DE4244765C2 - Förderanlage - Google Patents
FörderanlageInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Förderanlage zum
Fördern eines Werkstücks gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Herkömmlicherweise werden bei Herstellung eines elektroni
schen Bauteiles vom gegurteten Typ, dessen Anschlüsse vom
Drahttyp auf einem Grundband gehalten werden, das vorher mit
Kerben versehen worden ist, ein elektronisches Bauteilele
ment an den Anschlußleitungen befestigt, um das elektroni
sche Bauteil auf dem Grundband zu vervollständigen, wie es
in der US 4,954,207 offenbart ist. In der vorhergehend be
schriebenen Weise hergestellte, elektronische Bauteile sind
Gegenstand einer charakteristischen Messung und Auswahl,
während sie, so wie sie auf dem Grundband gehalten sind, ge
fördert und weiter zu einem Gurtungsvorgang gefördert wer
den. Das vorgenannte Verfahren besitzt den Vorteil, daß das
elektronische Bauteil stabil auf dem Grundband gehalten
wird, während es gefördert wird, wobei jedoch, da das elek
tronische Bauteil nicht unmittelbar nach oben von dem Grund
band herausgenommen werden kann, das Grundband nach
einmaliger Verwendung nicht mehr verwendet werden kann,
nachdem der Gurtungsvor
gang abgeschlossen worden ist.
Wenn ein elektronisches Bauteil, das plattenformige An
schlußleitungen aufweist, die aus einem Bandmaterial gebil
det worden sind, als Werkstück ausgewählt wird, nachdem ein
elektronisches Bauteil durch Befestigung eines elektroni
schen Bauteilelementes an den Anschlußleitungen (Anschluß
rahmen), die aus einem Bandmaterial gebildet sind, vervoll
ständigt worden ist, wird das elektronische Bauteil von an
deren getrennt und zu einer Förderanlage überführt. Deshalb
kann ein Grundband, wie es bei den Anschlußleitungen vom
Drahttyp beschrieben worden ist, nicht verwendet werden. Um
dieses elektronische Bauteil mit Anschlußdrähten vom Plat
tentyp zu fördern, gibt es ein Förderverfahren, bei dem
Werkstückhalter mit nach oben geöffneten, ausgenommenen Be
reichen mit konstantem Abstand an einer Endloskette be
festigt sind, die schrittweise angetrieben wird, und elek
tronische Bauteile in jeden dieser ausgenommenen Bereiche
gelegt werden.
Da aber das elektronische Bauteil nur in den ausgenommenen
Bereich eines Werkstückhalters gelegt wird, wird das elek
tronische Bauteil möglicherweise auf dem Werkstückhalter
verschoben oder fällt von dem Werkstückhalter aufgrund einer
Trägheitskraft herunter, die zum Zeitpunkt des absatzweisen
Förderns auftritt. Wenn ferner das elektronische Bauteil
vertikal oder in kreisbogenförmiger Richtung gefördert wird,
kann sich das elektronische Bauteil verschieben oder aus dem
Werkstückhalter herausfallen. Aus den oben genannten Grün
den ist die Förderrichtung für das Werkstück nahezu auf ho
rizontale Richtungen begrenzt.
Normalerweise wird die Fertigungsgeschwindigkeit der gesam
ten Fertigungsanlage im allgemeinen auf den Schritt einge
stellt, der die längste Bearbeitungszeit benötigt, wenn
eine Vielzahl von Arbeitsschritten mit unterschiedlichen
Fertigungszeiten bei einer Fertigungsanlage eingeschlossen
ist. Deshalb können andere Fertigungsschritte, die eine
kurze Bearbeitungszeit benötigen, mit ihrem Arbeitsablauf
nicht beginnen, bis der Vorgang bei dem Arbeitsschritt, der
die längste Bearbeitungszeit benötigt, abgeschlossen ist.
Ferner muß im Hinblick auf die sich in jüngster Zeit
abzeichnende Tendenz zu einer Fertigung kleiner Mengen vie
ler Arten die Bearbeitungszeit der gesamten Fertigungsanlage
geändert werden, wenn ein eine unterschiedliche Bearbei
tungszeit benötigender Teil zu dem Fließband der Fertigungs
anlage überführt wird oder wenn die Bearbeitungszeit des
Vorganges, der die längste Bearbeitungszeit benötigt, geän
dert wird.
Die DE 33 22 428 C2 zeigt eine Förderanlage der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Die US 4925012 zeigt einen vorgespannten Zahnriemen mit
einer profilierten, magnetischen Halteeinrichtung.
Die US 3171535 beschreibt formschlüssige Elemente, die elek
trische Bauteile halten.
Das DE-GM 18 60 066 offenbart ein Zugmittel, welches mit einem
federnd angeordneten Element vorgespannt ist.
In der US 4544060 ist ein Förderer für Chips beschrieben.
Ausgehend von einer Förderanlage der oben genannten Art
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Förderanlage
zum Fördern von Werkstücken mit einem endlosen, vorgespann
ten Zugmittel zu Stationen mit unterschiedlicher Förderge
schwindigkeit und deren Ausgleich mit Speichern so zu schaf
fen, daß dem Antrieb der Antriebsrollen eine präzise Werk
stückgeschwindigkeit in den Stationen folgt.
Diese Aufgabe wird durch eine Förderanlage gemäß Patentan
spruch 1 gelöst.
Demgemäß wird gemäß der Lösung
eine Förderanlage bereitgestellt, die in einfacher
Weise eine Änderung der Bearbeitungszeit bei jedem Vorgang
ermöglicht.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß
eine Förderanlage bereitgestellt wird, die die Arbeitsge
schwindigkeit der gesamten Fertigungsanlage erhöhen kann und
die eine einfachere und raumsparende Bauweise erlaubt.
Wenn ein Bauteil mit radialen bzw. sich in einer Richtung
erstreckenden Anschlüssen als Werkstück ausgewählt wird, ist
es wünschenswert, daß die Werkstück-Fördereinrichtung ein
nichtmagnetischer Synchrongurt ist. Die Werkstück-Zurück
halteeinrichtung wird von Zurückhaltenuten gebildet, die in
Weitenrichtung mit einem konstanten Abstand auf der äußeren
Oberfläche des Synchrongurtes vorgesehen sind, um die
Anschlußleitungen in den Zurückhaltenuten zurückzuhalten.
Wenn ein Permanentmagnet als magnetische Einrichtung an ei
ner Schiene befestigt wird, um gleitend den Synchrongurt zu
führen, übt der Permanentmagnet eine magnetische Kraft zum
Anziehen des Werkstückes in Richtung zu der Werkstück-Zu
rückhalteeinrichtung aus, um das Werkstück während seiner
Förderung längs der Schiene stabil zurückzuhalten. Der Syn
chrongurt besitzt innere Zähne, die an einer Antriebsrolle
angreifen, so daß das Werkstück mit großer Genauigkeit in
Übereinstimmung mit dem Drehwinkel der Antriebsrolle geför
dert werden kann. Der Synchrongurt kann eine Ausgestaltung
mit geringem Gewicht im Vergleich mit anderen Werkstück-För
dereinrichtungen, wie einer Kette, besitzen, wodurch die
gesamte Werkstück-Förderanlage eine geringe Trägheitskraft
und ein Werkstück-Fördervermögen mit hoher Geschwindigkeit
zusammen mit einer Verringerung von Schwingungen und Geräu
schen besitzen kann. Ferner wird der Synchrongurt aus einem
elastischen Material, wie Gummi oder Polyurethan, herge
stellt, so daß ein möglicher, mechanischer Stoß auf das
elektronische Bauteil, das zum Zeitpunkt der schrittweisen
Förderung erzeugt wird, verringert werden kann, so daß an
dem elektronischen Bauteil kaum ein Schaden auftreten kann.
