DE420358C - Regelvorrichtung fuer mit fluessigen Brennstoffen arbeitende Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Regelvorrichtung fuer mit fluessigen Brennstoffen arbeitende Verbrennungskraftmaschinen

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DE420358C
DE420358C DEA40290D DEA0040290D DE420358C DE 420358 C DE420358 C DE 420358C DE A40290 D DEA40290 D DE A40290D DE A0040290 D DEA0040290 D DE A0040290D DE 420358 C DE420358 C DE 420358C
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Germany
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speed
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internal combustion
combustion engines
liquid fuels
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Expired
Application number
DEA40290D
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English (en)
Inventor
Johann Gerstmayr
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

Regelvorrichtung für mit flüssigen Brennstoffen arbeitende Verbrennungskraftmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1923 ab.
Bekanntlich müssen Verbrennungskraft- Muß dagegen die Maschine längere Zeit
maschinen, bei denen bei Entlastung ein mit stark verminderter Drehzahl bei größe-
Durchgehen zu befürchten ist, mit einem rem Brennstoffverbrauch laufen, wie dies z. B.
Regler versehen sein, welcher die Drehzahl beim Antrieb von Schiffen, Fördermaschinen
nach oben begrenzt, um ein Durchgehen der o. dgl. zeitweise notwendig ist, so muß dieser
Maschine bei plötzlicher Entlastung zu ver- die Drehzahl nach oben begrenzende Regler
hindern. Dieser Regler wirkt jedoch bei ver- außer Kraft gesetzt werden, weil sonst die
minderter Umlaufszahl der Maschine dros- Gefahr vorliegt, daß die Maschine wegen un-
selnd auf die Brennstoffzufuhr ein, so daß '' genügender Brennstoffzufuhr stehenbleibt.
seine Wirksamkeit nur dann angebracht ist, Um dies zu vermeiden, hat man bereits bei
wenn die Verbrennungskraftmaschine längere Glühkopfmaschinen vorgeschlagen, den
Zeit mit voller Drehzahl und voller BeIa- Brennstoffverbrauch nur bis zu einer be-
stung fährt. stimmten Menge, die für die Erwärmung der
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Johann Gerstmayr in Berlin.
Glühhaube notwendig ist, beim Herabgehen der Umdrehungszahl abzudrosseln und diese für eine geringe Belastung bzw. Leerlaufbetrieb zu große Brennstoffmenge dadurch für die Kraftleistung unwirksam zu machen, daß beim Herabgehen der Umdrehungszahl unter die Drosselungsgrenze für den Brenn- | stoff ein Ventil durch den Drehzahlregler ge- ι öffnet wird, durch das die für die betreffende ( ίο Belastung zu große Brennstoffmenge nach er- ; folgter Zündung entweichen kann. Natürlich I kann eine derartige Regelung, bei der ein j Teil des Brennstoffes verlorengeht, nur für ' ganz kleine Belastungen benutzt werden, j Für größere Belastungen bei geringer Um- ! drehungszahl ist sie nicht anwendbar.
Gemäß der Erfindung wird daher der ' Drehzahlregler, welcher die Drehzahl der ; Maschine nach oben begrenzt, beim Herabao gehen der Drehzahl ausgeschaltet und durch einen zweiten Regler ersetzt, der die Drehzahl der Maschine nach unten begrenzt, so daß immer eine hinreichende, der Belastung entsprechende Brennstoffmenge der Maschine auch bei herabgesetzter Umdrehungszahl zugeführt wird. Die Aufrechterhaltung einer Mindestumdrehungszahl durch diesen zweiten Regler bewirkt gleichzeitig die Zuführung einer Mindestbrennstoffmenge, die notwendig ist, um die Maschine trotz der geringen Drehzahl auch bei sehr kleinen Belastungen bzw. Leerlauf in Gang zu halten.
