DE417855C - Magnetsystem-Anordnung an Wechselstrom-Induktionszaehlern - Google Patents

Magnetsystem-Anordnung an Wechselstrom-Induktionszaehlern

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DE417855C
DE417855C DEB105929D DEB0105929D DE417855C DE 417855 C DE417855 C DE 417855C DE B105929 D DEB105929 D DE B105929D DE B0105929 D DEB0105929 D DE B0105929D DE 417855 C DE417855 C DE 417855C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • magnetsystem-Anordnung an WechSelStroni-Induktionszählern. Die Erfindung betrifft einen Wechselstrom-Induktionszähler und bezweckt, durch eigenartige Anordnung des Hauptstrom- und Nebenschluße:sens einerseits den Zusammenbau des Zählers weitgehend zu erleichtern und andererseits durch Heranziehung der aktiven Eisenteile zum Tragen der Lager der Zählerscheibe und gegebenenfalls auch - des Zählwerkes an Gewicht zu sparen, ohne daß die elektrischen Eigenschaften des Zählers durch die Verminderung des Gewichtes und Vereinfachung der Bauart leiden würden.
  • Das Wesen der neuen Anordnung besteht darin, daß das Tragstück des Hauptstrommagneten und der magnet_sche Nebenschluß des Nebenschlußmagneten aus Winkelblechstücken bestehen, die derart an einer gemeinsamen Grundplatte befestigt sind, daß sowohl der Hauptstrommagnet a's der von der. ersteren Stücken gesondert und senkrecht auf d:e Grundplatte befestigte Nebenschlußmagnetsehenkel samt der Nebenschlußspule innerhalb des von den Winkelblechen umschlossenen Raumes liegen.
  • Dabei besteht die Grundplatte zweckmäßig aus paramagnetischem Metall, so daß sie einen Teil des magnetischen Kreislaufes bildet.
  • Außerdem ist es zweckmäßig, das Tragstück des Hauptstrommagneten und den magnetischen Nebenschluß zur Sicherung des gegenseitigen Abstandes des freien Endes dieser Teile an der einen Seite miteinander zu verbinden und in der Nähe des freien Endes des Nebenschlußmagnetschenkels und des den magnetischen Nebenschluß bildenden Winkelbleches eine die Änderung des gegenseitigen Abstandes der freien Enden dieser beiden Teile gestattende Einstellvorrichtung, insbesondere Steaschraube, anzubringen, wodurch auch das Drehmoment des Zählers geregelt werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. r ist die eine Vorderansicht und Abb. a eine Seitenansicht.
  • Der Hauptstrommagnet i ist auf ein Tragstück a angebracht, welches aus einem in einfachem oder doppeltem Winkel, also L- oder U-förmig, gebogenen Blechstück besteht und zweckmäßig durch Vernieten x1 senkrecht auf die Grundplatte d des Zählers befestigt ist. Die Befestigung des Hauptstrommagneten erfolgt zweckmäßig mittels einer durch den nach vorn offenen Längsschlitz it des Tragstückes a gehenden Schraube j, so da.ß der Hauptstrommagnet leicht eingesetzt und senkrecht zur Grundplatte eingestellt werden kann.
  • Der magnetische Nebenschluß c des Nebenschlußmagneten b besteht gleichfalls aus einem L- oder U-förmig gebogenen Blechstück, welches ebenfalls auf die Grundplatte d befestigt, z. B. bei x. eingenietet, ist.
  • Der Schenkel b des Nebenschlußmagneten ist von den ersteren Teilen gesondert an der Grundplatte, auf diese senkrecht stehend, befestigt, z. B. bei x1 vernietet.
  • Die Anordnung der Teile ist eine solche, daß der Haup-tstrommagnet i und der Nebenschlußmagnet b samt Spule v innerhalb des durch die Blechteile a und c umschlossenen Raumes liegt. Die Grundplatte, welche den Boden des Zählergehäuses o oder ein auf dieses befestigtes besonderes Stück bilden kann, besteht zweckmäßig aus paramagnetischem Metall, so daß es einen Teil des magnetischen Kreises bildet.
  • Zur Sicherung des gegenseitigen Abstandes der freien Enden der Teile a und c können diese mittels einer Lasche h miteinander verbunden oder beide Teile a und c aus einem einzigen zusammenhängenden, C-förmig gebogenen Stück hergestellt sein.
