DE417121C - Einrichtung fuer Tiefenbestrahlung mit Roentgenstrahlen - Google Patents

Einrichtung fuer Tiefenbestrahlung mit Roentgenstrahlen

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DE417121C
DE417121C DES50576D DES0050576D DE417121C DE 417121 C DE417121 C DE 417121C DE S50576 D DES50576 D DE S50576D DE S0050576 D DES0050576 D DE S0050576D DE 417121 C DE417121 C DE 417121C
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/02Constructional details

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  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung für Tiefenbestrahlung init Röntgenstrahlen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Tiefenbestrahlung mittels Röntgenröhren. Man Z, hat bisher auch für die Zwecke der Tiefentherapie die für die Diagnostik bestimmten Einrichtungen im wesentlichen beibehalten. Hieraus haben sich eine große Menge von -Nachteilen ergeben, einerseits wegen der großen Durchdringungsfäliigkeit der für die Strahlentherapie verwendeten Röntgenstralilen, anderseits wegen der zu ihrer Erzeugungerforderlichen sehr hohen Spannung, schließlich auch infolge der sich dabei bildenden nitrosen Gase, die Schädigungen des bedienenden Personals herbeiführen.
  • Es hat sich dementsprechend erzeben, daß eine für die Tiefentherapie bestimmte, den neuzeitigen Anforderungen genügende Einrichtung einen vollständigen Schutz 'gegen die Röntgenstrahlung an allen Stellen, an denen diese unerwünscht ist, bieten muß, daß ferner ein überschlagen der Hochspannung zum menschlichen Körper, sei es des Patienten oder des behandelnden Arztes oder Personals, unbedingt ausgeschlossen sein muß, und daß für eine völlige Abführung der nitrosen Gase und Trennung der damit gefüllten Räume von dem Behandlungsraum gesorgt werden muß.
  • Gemäß der Erfindung ist allen diesen Forderun-en dadurch Genüge geleistet, daß die Röntgenröhre in einer bis auf die Blendenöffnung strahlendichten, zweckmäßig geerdeten Kammer eingeschlossen ist, an die sich Vorrichtungen anschließen, die auch die Anschlußleitungen der Röhre von dem Behandlungsraum trennen. Zweckmäßig ist zwischen dem Behandlungsraum und dem Uen. Hochspannungsleiter enthaltenden Raum eine Trennungswand vorgesehen, an die die Röntgenröhre aufnehmende strahlendichte Kammer befesti 'gt sind. In die Kammer sind dann die Anschlußleitungen durch die Wand hindurch mittels Durchführungsisolatoren oder freier öffnungen großen Querschnitts eingeführt. Die in der Kammer sich bildenden nitrosen Gase ziehen durch die Einführungsöffnungen oder besondere Ventilationsöffnungen in der Rückwand der Kammer ab und werden aus dem den Hochspannungserzeuger enthaltenden Raum zweckmäßig mittels eines besonderen Ventilators abgesaugt. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Bestrahlungseinrichtung in Abb. i in Vorderansicht und teilweise im Schnitt, in Abb. 2 in dazu senkrechtem Schnitt dargestellt.
  • Der Behandlungsraum B ist von dem den Hochspannungserzeuger enthaltenden Raum E durch eine Wand w getrennt. In dem Behandlun sraum ist ein Behandlungstisch t unmittelbar an der Wand iv angebracht. Auf diesem ist mittels eines Schienengestelles s und Rollen j# eine Lagerungsvorrichtung p für den Patienten in bekannter Weise derart gelagert, daß sie in zwei zueinander senkrechten Richtungen verschoben werden kann. Das Schienengestell s setzt sich dabei in der Richtung senkrecht zur Wand w in zwei Ausleger a fort, die nach Zurückführung der Lagerungsvorrichtung p umgeklappt und gegen den Tisch angelegt werden können, so daß sie den Raum vor dem Tisch frei,-eben.
  • über der Mitte des Lagerungstisches ist ein kammerartiges Gehäuse g an der Wand iv befestigt. Dieses ist allseitig mit einem für Röntgenstrahlen undurchlässigen Stoff b, beispielsweise starken Bleiplatten, ausgeschlagen. Es enthält an der unteren Seite eine öffnung, in die eine Röhrenblende c eingesetzt ist. Die Blende ist mittels einer Vorrichtung befestig t, die eine derartige Einstellung der Blende in verschiedenen Richtungen gestattet, daß ein Röntgenstrablenbündel nach allen Richtungen innerhalb eines Kegels mit dem Brennpunkte der Röhre als Spitze ausgeblendet werden kann. Die Röntgenröhre d ist an zwei Isolatoren i befestigt. Sie weicht von den bekannten Röhren insofern ab, als die Hälse für die Kathode und die Antikathode derart an die Röhrenkugel angesetzt sind, daß der Fokus und die beiden Stromzuführungspunkte in die Eckpunkte eines zweckmäßig gleichschenk-, ligen Dreiecks fallen. Diese V-förrnige Führung der Röhre ermöglicht es, das Kammergehäuse g an der Unterseite