DE414643C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dachbelagplatten mit Kanteneinschnitten aus einer laufenden Stoffbahn - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dachbelagplatten mit Kanteneinschnitten aus einer laufenden Stoffbahn

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DE414643C
DE414643C DEF47221D DEF0047221D DE414643C DE 414643 C DE414643 C DE 414643C DE F47221 D DEF47221 D DE F47221D DE F0047221 D DEF0047221 D DE F0047221D DE 414643 C DE414643 C DE 414643C
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DEF47221D
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Flintkote Co
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Flintkote Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/14Forming notches in marginal portion of work by cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dachbelagplatten mit Kanteneinschnitten aus einer laufenden Stoffbahn. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 1z. August igis beansprucht. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von Dachbelagplatten u. dgl. mit Kanteneinschnitten aus einer laufenden Stoffhahn, bei welcher trotz. der dicken klebrigen Beschaffenheit des durch das wirre Durcheinanderliegen der zähen, elastischen und zum Teil gekräuselten Fasern besonders schwierig zu durchschneidenden und zu führenden Stoffes die Stoffbahn genau geradlinig geführt und die ausgeschnittenen Teile aus der Bahn entfernt und von ihr getrennt werden können, ohne daß in irgendeinem Abschnitt der Behandlung ein Festkleben oder Schräglaufen zu befürchten ist. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß die den Kanteneinschnitten entsprechenden zungenartigen Stoffteile unmittelbar bei oder nach ihrer Erzeugung aus der Ebene der Stoffbahn herausgedrückt werden und, während sie der Stoffbahn bei ihrem Weitergang als Führung dienen, so lange mit ihr vereinigt bleiben, bis der zu behandelnde Stoffbahnteil an das Ende der Bahn gelangt ist, wo er an der Verbindungsstelle der Zungen mit der Stoffbahn durch einen ihn zweckmäßigerweise gleichzeitig etwas vorwärts bewegenden Schnitt abgetrennt wird. Die dadurch abgeschnittenen Zungen, welche gleich nach ihrer Erzeugung aus der Stoffbahn herausgedrückt sind und daher vollkommen frei liegen, werden durch eine eine. Rüttelbewegung ausübende Fördervorrichtung aus der Vorrichtung entfernt. Da sie infolge ihrer freien Lage bereits vorher weitgehend getrocknet bzw. erstarrt sind, ist Festkleben an den Schneidwerkzetigen oder aneinander weniger als sonst zu befürchten. Auch wird infolge dieser Trockenwirkung und wegen des allmählichen Herausdrückens der eben erzeugten Zungen Einreißen an den einspringenden Ecken kaum eintreten.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist beispielsweise eine zur Ausführung des gekennzeichneten Verfahrens anwendbare Ausführungsform einer Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Oberansicht; Abb. 2 ist ein Längsschnitt durch die Vorrichtung nach der Ebene 2-a in Abb. i. Abb. 3 ist eine Sonderansicht und teilweise ein Schnitt zur Verdeutlichung des hier benutzten Walzenmessers. Abb. 4. verdeutlicht eineu mittels der Vorrichtung hergestellten Streifen. Abb.5 ist eine Draufsicht und Abb.6 eine Vorderansicht des als Gegenmessers dienenden Walzenschneiders. Abb.7 ist eine Sonderansicht einer gemäß der Erfindung behandelten Stoffbahn mit aus ihrer Ebene herausgedrückten Zungen. Abb. S und 9 verdeutlichen das Einschneidendes Zungenendes mit dem unmittelbar darauf bei der Weiterbewegung erfolgenden Anheben des freien Zungenendes.
