DE416630C - Mehrzylindrige Explosionskraftmaschine mit auf dem Pumpenkolben befestigten Arbeitskolben - Google Patents

Mehrzylindrige Explosionskraftmaschine mit auf dem Pumpenkolben befestigten Arbeitskolben

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DE416630C
DE416630C DED44135D DED0044135D DE416630C DE 416630 C DE416630 C DE 416630C DE D44135 D DED44135 D DE D44135D DE D0044135 D DED0044135 D DE D0044135D DE 416630 C DE416630 C DE 416630C
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Germany
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piston
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pump
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DED44135D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • F02B25/02Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders using unidirectional scavenging
    • F02B25/12Engines with U-shaped cylinders, having ports in each arm
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • mehrzylindrige Explosionskraftmaschine mit auf dem Pumpenkolben befestigten Arbeitskolben. Die Erfindung betrifft eine mehrzylindrige Explosionskraftmaschine, bei welcher je zwei Zylinder eine gemeinsame Verbrennungskammer besitzen und bei der je zwei Arbeitskolben an dem Lade- oder Pumpenkolben angebracht sind und dessen -Hin- und Herbewegungen mitmachen. Infolge der Lage der Eimaß- und Auspufföffnungen müssen die Kolben eine bedeutende Länge besitzen. Beim Betrieb solcher Maschinen werden die Köpfe der Kolben und der Zylinder durch die entzündeten Gase erhitzt, während die Böden der Kolben und der Zylinder verhältnismäßig kühl bleiben, weil sie auf dem Kopf des Pumpenkolbens angebracht sind, welcher durch die Berührung mit Frischluft dauernd abgekühlt wird. Infolgedessen haben die Achsen der Zylinder die Neigung, sich schräg zu stellen und mit ihren oberen Teilen einen größeren Abstand als mit ihren unteren Teilen anzunehmen, während die Achsen der Arbeitskolben parallel zueinander bleiben, da sie an ihren Köpfen miteinander nicht in Verbindung stehen. Da die Kolbenköpfe sich getrennt ausdehnen, während die Bodenteile der Kolben durch die Befestigung an dem Ladekolben festgelegt sind, so entsteht eine Verzerrung der Arbeitsteile in bezug aufeinander, wodurch übermäßige Reibungen eintreten können.. Bei ausgeführten Maschinen sind die Verzerrungen nicht nur allein auf die einfache Schrägstellung beschränkt, da infolge der unterschiedlichen Dicke des Metalles an den einzelnen Arbeitsteilen die Ausdehnungen in gegewissen Richtungen eintreten, deren Größe in einer gegebenen Ebene bei den verschiedenen Teilen nicht gleich sind. Die Wirkungen der Verzerrung sind ferner von der Belastung abhängig und unterliegen noch weiteren Änderungen, wenn nicht sämtliche Zylinder mit derselben Nutzleistung arbeiten. Die Wirkung dieser Unregelmäßigkeiten wird noch verstärkt durch die anfängliche, mehr oder weniger unvollkommene maschinelle Bearbeitung der Zylinder und die Fehler beim Zusammenbau, was besonders bei Dieselmotoren und Halbdieselmotoren wichtig ist, in welchen die Kolben beide oder sämtlich ortsfest auf einer Platte befestigt sind, deren Unterseite als Pumpe dient und dauernd auf einer verhältnismäßig niedrigen Temperatur erhalten wird. Erfindungsgemäß werden die Arbeitskolben an dem Ladekolben derart angebracht, daß eine gewisse seitliche Beweglichkeit der Arbeitskolben in bezug auf den Ladekolben vorhanden ist, welche Beweglichkeit bei kleinen Maschinen auf eine solche in flacher Ebene beschränkt ist, während bei größeren Maschinen die Kolben eine gewisse Neigung annehmen, zu welchem Zweck gekrümmte Berührungsflächen zwischen dem Arbeitskolben und dem Ladekolben oder entsprechende Gelenke vorgesehen sind.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist ein teilweise lotrechter Schnitt, Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie II-II der Abb. i.