Der Synchrongurt besteht auch aus einem Isoliermaterial, und
ist für eine Kenngrößenmessung des elektronischen Bauteils
geeignet.
Wenn eine Kette als Werkstück-Fördereinrichtung ausgewählt
wird, ist es wünschenswert, an der Kette Werkstück-Halter
mit konstantem Abstand zu befestigen, wobei die Halter so
wohl Zurückhaltenuten zum Zurückhalten der Anschlußleitungen
von elektronischen Bauteilen als auch Permanentmagnete auf
weisen, um die Anschlußleitungen zu den Zurückhaltenuten zu
ziehen. Mittels der vorbeschriebenen Konstruktion können die
elektronischen Bauteile daran gehindert werden, herunterzu
fallen oder verschoben zu werden, wenn die elektronischen
Bauteile schrittweise gefördert werden oder wenn die Werk
stück-Förderrichtung geändert wird. Wenn einer der Werk
stück-Halter im Falle der vorgenannten Kette beschädigt
wird, ist es nur erforderlich, den beschädigten Werkstück-
Halter zu ersetzen, während die anderen Teile weiter verwen
det werden können, so daß eine Verringerung der Reparatur
kosten möglich ist.
Ferner ist die Förderanlage mit einer Einrichtung zum Absor
bieren des Vorschubunterschiedes zwischen aufeinanderfolgen
den Arbeitsschritten ausgerüstet, wobei die Spannung der
endlosen Werkstück-Fördereinrichtung aufrechterhalten wird,
d. h. Puffereinrichtungen, um die Arbeitsgeschwindigkeit des
gesamten Fördersystems zu erhöhen.
Wenn beispielsweise eine Antriebseinrichtung, die zu dem
kurzzeitigen Arbeitsvorgang gehört, mit einem Einer-Vor
schubschritt angetrieben wird, und eine Antriebseinrichtung,
die zu dem langzeitigen Arbeitsvorgang gehört, mit einem
Zehner-Vorschubschritt angetrieben wird, gibt es zwei
Arbeitsvorgänge, deren Arbeitszeiten um das Zehnfache unter
schiedlich sind. Wenn Werkstücke nacheinander bei dem kurz
zeitigen Arbeitsvorgang verarbeitet werden, können Werk
stücke in Einheiten von zehn gleichzeitig bei dem langzeiti
gen Vorgang bearbeitet werden. Ferner kann eine Pufferein
richtung zum Absorbieren des Vorschubschrittunterschiedes
von wenigstens einem Zehner-Schritt zwischen dem kurzzei
tigen Arbeitsvorgang und dem langzeitigen Arbeitsvorgang
vorgesehen werden. Mittels der vorgenannten Bauweise kann
eine Vielzahl von Arbeitsvorgängen mit unterschiedlichen
Bearbeitungszeiten in ein Werkstück-Fördersystem integriert
werden, indem die Bearbeitungszeit des gesamten Fördersy
stems auf den kurzzeitigen Arbeitsvorgang eingestellt werden
kann, wodurch eine Bearbeitung mit hoher Geschwindigkeit
erhalten werden kann. Ferner kann die Werkstück-Förderein
richtung ohne das Auftreten eines Spiels dank der Pufferein
richtung angetrieben werden, so daß die Fördereinrichtung
das Herunterfallen von Werkstücken verhindert.
Die Puffereinrichtung kann eine Vielzahl von Abwandlungen in
Abhängigkeit von der Art der Werkstück-Fördereinrichtung
einschließen. Wenn ein Bauteil mit radialem Anschluß geför
dert wird, wobei es in Zurückhaltenuten des Synchrongurts
gehalten wird, ist es wünschenswert, eine drehbare Abstütz
rolle zum Stützen der inneren Oberfläche des Synchrongurtes
an einem vertikal bewegbaren Hebeelement zu befestigen und
eine Andruckeinrichtung vorzusehen, um das Hebeelement nach
oben entgegen der Schwerkraft des Hebeelementes zu drücken.
Eine Feder oder ein Gewicht mit einer Schwerkraft, die grö
ßer als diejenige des Hebeelementes ist, kann als Andruck
einrichtung ausgewählt werden. Es ist wünschenswert, ein
Paar von Andruckrollen nahe beider Seiten des Hebeelementes
vorzusehen, um die äußere Oberfläche des Synchrongurtes nach
unten zu drücken, der von der Stützrolle des Hebeelementes
angehoben wird. Da diese Puffereinrichtung vertikal ausge
staltet ist, kann sie einen großen Unterschied bei den Werk
stück-Zuführvorschubschritten auf einer kleinen Grundfläche
absorbieren. Deshalb können zwei Arbeitsvorgänge, die einen
großen Unterschied bei ihrer Bearbeitungszeit aufweisen, be
nachbart zueinander angeordnet werden, was dazu führt, daß
eine große Breite in Bezug auf eine Fertigungsanordnung er
laubt ist.
Die Puffereinrichtung besitzt einen Abschnitt, in dem die
Bewegungsrichtung des Synchrongurtes, d. h. die Werkstück-
Förderrichtung, vertikal verläuft. Wenn ein Werkstück
lediglich auf den Synchrongurt in dem oben genannten Fall
gelegt wird, kann das Werkstück herausfallen. Deshalb muß
der Synchrongurt eine Werkstück-Zurückhalteeinrichtung zum
nacheinander Zurückhalten von Werkstücken mit einem konstan
ten Abstand besitzen. Wenn das Werkstück einen magnetischen
Abschnitt einschließt, kann die Werkstück-Zurückhalteein
richtung derart aufgebaut werden, daß ein Magnet an dem
Synchrongurt befestigt ist oder, daß eine Zurückhaltenut in
einem nichtmagnetischen Synchrongurt zusammen mit diesem
vorgesehen ist und daß eine Führungsschiene für den Syn
chrongurt mit einem Magneten versehen wird, um das Werkstück
auf den Synchrongurt anzuziehen und zurückzuhalten. Die
Werkstück-Zurückhalteeinrichtung kann auch aus einem Gummi
material hergestellt und mit einem ausgenommenen Bereich
ausgebildet sein, um den gesamten Körper oder einen Teil des
Werkstückes in dem ausgenommenen Bereich elastisch zu hal
ten. Indem der Synchrongurt in der vorbeschriebenen Weise
mit einer Werkstück-Zurückhalteeinrichtung versehen wird,
wird das Werkstück stabil von dem Synchrongurt gefördert,
ohne daß es herabfallen kann, was zum Ergebnis hat, daß eine
große Breite in Bezug auf die Werkstück-Förderungsart
erlaubt ist.
Wenn ein Werkstück, welches eine unterschiedliche Ferti
gungszeit benötigt, dem Fließband der Fertigungsanlage zu
geführt wird, oder wenn die Bearbeitungszeit auf halber
Strecke geändert wird, benötigt der Arbeitsvorgang, der eine
lange Bearbeitungszeit (der einen großen Vorschubschritt
benötigt) aufweist, einen großen Raum im Vergleich mit einem
Arbeitsvorgang, der eine kurze Bearbeitungszeit (und damit
einen kleinen Vorschubschritt benötigt) aufweist. In diesem
Fall muß die gesamte Fließbandanordnung geändert werden. Im
Gegensatz hierzu kann wenigstens eine Antriebseinrichtung
einen veränderbaren Vorschubschritt aufweisen, und die An
triebseinrichtung und eine Puffereinrichtung können durch
einen Schiebemechanismus einheitlich in die Werkstück-För
derrichtung eingeschoben werden. In diesem Fall ist es mög
lich, ohne weiteres einer Änderung der Bearbeitungszeiten
des vorhergehenden und des nachfolgenden Arbeitsvorganges
der Antriebseinrichtung zu begegnen und wirkungsvoll die
Räume der angrenzenden Arbeitsvorgänge zu nutzen, ohne die
Anordnung der gesamten Fertigungsfließbandanlage zu ändern.