Der Erfindungsgegenstand ist in der j Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel ■ veranschaulicht, α ist das Kurbelgehäuse, ! h der Zylinder, c der Auspufftopf einer mit : einem normalen Achsenregler versehenen j Verbrennungskraftmaschine. Das Brenn- ! stoffpumpenexzenter d bewegt durch die ' Stange e und den Hebel f den Brennstoffpumpenstempel g, welcher das öl aus dem Filter h ansaugt und durch das Rohr i in den i Verbrennungsraum fördert. Hierbei steht die Brennstoffpumpe unter der Herrschaft des gebräuchlichen Achsenreglers. Soll jetzt die , Maschine auf langsame Drehzahl gestellt werden, so wird durch Drehen des Handrades k der Hub des Brennstoffpumpenstempels so weit vermindert, daß der Achsenregler, der nur eine Hubverminderung der Brennstoffpumpe von bestimmter Größe bewirken kann, ausgeschaltet ist und die Maschine mit ganz kleinem Brennstoffhub langsam läuft. Hierbei ist die Gefahr, daß die Maschine stehenbleibt, natürlich besonders groß. Jetzt tritt aber die zweite Regelung, welche die Drehzahl der Maschine nach unten i begrenzt, in Wirkung. Ein Hebel I, welcher auf der Welle m sitzt, erhält eine im Takt der Maschinendrehzahl hin und her gehende Bewegung von dem Antriebshebel f und der Exzenter stange e. Am Endpunkt η des Hebels I ist ein Stecher 0 drehbar befestigt, welcher über eine Stufe p gleitet, so daß er gewöhnlich durch seine Nase q eine solche Beschleunigung erhält, daß er über den Stößel r hinausfliegt, ohne letzteren zu berühren. Erst bei einer verminderten Drehzahl, deren Höhe man durch die Feder s einstellen kann, reicht die Beschleunigung des Stechers 0, welche dieser von der Stufe p erhält, nicht mehr aus, und die Spitze des Stechers 0 trifft den Stößel r, so daß dieser entgegen der Wirkung der Feder s zurückgedrückt wird und seinerseits den Hebel t, der in u drehbar gelagert ist, so dreht, daß die Zungen, welche dem Hebel u an seinem oberen Ende angelenkt ist, zwischen den am Hebel f befestigten Hammer w und den Brennstoffpumpenstempel g geschoben wird. In diesem Augenblick erhält der Brennstoffpumpenstempel einen um die Dicke des vorderen Endes der Zunge ν vermehrten Brennstoffpumpenhub, so daß der Neigung der Maschine, stehenbleiben zu wollen, augenblicklich begegnet wird und die Maschine wieder etwas schneller läuft.
Die Feder χ zieht darauf alsbald mit einer durch die Schraube y einstellbaren Kraft den Hebel t und die Zunge ν wieder aus dem Bereich des Hammers w heraus, so daß die Maschine weiter ihre langsame Drehzahl beibehält. Das Spiel wiederholt sich so oft, als die Drehzahl der Maschine unter ein bestimmtes Maß sinkt.

Claims (2)

95 Patent-Ansprüche:
1. Regelvorrichtung für mit flüssigen Brennstoffen arbeitende Verbrennungskraftmaschinen, deren Drehzahl großen Schwankungen unterworfen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine außer mit dem üblichen auf gleiche Drehzahl einstellenden Regler noch mit einer zusätzlichen Regelvorrichtung versehen ist, welche bei Unterschreitung der Drehzahl unter ein bestimmtes Mindestmaß selbständig eine vermehrte Brennstoffzuführung veranlaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzregler bei Unterschreitung einer bestimmten Drehzahl eine Hubvergrößerung der Brennstoffpumpe veranlaßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA40290D 1923-07-08 1923-07-08 Regelvorrichtung fuer mit fluessigen Brennstoffen arbeitende Verbrennungskraftmaschinen Expired DE420358C (de)

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