DE415840C - Toenender Geschwindigkeitsmesser, in dessen Trommel ein umlaufender Mitnehmer einen beweglichen Koerper wechselweise anhebt und wieder fallen laesst und ein Hindernis ihn im Fall auffaengt, wenn die Umlaufsgeschwindigkeit eine vorbestimmte Grenze ueberschreitet - Google Patents

Toenender Geschwindigkeitsmesser, in dessen Trommel ein umlaufender Mitnehmer einen beweglichen Koerper wechselweise anhebt und wieder fallen laesst und ein Hindernis ihn im Fall auffaengt, wenn die Umlaufsgeschwindigkeit eine vorbestimmte Grenze ueberschreitet

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DE415840C DEM76194D DEM0076194D DE415840C DE 415840 C DE415840 C DE 415840C DE M76194 D DEM76194 D DE M76194D DE M0076194 D DEM0076194 D DE M0076194D DE 415840 C DE415840 C DE 415840C
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    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/07Indicating devices, e.g. for remote indication
    • G01P1/08Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers
    • G01P1/10Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers for indicating predetermined speeds

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Description

  • Tönender Geschwindigkeitsmesser, in dessen Trommel ein umlaufender llitnehmer einen beweglichen Körper wechselweise anhebt und wieder fallen läßt und ein Hindernis ihn im Fall auffängt, wenn die Umlaufsgeschwindigkeit eine vorbestimmte Grenze überschreitet. Die Erfindung bezieht- sich auf tönende Geschwindigkeitsznesser, in deren Trommel eine kreisende Vorrichtung bei jedem Umlauf einen frei beweglichen Körper anhebt und hierauf fallen läßt, worauf der bewegliche Körper im Fall durch ein Hindernis aufgehalten wird, sobald die Geschwindigkeit einen höheren Wert erreicht als eine vorausbestimmte Grenzgeschwindigkeit.
  • Die Vorrichtungen dieser Art weisen den Dlißstand einer nur geringen Empfindlichkeit auf, indem sie nur anzeigen, ob die Umlaufsgeschwindigkeit der Welle größer oder kleiner als eine kritische Geschwindigkeit ist, ohne daß genauer angezeigt würde, mit welcher Geschwindigkeit diese Welle umläuft.
  • Der Geschwindigkeitsmesser nach der Erfindung gestattet die Feststellung der Umlaufsgeschwindigkeit der Welle mit sehr großer Annäherung. Zu diesem Zweck ist zusätzlich ein Hindernis angeordnet, welches den beweglichen Körper aufhält, wenn die Geschwindigkeit einen geringeren Wert besitzt als eine zweite Grenzgeschwindigkeit.
  • Durch diese Anordnung wird eine Zone zwischen dem bekannten Hindernis der oberen Grenze und einem zusätzlichen Hindernis an der unteren Grenze geschaffen, die so eng gemacht werden kann, wie erforderlich ist, und die einer vorausbestimmten Geschwindigkeit unter Einfügung einer sehr geringen Toleranz entspricht. Die Vorrichtung zeigt also eine ganz bestimmte Geschwindigkeit mit großer Genauigkeit an.
  • Nach der Erfindung kann der Geschwindikeitsmesser mit Hindern_ssen ausgerüstet sein, welche mehrere Zonen von verschiedener Klangwirkung abteilen, in welchen der Fall des beweglichen Körpers nicht aufgehalcen wird. Durch diese Anordnung kann die Vorrichtung in genauer Weise mehrere aufeinanderfolgende Geschwindigkeiten anzeigen.
  • Weiterhin sieht der Erfindungsgegenstand zwischen diesen Zonen Mittel vor, um den frei beweglichen Körper bei jedem Umlauf anzuheben und mehrere Geschwindigkeiten anzuzeigen, ähnlich wie bei der vorerwähnten Anordnung, diese Mittel können in verschiedener relativer Lage zu den Zonen angeordnet werden.
  • In der Zeichnung ,ind bc-ispielsweise zwei .i#u,.fülirungsformen des Erfiiidungsge"eils;andes dargestellt; es zeigen Abb. i bis 7 die eine Ausführungsform in verschiedenen Stel-Iutigen, Abb.8 bis 16 eine zweite Ausführungsform ebenfalls in verschiedenen Stellungen, Abb. 17 eine schaubild*#iclie Darstellung der ersten Ausführungsform, Abb. 1S einen 'Schnitt der Abb. i,-.
  • Bei der ersten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes g(=mäl.') Abb. i bi, ; , i7, i S bes:elit der Geschwindigkeitsmesser aus einer Scheibe @, auf der ein trommelartiger Rand Befestigt ist, der einen gewölbten Teil 6 und einen geradlinigen Teil 7 umfaßt. Eine Glocke 8 ist an der Scheibe initteis dreier starker Niete 9 befestigt, die an dem Teil der Scheibe angeordnet sind, zu dem die den beweglichen Teil des Ge-@,chwindigkeitsinessers darstellende Kugel il. keinen Zutritt hat, so daß eine S-örung der Kugelbewegung nicht eintreten kann.
  • Der Geschwindigkeitsmesser wird unmittelbar an der Welle i i einer Handkurbel 15 befestigt, und zwar beim Ausführungsbeispiel mittels zweier elasischer Klauen 12 und 13, welche die Welle i i und die Kurbel 15 umfassen. Der gewölbte Trommelteil eine öftnung 21, durch die die Kugel 1.1 durchtreten kann, um gegen die Glocke 8 anzuschlagen, wenn die Umlaufsgeschwindigkeit der Vorrichtung eine ganz bestimme Geschwindigkeit erreicht hat.