Der Verschiebemechanismus kann derart aufgebaut werden, daß
ein Führungsmechanismus zum bewegbaren Halten der Antriebs
einrichtung vorgesehen wird und daß die Antriebseinrichtung
in der Werkstück-Förderrichtung von Hand oder selbsttätig
durch einen Motor, einen Arbeitszylinder oder eine ähnliche
Einrichtung verschoben wird.
Der Erfindungsgegenstand wird im folgenden anhand von Aus
führungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen nä
her erläutert. Es zeigt:
Fig. 1A eine schematische Vorderansicht einer Förder
anlage,
Fig. 1B eine Draufsicht auf die Förderanlage in Fig.
1A,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Syn
chrongurtes gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Anfangsendes der Förder
anlage in Fig. 1A,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung der Förderanlage längs
der Linie IV-IV in Fig. 3 im größeren Maßstab,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung der Förderanlage längs
der Linie V-V in Fig. 3 im größeren Maßstab,
Fig. 6 eine rechte Seitenansicht des oberen Abschnit
tes der Puffereinrichtung in größerem Maßstab,
Fig. 7 eine Schnittdarstellung der Förderanlage längs
der Linie VII-VII in Fig. 3 im größeren Maßstab,
Fig. 8 eine Schnittdarstellung der Förderanlage längs
der Linie VIII-VIII in Fig. 3 im größeren Maß
stab,
Fig. 9 eine Vorderansicht des mittleren Abschnittes
der Förderanlage in Fig. 1A,
Fig. 10 eine Vorderansicht des abschließenden Endab
schnittes der Förderanlage in Fig. 1A,
Fig. 11 eine schematische Vorderansicht einer Förderan
lage gemäß einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 12 eine Draufsicht auf die Förderanlage in Fig.
11,
Fig. 13 eine perspektivische Darstellung eines Syn
chrongurtes und eines Werkstückes gemäß der
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung,
Fig. 14 eine schematische Vorderansicht einer Förderan
lage gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 15 eine Schnittdarstellung der Förderanlage längs
der Linie XV-XV in Fig. 14,
Fig. 16 eine Seitenansicht einer Werkstück-Förderein
richtung gemäß einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, und
Fig. 17 eine perspektivische Darstellung einer Werk
stück-Fördereinrichtung gemäß einer noch ande
ren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1A und Fig. 1B zeigen schematische Darstellungen des
gesamten Systems einer Förderanlage gemäß einer ersten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung.
Die Förderanlage umfaßt einen Werkstück-Aufnahmeschritt A
zur Aufnahme von bandförmigen Anschlußrahmen mit einer Viel
zahl von elektronischen Bauteilelementen von dem vorherge
henden Arbeitsvorgang, einen Abtrennvorgang B zum Abtrennen
der elektronischen Bauteile von dem Streifenabschnitt des
Anschlußrahmens, Meßvorgänge C und D zum Messen der elektri
schen Kennwerte der elektronischen Bauteile, einen Markie
rungsvorgang E zum Aufbringen von Zeichen auf die elektro
nischen Bauteile mittels eines Laserbeschrifters oder einer
ähnlichen Einrichtung, einen Aussonderungsvorgang F für NG
(no-good, d. h. fehlerhafte) Bauteile zum Entfernen elektro
nischer Bauteile mit beeinträchtigten Kennwerten, einen
Rangordnungsvorgang G, um die elektronischen Bauteile in
verschiedene Rangzahlen zu unterteilen, und einen Gurtungs
vorgang H, um die Anschlußleitungen der elektronischen Bau
teile zu gurten.
Ein endloser Synchrongurt 1, wie er in Fig. 2 gezeigt ist,
ist bei den vorgenannten Vorgängen durchgehend vorgesehen.
Der Synchrongurt 1 besteht aus einem nichtmagnetischen Gum
mimaterial und ist mit inneren Zähnen 2, die mit einem kon
stanten Abstand P₀ auf der inneren Oberfläche des Synchron
gurtes 1 vorgesehen sind, und mit Zurückhaltenuten 3 ausge
bildet, die in Einheiten von drei gruppiert und in Weiten
richtung mit konstantem Abstand auf der äußeren Oberfläche
des Synchrongurtes 1 vorgesehen sind. Die Zurückhaltenuten 3
einer jeden Gruppe halten horizontal drei plattenförmige An
schlußleitungen 6 eines elektronischen Bauteils 5 vom radia
len Anschlußtyp zurück, der bei der vorliegenden Erfindung
als ein zu fördernder Gegenstand ausgewählt ist.
Der Synchrongurt 1 wird in einer Richtung, wie sie durch die
Pfeile in Fig. 1A angegeben ist, mit unterschiedlichen Vor
schubschritten mittels der fünf Antriebsrollen 10 bis 14 an
getrieben. Bei diesen Antriebsrollen werden die Rollen 10,
12 und 13 schrittweise durch einen Antriebsmotor 15 über ei
ne Welle 16 und Indexköpfe 17 bis 19 angetrieben, wo die
Rollen 10 und 13 schrittweise mit einem Zweier-Vorschub
schritt (2P0) und die Rolle 12 mit einem Einer-Vorschub
schritt (1P0) angetrieben wird. Die Rolle 11 wird absatzwei
se durch einen Schrittschaltmotor 20 mit einem Vierziger-
Vorschubschritt (40P₀) angetrieben, während die Rolle 14 für
den Gurtungsvorgang fortlaufend durch den Antriebsmotor 15
über die Welle 16 und einen Gurt 21 angetrieben wird. Des
halb sind verschiedene Arbeitsvorgange mit unterschiedlichen
Zuführvorschubschritten in einer Förderanlage in der folgen
den Weise eingeschlossen: der Synchrongurt wird bei dem
Werkstück-Aufnahmevorgang A bis zu dem Meßvorgang C mit ei
nem Zweier-Vorschubschritt angetrieben, bei dem Meßvorgang D
mit einem Vierziger-Vorschubschritt, bei dem Markierungsvor
gang E mit einem Einer-Vorschubschritt, bei dem Aussonde
rungsvorgang F für den NG (fehlerhaften) Bauteil und dem
Rangordnungsvorgang G mit einem Zweier-Vorschubschritt, und
bei dem Gurtungsvorgang H kontinuierlich angetrieben. Es
wird darauf hingewiesen, daß die durchschnittliche Antriebs
geschwindigkeit bei jedem Vorgang identisch ist.
Zwischen angrenzenden Arbeitsvorgängen, die einen großen
Vorschubunterschied aufweisen, d. h. der Grenzabschnitt zwi
schen dem Meßvorgang C und dem Meßvorgang D sowie zwischen
dem Meßvorgang D und dem Markierungsvorgang E, sind großdi
mensionierte Puffereinrichtungen 22 und 23 zum Absorbieren
des großen Vorschubunterschiedes von vierzig Vorschubschrit
ten vorgesehen. Zwischen angrenzenden Arbeitsvorgängen mit
einem geringen Vorschubunterschied, d. h. an den Grenzab
schnitten zwischen dem Markierungsvorgang E und dem Ausson
derungsvorgang F für ein NG (fehlerhaftes) Bauteil sowie
zwischen dem Rangordnungsvorgang G und dem Gurtungsvorgang H
sind kleindimensionierte Puffereinrichtungen 24 und 25 zum
Absorbieren des kleinen Vorschubunterschiedes von zwei Vor
schubschritten vorgesehen. Im folgenden wird die konkrete
Bauweise der vorgenannten Förderanlage beschrieben.
