DE420549C - Vorrichtung zum Enthaeuten von Tieren mit Schutzeinrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Enthaeuten von Tieren mit Schutzeinrichtung

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DE420549C
DE420549C DEB116652D DEB0116652D DE420549C DE 420549 C DE420549 C DE 420549C DE B116652 D DEB116652 D DE B116652D DE B0116652 D DEB0116652 D DE B0116652D DE 420549 C DE420549 C DE 420549C
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cutting
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/16Skinning instruments or knives
    • A22B5/163Skinning knives with disc-shaped blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Enthäuten von Tieren mit Schutzeinrichtung. Gegenstand der Erfindung ist eine maschinell betriebene Vorrichtung zum Enthäuten von Tieren mit Schutzeinrichtung, die sich gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art dadurch auszeichnet, daß die Schneidv orrichtung aus einem segmentförmigen Schneidkörper und unmittelbar beiderseits daran anschließenden, geradlinigen Schneidmessern besteht, und daß die Schneidwirkung durch zueinander abwechselnde Hin- und Herbewegung der geradlinigen. Schneidmesser und eine diesen Bewegungen entsprechende Schwenkbewegung des segmentförmigen Schneidkörpers erzielt wird. Dadurch wird erreicht, daß die Vorrichtung von jedem Laien gehandhabt werden kann, ohne daß bei normaler Handhabung eine Verletzung der Haut oder des Tierkörpers vorkommen kann. Es werden somit große Ersparnisse erzielt, cla der geringste Anschnitt der Haut, insbesondere in der Rückenpartie, die Haut im Wert sehr herabsetzt. Mit der neuen, maschinell angetriebenen Abhäutev orrichtung werden die Bewegungen des Handbetriebes mittels des gebräuchlichen Abhäutemessers täuschend nachgeahmt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform in Abb. i in einer Ansicht mit abgenommener Deckplatte und in Abb.2 in einem senkrechten Längsschnitt dargestellt.
  • Die Schneidv orrichtung besteht aus zwei parallel zueinander liegenden dünnen Stahlmessern i und einem kreisbogenförmigen Schneidmesser 2. Die Messer i sind auf flachen Schienen 3 aufgelegt, an welchen sie durch Vorsprünge umverschiebbar gehalten werden. Die Schienen 3 sind in dem flachen, langgestreckten Gehäuse .I hin und her gleitend geführt. Das Messer 2 wird auf einem bei 3 drehbaren Segment 6 umverschiebbar gehalten. Die Füße 7 der Schienen 3 legen sich gegen einen um eine Achse 8 drehbaren Doppelhebel 9, der mit einer Gabel io versehen ist. In dieser bewegt sich ein von einer biegsamen Welle i i kurbelartig bewegter kugeliger Körper i2, bei dessen Umlauf der Hebel 9 hin und her geschwenkt wird, wodurch auch die Schienen 3 auf und ab bewegt und gleichzeitig das Segment 6 hin und her geschwenkt wird. Die Schneidkörper i, 2 fÜhren also eine dauernde schnelle gemeinsame Hin- und Herbewegung aus. Die die Schneidmesser begrenzenden Ränder des Gehäuses laufen beiderseits der Schneide in einem flachen Bogen auf die Messer aus, so daß ähnlich wie bei einem Sicherheitsrasierapparat eine Verletzung der Haut beim Gebrauch der Abhäutevorrichtung nicht vorkommen kann. Der Deckel 13 des Gehäuses .I wird über Haken 14 und 15 geschoben und mittels eines Knebels 16 o. dgl. festgestellt. Der Hals des Gehäuses q. wird mit einem Handgriff 17 aus Vulkanfiber o. dgl. ausgerüstet.
  • Infolge der sehr flachen Gestalt des Gehäuses und durch die neuartige Ausbildung und Antriebsart der Schneidvorrichtung wird die Handhabung der Vorrichtung sehr erleichtert und die Wirkung in der schon erwähnten Weise verbessert. Die Messer i und 2 können auch nachstellbar eingerichtet werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Enthäuten von Tieren mit Schutzeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung aus einem segmentförmigen Schneidkörper und ummittelbar beiderseits daran anschließenden geradlinigen Schneidmessern besteht, und daß die Schneidwirkung durch zueinander abwechselnde Hin- und Herbewegung der geradlinigen Schneidmesser und eine diesen Bewegungen entsprechende Schwenkbewegung des segmentförmigen Schneidkörpers erzielt wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Enthäuten von Tieren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schneidmesser begrenzenden Ränder des Gehäuses beiderseits der Schneide in einem flachen Bogen auf die Messer auslaufen, so daß Verletzungen der Haut beim Gebrauch der Abhäutevorrichtung nicht vorkommen können.
  3. 3. Vorrichtung zum Enthäuten von Tieren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dünnen Stahlstreifen bestehenden Schneidmesser (i, 2) auf flachen Schienen (3) bzw. einem schwenkbaren Segment (6) gehalten werden, die durch eine geeignete Antriebsvorrichtung in eine gemeinsame schnelle und dauernde Hin- und Herbewegung versetzt werden. q.. Vorrichtung zum Enthäuten von Tieren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin- und Herbewegung der Schneidmesser (i) unter Vermittlung der Schienen (3) durch einen weitab von der Schneidstelle liegenden Doppelhebel (9) erfolgt, der durch eine Kurbel (i2) in Bewegung gesetzt wird, so daß der vordere Teil des Gehäuses sehr flach gestaltet werden kann.
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