DE4204141C1 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Abisolieren eines Leiters gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiges Werkzeug ist bereits allgemein bekannt und enthält im In
nern eines Griffelements ein stangenförmig ausgebildetes Messerstück,
das sich über die gesamte Länge des Griffelements erstreckt und an seiner
Spitze eine Klinge aufweist, die aus dem Griffelement heraussteht. Die
Klinge ist gegenüber dem restlichen Teil des Messerstücks seitlich versetzt
angeordnet, so daß sie bei Drehung des Messerstücks dessen Längsachse
auf einer kreisförmigen Bahn umläuft. Ein im Griffelement angeordnetes
Gegenlager dient zur Aufnahme des Leiters und liegt der klingenförmigen
Spitze des Messerstücks gegenüber.
Wird der Leiter zwischen Gegenlager und klingenförmiger Spitze des Mes
serstücks eingeklemmt, so kann dessen Isolierung mit Hilfe der Klinge zer
schnitten werden, wenn das Werkzeug in einer senkrecht zur Leiterlängs
richtung liegenden Ebene um den Leiter herumgedreht wird. Infolge der
Abkröpfung der Spitze des Messerstücks liegt die Klingenebene ebenfalls
in der Bewegungsebene des Werkzeugs.
Werden nach Durchtrennen der Isolation des Leiters Werkstück und Leiter
in Längsrichtung des Leiters relativ zueinander bewegt so stellt sich die
Klingenebene senkrecht zu der zuvor genannten Radialebene. Dadurch
werden einerseits die zerschnittenen Teile der Isolation voneinander ge
trennt, während andererseits die restliche Isolation auf dem Lei
terende in Längsrichtung des Leiters aufgeschlitzt werden kann.
Allgemein liegt die Klingenebene immer in dem derjenigen Ebene, in welcher die
Abbiegung bzw. Kröpfung der Spitze des stangenförmigen Messerstücks
erfolgt ist.
Wie bereits erwähnt, verläuft beim bekannten Werkzeug das stangenför
mige Messerstück durch das gesamte Griffelement hindurch, so daß der
Austausch des Messerstücks relativ kompliziert ist. Hierzu muß nämlich
das gesamte Griffelement zerlegt werden. Infolge seiner großen Länge ist
das Messerstück aber auch relativ teuer. Darüber hinaus ist ein aufwendi
ger Arbeitsvorgang erforderlich, um das Messerstück in seinem Spitzenbe
reich abzubiegen.
Aus der DE 39 04 323 A1 ist ferner ein Werkzeug zum Abisolieren eines Leiters be
kannt, das ein stangenförmiges Messerstück mit einer klingenförmigen Spitze auf
weist, die im Abstand um eine Drehachse herum bewegbar ist. Dabei ist am Werk
zeug ein um die Drehachse drehbarer Trägerkörper gelagert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem sich das Messerstück leichter austauschen und darüber
hinaus einfacher und billiger herstellen läßt.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Patentan
spruchs 1 angegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unter
ansprüchen zu entnehmen.
Ein Werkzeug nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß am Griffelement
ein um die Drehachse drehbarer Trägerkörper gelagert ist, in welchem das Messer
stück mit einer Längsrichtung schräg zur Drehachse verläuft.
Das Messerstück und der Trägerkörper sind lösbar miteinander verbun
den und bilden eine nur kurze Baueinheit. Der Trägerkörper ist am oberen
Ende des Griffelements gelagert und läßt sich relativ leicht herausneh
men, wenn die Klinge des Messerstücks nach längerem Betrieb abgenutzt
ist. Ein Austausch des Messerstücks ist daher problemlos möglich, ohne
daß das Griffelement zerlegt werden muß.
Da das Messerstück schräg zur Drehachse des Trägerkörpers liegt,
braucht es selbst auch nicht mehr abgebogen zu werden, so daß es als ge
rades stangenförmiges Stück mit relativ kurzer Länge einfach und billig
herstellbar ist.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Trägerkörper
als Zylinder ausgebildet, dessen Zylinderachse die Drehachse bildet. Vor
zugsweise verläuft dabei das Messerstück durch die Stirnflächen des Zy
linders hindurch.
Ein zylinderförmiger Trägerkörper läßt sich in besonders einfacher Weise
herstellen und gewährleistet eine gute Führung in einer entsprechend
ausgebildeten Lagerhülse und damit auch eine gute Führung des Messer
stücks, was die Betriebssicherheit des Werkzeugs erhöht. Da das Messer
stück nur die Zylinderstirnflächen durchsetzt, stehen insbesondere die
stirnseitigen Umfangsrandbereiche des Zylinders zu Führungs- und
Positionierungszwecken voll zur Verfügung.
Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das
der klingenförmigen Spitze abgewandte Ende des Messerstücks radiale
Ansätze auf, die in die Wandung des Trägerkörpers eingreifen. Die radialen
Ansätze dienen quasi als Drehsicherung für das Messerstück, um zu ver
hindern, daß sich das Messerstück relativ zum Trägerkörper dreht.
Dabei kann das der klingenförmigen Spitze abgewandte Ende des Messer
stücks auch als Lagerkopf ausgebildet sein, um eine möglichst reibungs
arme Lagerung der aus Messerstück und Trägerkörper bestehenden Bau
einheit zu gewährleisten. Der Lagerkopf überragt daher die benachbarte
Stirnseite des Trägerkörpers ein wenig, um zu verhindern, daß diese Stirn
seite des Trägerkörpers mit einer Unterlage in Reibkontakt steht.
Nach einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der
Trägerkörper eine Umfangsnut zur Aufnahme eines Klemmrings auf. Die
ser Klemmring dient zur axialen Sicherung des Trägerkörpers in der Lager
hülse. Die Lagerhülse kann dabei starr mit dem Griffelement verbunden
sein.
Vorteilhaft wird die Hülse mit einer Schraubkappe verschlossen, durch die
der Kopf des Trägerkörpers hindurchragt, wobei zwischen der Schraub
kappe und dem Klemmring eine den Trägerkörper umgebende Druckfeder
angeordnet ist, die den Klemmring gegen eine innere Umfangsstufe der
Hülse drückt.
Mit anderen Worten stützt sich die Druckfeder an der Schraubkappe ab
und hält den Klemmring auf der inneren Umfangsstufe der Hülse, so daß
der Trägerkörper nicht aus der Hülse herausfallen kann, da sein hinterer
Ansatz, der infolge der Umfangsnut erhalten wird, den Klemmring hinter
greift. Der Klemmring kann auch in Form einer Ringscheibe ausgebildet
sein, die an einer Stelle eine radiale Öffnung aufweist, um im Nutbereich
auf den Trägerkörper aufgeschoben werden zu können.
Trägerkörper bzw. Messerstück werden darüber hinaus durch den Klemm
ring nicht gegen den Boden der Hülse gepreßt, was durch eine geeignete
Positionierung der Umfangsnut sichergestellt werden kann, so daß nach
wie vor eine leichte Drehung des Trägerkörpers auch bei gegen die Um
fangsstufe gepreßtem Klemmring möglich ist.
Trägerkörper und Hülse können aus Kunststoff bestehen und somit leicht
und billig gefertigt werden.
Für den Fall einer aus Kunststoff bestehenden Hülse kann sich am Hül
senboden eine verschleißfeste Platte zur Aufnahme des Lagerkopfes des
Messerstücks befinden, um einerseits die Hülse vor Schaden zu bewahren
und andererseits die Reibung zwischen Lagerkopf und Hülse zu verklei
nern.
An der Bodenunterseite der Hülse kann sich darüber hinaus eine weitere
Druckfeder abstützen, die das Gegenlager über einen Flansch zum Griff
element drückt, wobei dann das Gegenlager die Ruheposition einnimmt.
Soll ein Leiter zwischen Gegenlager und Messerstück eingeklemmt wer
den, so wird das Gegenlager von Hand nach oben und gegen die Kraft der
weiteren Druckfeder verschoben.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung nä
her beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch das Werkzeug,
Fig. 2a einen Axialschnitt durch den Trägerkörper und eine Lagerhülse,
Fig. 2b einen Klemmring, und
Fig. 3a bis 3c eine Seitenansicht, einen Axialschnitt und eine Drauf
sicht des Trägerkörpers.
Gemäß Fig. 1 enthält ein Werkzeug nach der Erfindung zum Abisolieren
eines Leiters ein Griffelement 1, das aus einem länglichen Gehäuse be
steht und z. B. aus Kunststoff hergestellt ist. Das untere Ende des Griffele
ments 1 ist mit einem Boden 2 verschlossen, während das obere Ende des
Griffelements 1 offen ist. Das Griffelement 1 kann z. B. einen rechteckför
migen Außenquerschnitt aufweisen.