Am Anfangsende der Förderanlage sind drei Rolleneinheiten
30, 31 und 32 vorgesehen, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. Die
unterste Laufrolle 30 wird von einem Arm 33 gehalten, der
vorwärts und rückwärts verschwenkbar ist und durch eine Fe
der 34 nach vorwärts (in einer durch den Pfeil in Fig. 3 an
gedeuteten Richtung) gedrückt wird, wodurch eine konstante
Spannung auf den Rückführungsabschnitt des Synchrongurtes 1
ausgeübt wird. Der Rückführungsabschnitt des Synchrongurtes
1 wird von der Laufrolle 30 über die Zwischenlaufrolle 31
und die gezahnte Führungsrolle 32 zu dem Aufnahmevorgang A
geführt, wo eine Führungsschiene 35 mit einer in Fig. 4 ge
zeigten Bauweise horizontal vorgesehen ist.
Die Schiene 35 ist dadurch aufgebaut, daß eine nichtmagne
tische Schienenführung 37 auf einer Befestigungsbasis 36 be
festigt und ferner darauf eine nichtmagnetische Kopfführung
35 befestigt wird. Neben der Schienenführung 37 sind zwei
Joche 39 und 40 unter Einfügung eines Permanentmagneten 41
befestigt. Die oberen Bereiche der Joche 39 und 40 stehen
etwas über den Permanentmagneten 41 hervor, so daß der Syn
chrongurt 1 glatt längs einer Schienennut geführt wird, die
von den Jochen 39 und 40 und dem Permanentmagneten 41 gebil
det wird.
Die Anschlußleitungen 6 eines elektronischen Bauteils 5, die
in den Zurückhaltenuten 3 des Synchrongurtes 1 zurückgehal
ten werden, gelangen nahe ohne deren Berührung zu den Jochen
39 und 40. Deshalb wird ein geschlossener Magnetkreis von
dem Permanentmagneten 41 über das Joch 39, die Anschlußlei
tungen 6, das Joch 40 zu dem Permanentmagneten 41 gebildet,
so daß die Anschlußleitungen 6 stark in Richtung zu den Zu
rückhaltenuten 3 gezogen werden. Insgesamt wirken die Joche
39 und 40 zusammen als Führungselemente für den Synchrongurt
1 und als Magnetkreis-Bildungselemente. Die nach links ge
richtete Bewegung des elektronischen Bauteils 5 in Fig. 4
wird durch die Kopfführung 38 kontrolliert, während die nach
rechts gerichtete Bewegung des elektronischen Bauteils 5
durch die geweiteten Abschnitte 6a der Anschlußleitungen 6
und eine Seitenkante der Zurückhaltenut 3 kontrolliert wird,
wodurch die seitliche Verschiebung des elektronischen Bau
teils 5 verhindert wird.
Am hintersten Ende der Schiene 35 ist eine Antriebsrolle 10
vorgesehen, wie es in Fig. 5 gezeigt ist. Die Antriebsrolle
10 ist mit einer Antriebswelle 43 versehen, die absatzweise
mit einem Zweier-Vorschubschritt durch den Indexkopf 17 an
getrieben wird. Auf der Antriebswelle 43 sind aufeinander
folgend eine nichtmagnetische Kopfführung 44, ein Joch 45,
ein Permanentmagnet 46 und ein weiteres Joch 47 befestigt.
Ferner ist ein nichtmagnetisches Sprossenrad 48 außerhalb
des Umfanges des Permanentmagneten 46 zwischen den Jochen 45
und 47 befestigt. Das Sprossenrad 48 steht mit den inneren
Zähnen 2 des Synchrongurtes 1 in Eingriff, so daß es den
Synchrongurt 1 drehantreibt. Ferner ist bei der oben genann
ten Konstruktion ein Magnetkreis von dem Permanentmagneten
46 über das Joch 45, die Anschlußleitungen 6 und das Joch 47
zu dem Permanentmagneten 46 gebildet, so daß der elektroni
sche Bauteil 5 stabil in den Zurückhaltenuten 3 des Syn
chrongurtes 1 zurückgehalten wird. Gerade oberhalb-der An
triebsrolle 10 ist eine feste Führungsplatte 49 vorgesehen,
deren kreisbogenförmige Oberfläche 49a die äußere Oberfläche
des Synchrongurtes 1 führt, wodurch das elektronische Bau
teil 5 an einem Herausfallen oder einer Verschiebung gehin
dert wird, wenn sich die Werkstück-Förderrichtung von einer
geradlinigen in eine kreisförmige Richtung ändert. Es wird
darauf hingewiesen, daß, da die anderen Laufrollen 11 bis 13
die gleiche Bauweise wie die der angetriebenen Rolle 10
aufweisen, hier keine Beschreibung jener Rollen erfolgt.
Der Synchrongurt 1, der über die Antriebsrolle 10 gelaufen
ist, wird nach unten entlang einer Schiene 50 (siehe Fig. 3)
angetrieben und dann nach oben durch eine Druckrolle 51 um
gelenkt. Die Schiene 50 besitzt die gleiche Bauweise wie die
Schiene 35, die in Fig. 4 gezeigt worden ist, so daß der
elektronische Bauteil 5, der nach unten gefördert wird, an
einem Herausfallen aus dem Synchrongurt 1 durch die Anzie
hungskraft eines Permanentmagneten gehindert wird. Die An
druckrolle 51 wird fortlaufend nach unten durch eine Feder
51a gedrückt, wodurch eine Trägheitskraft absorbiert wird,
die bei dem Vorgang mit dem Vierziger-Vorschubschritt bei
dem nachfolgenden Meßvorgang D erzeugt wird, und die ein
Hinweglaufen des Synchrongurtes 1 verhindert. Ein Stoßdämp
fer 52 ist vorgesehen, um elastisch die Aufwärtsbewegung der
Rolle 51 aufzunehmen.
Eine großdimensionierte Puffereinrichtung 22 umfaßt einen
aufrecht gestellten Ständer 54 und ein Hebeelement 55, wel
ches vertikal verschiebbar an der Vorderseite des Ständers
54 angebracht ist. Das obere Ende des Hebeelementes 55 ist
mit einer Kette 56 verbunden, die mit einem Gewicht 59, das
hinter dem Ständer 54 vorgesehen ist, über zwei Sprossenrä
der 57 und 58 verbunden ist, die an dem oberen Ende des
Ständers 54 befestigt sind, wie es in Fig. 6 gezeigt ist.
Das Gewicht 59 ist an einer Gleitplatte 69 befestigt, die
vertikal verschiebbar auf der Rückseite des Ständers 54 an
gebracht ist. Das Gewicht 59 ist so ausgelegt, daß es ein
größeres Gewicht als das Gesamtgewicht des Hebeelementes 55
unter Einschluß der Rollen 60 und 61 und der Schienen 70 und
71 aufweist, die im einzelnen im folgenden beschrieben wer
den, wodurch das Hebeelement 55 fortlaufend nach oben ge
drückt wird. An dem obersten und dem untersten Endbereich
des Hebeelementes 55 sind drehbare Abstützrollen 60 bzw. 61
vorgesehen. An beiden Seiten des Hebeelementes 55 ist ein
Paar Schienen 70 und 71 befestigt, die sich vertikal er
strecken. Wie in Fig. 7 dargestellt ist, ist die obere Ab
stützrolle 60 drehbar durch ein Lager 63 auf einer Achse 62
befestigt, die an dem Hebeelement 55 befestigt ist. Die obe
re Abstützrolle 60 besitzt eine nichtmagnetische Kopfführung
64, einen nicht magnetischen Flansch 65, Joche 66 und 67 und
einen Permanentmagneten 68, der zwischen den Jochen 66 und
67 vorgesehen ist, wo die Flansche 65 und das Joch 66 eine
Nut zur Führung des Synchrongurtes 1 bilden. Da der Syn
chrongurt 1 eng um die Rolle 60 aufgrund des Gewichtes des
vorgenannten Gewichtes 59 geschlungen ist, wird der Syn
chrongurt 1 durch den Flansch 65 geführt, um eine Beschädi
gung des Permanentmagneten 68 zu verhindern. Wenn sich der
Synchrongurt 1 um die Abstützrolle 60 bewegt, werden die An
schlußleitungen 6 des elektronischen Bauteils 5 stabil in
den Zurückhaltenuten 3 durch eine magnetische Kraft zurück
gehalten, die von dem Permanentmagneten 68 ausgeübt wird, so
daß der elektrische Bauteil 5 an einem Herausfallen von dem
Synchrongurt 1 gehindert wird.
