkung kommende Kraft das Fenster nach außen fallen läßt.
  2. 2. Fallschirmanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fensterrahmen (c), welcher durch Blattfedern (e) ο. dgl. dauernd nach außen gedruckt wird, unten mittels einer Anschlagleiste (f) und oben durch Nocken (h1) gehalten wird, welche entweder selbst durch Verstellung das Fenster freigeben oder an einer lösbaren Leiste (Ji) sitzen.
  3. 3. Fallschirmanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an 11.0 Stelle einer Auslösvorrichtung für jedes einzelne Fenster eine für alle Fenster gemeinsame Vorrichtung angeordnet ist, welche der Flugzeugführer durch einen in seinem Bereich liegenden Hebel o. dgl. betätigt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES64628D 1923-12-25 1923-12-25 Fallschirmanordnung fuer Flugzeuge Expired DE425833C (de)

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