DE415455C - Verfahren zur Herstellung von Schlackensteinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schlackensteinen

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DE415455C
DE415455C DEH91848D DEH0091848D DE415455C DE 415455 C DE415455 C DE 415455C DE H91848 D DEH91848 D DE H91848D DE H0091848 D DEH0091848 D DE H0091848D DE 415455 C DE415455 C DE 415455C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/54Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from molten material, e.g. slag refractory ceramic materials

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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schlackensteinen. Die Herstellung von Bausteinen aus Hochofenschlacke erfolgt meistens in der Weise, daß die Schlacke noch flüssig in Formen gebracht wird, in denen sie erstarrt. Die Erfindung schließt an diese Herstellungsweise an. Wird die flüssige Schlacke in die Form eingegossen, so bedarf die gefüllte Form einer langen Ruhezeit, bis die Erstarrung der Schlacke eingetreten ist. Infolgedessen werden die gefüllten Formen für längere Zeit der Wiederbenutzung entzogen, und man benötigt daher bei diesem Verfahren immer eine größere Anzahl von Formen, was eine große Verteuerung der Herstellung bedeutet. Auch die Behandlung der gefüllten Formen ist lästig und schwierig. Nach der Erfindung werden diese Nachteile vermieden, und zwar dadurch, daß die Gußformen zunächst mit Brocken von kalter Schlacke oder mit sonstigen Steinbrokken unter Belassung größerer oder geringerer Zwischenräume zwischen den einzelnen Brokken angefüllt und dann mit flüssiger Schlacke vollkommen ausgegossen werden. Die eingegossene Schlacke bettet die Brocken vollkommen ein und kühlt sich an ihnen und den Formenwänden so schnell ab, daß die Steine kurz nach Füllung der Formen aus denselben entfernt werden können.
  • Es ist zwar auch bereits vorgeschlagen worden, den Guß der Schlackensteine in der Weise auszuführen, daß das Ausfüllen der Formen mit flüssigen Schlacken in mehreren Schichten erfolgte, wobei immer eine noch flüssige Schlackenschicht auf eine bereits erstarrte Schicht auftraf. Aber auch hierdurch wird nicht die schnelle Erkaltung erreicht, wie sie durch die völlige Einbettung kalter Brokken, die große Berührungsflächen bieten, herbeigeführt wird; dazu kommt, daß bei dem bekannten Schichtenguß die Bindung der Schichten untereinander nicht gewährleistet ist.
  • In der Zeichnung ist ein nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellter Stein in zwei Abbildungen dargestellt, und zwar in Abb. r in Seitenansicht und in Abb. 2 im Querschnitt.
  • Die Brocken a werden etwa in der aus Abb.2 ersichtlichen Weise unter Belassung von Zwischenräumen in die Form eingelegt und darauf durch Einlassen flüssiger Schlacke miteinander vergossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schlakkensteinen durch Eingießen der geschmolzenen Schlacke in Formen, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen zunächst mit lose liegenden kalten Schlacken- oder Gesteinsbrocken und dann mit flüssiger Schlacke gefüllt werden, so daß die Brokken in die eingegossene Schlacke eingebettet werden.
DEH91848D Verfahren zur Herstellung von Schlackensteinen Expired DE415455C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743135C (de) * 1942-06-14 1943-12-18 Carl Zinn Verfahren zur Vermeidung von Hohlraeumen in Schwefelgussmassen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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