Die untere Rolle 61 wird verwendet, um eine nach unten ge
richtete Spannung auf den Rückführungsabschnitt des Syn
chrongurtes 1 anzuwenden, und sie besitzt keinen solchen
Permanentmagneten, wie er bei der oberen Rolle 60 vorgesehen
ist.
Wie es in Fig. 8 dargestellt ist, ist eine nichtmagnetische
Schienenführung 74 vor dem Hebeelement 55 über ein Abstands
stück 72 mittels eines Bolzens 73 befestigt, und die Schie
nen 70 und 71 sind auf beiden Seiten der Schienenführung 74
vorgesehen. Die Schiene 70 besitzt eine nichtmagnetische
Kopfführung 75, Joche 77 und 78 und einen Permanentmagneten
81, der zwischen den Jochen 77 und 78 eingefügt ist, wo eine
Schienennut zur Führung des Synchrongurtes 1 durch die Joche
77 und 78 und den Permanentmagneten 81 gebildet wird. In
gleicher Weise besitzt die Schiene 71 eine Kopfführung 76,
Joche 79 und 80 und einen Permanentmagneten 82. Mittels der
vorgenannten Konstruktion werden, wenn sich der Synchrongurt
1 vertikal entlang der Schienen 70 und 71 bewegt, die An
schlußleitungen 6 des elektronischen Bauteils 5 stabil in
den Zurückhaltenuten 3 des Synchrongurtes 1 durch die Mag
netkräfte gehalten, die von den Permanentmagneten 81 und 82
ausgeübt werden. Es wird darauf hingewiesen, daß die Schiene
70 eine etwas größere Länge als die Schiene 71 aufweist.
Der Synchrongurt 1, der durch die Schiene 71 der Pufferein
richtung 22 gelaufen ist, wird in eine horizontale Richtung
durch eine Drucklaufrolle 84 geführt, um längs einer Schiene
85 durch den Meßvorgangsabschnitt D hindurchbewegt zu wer
den. Die Schiene 85 besitzt die gleiche Konstruktion wie die
Schiene 35, die in Fig. 4 gezeigt ist. Nachdem ein Meßvor
gang abgeschlossen worden ist, tritt der Synchrongurt 1 in
den Markierungsabschnitt E über eine Puffereinrichtung 23
ein, wie es in Fig. 9 gezeigt ist. Die Puffereinrichtung 23
besitzt die gleiche Konstruktion wie die vorhergehend er
wähnte Puffereinrichtung 22, so daß hier keine Beschreibung
der Puffereinrichtung 23 gegeben wird.
Der Synchrongurt 1 wird mit einem Zweier-Vorschubschritt vor
der Puffereinrichtung 22, mit einen Vierziger-Vorschub
schritt zwischen der Puffereinrichtung 22 und der Pufferein
richtung 23 und mit einem Einer-Vorschubschritt hinter der
Puffereinrichtung 23 zugeführt.
Deshalb wird, kurz bevor die Antriebsrolle 11 einen Vierzi
ger-Vorschubschritt durchführt, die vordere Puffereinrich
tung 22 (Hebeelement 55) an ihrem obersten Ende positio
niert, wohingegen die hintere Puffereinrichtung 23 (Hebeele
ment 23a) an ihrem untersten Ende positioniert wird. Wenn
die Antriebsrolle 11 mit ihrem Betrieb beginnt, bewegt sich
die vordere Puffereinrichtung 22 nach oben, wohingegen sich
gleichzeitig die hintere Puffereinrichtung 23 nach unten be
wegt. Wenn der Vierziger-Vorschubschritt abgeschlossen ist,
wird die vordere Puffereinrichtung 22 an ihrem untersten En
de positioniert, wohingegen die hintere Puffereinrichtung 23
an ihrem obersten Ende positioniert wird. Daraufhin, wenn
die Antriebsrolle 11 anhält, bewegt sich die vordere Puffer
einrichtung 22 nach und nach aufwärts, wobei sie eine gewis
se Zugspannung auf den Synchrongurt 1 ausübt, der von dem
Meßvorgang C mit einem Zweier-Vorschubschritt zugeführt wor
den ist, wohingegen sich die hintere Puffereinrichtung 23
nach und nach abwärts bewegt, wobei sie den Synchrongurt 1
in Richtung zu dem Markierungsvorgang E mit einem Einer-Vor
schubschritt zuführt.
Auf diese Weise bewegen sich die zwei Puffereinrichtungen 22
und 23 in entgegengesetzter Richtung, um den Zuführungsvor
schubunterschied zu absorbieren.
Durch den Markierungsvorgang E hindurch wird der Synchron
gurt 1 mit einem Einer-Vorschubschritt längs der Schiene 86
durch die Antriebsrolle 12 zugeführt. Die Antriebsrolle 12
besitzt die gleiche Konstruktion wie die Rolle 10, die in
Fig. 5 gezeigt ist, während die Schiene 86 die gleiche Kon
struktion wie die Schiene 35 besitzt, die in Fig. 4 gezeigt
ist. Dem Markierungsvorgang E folgend ist eine kleindimen
sionierte Puffereinrichtung 24, wie es in Fig. 9 gezeigt ist,
vor dem Aussonderungsvorgang F für einen NG (fehlerhaften)
Bauteil vorgesehen. Diese Puffereinrichtung 24 umfaßt eine
drehbare Pufferlaufrolle 88, die unterhalb der Antriebsrolle
12 angeordnet ist, und eine Führungslaufrolle 89, die auf
der gleichen Höhe wie die Antriebsrolle 12 angeordnet ist.
Die Pufferlaufrolle 88 ist vertikal bewegbar, wobei sie
durch eine Feder 91 nach unten gedrückt wird. Deshalb kann
die Pufferlaufrolle 88 den Vorschubschrittunterschied absor
bieren, während sie die Spannung des Synchrongurtes 1 auf
rechterhält. Vor und hinter der Pufferlaufrolle 88 ist ein
Paar vertikaler Schienen 92 und 93 vorgesehen, die einen
Permanentmagneten in der gleichen Weise wie die Schiene 35,
die in Fig. 4 gezeigt ist, besitzen, so daß diese Schienen
das elektronische Bauteil 5 an einem Herausfallen hindern,
wenn der Synchrongurt 1 durch die Puffereinrichtung 24
läuft.