Am oberen und offenen Ende des Griffelements 1 befindet sich ein Hül
senelement 3, das zum Teil in das Griffelement 1 hineinragt und zu einem
anderen Teil das Griffelement 1 stirnseitig nach außen überragt. Das Hül
senelement 3 ist fest mit dem Griffelement 1 verbunden, kann sich relativ
zu diesem also nicht bewegen. Es kann bei Bedarf aber vom Griffelement 1
abgenommen werden.
Seitlich zum Hülsenelement 3 liegt eine Metallschiene 4, die beispielswei
se rechteckförmigen Querschnitt aufweist und sich an der Innenwand des
Griffelements 1 bis zum Boden 2 erstreckt. Dort ist die Metallschiene 4 zur
Bildung eines Flansches 5 rechtwinklig abgebogen, wobei der Flansch 5
auf dem Boden 2 zu liegen kommt. Am oberen Ende des Griffelements 1 ist
die Metallschiene 4 spitzdachartig abgewinkelt, um ein Gegenlager 6 für
einen abzuisolierenden Leiter (nicht dargestellt) zu bilden. Die Dachspitze
des Gegenlagers 6 kommt dabei auf der Mittel- bzw. Symmetrielinie des
Hülsenelements 3 zu liegen.
Das im Griffelement 1 liegende untere Ende des Hülsenelements 3 weist ei
ne Aufnahme 7 für eine Druckfeder 8 auf, die so lang ist, daß sie gegen den
am Boden 2 liegenden Flansch 5 der Metallschiene 4 drückt. Mit anderen
Worten wird durch die Druckfeder 8 das Gegenlager 6 in Richtung zum
Griffelement 1 gedrückt. Soll ein abzuisolierender Leiter in die Dachspitze
bzw. in das Gegenlager 6 eingelegt werden, so wird dieses von Hand entge
gen der Kraft der Druckfeder 8 in Längsrichtung des Griffelements 1 ver
schoben, und zwar unter Beaufschlagung eines seitlichen Dachansatzes
9. Beim Loslassen des Dachansatzes 9 wird dann der im Gegenlager 6 lie
gende Leiter gegen ein Messerstück gedrückt, das später noch genauer be
schrieben wird. Zur Stabilisierung der Druckfeder 8 kann sich im Innern
des Griffelements 1 ein zylinderischer Hohlkanal 10 befinden, der zur Auf
nahme der Druckfeder 8 dient.
Die Fig. 2a zeigt einen Axialschnitt durch das Werkzeug im Bereich des
Hülsenelements 3. Das Hülsenelement 3 ist an seinem oberen und der Auf
nahme 7 gegenüberliegenden Ende mit einer Hülse 11 versehen, die zur
Aufnahme eines Trägerkörpers 12 für ein Messerstück 13 dient.
Der Aufbau des Trägerkörpers 12 soll nachfolgend zunächst unter Bezug
nahme auf die Fig. 3a bis 3c näher erläutert werden.
Der Trägerkörper 12 besteht aus einem Kunststoffzylinder, der mit einem
Innenkanal 14 versehen ist, welcher von einer unteren Stirnseite 15 des
Trägerkörpers 12 zu einer oberen Stirnseite 16 des Trägerkörpers 12 ver
läuft. Der Innenkanal 14 ist dabei gegenüber der Zylinderachse 17 geneigt,
wobei der Innenkanal 14 an der unteren Stirnseite 15 mittig beginnt und
an der oberen Stirnseite 16 in der Nähe des äußeren Randbereichs des Trä
gerkörpers 12 endet. Im Bereich der unteren Stirnseite 15 sind darüber
hinaus Radialschlitze 18 in der Umfangswandung des Trägerkörpers 12
vorhanden, die mit dem Innenkanal 14 in Verbindung stehen. Ferner weist
der Trägerkörper 12 in der Nähe der unteren Stirnseite 15 eine Umfangs
nut 19 auf, die zur Aufnahme eines in Fig. 2b dargestellten Klemmringes
20 dient. Der Klemmring 20 weist eine einheitliche Dicke auf und läßt sich
im Bereich der Nut 19 auf den Trägerkörper 12 aufschieben, wozu der
Klemmring 20 eine radiale Öffnung 21 besitzt, deren Breite dem Außen
durchmesser des Trägerkörpers 12 im Bereich der Nut 19 entspricht. Fer
ner kann an dem der oberen Stirnseite 16 zugewandten Ende des Träger
körpers 12 ein Umfangswulst 22 vorhanden sein, der zur Führung des Trä
gerkörpers 12 dient.