  • Abb. 3 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Maschine nach Art des Dieselmotors.
  • Abb. 4 zeigt schaubildlich eine Einzelheit. Abb. 5 und 6 zeigen schematisch in teilweise geschnittenen Ansichten zwei weitere Verbindungen der Arbeitszylinder mit dem Pumpenzylinder.
  • Die Maschine besteht (Abb. i) aus zwei Einzelmaschinen i und z, von denen jede von einem Pumpenzylinder 3 und oberhalb des Pumpenzylinders von zwei Arbeitszylindern ¢ und 5 nebeneinander gebildet wird. In den drei Zylindern bewegen sich die Pumpen- und Ladekolben 6 und zwei Arbeitskolben 7, 8, welche an dem Ladekolben befestigt sind und gleichzeitig mit diesem nach oben und nach unten sich bewegen. Wenn die Kolben des linken Zylinderpaares aus der dargestellten Lage nach abwärts gehen, wird die Luft durch den Einlaß 9 und durch die cffnung i o, welche durch den Gleitschieber i i geöffnet wurde, in den Pumpenzylinder gesaugt. Wenn die Kolben nach abwärts gehen, geht auch der Schieber i i für eine gewisse Zeit nach abwärts, hebt sich dann aber und schließt die Öffnung io, und bei der weiteren Bewegung nach oben, wenn die Kolben ihren Rückwärtshub nach oben beginnen, wird die öffnung io in Verbindung mit der zur Luftkammer führenden öffnung i2 mittels des ringförmigen Kanals i3 in Verbindung gebracht. Auf diese Weise wird die Luftladung, welche in dem linken Pumpenzylinder 3 angesaugt ist, komprimiert und in die Luftkammer 14 des rechten Zylinderpaares entladen, aus welcher sie, wenn die rechten Kolben 7 und 8 nach abwärts gehen in den inneren Arbeitszylinder 4 geführt wird und die Abgase durch die Öffnungen des Außenzylinders 5 treibt und alsdann für die Verbrennung der Gemischladung in der den beiden rechten Arbeitszylindern gemeinsamen Explosionskammer dient. Der Ladekolben 6 des rechten Zylinderpaares arbeitet in derselben Weise, um die linken Zylinder zu spülen und zu laden, wobei die öffnung 15 zum Lufteinlaß durch Löcher 16 des Schiebers i i beim Heben des letzteren und zu der Kammer 14 durch den Kanal 13 beim Abwärtsgehen des Schiebers geöffnet wird. Der Brennstoff wird durch den Kanal 17 eingespritzt und durch die glühende Kugel 18 in bekannter Weise entzündet (nach Abb. 3).
  • Erfindungsgemäß sind die Arbeitskolben 7,8 auf dem Ladekolben 6 derart gelagert, daß eine relative Bewegung zueinander ermöglicht ist, so daß diese Teile bei schweren Maschinen einer gewissen nachgiebigen Einstellung fähig sind, um sich den Unregelmäßigkeiten der Zylinderflächen sowie der Schiefstellung der Zylinder und Kolben infolge der ungleichmäßigen Ausdehnung während des Betriebes anzupassen.
  • Zu diesem Zweck sind die Kolben 7, 8 mit nach einwärts vorspringenden ringförmigen Flanschen i9 versehen, welche mit einer geflanschten Kappe 2o (Abb. ¢) in Eingriff stehen, die mittels eines Bolzens 21 festgehalten wird, der durch die Arbeitsteile des Ladekolbens 6 hindurchgeht.
  • Der Durchmesser des nach unten vorstehenden Ringes der Kappe 2o ist etwas geringer als derjenige der inneren Kante des Kolbenflansches i9, so daß die geflanschten Kolben eine beschränkte seitliche Bewegung ausführen können, und zwar über der Fläche des Pumpenkolbens 6 und zwischen dieser Fläche und dem Bolzenkopf 21. Die ineinander eingreifenden Flächen des Ladekolbens 6 und der Arbeitskolben und--kappen sind oben und stehen senkrecht zu den Kolbenachsen, so daß die relative Bewegung auf eine in wagerechter Ebene zu der Kolbenachse beschränkt ist. Diese relative Bewegung kann nur innerhalb sehr geringer Grenzen erfolgen, für welche es genügt, daß der Flansch i9 in bezug auf die Kappe 2o lose ist; dagegen bildet die letztere ein festes Ganzes mit dem Kolben 6, zu welchem Zweck die Bolzen 21 dicht angezogen werden.