Wie es in Fig. 10 gezeigt ist, wird der Synchrongurt 1 nach
dem Durchgang durch die Puffereinrichtung 24 mit einem Zwei
er-Vorschubschritt von dem Aussonderungsvorgang E für das NG
(fehlerhafte) Bauteil zu dem Rangordnungsvorgang G längs ei
ner Schiene 95 geführt, die die gleiche Konstruktion wie die
Schiene 35 aufweist, die in Fig. 4 gezeigt ist. Am hinter
sten Endabschnitt der Schiene 95 ist eine kleindimensio
nierte Puffereinrichtung 25 vorgesehen, die die gleiche Kon
struktion wie die Puffereinrichtung 24 aufweist. Nachdem der
Synchrongurt 1 durch die Puffereinrichtung 25 hindurchgegan
gen ist, wird er fortlaufend dem Gurtungsvorgang H über eine
Schiene 96 zugeführt, die die gleiche Konstruktion wie die
Schiene 35 aufweist, die in Fig. 4 gezeigt ist. Beim Gur
tungsvorgang H wird das elektronische Bauteil 5 von dem Syn
chrongurt 1 auf die Gurtungsrolle 14 überführt, damit es
zwischen der Gurtungsrolle 14 und einer anderen Rolle (nicht
gezeigt) einem Gurtungsvorgang ausgesetzt wird. Der Syn
chrongurt 1, der das elektronische Bauteil 5 freigegeben
hat, läuft durch den unteren Bereich der Förderanlage, um
zum Anfangsende zurückzukehren.
Die Fig. 11 und 12 zeigen schematische Darstellungen einer
Förderanlage gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung.
Die Förderanlage umfaßt einen ersten Arbeitsvorgang I, einen
zweiten Arbeitsvorgang J und einen dritten Arbeitsvorgang K,
um die vorgegebenen Arbeitsschritte an einem elektronischen
Bauteil 5 vom radialen Anschlußtyp als Werkstück durchzufüh
ren. Wie es in Fig. 13 gezeigt ist, wird ein endloser Syn
chrongurt 100 für die vorgenannten Arbeitsvorgänge verwen
det. Dieser Synchrongurt 100 ist aus einem nichtmagnetischen
Gummimaterial hergestellt und mit inneren Zähnen 101, die
mit konstantem Abstand auf seiner inneren Oberfläche vorge
sehen sind, und Zurückhaltenuten 102 ausgebildet, die in
Dreiereinheiten gruppiert sind und in Weitenrichtung mit
einem gewissen Abstand auf seiner äußeren Oberfläche vorge
sehen sind. Die Zurückhaltenuten 102 halten horizontal drei
Anschlußleitungen 6 vom Plattentyp eines elektronischen Bau
teils 5 zurück. Stabförmige Permanentmagnete 103 sind in
Weitenrichtung in die inneren Zähne 101 eingebettet, um die
Anschlußleitungen 6 in Richtung zu den Zurückhaltenuten 102
anzuziehen. Aufgrund der obigen Konstruktion kann, selbst
wenn die Werkstück-Förderrichtung vertikal wird, das elek
tronische Bauteil 5 an einem Herausfallen aus dem Synchron
gurt 100 gehindert werden. Ferner besteht keine Notwendig
keit, irgendeinen Magneten in Bezug auf Rollen oder Schienen
zu befestigen, wodurch vereinfachte Konstruktionen der För
deranlage und Puffereinrichtungen möglich sind.
Der Synchrongurt 100 wird von drei Antriebsrollen 110, 111
und 112 mit unterschiedlichen Vorschubschritten in der Rich
tung angetrieben, wie es durch die Pfeile in Fig. 11 ange
deutet ist. Bei diesen Rollen wird die erste Antriebsrolle
110 stets durch einen Motor 113 mit einem konstanten Vor
schubschritt angetrieben, während die zweite und die dritte
Antriebsrolle 111 und 112 von Motoren 114 und 115 angetrie
ben werden, die die jeweiligen Vorschubschritte ändern kön
nen. Insbesondere ist die zweite Antriebsrolle 111 auf einer
bewegbaren Platte 118 zusammen mit einer Pufferrolle 116 und
einer Führungsrolle 117 angebracht. Die bewegbare Platte 118
wird verschiebbar horizontal von einer Führungsschiene 119
geführt und wird horizontal mittels eines Motors 120 und ei
ner Umlaufspindel 121 bewegt, die einen Verschiebemechanis
mus bilden. Die Pufferrolle 116 ist vertikal bewegbar, wäh
rend sie nach unten durch eine Druckeinrichtung 122, wie ei
ne Feder oder ein Gewicht, gedrückt wird, um den Vorschubzu
führungsschrittunterschied der Antriebsrolle 111 zwischen
dem vorhergehenden und dem nachfolgenden Arbeitsvorgang zu
absorbieren. Die Führungsrolle 117 ist vorgesehen, um die
Zuführrichtung des Synchrongurtes 100 in die horizontale
Richtung nach seinem Durchlauf über die Pufferrolle 116 zu
ändern.
Unmittelbar hinter der ersten und der dritten Antriebsrolle
110 und 112 sind auch Pufferlaufrollen 123 und 124 und Füh
rungslaufrollen 125 bzw. 126 vorgesehen. Am vorderen und
hinteren Endabschnitt der Förderanlage sind Führungslaufrol
len 127, 128, 129, 130 und 131 und Spannlaufrollen 132 und
133 vorgesehen, um eine gewisse Spannkraft auf den Rückfüh
rungsabschnitt des Synchrongurtes 100 auszuüben.
Im folgenden wird die Betriebsweise der Förderanlage be
schrieben, die die vorgenannte Bauweise aufweist.
Es sei angenommen, daß der zweite Arbeitsvorgang J die kür
zeste Bearbeitungszeit benötigt, die Bearbeitungszeit des
ersten Vorganges I viermal länger als diejenige des Vorgan
ges J und die Bearbeitungszeit des dritten Vorganges K dop
pelt so lang wie diejenige des Vorganges J ist. Der Syn
chrongurt 100 wird beim ersten Arbeitsvorgang I um einen
Vierer-Vorschubschritt, beim zweiten Arbeitsvorgang J um ei
nen Einer-Vorschubschritt und beim dritten Arbeitsvorgang K
um einen Zweier-Vorschubschritt angetrieben. Zur gleichen
Zeit werden Werkstücke 5 in Einheiten von vier gleichzeitig
bei dem Arbeitsvorgang I, nacheinander bei dem Arbeitsvor
gang J und in Einheiten von zwei gleichzeitig bei dem Ar
beitsvorgang K bearbeitet. Auf diese Weise können alle Ar
beitsvorgänge synchronisiert werden, so daß die Arbeitsge
schwindigkeit der gesamten Förderanlage zunimmt.
In diesem Fall wird der Vorschubschrittunterschied zwischen
den Arbeitsvorgängen I und J durch die Pufferlaufrolle 123,
der Zuführvorschubunterschied zwischen dem Arbeitsvorgang J
und K durch die Pufferlaufrolle 116 und der Zufuhrvorschub
schrittunterschied zwischen dem Arbeitsvorgang K und I durch
die Pufferlaufrolle 124 absorbiert.
Es wird nun angenommen, daß der Zuführschritt bei dem zwei
ten Arbeitsvorgang J von einem Einer-Vorschubschritt zu einem
Zweier-Vorschubschritt und der Zuführschritt bei dem dritten
Arbeitsvorgang K von einem Zweier-Vorschubschritt zu einen
Einer-Vorschubschritt geändert wird. In diesem Fall wird der
Vorschubschritt des zweiten Motors 114 auf einen Zweier
schritt geändert und der Vorschubschritt des dritten Motors
115 wird auf einen Einerschritt geändert. Zur gleichen Zeit
wird der Motor 120 angetrieben, um die bewegbare Platte 118
nach rechts in die Stellung zu bewegen, wie es durch die
doppelt-punktierten, unterbrochenen Linien in Fig. 11 ange
deutet ist. Bei dem vorgenannten Vorgang wird der Raum X₁
des zweiten Arbeitsvorganges J auf einen Raum X₂ ausgedehnt,
wohingegen im Gegensatz der Raum Y₁ des dritten Arbeitsvor
ganges K auf einen Raum Y₂ verringert wird. Diese Raumände
rung wird benötigt, weil der Arbeitsvorgang, der einen
großen Zuführvorschubschritt besitzt, einen großen Raum
benötigt, um eine große Menge an Werkstücken gleichzeitig zu
bearbeiten, wohingegen ein kleiner Raum ausreichend für den
Vorgang ist, der einen kleinen Vorschubschritt besitzt. Die
Konstruktion, wie sie vorstehend beschrieben worden ist,
führt zu einer hohen Raumausnutzung so wie einer großen Fä
higkeit einer Änderung des Vorschubschrittes zu begegnen.