Wie die Fig. 2a erkennen läßt, befindet sich das Messerstück 13 im In
nenkanal 14 des Trägerkörpers 12. Das Messerstück 13 weist eine klin
genförmige Spitze 23 auf, die bis auf den Verbindungsbereich mit dem
Messerstück 13 eine in einer Ebene liegende bzw. umlaufende Schneid
kante besitzt. Am anderen Ende des Messerstücks 13 ist dieses zur Bil
dung radialer Ansätze 24 z. B. breitgequetscht. Beispielsweise liegen die
klingenförmige Messerspitze 23 und die Ansätze 24 in derselben Ebene.
Diese radialen Ansätze 24 greifen in die Radialschlitze 18 ein, nachdem
das Messerstück 13 mit seiner Spitze 23 in den Innenkanal 14 vollständig
eingeschoben worden ist, und zwar von der unteren Stirnseite 15 her.
Durch die radialen Ansätze 24 wird eine Drehsicherung des Messerstücks
13 im Trägerkörper 12 erzielt. Das untere bzw. freie Ende des durch
Quetschung erzielten Ansatzes bildet einen Lagerkopf 25 für das Messer
stück 13 und überragt den Trägerkörper 12 ein wenig nach unten. Dieser
Lagerkopf 25 ruht auf einer verschleißfesten Platte 26, die z. B. aus Stahl
besteht, und die sich am Boden der Hülse 11 befindet.
Die verschleißfeste Platte 26 befindet sich in einer zentralen Ausnehmung
der Hülse 11, die durch eine Umfangsstufe 27 begrenzt wird. Oberhalb der
Umfangsstufe 27 erweitert sich die Hülse 11 und weist dort einen größeren
Durchmesser auf. In die zentrale Ausnehmung ist der Trägerkörper 12 mit
seinem unteren Teil passend eingesetzt. Der im Bereich der Nut 19 des Trä
gerkörpers 12 liegende Klemmring 20 kommt auf der Umfangsstufe 27 zu
liegen und wird mit Hilfe einer Druckfeder 28, die den Trägerkörper 12 um
gibt, gegen die Umfangsstufe 27 gedrückt. Die Druckfeder 28 stützt sich
innen an einer Schraubkappe 29 ab, die eine zentrale Öffnung 30 aufweist,
durch die der Trägerkörper 12 hindurchläuft. Er wird spielfrei in der zen
tralen Öffnung 30 geführt. Die Schraubkappe weist ein Innengewinde 31
auf, mit dem sie sich auf ein Außengewinde 32 der Hülse 11 aufschrauben
läßt. Der Außendurchmesser der Druckfeder 28 stimmt dabei mit dem In
nendurchmesser des oberen Teils der Hülse 11 überein, so daß die Druck
feder 28 auf diese Weise geführt wird.
Im Nachfolgenden wird beschrieben, wie die in Fig. 2a dargestellte Bau
einheit montiert wird.
Zunächst wird in die zentrale Öffnung der Hülse 11 des Hülsenelements 3
die verschleißfeste Platte 26 eingelegt. Dann wird auf den Trägerkörper 12,
in den bereits das Messerstück 13 vollständig hineingeschoben worden
ist, der Klemmring 20 aufgesteckt, und zwar im Bereich der Nut 19 des
Trägerkörpers 12. Trägerkörper 12 und Klemmring 20 werden dann in die
Hülse 11 eingesetzt, derart, daß die untere Stirnseite des Trägerkörpers 12
in der zentralen Öffnung der Hülse 11 und der Klemmring 20 auf der Um
fangsstufe 27 zu liegen kommen. Anschließend wird die Druckfeder 28 auf
den Trägerkörper 12 aufgesteckt und in die Hülse 11 eingeführt, so daß sie
auf dem Klemmring 20 zu liegen kommt. Danach wird die Schraubkappe
29 aufgesetzt, wobei deren Innengewinde 31 auf das Außengewinde 32 der
Hülse 11 aufgeschraubt wird. Dabei muß darauf geachtet werden, daß der
obere Teil des Trägerkörpers 12 in die zentrale Öffnung 30 eingeführt wird.