beiderseits mit Abschrägungen e zu versehen, denen sich zweckmäßig auch eine entsprechende Abschrägung f nach der Vorderseite zu anschließt. Diese Abschrägungen begründen den Vorteil, daß die Röhrenkammer nur in den die Blende umgebenden Teilen bis dicht über den Patienten reicht, in den übrigen Teilen aber erheblich zurücktritt. Hierdurch wird einerseits dem Patienten Freiheit gegeben, sich zwecks Regelung seiner Stellung zu bewegen, ferner wird er zugänglicher für den behandelnden Arzt, und schließlich wird auch das subjektive Befinden des Patienten verbessert, das sehr beeinträchtigt würde, wenn der Röhrenkasten sich unmittelbar namentlich über dem Kopf des Patienten befinden würde. Die Anschlußleitungen für die Röntgenröhre sind durch - Hochspannungsdurchführungsisolatoren k geleitet, die in der Wand w befestigt sind. Unmittelbar über diese sind öffnungen k in der Wand vorgesehen, durch die sich in der Röhrenkammer bildende nitrose Gase zunächst in den den Hochspannungserzeuger enthaltenden Raum entweichen können. An der Vorderseite der Röhrenkammer sind Türenm vorgesehen, die den Anschluß, die Einstellung und Beobachtung der Röntgenröhre ermöglichen.
  • Sofern es erforderlich ist, kann zum Zweck der gleichzeitigen Bestrahlung mit zwei Röhren auch der Lagerungstisch als Röhren-C kammer ausgebildet sein, Wie die Ab- bildungen zeigen, ist zu diesem Zweck der Lagerungstisch allseitig bis auf eine öffnung für die R#öhrenblende c' geschlossen und mit einer Bleischicht b ausgeschlagen. Auch hier ist die Blende ähnlich der Blende c an der oberen Röhrenkammer verstellbar eingerichtet. Die Röntgenröhre d ist wieder V-förmig gestaltet, und zwar sind die Anschlußhälse der Röhren nach unten gerichtet und auf Stützisolatoren i befestigt. Die Verwendung und Stellung der V-förmigen Röhre ermöglicht es, sie bis dicht an die Blende c' heranzuschieben, und trotzdem ihre Anschlußpunkte genügend weit von der Tischplatte entfernt züi halten. Die Anschlußleitungen der Röhre sind ebenfalls mittels Durchführungsisolatoren h durch die Wand w geführt. Lüftungsöffnungen k sind auch hierbei vorgesehen. Die Röhrenkammer des Tisches ist durch Türen zugänglich.
  • In Abb. 3 ist ein Ausführungsbeispiel eines Stützisolators i für die Röntgenröhre dargestellt. Hierbei ist diese auf einem mittels Verschraubung verstellbaren Stift o gelagert, so daß sie in senkrechter Richtung um ein bestimmtes Stück verstellt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Einrichtung für Tiefenbestrahlung mit Z, Röntgenstrahlen, bei der die Hochspannungsapparatur und die Röntgenröhre von dem Behandlungsraum getrennt sind und ein in zwei. Richtungen beweglicher Behandlungstisch vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Röntgenröhre D Z> allein von einer bis auf die Blendenöffnung strahlendichten, zweckmäßig geerdeten Kammer umgeben ist und sich an diese Vorrichtungen anschließen, die auch die Anschlußleitungen der Röhre von dem Behandlungsraum trennen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Röntgenröhre aufnehmende Kammer an einer den Behandlungsraum von dem den Erzeuger enthaltenden Raum trennenden Wand angeordnet ist und die Anschlußleitungen mittels Durchführungsisolatoren oder frei durch öffnungen in der Wand unmittelbar durch diese in die Röhrenkaminer eingeführt sind. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behandlun-stisch mit zweckmäßig umle-baren Auslegern versehen ist, auf denen der den Patienten aufnehmende Teil zu dessen Lagerung unter der Röhrenkammer heraus-und danach wieder eingefahren werden kann. 4. Einrichtung nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhrenkammer an der Unterseite beiderseits und nach vorn derart abgeschrägt ist, daß der Patient Raum zu Bewegungen erhält und zu"ä licher wird. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichlangen Elektrodenhälse der Röntgenröhre derart V-förmi,- an der Röhrenkammer angesetzt sind, daß sich die Röhre der Abschrägung der Kammer anpaßt. 6. Einrichtung nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß auch unter dem Behandlungstisch eine strahlendichte, geerdete Kammer mit Hochspannungsdurchführungen vorgesehen und darin eine Röntgenröhre mit zweckmäßig V-förmigen, aber abwärts gekehrten Elektrodenhälsen in an sich bekannter Weise angeordnet ist. 7. Einrichtung nach Anspruch 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung g von Durchführungsisolatoren unmittelbar neben diesen oder mit Hilfe hohler Leiter Lüftungskanäle für die Röhrenkammern gebildet sind.
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