  • Die Beweglichkeit braucht nicht auf eine in wagerechter Ebene beschränkt zu sein. Es können z. B. im wesentlichen kugelförmige oder zylindrische Oberflächen der miteinander eingreifenden Teile vorgesehen sein. welche eine relative Bewegung derart gestatten, daß eine gewisse Neigung der Kolben 7,8 und Schräglage in bezug auf die Achse möglich ist. Diese Anordnung ist aus Abb. 5 ersichtlich. Die Bolzen 27 werden nicht ganz dicht angezogen, so daß die Kappe 29 mit deren seitlich beweglichen Kolben 8 (oder 7) und die Lagerplatte 25 mit konvex kugelförmiger Fläche einerseits und die Schraubenmutter 28 nebst Lagerplatte 3o mit konkav kugelförmiger Fläche andererseits zum Ladekolben, dessen ZViderlagerflächen aus dem konkaven Teil 6 und aus der kugelförmig konvexen Platte 26 im Eingriff mit der Unterlagscheibe 3o besteht, ein Universalgelenk mit geringer Beweglichkeit bilden. Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 sind die Arbeitskolben 7, 8 unten mit Ansätzen 36 versehen, in welchen ein Bolzen 35 gelagert ist, der mittels des Stangenkopfes 3¢ mit ähnlichen Bolzen 32 in Lagern 31 des Ladekolbens gelenkig verbunden ist. Es ist ersichtlich, daß eine beschränkte Verschwendung der Kolben 7,8 in den Ebenen senkrecht zu Achsen der Bolzen 32, 35 ermöglicht ist.
  • Der Flansch der- Kappe 2o ist mit zwei Abflachungen 20(t versehen (Abb. 4.), damit die Kappe 2o in schräger Lage trotz ihres größeren Durchmessers in einer Richtung durch die Öffnung in dem Bodenteil des Kolbens hindurchgesteckt werden kann.
  • Die bewegliche Anordnung des Arbeitskolbens ist ebenfalls anwendbar bei Maschinen mit einem einzelnen Arbeitskolben, welcher auf einem ringförmigen Ladekolben angebracht ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Explosionskraftmaschine mit einem oder mehreren Arbeitskolben, welche an dem Pumpen- oder Ladekolben angebracht sind und dessen Hin- und Herbewegungen mitmachen, dadurch- gekennzeichnet, daß jeder Arbeitskolben (7, 8) in bezug auf den Ladekolben (6) eine freie seitliche Beweglichkeit besitzt, die auf eine Ebene beschränkt ist, welche im wesentlichen senkrecht zu der Kolbenachse verläuft.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gekrümmte (zylindrische oder halbkugelförmige) Eingriffsflächen oder Gelenkbolzen vorgesehen sind, welche eine Neigung der Arbeitskolben (7, 8) ermöglichen.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß: die Arbeitskolben (7, 8) an dem Ladekolben (6) durch mit Halteflanschen versehene Kappen (2o) an dem Ladekolben (6) und durch nach einwärts ragende Flansche (i9) an den Arbeitskolben (7, 8) beweglich gehalten werden.
DED44135D 1923-02-14 1923-08-26 Mehrzylindrige Explosionskraftmaschine mit auf dem Pumpenkolben befestigten Arbeitskolben Expired DE416630C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB416630X 1923-02-14

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DE416630C true DE416630C (de) 1925-07-22

Family

ID=10420722

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED44135D Expired DE416630C (de) 1923-02-14 1923-08-26 Mehrzylindrige Explosionskraftmaschine mit auf dem Pumpenkolben befestigten Arbeitskolben

Country Status (1)

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DE (1) DE416630C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2639696A (en) * 1949-03-19 1953-05-26 Herman V Stewart Two-cycle internal-combustion engine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2639696A (en) * 1949-03-19 1953-05-26 Herman V Stewart Two-cycle internal-combustion engine

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