Obgleich die bewegbare Platte 118 bei der zweiten Ausfüh
rungsform mit zwei Laufrollen (Pufferrolle 116 und Führungs
rolle 117) als Puffereinrichtung vorgesehen ist, kann sie
mit drei Rollen in der gleichen Weise wie die Puffereinrich
tungen 22 oder 23 bei der ersten Ausführungsform ausgebildet
sein.
Die Fig. 14 und 15 zeigen schematische Darstellungen einer
Förderanlage gemäß einer dritten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung.
Die Förderanlage der vorliegenden Ausführungsform umfaßt ei
nen ersten Arbeitsvorgang L, einen zweiten Arbeitsvorgang M
und einen dritten Arbeitsvorgang N. Ein Synchrongurt 100, der
die gleiche Konstruktion wie bei der zweiten Ausführungsform
besitzt, ist für diese gesamten Arbeitsvorgänge vorgesehen.
Der zweite Arbeitsvorgang M verwendet einen vertikalen Ofen
140, wie einen Wärmebehandlungsofen oder einen Ultraviolett
strahlungsofen, in dem eine Abstützrolle 141 vertikal beweg
bar eingeführt wird. Diese Abstützrolle 141 zum Abstützen
der inneren Oberfläche des vorderen Abschnittes des Syn
chrongurtes 100 ist drehbar an der Vorderseite des obersten
Endabschnittes der Hebeplatte 143 angebracht. An der vorde
ren Oberfläche des untersten Endabschnittes der Hebeplatte
143 ist drehbar eine Druckrolle 142 angebracht, um die inne
re Oberfläche des Rückführungsabschnittes des Synchrongurtes
100 zu drücken. Wie es in Fig. 15 dargestellt ist, ist ein
Mutterelement 144 an der hinteren Oberfläche der Hebeplatte
143 befestigt. Dieses Mutterelement 144 steht mit einer Um
laufschraubenspindel 146 in Eingriff, die von einem Hebemo
tor 145 angetrieben wird, und wird von einer Führungsschiene
147 vertikal verschiebbar geführt.
Wenn der Hebemotor 145 angetrieben wird, wird die Hebeplatte
143 vertikal durch die Umlaufschraubenspindel 146 bewegt, so
daß die Abstützlaufrolle 141 und die Druckrolle 142
einheitlich vertikal bewegt werden können.
Eine Pufferlaufrolle 149 ist vor der Hebeplatte 143 angeord
net, während eine Druckrolle 150 hinter der Hebeplatte 143
angeordnet ist. Vor der Pufferrolle 149 ist eine Antriebs
rolle 148 vorgesehen, die den Vorschubschritt des Synchron
gurtes 100 bestimmt, der durch den ersten Arbeitsvorgang L
hindurchgeht.
Die Pufferrolle 149 ist vertikal bewegbar und von einer Fe
der 149a gedrückt, so daß eine konstante Spannkraft auf den
Synchrongurt 100 ausgeübt wird, wodurch eine übermäßige
Spannung oder ein solches Durchhängen, die bzw. das auf den
Synchrongurt 100 ausgeübt wird, unter vertikaler Bewegung
der Hebeplatte 143 absorbiert wird.
Hinter dem vertikalen Ofen 140 bei dem zweiten Arbeitsvor
gang M sind eine Antriebsrolle 151, eine Pufferrolle 152 und
eine Führungsrolle 153 vorgesehen. Die Antriebsrolle 151 be
stimmt die Vorschubschrittweite des Synchrongurtes 100, der
durch den vertikalen Ofen 140 läuft. Ferner sind bei dem
nachfolgenden, dritten Arbeitsvorgang N eine Antriebsrolle
154, eine Pufferrolle 155 und eine Führungsrolle 156 vorge
sehen. Die Antriebsrolle 154 bestimmt die Vorschubschritt
weite des Synchrongurtes 100, der durch den dritten Arbeits
vorgang N hindurchgeht.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Bezugszeichen 160 bis
166 Führungsrollen und die Bezugszeichen 167 und 168 Spann
rollen bezeichnen.
Falls die Bearbeitungszeit des vertikalen Ofens 140 bei der
vorgenannten Ausführungsform geändert werden soll, ist es
nur erforderlich, die Hebeplatte 143 vertikal anzuheben.
Beispielsweise wird beim Bewegen der Hebeplatte 143 nach
oben die Länge des Synchrongurtes 100 innerhalb des ver
tikalen Ofens 140 so erhöht, daß das Werkstück innerhalb des
vertikalen Ofens 140 während einer längeren Zeit verbleibt.
Da bei dem obigen Fall die Länge des vorwärts gerichteten
Abschnittes des Synchrongurtes 100 unzureichend sein mag,
kann die unzureichende Länge mit der Druckrolle 142 an dem
zurückkehrenden Abschnitt des Synchrongurtes 100 ausgegli
chen werden.
Obgleich die Abstützlaufrolle 141 und die Drucklaufrolle 142
gemeinsam an der Hebeplatte 143 bei der oben genannten Aus
führungsform angebracht sind, ist es auch möglich,
daß nur die Abstützlaufrolle 141 an der Hebeplatte 143 be
festigt ist, während die Andruckrolle 142 weg gelassen wird.
Als Einrichtung zum Zurückhalten des Synchrongurtes können
im Gegensatz zu dem Verfahren, das die Anziehungskraft eines
Permanentmagneten verwendet wie es in Fig. 16 gezeigt ist,
Zurückhaltenuten 201 mit engen Öffnungen an der äußeren
Oberfläche des Synchrongurtes 200 ausgebildet sein, um die
Anschlußleitungen eines elektronischen Bauteils zurückzuhal
ten. Um die Anschlußleitungen aus den Zurückhaltenuten 201
herauszunehmen, kann der Synchrongurt 200 gebogen werden, so
daß die äußere Oberfläche des Gurtes konvex wird, um die
Öffnungen der Zurückhaltenuten 201 zu weiten, oder das elek
tronische Bauteil kann seitlich aus dem Synchrongurt heraus
gezogen werden. Andererseits mögen in Weitenrichtung Zurück
halteöffnungen ohne Öffnungen in dem Synchrongurt ausgebil
det werden.
Statt eines Synchrongurtes kann eine Kette 210 mit Befesti
gungen 210a, wie es Fig. 17 zeigt, verwendet werden, um ei
nen Werkstückhalter 211 zu befestigen. Der Werkstückhalter
211 ist aus einem nichtmagnetischen Material hergestellt,
wobei ein nach oben gerichteter Steg 212 an einem seiner
Seitenbereiche vorgesehen ist. Dieser Steg 212 ist mit Zu
rückhaltenuten 213 ausgebildet, in die die Anschlußleitungen
6 eines elektronischen Bauteils 5 eingeführt werden können,
damit sie zurückgehalten werden. An einem oberen Abschnitt
des Werkstückhalters 211 ist eine Tragfläche 214 ausgebil
det, um den Körper des elektronischen Bauteils 5 zu tragen,
und ein Permanentmagnet 215 ist in den Halter 211 eingebet
tet. Bei der obigen Konstruktion werden die Anschlußleitun
gen 6 des elektronischen Bauteils 5 zu der Tragfläche 214
hin durch den Permanentmagneten 215 angezogen, wodurch das
elektronische Bauteil 5 stabil in dem Werkstückhalter 211
gegen eine Trägheitskraft, die möglicherweise beim absatz
mäßigen Antrieb des Synchrongurtes erzeugt wird, oder entge
gen der Änderung der Förderrichtung gehalten wird.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Bauweise des Werkstück
halters mit einem ausgenommenen Bereich zum Aufnehmen des
Körpers eines elektronischen Bauteils 5 und mit einem unter
dem ausgenommenen Bereich eingebetteten Permanetmagneten
versehen sein kann.
