DE420318C - Graviermaschine - Google Patents
GraviermaschineInfo
- Publication number
- DE420318C DE420318C DESCH70266D DESC070266D DE420318C DE 420318 C DE420318 C DE 420318C DE SCH70266 D DESCH70266 D DE SCH70266D DE SC070266 D DESC070266 D DE SC070266D DE 420318 C DE420318 C DE 420318C
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- DE
- Germany
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- spindle
- guide pin
- engraving machine
- moved
- engraving
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B3/00—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
- B44B3/001—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B3/00—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
- B44B3/006—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings carving or engraving devices having several cutting tools
Landscapes
- Milling Processes (AREA)
Description
- Graviermaschine: Die Erfindung betrifft eine Maschine, mit welcher mechanisch nach einem Modell gleichzeitig zwei Matrizen, die eine rechts- und die andere linksseitig, graviert werden können. Zu diesem Zweck wird ein Leitstift nach und nach über die ganze Modellfläche weggeführt, mit dem die Fräser derart in Verbindung stehen, daß sie genau dieselben Bewegungen ausführen, also an den Matrizen zum Angriff kommen, sobald der Leitstift in die Gravierung eintritt. Um nun die ganze Fläche des Modells abzutasten, wird der Leitstift zunächst in der einen Richtung, z. B. bei senkrechter Lage des Modells in senkrechter Richtung, über die Fläche weggeführt und dann mechanisch um ein kleines Stück seitlich verschoben, worauf das Abtasten in senkrechter Richtung und die seitliche Verschiebung in dieser Weise weitergehen, bis die ganze Fläche abgetastet ist.
- Die seitliche Verschiebung wird durch eine Spindel vorgenommen, durch deren Drehung sich Muttern verschieben., weiche Jan Leitstift und die Fräser tragen. Um gleichzeitig eine Rechts- und Linksgravur herzustellen, ist die Spindel mit Rechts- und Linksgewinde versehen, so daß sich die Fräser in en:gegeng^s°tzten Richtungen bewegen. Die Auf- und Abbewegung des Leitstiftes und der Fräser wird dadurch erzielt, daß die ganze Arbeitseinrichtung unausgesetzt auf und ab bewegt wird.
- Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführung dargestellt.
- Abb. i ist eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht und Abb.3 eine Draufsicht der Graviermaschine.
- Bei der dargestellten Ausführungsform soll die Gravierung i eines Modells 2 auf die beiden Matrizen 3 übertragen werden, so daß die Rechts- und Linksgravierungen ¢ entstehen.
- Das Gravieren wird mittels zweier Fräser 5 vorgenommen, die von Elektromotoren 6 angetrieben werden. Die Fräser 5 mit den Elektromotoren 6 und der Leitstift 12 sitzen auf Schlitten 7, welche auf Schienen 8 seitlich verschiebbar sind, die an dem im Maschinengestell i9 auf und ab beweglichen Schlitten 31 ,angeordnet sind. Die Schlitten 7 werden durch eine mit der Schiene 8 gleichlaufende Spindel i o absatzweise seitlich bewegt, die durch Muttern i i und 13 hindurchgeht, welche Ansätze der Schlitten 7 bi;den. Um eine Rechts- und Linksgravierung .1 zu erzielen, ist die Spindel io mit Rechts- und Linksgewinde versehen, so daß sich die beiden Fräser 5 gleichmäßig entgegengesetzt bewegen.
- Die zu übertragende Gravierung i des Modells 2 wird durch einen Leitstift 12 abgetastet, welcher nach und nach über die ganze Fläche des Modells 2 weggeführt wird. Der Leitstift 12 sitzt an dem mittleren Schlitten 7 mit Mutter 13. Die Schlitten 7 werden durch die Spindel i o mittels einer selbsttätigen Schaltvorrichtung seitlich verschoben. Zu diesem Zweck werden bei dem Ausführungsbeispiel der mittlere und der rechte Schlitten von dem einen, z. B. linken Ende des Modells 2 bzw. der rechten Matrize 3 aus in senkrechter Richtung über diese weggeführt, während der linke Schlitten 7 vom rechten Ende der linken Matrize 3 aus über diese weggeführt wird. Die Auf- und Abbewegung des Schlittens 31 wird mittels zweier Kurbelscheiben 1 4. vorgenommen, die im Gestell i g der Maschine um Achsen 15 drehbar sind und mitte'ls Schncckengetri--be 16 unausgesetzt gedreht werden. Die Schneckengetriebe 16 werden mittels einer Riemenscheibe 17 ö. dgl. angetrieben.