  • Das Polstück f des Nebenschlußmagneten bildet einen vom Schenkel getrennten Teil, der mittels irgendeiner lösbaren Verbindung h (Keil oder Schraube) festgelegt ist.
  • Die die Lager der Zählerscheibe e tragenden Teile g und gegebenenfalls auch das Zählwerk z sind an den Stücken a bzw. c angebracht.
  • Die Einstellung des Drehmomentes des Zählers erfolgt gemäß der Erfindung dadurch, daß zwischen dem freien Ende des mit der Grundplatte starr verbundenen Stückes c und dem freien Ende des federnden Eisenkernes b eine Stellschraube m eingeschaltet ist, mittels der der gegenseitige. Abstand der freien Enden der Teile c und b und hiermit auch der Abstand der Polfläche des Nebenschlußmagneten von der Zählerscheibe geändert werden kann. Die Ausführung dieser Einstellvorrichtung erfolgt zweckmäßig in der Weise, , daß unter dein Kopf der Stellschraube nt ein Kragen vorgesehen ist, so daß zwischen Kopf und Kragen p eine Ringnut entsteht, in die die Ränder eines nach vorn offenen Schlitzes g der Platte c eingreifen. Die Schraube in greift in ein Muttergewinde des Polschuhes f ein, so daß durch Dreherz der Schraube m der Polschuh i in Höhenrichtung verstellt bzw. der Abstand dessen Polfläche von der Zählerscheibe geändert wird. Eine Mutter r dient zur Sicherung der Stellung der Schraube m.
  • Infolge dieser Anordnung kann der Polschuh ohne Beeinträchtigung der Einstellung des Zählers heruntergezogen und wieder eingesetzt werden.
  • Der Zusammenbau und das Zerlegen des Zählers ist äußerst einfach. Nach Lösen des Keiles k kann -der Polschuh f nach vorn heruntergezogen und die Nebenschlußspule ausgewechselt werden, ohne daß die übrigen Teile des Zählers und selbst die Einstellung desselben gestört würde. Auch der Hauptstrommagnet i kann mit Leichtigkeit herausgenommen und eingesetzt werden, ohne daß die übrigen Teile des Zählers gestört würden. Ein gemäß der oben beschriebenen Anordnung gebauter Zähler enthält weniger Teile als die bisher üblichen Zählerausführungen, so daß einerseits aus diesem Grunde und andererseits auch infolge der eigenartigen Anordnung der Teile sich der Zusammenbau bedeutend einfacher und schneller ausführen läßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetsystem-Anordnung an Wechselstrom-Induktionszählern, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragstück des Hauptstroinmagneten und der magnetische Nebenschluß des Nebenschlußmagneten aus Winkelblechstücken bestehen, die derart an einer gemeinsamen Grundplatte befestigt sind, daß sowohl der Hauptstrommagnet als der von den ersteren Stücken gesondert und senkrecht auf die Grundplatte befestigte Nebenschlußmagnetschenkel samt der Nebenschlußspule innerhalb des von den Winkelblechen umschlossenen Raumes liegen. a. Magnetsystem-Anordnung nach Anspru--h i, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragstück des Hauptstrommagneten bzw. der magnetische Nebenschluß des Nebenschlußmagneten ,aus U-förmigen Blechen bestehen, zwischen deren Schenkeln der Hauptstrommagnet bzw. der Schenkel des Nebenschlußmagneten zu liegen kommt. 3. Magnetsystem-Anordnung nach den Ansprüchen i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragstück des Hauptstrommagneten und das den magnetischen Nebenschluß bildende Teil in der Nähe ihrer freien Enden miteinander verbunden sind. 4.. Magnetsystem-Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragstück des Hauptstrommagneten und das den magnetischen Nebenschluß bildende Teil aus einem zusammenhängenden, C-förmig gebogenen Stück bestehen. 5. Magnetsystem-Anordnung an. Induktionszählern nach den Ansprüchen i, z, 3 oder ,l, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den freien Enden des die Neben-`schlußmagnetschenkel und des den magnetischen Nebenschluß bildenden Teiles eine die Änderung ihres gegenseitigen Abe standes gestattende Einstellvorrichtung derart eingeschaltet ist, daß der Abstand der Polfläche des Nebenschlußmagneten von der Zählerscheibe geändert werden kann.
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