  • Um die Stoffbahn während des Einschneidens der die Kanteneinschnitte h bildenden Zungen c straff zu erbalten und gerade zu führen, sind die Walzenschneider 14, 15 hier in der Bewegungsrichtung vor den Führungswalzen i i, 12 angeordnet, von welchen die auf der Seite der über die Stoffbahn herausragenden Zungen liegende Walze mit Nuten versehen ist, welche teils zur Aufnahme und zum Durchtritt dieser Zungen, teils infolge der Bewegung der Zungen längs der Nuten zur Geradführung der Bahn und zur Verhinderung des Schräglaufens dienen. Obschon die Zungen auf beiden Seiten der Bahn hervorragen können, sa ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Darstellung gewählt, bei welcher die Zungen auf der Oberseite der Bahn hervortreten. Der obere, auf der Achse 16 sitzende Walzenschneider 14. ist hier, wie besonders Abb. 5 und 6 erkennen lassen, mit einer beliebigen Anzahl, hier beispielsweise zwei-, einander diametral gegenüberliegenden, segmentförmigen Schlitzmessern versehen, die aus zwei parallelen, mit Abstand auf einem Flansch 21 der labe 2o angeordneten Einzelschneiden 22 bestehen, welche durch quer verlaufende Schlitzmesser 2- verbunden sind. Der Flansch 21 kann mit Vertiefungen oder Löchern 23 zur Aufnahme der Befestigungsschrauben 25 für die Quermesser 24 versehen sein, die an ihrer Vorderkante bei r abgeschrägt oder ausgebuchtet sind, um beim Einschneiden des freien Endes der Zunge d, wie Abb. 8 und 9 erkennen lasen, den in der Bewegungsrichtung hinteren Teil der Bahn herunterdrücken und von der Zunge abtrennen zu können. Die mit diesem Walzenschneider zusammenarbeitende untere Walze 15 ist in Abb. 3 besonders dargestellt. Sie ist an ihrem Unilang mit den segmentförmigen Schneiden 22 entsprechenden, sch°-renförinig in den Raum zwischen den Schneiden 22 eintretenden Blockmessern 18 versehen, die durch Quernuten 18,1. in welche die Messer 2,1 eintreten können, von in der Bewegungsrichtung hinter den Messern i8 befindlichen, hier geringere Ausdehnung als die Blockmesser 18 besitzenden Blöcken i9 getrennt werden. Die Walze 1 5 sitzt auf der Welle 17. Das Anheben und das Einschneiden der Zunge d am hinteren Ende des Einschnittes erfolgt durch das Alesser 24, in dessen Aussparung r der Scherblock i9 von unten her einfaßt und die eben quer eingeschnittene Zunge ati der Schnittstelle anhebt. Infolge der schnabelartigen Gestalt des vorderen Endes der seitlichen Messer 21, 22 wird schon beim seitlichen Einschneiden und Heraustreten der seitlichen Messer ein -geringes Anheben des noch an. beiden Stirnkanten verbundenen Materials bewirkt, so daß die eben beschriebene, daratiffolgende Wirkurt- de: unteren Scherblockes i9 leichter erfolgen kann. Abb.8 zeigt die Stellung, in welcher gerade der Ouerschnitt erf.ol@t, «-ährend Abb.9 die Stellung unmittelbar nach dem Einschneiden erkennen lzil")t. Nunmehr gelangt die Stoftbalin A nüt den .aus ihrer Ebene leervortretenden Zungen d zwischen die Förderwalzen i i. 12, welche ebenso wie dic Walzenschneider i.1, 15 und der Unterlagstisch für die Stoffbahn in den Seitenwandunen io -angebracht sind. Die auf der den G'o,lcniessern 18, i9 entsprechenden Seite der Stoffbahn gelegene Förderwalze, hier die obere Förder- oder Führungswalze 12, ist mit umlaufenden Nuten 13 versehen, in welche die aufgerichteten Zungen eintreten können, ohne den Durchgang der Bahn durch die Walzen zu behindern.
  • Die oberen Walzen 14, 12 können einstellbar sowie nachgiebig gelagert sein.
  • Nach dem Verlassen der Führungs- oder Förderwalzen 11, 12 gelangt die Stoffbahn mit den an einem Ende mit ihr zusammenhängenden hervortretenden Zungen d an den Querschneider 27, der mit dem Untermesser 26 zusammenarbeitend die Stoffbahn an der Verbindungslinie f der Zungen d bei e durchschneidet und dadurch von dem vorderen Ende der Bahn Streifen g mit durch Einschnitt i getrennten Zacken oder Vorsprüngen tt abschneidet, die aus Abb. .l besonders ersichtlich - sind. Das Obermesser 2; des Querschneiders ist in bekannter `'eise an einem Ende eines umlaufenden, bei 29 drehbaren Schneidarines . 28 angebracht und arbeitet bei vorliegender Erfindung mit den nach auswärts, also in der Drehrichtung des Obermessers abgeschrägten Kanten der Unterlage für die Bahn und des Untermesser: 26 zusammen, so daß das finit grol:)er Wucht herabfallende Messer, hinter den abgeschnittenen Streifen fassend, ihn loslösen und. wie Abb.2 erkennen läßt, längs der geneigten Plane 3o nebst den abgeschnittenen Zungen d abwerfen kann. Da die Zungen durch das Emporheben bereits ausgiebig der Luft ausgesetzt sind, so sind sie bereits derart getrocknet, daß sie an den Streifen nicht ankleben. Die Hervorbringung eines scharfen Trennschnittes und das Abwerfen der abgeteilten Teile wird noch dadurch unterstützt, daß das Obermesser 27, 28 verhältnismäßig schwer und massiv ausgebildet und auf beiden Seiten der Dreliaclise 29 seitlich, beispiAsweise etwas unsymmetrisch, verbrei-ert ist. Dadurch wird bewirkt, daß, wenn das sich verhältnismäßig- langsam drehende Obermesser auf die bis zur Außenkante der Unterlage vorgeschobene, sich infolge des Eingreifens der Zangen finit den Nuten 1 ; geradlini_g bewegende I3alin auftrifft, ein glatter, nicht zerhackter Schnitt erzeugt und der Streifen .abgeworfen wird.