  • Dreht man aus der Stellung gemäß Abb. i den Messer in der Richtung des Pfeiles, so wird die Kugel 14 so lange angehoben, bis die geradlinige Wand 7 wagerecht ist. Von diesem Augenblick an kann die Kugel 1.1 längs dieser Wand 7 rollen und verläßt sie, sobald die senkrechte Stellung der Wand überschritten ist (Abb.3). Es ist verständlich, daß, je nachdem die Drehgeschwindigkeit größer oder kleiner ist, die Kugel 14. die nötige Zeit hat, zwischen den beiden obenerwähnten Stellungen der geradlinigen Wand 7 größere oder kleinere Strecken zu durchlaufen. Ist die Geschwindigkeit verhältnismäßig gering, so kann die Kugel 1¢ bis zu der Stellung gemäß Abb. 2 laufen und vcrl.äfit die Wand 7 ungefähr in ihrer Mitte, um auf die gewölbte Wand 6 niederzufallen, wie in Abb.3 gezeigt. Hier fällt also die Kugel auf ein Hindernis, das hier als unteres Hindernis b bezeichnet werden soll. Hierdurch kann sie die Glocke 8 nicht erreichen, und die Vorrichtung wird nicht zum Tönen gebrach;. Wenn die Geschwindigkeit ansteigt, kann die Kugel 14 bei gleicher Winkeleinstellung der Vorrichtung nicht bis zur Stel:ung gemäß Abb. 4 gelangen, so daß sie früher die geradlinige Wand 7 verläßt und so niederfällt, wie in Abb. 5 gezeigt. Ist nun diese Geschwindigkeit entsprechend geu-.älih, so kann die Kugel 14 durch die Öffnung 21 herabfallen und die Glocke 8 anschlagen. Es ist nun ohne weiteres verständüch, daf:), wenn die Drehgeschwindigkeit noch mehr ansteigt, die Kugel eine noch geringere Strecke der geradlinigen Wand 7 durchläuft, bevor sie diese verl.äßt, und demgemäß auf das obere Hindernis a (Abb. 6) niederfällt, ohne einen Ton zu erzeugen.
  • Infolge der Begrenzung der Durchtrittsöifnurg 21 durch die Hindernisse a und b kamt man die Kugel 1.1 nur bei einer ganz bestinim:en Um:aufsgeschwindlgke't zum Ertönen bringen. Beim weiteren Umlauf der Vorrichtung wird die Kugel immer wieder die gleichen Stellungen einnehmen; sie gelan-t zunächst in die Stellungen gemäß Abb. 6 und 7, um von neuem in die Steaung gemäß Abb. i zurückzulzehren, wodurch der Kreislauf geschlossen wird.
  • In Abb.8 bis 16 ist eine zweite Ausführungsform des Geschwindigkeitsmessers darges;el_lt. Hier besteht der Unterschied, daß zwei Durchtrittsöffnungen i9 und 2o vorgesehen sind, durch die hindurch die Kugel 16 -111 ',:? - he 8 anschlagen kann. Außerdem sind bei dieser Ausführungsform zwei Hebevoilichtungen in Gestalt der `Wände 17 und i8 vorgesehen, die die Kugel 16 anheben, #clie sie in die Durchtrittsöffnungen eindringen kann. Diese beiden Durchtrittsöffnungen i 9 und 2o sind ebenfalls durch untere Hindernisse b' und b" und durch obere Hindernisse a' und a" begrenzt.
  • Es ist zu bemerken, daß die so begrenzten Durchtrittsöffnungen oder tönenden Zonen i9 und 2o verschiedene Stellungen relativ zu ihren Hebevorrichtungen 18 und 17 einnehmen. Diese Anordnung hat den Zweck, folgende Wirkungsweise der Vorrichtung zuzulassen: Für eine vorbestimmte Umlaufsgeschwindigkeit fällt die angehobene und von der Wand 18 abfallende Kugel 16 gemäß den früheren Ausführungen, wie in Abb.8 dargestellt, in -die Durchtrittsöffnung 2o unter Erzeugung eines Tones. Unmittelbar nachdem sie von der Wand 18 gemäß Abb. 9 wieder angehoben und von ihr abgerollt ist, fällt sie von neuem nach der gleichen Flugbahn, wie in Abb. 8 gezeigt. Wenn sie aber dieser Flugbahn folgt, gelangt sie schließlich auf das Hindernis b' (Abb. i o) und erzeugt keinen Ton. Wenn die Geschwindigkeit der Vorrichtung um ein solches Maß steigt, daß die von der Wand i8 abfliegende Kugel eine Flugbahn gemäß Abb. i i zurücklegt, kann sie in die Durchtrittsöffnung i 9 eindringen und die Glocke 8 anschlagen. Wird nun die Kugel gemäß Abb. i:! wieder angehoben und fliegt von neuem von der `'Fand 17 ab, so fällt sie, da die Geschwindigkeit gleich geblieben ist und da die Hebevorrichtungen symmetrisch sind, nach der gleichen Flugbahn, wie in Abb. i i gezeigt, trifft aber jetzt wegen der verschiedenen Lagen der Zonen i9, 2o relativ zu ihren Hebelvorrichtungen 17, 18 auf das obere Hindernis a", so daß kein Ton erzeugt wird.
  • Es ergibt sich also, daß infolge dieser Anordnung der Durchtrittsöffnungen i9 und 2o die Kugel 16 die Glocke 8 bei jedem Umlauf und bei zwei vorausbestimmten verschiedenen Geschwindigkeiten einmal anschlagen kann.
  • Zwischen diesen beiden Geschwindigkeiten gibt es eine solche, bei der die Kugel in keine der beiden Öffnungen i9 und 2o eintreten kann, so daß ein Ton überhaupt nicht erzeugt wird. Diese Wirkungsweise ist in der gleichen Weise wie weiter oben in den Abb. 1 4. bis 16 gezeigt. Bei dieser bestimmten GeEchwindigkeit trifft die nach der Flugbahn gemäß Abb. 1.1 fallende Kugel 16 das obere Hindernis a" der Durchtrittsöffnung 2o. Nachdem sie gemäß Abb. 15 angehoben wurde und nach der gleichen Flugbahn wie in Abb. 14 gefallen ist, trifft die Kugel beim Fall das untere Hindernis b', so daß die Vorrichtung ebenfalls nicht ertönt.
  • Es versteht sich von selbst, daß man auf dem Umfang der Glocke 8 eine größere Anzahl von Hebevorrichtungen und entsprechenden Durchtrittsöffnungen anordnen kann; die Hebevorrichtungen befinden sich hierbei in verschiedenen'Abständen von den zugehörigen Durchtrittsöffnungen; desgleichen können diese Durchtrittsöffnungen oder tönenden Zonen durch Vergrößerung des Abstandes der Hindernisse a und b leicht vergrößert werden.
  • Durch die sachgemäße Verbindung dieser verschiedenen Elemente kann die Vorrichtung beispielsweise zwei Sch'äge pro Umdrehung bei zu kleinen, einen Schlag für normale Geschwindigkeiten und keinen Schlag bei Höchstgeschwindigkeit er:önen lassen.

