DE425396C - Geschosszuender - Google Patents
GeschosszuenderInfo
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- DE425396C DE425396C DEL60281D DEL0060281D DE425396C DE 425396 C DE425396 C DE 425396C DE L60281 D DEL60281 D DE L60281D DE L0060281 D DEL0060281 D DE L0060281D DE 425396 C DE425396 C DE 425396C
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- DE
- Germany
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- path
- detonator
- movable
- fuse
- plunger
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- Expired
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 9
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000008188 pellet Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
- F42C15/24—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected by inertia means
- F42C15/26—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected by inertia means using centrifugal force
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
Description
- Geschoßzünder. Die Erfindung bezieht sich auf Geschoßzünder mit einem in der Bahn eines selbsttätig beweglichen Zünderteiles befindlichen, spiralförmig zusammengerollten Metallbande, das sich unter der Wirkung der Fliehkraft derart ausbreiten kann, daß der bewegliche Zünderteil freigegeben wird. Die Erfindung bezweckt, bei solchen Zündern eine durchaus sichere Freigabe des beweglichen Zünderteiles zu gewährleisten.
- Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß das Band, dessen in der Bahn des beweglichen Zünderteiles liegender Teil nicht mehr als eine Windung bildet, an seinem äußeren Ende starr am Zünderkörper befestigt ist: Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt A'6b. i einen Längsschnitt durch den im Transportzustande befindlichen Zünder. Abb. z einen Querschnitt nach Linie 2-z der Abb. i, von oben gesehen, und Abb. 3 in gleicher Darstellung wie Abb. z den Zünder in einem nach dem Schuß eintretenden Zustande.
- Mit A ist der mit einer Kopfschraube a1 versehene Zünderkörper bezeichnet. An der Kopfschraube a1 ist in einer an ihrem vorderen Ende durch eine dünne Deckplatte a2 abgeschlossenen Längsbohrung a3 ein die Zündnadel b1 tragender Stößel B verschiebbar gelagert. Nach vorn zu ist die Verschiebbarkeit des Stößels dadurch begrenzt, daß er sich mit einem Absatz b2 gegen den Boden einer ringförmigen Ausnehmung a4 der Kopfschraube a1 legt. Im Transportzustande des Zünders steht die Zündnadel b1 in geringem Abstande einer Zündpille C gegenüber, die in einer in den Zünderkörper A eingeschraubten Büchse a5 gelagert ist. Zur Sicherung des Zünders dient eine im Transportzustande in die Bahn des Stößels B hineinragende, ein Metallband von rechteckigem Querschnitt bildende Spiralfeder D, die um einen ringförmigen Ansatz äs der Büchse a5 gewickelt und mit ihrem äußeren Ende am Zünderkörper A starr befestigt ist. Die Feder hat in diesem Zustande das Bestreben, sich noch weiter zusammenzurollen und kann sich daher unter der Wirkung der während des Geschoßfluges auftretenden Fliehkraft nur entgegen ihrem Formänderungswiderstande, d. h. ihrer Federkraft, ausbreiten. Die T'änge der Spiralfeder D ist so bemessen, daß@ihr in der Bahn des Stößels B liegender Teil/ nicht mehr als eine Windung bildet.
- Beim Transport des Geschosses und beim Schuß wird der Stößel B, der den selbsttätig beweglichen, durch das Metallband D zu sichernden Zünderteil bildet, durch die in seiner Bahn befindliche Spiralfeder D, wie aus Abb. i ersichtlich ist, gegen eine auf Anstechen der Zündpille C gerichtete Bewegung gesichert. Nach dem Schuß breitet sich unter der Wirkung der Fliehkraft die Feder D entgegen ihrer Federkraft in der aus Abb.3 ersichtlichen Weise aus und gibt den Stößel B frei. Beim Aufschlage des Geschosses wird die dünne Deckplatte a2 eingedrückt und zugleich der Stößel B einwärts getrieben, so daß die Zündnadel bi 'die Zündpille C ansticht. , Bei bekannten Zündern, die mit einem als Fliehkraftsicherung dienenden, spiralförmig zusammengerollten Metallbande versehen sind, bildet dieses Metallband mehrere Windungen und ist lose in den Zünder eingelegt. Bei solchen Zündern kann der Übelstand eintreten, daß sich unter der Wirkung der Fliehkraft die einzelnen Windungen des Bandes fest gegeneinanderlegen und durch die entstehende Reibung ein Ausbreiten des Bandes verhindert wird. Es liegt also die Gefahr vor, daß der bewegliche Zünderteil nicht vollständig freigegeben wird und daher beim Aufschlage des Geschosses keine Zündung stattfindet. Dieser Übelstand wird bei dem Zünder nach der Erfindung mit völliger Sicherheit vermieden. Bei diesem kann sich nämlich jeder Teil des Metallbandes D unter der Wirkung der Fliehkraft frei ausdehnen und der Zustand, daß einzelne Windungen mit Reibung aufeinanderliegen, gar nicht auftreten, da ja nur eine einzige Windung vorhanden ist. Da ferner das Metallband mit seinein äußeren Ende starr am Zünderkörper befestigt ist und zugleich infolge des Bestrebens, sich zusammenzurollen, stets fest an den ringförmigen Ansatz a6 anliegt, so ist auch der Gefahr vorgebeugt, daß sich das Metallband nicht ,gleichmäßig nach allen Richtungen ausbreitet und daher teilweise in der Bahn des Stößels B verbleibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Geschoßzünder mit einem in der Bahn eines selbsttätig beweglichen Zünderteiles befindlichen, spiralförmig zusammengerollten Metallbande, das sich unter der Wirkteig der Fliehkraft derart ausbreiten kann, daß der bewegliche Zünderteil freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (D), dessen in der Bahn des beweglichen Zünderteiles (B) liegender Teil nicht mehr als eine Windung bildet, an seinem äußeren Ende starr am Zünderkörper (A) befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60281D DE425396C (de) | 1924-05-23 | 1924-05-23 | Geschosszuender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60281D DE425396C (de) | 1924-05-23 | 1924-05-23 | Geschosszuender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE425396C true DE425396C (de) | 1926-02-18 |
Family
ID=7280062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL60281D Expired DE425396C (de) | 1924-05-23 | 1924-05-23 | Geschosszuender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE425396C (de) |
-
1924
- 1924-05-23 DE DEL60281D patent/DE425396C/de not_active Expired
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