- Die Kurbelscheiben 14. stehen durch Stan# gen 18 mit dem auf und ab verschiebbaren Schlitten 31 in Verbindung, der in senkre.ch. ten Führungen 2o des Maschinengestells -19 geführt ist und sowohl die Spindel io als auch die Schiene 8 für die Schlitten 7 trägt.
- Durch die Drehung der Kurbelscheiben 14 werden somit die Fräser 5 und der Leitstift 12 über die Fläche der Matrizen 3 und des Modells 2 weggeführt.
- Nach jedem Senken des Schlinens 31 findet nun selbsttätig eine absatzweise Drehung der Spindel i o und damit eine seitliche Verschiebung der Muttern i i und 13, d. h. der Fräser 5 und des Leitstiftes 12 statt.
- Das Modell-- und die ;Matrizen 3 sind auf einem pendelnd drehbaren Rahmen 21 festgemacht, der unten rechts und links um einen Stift 22 als Drehachse drehbar ist.
- Die Schaltvorrichtung besteht aus einem Schaltrad 23, das auf der Spindel i o sitzt und in das eine Klinke 2.4 eingreift, die an einem um den Spindelschaft 25 drehbaren Hebel 26 gelagert ist. Unter dem freien Ende des Hebels 26 befindet sich ein am Gestell ig der Maschine fester Anschlag 27. Auf diesen tritt der Hebel 26 kurz vor dem Ende seines Niederganges beim Senken des Schlittens 31 auf und wird dadurch etwas nach oben angehoben. Die Klinke 2¢ schaltet info'gedessen das Schaltrad 23 weiter, die Spindel i o wird verdreht und die Muttern i i und 13 seitlich verschoben. Beim folgenden Hub wird der Leitstift 12 somit dicht neben seiner eben durchlaufenen Bahn nach oben geführt, bis die ganze Fläche des Modells 2 bzw. dessen Gravierung i übertragen ist.
- Der Rahmen 21 wird durch ein Gewicht 28 ständig nach vorn gezogen, das an einem Strang 29 hängt, so daß das Modell 2 ständig gegen den Leitstift 12 und die Matrizen 3 gegen die Frä er 5 gedrückt werden.
- Der Drehpunkt des Rahmens 21 kann j e nach Bedarf vor und zurück verlegt werden, zu welchem Zweck die Zapfen 22 ausziehbar und eine Anzahl von Stecklöchern 3o vorgesehen sind.
- Der Anschlag 27 kann auf und ab verstellt werden, um je nach Größe oder Form der Gravierung die Bewegung vergrößern oder verringern zu können.
- Bei Verwendung einer Spindel 1o mit einem gleichgerichteten Gewinde ist es - ermöglicht, eine Anzahl von Matrizen mit gleicher Gravierung zu versehen. Für diesen Fall könnte die dargestellte Spindel io gegen eine solche auswechselbar gemacht sein.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCH.E: i. Graviermaschine mit Leitstift, der mit Werkzeugen zwangläufig verbunden ist und ständig über die Fläche eines- Modells in der einen Richtung weggeführrt sowie nach jedem Gang quer dazu verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Leitstift (12) als auch die Werkzeuge (5) von Muttern (13 bzw. i i) getragen werden, welche durch eine quer zu ihrer Längsachse hin und her bewegte und nach jeder Hin- und Herbewegung absatzweise gedrehte Spindel ( i o) in deren Längsrichtung bewegt werden.
- 2. Graviermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (i o) auf einem Schlitten (31) gelagert ist, welcher im Maschinengestell (i g) ständig auf und ab bewegt wird.
- 3. Graviermaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Werkzeuge (5) samt ihren AntrizIsmotoren (6) auf Schlitten (7) sitzen, die auf einer Querschiene (8) in Längsrichtung der Spindel (io) verschiebbar angeordnet sind, welche von dem auf und ab beweglichen Schlitten (31) getragen wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH70266D DE420318C (de) | 1924-04-15 | 1924-04-15 | Graviermaschine |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH70266D DE420318C (de) | 1924-04-15 | 1924-04-15 | Graviermaschine |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE420318C true DE420318C (de) | 1925-10-21 |
Family
ID=7439902
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DESCH70266D Expired DE420318C (de) | 1924-04-15 | 1924-04-15 | Graviermaschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE420318C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1112378B (de) * | 1957-09-14 | 1961-08-03 | Gauthier Gmbh A | Werkzeugmaschine, insbesondere Formfraes- und Graviermaschine |
-
1924
- 1924-04-15 DE DESCH70266D patent/DE420318C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1112378B (de) * | 1957-09-14 | 1961-08-03 | Gauthier Gmbh A | Werkzeugmaschine, insbesondere Formfraes- und Graviermaschine |
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