Claims (3)

  1. PATRNT-A\TSPRÜCHR: i. Tönender Geschwindigkeitsmesser, in dessen Trommel (6, 7) ein umlaufender Mitnehmer (7) einen beweglichen Körper (14) wechselweise anhebt und wieder fallen läßt und ein Hindernis (a) ihn im Fall auffängt, wenn die Umlaufsgeschwindigkeit eine vorbestimm'.e Grenze überschreitet, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Hindernis (b) angeordnet ist, welches den beweglichen Körper (1.1) auffängt, sobald die Geschwindigkeit unter eine vorbestimmte Grenze fällt.
  2. 2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Hindernisse (a', b', a", b") mehrere Zonen (i9, 2o) von abweichender Klangwirkung herstellen, in denen der Fall des Körpers (16) nicht aufgehalten wird.
  3. 3. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den verschiedenen Klangzonen (i9, 2o) umlaufende Mitnehmer (17,-18) angeordnet sind, die bei jedem Umlauf nacheinander den Körper (16) mitnehmen. Geschwindigkeitsmesser nach An-, ruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß . p die umlaufenden Mitnehmer (17.-18) in verschiedenen Abständen von den Zonen (19,2o) angeordnet sind, in denen der Körper (16) frei beweglich ist.
DEM76194D 1921-12-29 1921-12-29 Toenender Geschwindigkeitsmesser, in dessen Trommel ein umlaufender Mitnehmer einen beweglichen Koerper wechselweise anhebt und wieder fallen laesst und ein Hindernis ihn im Fall auffaengt, wenn die Umlaufsgeschwindigkeit eine vorbestimmte Grenze ueberschreitet Expired DE415840C (de)

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