Ferner wird daraufhingewiesen, daß das tatsächliche Werk
stück nicht auf ein elektronisches Bauteil beschränkt ist.
Ferner ist das elektronische Bauteil nicht auf einen Radial
anschluß-Bauteil mit Anschlußleitungen vom Plattentyp be
schränkt. Jedes Radialanschluß-Bauteil mit Anschlußleitungen
vom runden Radialtyp, ein Chip mit magnetischen äußeren
Elektroden und elektronische Bauteile mit magnetischem Ge
häuse kommen in Betracht. Beispielsweise kann, um ein Chip-
Bauteil mit magnetischen Kappen auf beiden Seiten zu för
dern, ein ausgenommener Bereich zum Halten des Chip-Bauteils
mit konstantem Abstand auf der äußeren Oberfläche eines Syn
chrongurtes vorgesehen oder es kann an dem Werkstückhalter
ausgebildet sein.
Ein Gurt, bei dem mit einem gewissen Abstand Durchbrechungen
vorgesehen sind, kann als Werkstück-Fördereinrichtung statt
eines Synchrongurtes oder einer Kette ausgewählt werden. Je
de dieser Fördereinrichtungen ist für das schrittweise För
dern eines Werkstückes mit großer Positionsgenauigkeit ge
eignet. Um ein Werkstück an der Werkstück-Fördereinrichtung
zurückzuhalten, kann ein Werkstückhalter an einem Synchron
gurt oder einem Gurt mit Durchbrechungen befestigt werden,
statt Zurückhaltenuten einstückig auf der äußeren Oberfläche
eines Synchrongurtes auszubilden.
Die magnetische Einrichtung ist nicht auf einen Permanent
magneten beschränkt. Statt dieser kann ein Elektromagnet
verwendet werden. Es ist einfach, einen Elektromagneten
statt eines Permanentmagneten, insbesondere an stabilen
Schienen, anzubringen.
Claims (9)
1. Förderanlage zum Fördern eines Werkstücks, mit:
- - einem endlosen, unter Vorspannung stehenden Zugmittel (1; 100), das das Werkstück zu wenigstens zwei zuein ander in Förderrichtung beabstandeten Stationen (L, M, N) mit einer unterschiedlichen Fördergeschwindig keit, jedoch mit gleicher mittlerer Fördergeschwin digkeit transportiert,
- - einer Puffereinrichtung (22-25) zum Absorbieren der unterschiedlichen Fördergeschwindigkeiten zwischen wenigstens zwei der Stationen (L, M, N), wobei die Puffereinrichtung das Zugmittel (1; 100) in Richtung vertikal zur Haupttransportrichtung verlagert, und
- - Werkstück-Zurückhalteeinrichtungen (3) an dem Zug mittel (1; 100) zum schlüssigen Halten der Werk stücke,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkstück-Zurückhalteeinrichtungen (3) zusam men mit den Zugmitteln (1; 100) formschlüssig angetrieben werden,
daß mindestens eine Puffereinrichtung (22-25) mit ei nem Hebeelement (55, 143) versehen ist, das vertikal bewegbar ist und ein Paar von Laufrollen (60, 61; 141, 142) aufweist, die auf diesem befestigt sind, wobei eine der Laufrollen (60, 141) die Transportsei te des Zugmittels (1; 100), das in Vorwärtsrichtung läuft, nach oben verschiebt, und wobei die andere der Laufrollen (61, 142) die Rückführungsseite des Zug mittels (1; 100), das in Rücklaufrichtung läuft, nach unten verschiebt; und
daß das Zugmittel (1; 100) mit einem federnd angeord neten Element (30, 33; 132, 133) vorgespannt ist, wo bei das federnd angeordnete Element entweder als Puf fereinrichtung (152, 155) oder als Spannrolle (30; 167) ausgeführt ist.
daß die Werkstück-Zurückhalteeinrichtungen (3) zusam men mit den Zugmitteln (1; 100) formschlüssig angetrieben werden,
daß mindestens eine Puffereinrichtung (22-25) mit ei nem Hebeelement (55, 143) versehen ist, das vertikal bewegbar ist und ein Paar von Laufrollen (60, 61; 141, 142) aufweist, die auf diesem befestigt sind, wobei eine der Laufrollen (60, 141) die Transportsei te des Zugmittels (1; 100), das in Vorwärtsrichtung läuft, nach oben verschiebt, und wobei die andere der Laufrollen (61, 142) die Rückführungsseite des Zug mittels (1; 100), das in Rücklaufrichtung läuft, nach unten verschiebt; und
daß das Zugmittel (1; 100) mit einem federnd angeord neten Element (30, 33; 132, 133) vorgespannt ist, wo bei das federnd angeordnete Element entweder als Puf fereinrichtung (152, 155) oder als Spannrolle (30; 167) ausgeführt ist.
2. Förderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Puffereinrichtung (22-25) ferner
ein Gewicht (59) umfaßt, das als Gewichtsentlastung für
das Hebeelement (55) einschließlich der Laufrollen (60,
61) beim Heben dient.
3. Förderanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet,
daß das Zugmittel (1; 100) ein Zahnriemen (2) oder
eine Kette (210) ist und formschlüssig angetrieben wird.
4. Förderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Zugmittel (1; 100) gleitend über einen Magneten
(41) geführt ist, der die Anschlußleitungen (6) anzieht.
5. Förderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet,
daß der als Zugmittel ausgebildete Zahnriemen (2) zuein
ander beabstandete Magnete (103) aufweist.
6. Förderanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kette (210) mit einem nicht-magnetischen Werk
stückhalter versehen ist, der einen Magneten (215) um
faßt.
7. Förderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Federkraft oder die federnde Vorspannung mit
einer Zugfeder oder Druckfeder erzielt wird.
8. Förderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet,
daß eine Puffereinrichtung (22-25) in Haupttransport
richtung einer Station folgt, für die die Förderge
schwindigkeit zu verändern ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3126598A JP2976045B2 (ja) | 1991-04-30 | 1991-04-30 | 電子部品の搬送装置 |
| JP3270400A JP2920711B2 (ja) | 1991-09-21 | 1991-09-21 | 搬送装置 |
| DE4214384A DE4214384C2 (de) | 1991-04-30 | 1992-04-30 | Förderanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE4244765C2 true DE4244765C2 (de) | 1996-07-25 |
Family
ID=27203690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4244765A Expired - Lifetime DE4244765C2 (de) | 1991-04-30 | 1992-04-30 | Förderanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4244765C2 (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1860066U (de) * | 1961-06-20 | 1962-10-11 | Siemens Schukkertwerke Ag | Ueberwachungsvorrichtung fuer baender-, seil- oder kettentriebe. |
| US3171535A (en) * | 1962-01-12 | 1965-03-02 | Western Electric Co | Belt conveyor for transporting electrical components |
| US4544060A (en) * | 1982-12-28 | 1985-10-01 | Enomoto Industry Co., Ltd. | Chip transporting conveyor |
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| US4954207A (en) * | 1988-03-02 | 1990-09-04 | Murata Manufacturing Co., Ltd. | Apparatus for automatically taping electronic components |
| DE3322428C2 (de) * | 1983-06-22 | 1992-02-06 | Skf Gmbh, 8720 Schweinfurt, De |
-
1992
- 1992-04-30 DE DE4244765A patent/DE4244765C2/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (6)
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