Beim Festziehen der Schraubkappe 29 drückt die Druckfeder 28 gegen den
Klemmring 20, so daß der Trägerkörper 12 nicht mehr aus der Hülse 11
herausfallen kann, da der unterhalb des Klemmrings 20 liegende Teil des
Trägerkörpers 12 einen größeren Durchmesser als der Innendurchmesser
des Klemmrings 20 aufweist. Mit anderen Worten wird der Trägerkörper 12
durch den Klemmring 20 in der Hülse 11 gehalten. Dabei weist der unter
halb des Klemmrings 20 liegende Teil des Trägerkörpers 12 aber nur eine
solche Länge auf, daß der Klemmring 20 den Trägerkörper 12 nicht gegen
die verschleißfeste Platte 26 drückt. Vielmehr kann sich der Trägerkörper
12 mit dem Messerstück 23 auch dann noch frei und sehr leicht drehen,
wenn die Schraubkappe 29 fest angezogen ist.
Die in Fig. 2a dargestellte Baueinheit läßt sich sodann mit dem Griff
element verbinden, wobei zuvor die Druckfeder 8 eingebaut wird. Ein Aus
tausch des Trägerkörpers 12 ist aber auch möglich, nachdem schon das
Hülsenelement 3 fest mit dem Griffelement 1 verbunden ist. In diesem Fall
braucht nur die Schraubkappe 29 gelöst zu werden, so daß sich dann der
Trägerkörper 12 mit dem Messerstück 23 herausnehmen läßt. Auf diese
Weise ist ein einfacher Austausch des Messerstücks 23 möglich, das nur
aus dem abgenommenen Trägerkörper 12 herausgedrückt und durch ein
anderes ersetzt zu werden braucht.
Das Messerstück 23 kann beispielsweise aus gehärtetem Stahl bestehen
und eine Länge von 2 bis 2,5 cm aufweisen. Es besteht aus einem geraden,
stangenförmigen Stück und läßt sich in besonders einfacher Weise her
stellen.
Die Schraubkappe 29 besteht aus Metall, beispielsweise aus Messing, und
ist in ihrem Spitzenbereich kegelförmig ausgebildet und mit einer Rände
lung versehen.
Claims (13)
1. Werkzeug zum Abisolieren eines Leiters, mit
- - einem Griffelement (1),
- - einem stangenförmigen und griffelementseitig gelagerten Messerstück (13), das eine klingenförmige Spitze (23) aufweist, die im Abstand um eine Drehachse (17) herum bewegbar ist, und
- - einem am Griffelement (1) angeordneten Gegenlager (6) zur Aufnahme des Leiters,
dadurch gekennzeichnet, daß am Griffelement (1) ein um die
Drehachse (17) drehbarer Trägerkörper (12) gelagert ist, in welchem das
Messerstück (13) mit seiner Längsrichtung schräg zur Drehachse (17) ver
läuft.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trä
gerkörper (12) ein Zylinder ist, dessen Zylinderachse die Drehachse (17)
bildet.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Messerstück (13) durch die Stirnflächen (15, 16) des Zylinders (12)
hindurchgeführt ist.
4. Werkzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das der klingenförmigen Spitze (23) abgewandte Ende des Messerstücks
(13) radiale Ansätze (24) aufweist, die in die Wandung des Trägerkörpers
(12) eingreifen.
5. Werkzeug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das der klingenförmigen Spitze (23) abgewandte Ende des Messerstücks
(13) als Lagerkopf (25) ausgebildet ist.
6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß der Trägerkörper (12) eine Umfangsnut (19) zur Aufnahme eines
Klemmrings (20) aufweist.
7. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net, daß der Trägerkörper (12) aus Kunststoff besteht.
8. Werkzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß der Trägerkörper (12) in einer starr mit dem Griffelement (1) ver
bundenen Hülse (11) gelagert ist.
9. Werkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hül
se (11) mit einer Schraubkappe (29) verschließbar ist, durch die der Kopf
des Trägerkörpers (12) hindurchragt und daß zwischen der Schraubkap
pe (29) und dem Klemmring (20) eine den Trägerkörper (12) umgebende
Druckfeder (28) angeordnet ist, die den Klemmring (20) gegen eine innere
Umfangsstufe (27) der Hülse (11) drückt.
10. Werkzeug nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülse (11) aus Kunststoff besteht.
11. Werkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß am In
nenboden der Hülse (11) eine verschleißfeste Platte (26) zur Aufnahme des
Lagerkopfs (25) des Messerstücks (13) liegt.
12. Werkzeug nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich an der Bodenunterseite der Hülse (11) eine weitere
Druckfeder (8) abstützt, die das Gegenlager (6) über einen Flansch (5) zum
Griffelement (1) drückt.
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