  • Von der schiefen Ebene ;o gleiten nun die abgeschnittenen "feile auf die auf einer -KonSOle 36 angebrachte Trenn- oder Sortiervorrichtung, welche infolge ihrer durchbrochenen Gestaltung die Zungen austreten, die Streifen aber schräg nach unten gleiten iäßt. Dieser Teil der Maschine oder Vorrichtung besteht hier beispielsweise aus iieehreren abwärts geneigten endlosen, auf Kettenwalzen 32, 33 o. dgl. angeordneten Ketten oder Bändern 31 o. dgl., welche infolge der ihnen durch die Vorsprünge der Kettenräder erteilten absetzenden, zum Teil stoßweisen Bewegung die darauf gelangenden Stoffteile kräftig durchschütteln und dadurch die Trennung der Zungen d von den fertigen Streifen g befördern. Die Zungen treten durch die Öffnungen zwischen den Ketten oder Bändern hindurch, sammeln sich unter ihnen in einem Haufen an und können zur Herstellung neuer Stoffbahnen Verwendung finden.
  • Die Schlitzei brauchen nicht notwendigerweise gerade oder parallel zu sein, sondern können unter beliebigem Winkel oder gekrümmt angeordnet sein. Man kann auf diese Weise sogenannte Dachschindelstreifen herstellen, die als Dachbelag Anwendung finden. Der Antrieb geht hier beispielsweise von einem auf der Welle 34 sitzenden Riemenantrieb 37 aus, durch den die Kettenräder 32, 33 und mittels des Zahnrades 38 das die Bewegung des Obermessers 28 verlangsamende große Zahnrad 39 angetrieben werden, auf dessen Welle 29 noch ein Zahnrad 40 sitzt, das mittels der Zahnräder 41, 42 das Zahnrad 43 antreibt, das durch Zahnräder 44, 45 die beiden Führungswalzen bewegt. Mittels des aushebbaren Zahnrades 47 geht die Bewegung vom Zahnrad 44 weiter zu den die Schneidwalzen 14, 15 antreibenden Zahnrädern 46, 48.

Claims (6)

  1. PATENT-ANsPRTJcHE: i. Verfahren zur Herstellung von Dachbelagplatten mit Kanteneinschnitten aus einer laufenden Stoffbahn, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Bildung der Kanteneinschnitte (b) zunächst zungenartige Teile (d) derart aus der St,ofibahn (A) ausgestanzt werden, daß diese Zun-gen (d) an einer Stelle (e) mit der Stoffbahn (A) zusammenhängen und gleichzeitig aus der Ebene der Stoffbahn (A) herausgehoben werden, worauf die so zugeschnittene Stoffbahn (A) gegen seitliche Verschiebung gesichert weitergeführt und schließlich an der Verbindungsstelle (e) der Zungen (d) längs einer Querlinie (f) durchschnitten wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Walzenschneider (15) in seiner Drehrichtung in einem den Eintritt des quer verlaufenden Gegenmessers der Gegenwalze (14) gestattenden Abstand ein Messer oder eine rippenartige Erhöhung (i9) angeordnet ist, um den ausgestanzten Teil (d) der Stoffbahn (A) aus der Ebene der Stoffbahn herausdrücken zu können.
  3. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Längsschneidemesser (22) des einen Walzenschneiders (14) verbindende quer verlaufende Messer (24) an seiner Außenkante mit einer Ausbuchtung (Y) versehen oder auch abgeschrägt ist, um das Anheben des ausgestanzten Teiles (d) der Stoffbahn (A) sowie den Eingriff mit der zwischen dem Längsschneider (18) und der Rippe (i9) der Gegenwalze (i5) verbleibenden Nut der Gegenwalze zu erleichtern.
  4. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den hinter dem mit Längs- und Querschneidern versehenen Schneidewalzen (14, 15) angeordneten Förderwalzen (I 1, 12) die -eine Förderwalze mit umlaufenden Nuten (13) versehen ist, in die die ausgestanzten, teilweise mit der Stoffbahn (A) noch verbundenen Zungen (d) beim Durchgang der Bahn (A) durch die Förderwalzen (11, 12) eintreten, um ein Niederdrücken der Zungen (d) zu verhüten.
  5. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch 2 unter Benutzung eines drehbaren Querschneiders zum Abschneiden der einzelnen Platten von der Stoffbahn, dadurch gekennzeichnet, daß der sich ständig drehende, von der Schneidkante her auf beiden Seiten der Drehachse seitlich , verbreiterte Querschneider (28) sich an den in seiner Drehrichtung abgeschrägten Außenkanten der Unterlage und des Gegenmessers (26) abwärts bewegt und dadurch die Trennung der abgetrennten Teile befördert.
  6. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung der ausgestanzten, durch den Querschneider (28, 27) abgeschnittenen Zungen (d) von den dabei gleichzeitig abgeschnittenen Einzelstreifen durch die Bewegung einer hinter dem Querschneider (28, 27) angeordneten kettenähnlichen Fördervorrichtung (31) geschieht, die zum Durchtritt der ausgestanzten Zungen (d) dienende Durchbrechungen besitzt.
DEF47221D Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Dachbelagplatten mit Kanteneinschnitten aus einer laufenden Stoffbahn Expired DE414643C (de)

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