DE42482C - Entluftungs- und Ablaufvorrichtung an aus mehreren übereinanderliegenden Schichten bestehenden Filtern - Google Patents
Entluftungs- und Ablaufvorrichtung an aus mehreren übereinanderliegenden Schichten bestehenden FilternInfo
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- DE42482C DE42482C DENDAT42482D DE42482DC DE42482C DE 42482 C DE42482 C DE 42482C DE NDAT42482 D DENDAT42482 D DE NDAT42482D DE 42482D C DE42482D C DE 42482DC DE 42482 C DE42482 C DE 42482C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
- B01D24/02—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
- B01D24/04—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls
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- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
0-C4»
cfίο ι
PATENTAMT
F. HAMM in DARMSTADT.
bestehenden Filtern.
Bei aus mehreren einzelnen Filterschichten sich zusammensetzenden Filtrirapparaten wird
als Uebelstand empfunden, dafs beim Anlassen derselben die im Apparat befindliche Luft nur
langsam durch die Filterschichten hindurch entweichen kann, und ebenso beim Abstellen
eines Apparates die denselben füllende Flüssigkeit langsam abläuft in dem Mafse, wie die
Luft wieder einzutreten vermag. Hierdurch entstehen einmal Zeitverluste, und weiter wird
beim Einlaufen in den Apparat die Flüssigkeit durch die mit Gewalt fortzupressende Luft in
Wallungen versetzt, was z. B. beim Filtriren von Bier das unliebsame und möglichst zu
vermeidende Aufschäumen im Apparat zur Folge hat.
Um diese Uebelstände zu vermeiden, sollen die nicht mit Filtrirmaterial angefüllten Räume,
in denen die Flüssigkeit sich über die ganze Fläche des Apparates vertheilt, mit einem am
Mantel aufsteigenden Rohr in directe Verbindung gebracht werden. Dieses Rohr, welches
vom Boden des Apparates bis unter den Deckel reicht, hat den Zweck, die beim Beginn
der Filtration im Apparat befindliche Luft auf dem kürzesten Wege nach dem höchsten Punkt des Apparates zu befördern,
woselbst sie durch einen Lufthahn entweichen kann, und die nach Beendigung der Filtration
den Apparat füllende Flüssigkeit in kürzester Zeit an den tiefsten Punkt des Apparates zu
führen, um dort abgelassen zu werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein Filtrirapparat im Verticalschnitt mit dem Entluftungs-
bezw. Leerlaufrohr b im Längenschnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt den zugehörigen
Grundrifs mit dem Rohr b im Querschnitt, und Fig. 3 das Rohr b mit seinen Details in
gröfserem Mafsstabe.
Um die Luft bezw. die Flüssigkeit aus den Hohlräumen des Filtrirapparates in das Rohr b
gelangen zu lassen, sind an den correspondirenden Stellen des Rohres Löcher cc vorgesehen,
welche eine Communication zwischen den Hohlräumen und dem Innern des Rohres b herstellen.
Damit andererseits während des Filtrirens nicht durch Vermittelung dieses Rohres
trübe Flüssigkeit, die von den Einlaufstutzen herkommt, sich mit bereits filtrirter reiner
Flüssigkeit mischen kann, ist das Rohr b innen mit einer Welle w ausgerüstet, vermittelst
deren man in Stande ist, die Löcher c c nach Belieben zu öffnen oder zu schliefsen. Zu
dem Ende ist die Welle w der Länge nach gefurcht oder central gebohrt und an den
Stellen der Hohlräume geschlitzt. An dem durch den Boden des Apparates durchtretenden
Ende ist die Welle w durch die Stopfbuchse ν abgedichtet und mit einem Handgriff h versehen,
mittelst dessen man die Welle w um ihre Längsachse drehen und somit die Stellung
der Furche s bezw. der Schlitze zu den Löchern c c regeln kann.
Wird die Welle w so gedreht, dafs die Furche s den Löchern cc zugekehrt ist, so
ist eine durchgehende Verbindung der einzelnen Hohlräume des ganzen Apparates mit dem
höchsten Punkt hergestellt und dem Empor-
steigen der Luft ein directer Weg ohne Hindernisse geboten. Ebenso kann das Ablaufen der
Flüssigkeit direct und schnell erfolgen.
Dreht man die Welle so, dafs die Furche 5 nicht vor den Löchern c c steht, so sind letztere
durch den vollen Theil von n> verschlossen,
so dafs ein Vermischen von trüber Flüssigkeit mit gereinigter nicht stattfinden kann. Dieser
Verschlufs der Löcher c c wird herbeigeführt, sobald der Apparat sich gefüllt hat. Oberhalb
des Handgriffes h ist an der Bodenplatte des Apparates ein halbkreisförmiger Teller t angegossen,
welcher zwei Marken trägt, um äufserlich die Stellung der Furche s zu den
Löchern c c erkennen zu lassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei aus mehreren über einander liegenden Filtrirschichten zusammengesetzten Filtrirapparaten die Verbindung der einzelnen Hohlräume durch ein vom Boden des Apparates bis unter den Deckel reichendes, in den Höhen der Hohlräume durchlochtes Rohr b, in dessen Innern eine Welle w mit Furche s so angebracht ist, dafs durch entsprechende Stellung der Welle w in dem Rohr b die Verbindung der Hohlräume unter sich bezw. mit dem höchsten und tiefsten Punkt des Apparates hergestellt oder unterbrochen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42482C true DE42482C (de) |
Family
ID=317877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42482D Expired - Lifetime DE42482C (de) | Entluftungs- und Ablaufvorrichtung an aus mehreren übereinanderliegenden Schichten bestehenden Filtern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42482C (de) |
-
0
- DE DENDAT42482D patent/DE42482C/de not_active Expired - Lifetime
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