DE4200C - Kartoffel-Legemaschine - Google Patents
Kartoffel-LegemaschineInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C9/00—Potato planters
- A01C9/08—Potato planters with other distributing devices, e.g. flaps, screws, horizontal turning plates
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
1878.
PAUL KLEIN in HERTWIGSWALDE bei CAMENZ. Kartoffel-Legemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1878 ab.
Die Kartoffel-Legemaschine hat den Zweck, das bei der Aussaat bisher mit der Hand übliche
Legen der Kartoffeln in mechanischer Weise zu verrichten und unter der Erzielung
genau gleicher Entfernungen zwischen den einzeln niedergelegten Kartoffeln eine wesentliche
Ersparnifs an Zeit und Arbeitskraft gegen die bisherige Methode des Kartoffellegens herbeizuführen.
Die vorliegende Maschine besteht im wesentlichen aus dem Gestell A1 dem Kasten B, der
Regelvorrichtung C, den Legerädern D und dem Vorderwagen E.
Das aus Holz gefertigte Gestell A ruht auf der mit den Laufrädern α fest verbundenen
Axe b und wird in der richtigen, zur Arbeit erforderlichen Stellung durch den Bogen c gehalten,
welcher in einem Gestell des Vorderwagens ruht. Auf dem Gestell A ist der aus
Eisenblech gefertigte Kasten B mittelst der Stützen d gelagert. Derselbe ist durch den
Boden e in einen oberen Vorrathskasten f und einen unteren Regulirungskasten _/, eingetheilt.
Dieser Boden enthält zum Durchlassen der Kartoffeln entsprechend grofse Oeffnungen, deren
Anzahl mit den im Boden des Regulirungskastens /4 befindlichen" correspondirt und von
der Zahl der angewendeten Legeräder abhängt. Es sind bei der vorliegenden Maschine deren
vier angenommen, es können jedoch sowohl weniger, wie unter Umständen auch mehr angebracht
werden.
Die Regulirvorrichtung C besteht aus zwei Mechanismen, dem durch die Welle g und die
Scheiben.h (Schnitt A-B) geregelten Zuflufs der
Kartoffeln aus dem Vorraths- in den Regulirkasten und dem die einzelnen Kartoffeln durch
die Oeffnungen des letzteren durchdrückenden Arm i. Die Scheiben h, welche mit ihrer
Axe entweder ober- oder unterhalb des Bodens e angeordnet werden, haben je drei Ausschnitte,
so dafs sie bei jeder Umdrehung mindestens drei Kartoffeln durchfallen lassen, und da die
Uebersetzung von dem Triebrad k auf das ■ Stirnrad / gleich 2 : 1 ist, so müssen bei jeder
Umdrehung des Triebrades k, also auch der Legeräder D, stets mindestens sechs Kartoffeln
in den Regulirkasten durchfallen. Diese sechs Kartoffeln werden der Reihe nach durch den
schwingenden Arm i, welcher, da die Uebersetzung des Triebrades auf dessen gekröpfte
Welle m gleich 6 : 1 ist, sechs mal seine vorgeschriebene Bewegung derart macht, dafs er
jedesmal in dem Zeitpunkt seinen Druck auf die Kartoffeln ausübt, wenn die offenen Kästen η der
Legeräder die Oeffnungen ο passiren, die Früchte werden also durch den Arm i einzeln aufgefangen
und in die sechs Kästen η des beweglichen Legerades hineingedrückt. Die schwingenden
Arme i erhalten ihre Bewegung durch die Welle m und werden geführt durch die im
Kasten /, befindlichen Ausschnitte /, sowie durch die Leisten q.
Die Legeräder- D, welche also in ihren Kästen η die durchgedrückten Kartoffeln auffangen,
führen dieselben in einem Halbkreis längs des Streichbleches r herum und lassen
die Kartoffeln sodann in genau gleichen Intervallen in die Furchen fallen.
Bei der vorliegenden Maschine haben die Legeräder sechs Arme beziehentlich Kästen,
und ist hiernach der übrige Mechanismus im Verhältnifs von 6 : 1 und 2:1:3 construirt;
dieselben können ebensowohl weniger als mehr, z. B. acht Arme erhalten, und würden sodann
die Uebersetzungen in den Verhältnissen von 8 : ι und 2:1:4 anzuordnen sein u. s. w.
Die Kästen sind durch das kreisförmige Blech ί unter einander verbunden, und schliefsen hierdurch
die Oeffnungen O, so dafs nur an der Stelle der Kästen die Kartoffeln durchfallen
können. Die Entfernung der Legeräder von einander ist gleich der der Furchenmitten. Vor
jedem Legerade befindet sich ein Pflug, welcher dazu dienen soll, die Maschine in der Richtung
der vorgepflügten Furchen zu halten bezw. die Furchen nachzupflügen. Diese Pflüge können
vermittelst der Hebel t aus dem Boden gehoben werden, sobald die Maschine gewendet oder
aufser Thätigkeit gesetzt werden soll.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Kartoffel-Legemaschine, welche in einem Vorrathskasten gesammelte Setzkartoffein vermittelst der doppelten Regulirungsvorrichtungen und durch die Legeräder selbsttätig und einzeln in die Ackerfurchen niederlegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4200C true DE4200C (de) |
Family
ID=282994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4200D Active DE4200C (de) | Kartoffel-Legemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4200C (de) |
-
0
- DE DENDAT4200D patent/DE4200C/de active Active
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