DE414073C - Abschluss-Einrichtung fuer OEffnungen (Stirnseiten, Mannlochsitze usw.) von Dampfkesselbehaeltern - Google Patents

Abschluss-Einrichtung fuer OEffnungen (Stirnseiten, Mannlochsitze usw.) von Dampfkesselbehaeltern

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DE414073C
DE414073C DESCH67942D DESC067942D DE414073C DE 414073 C DE414073 C DE 414073C DE SCH67942 D DESCH67942 D DE SCH67942D DE SC067942 D DESC067942 D DE SC067942D DE 414073 C DE414073 C DE 414073C
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DE
Germany
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steam boiler
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manhole
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DESCH67942D
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Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Schmidtsche Heissdampf GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/22Drums; Headers; Accessories therefor
    • F22B37/221Covers for drums, collectors, manholes or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

  • Abschluß-Einrichtung für Öffnungen (Stirnseiten, 1Hannlochsitze usw.) von Dampfkesselbehältern. Die Erfindung betrifft eine Abschluß-Einrichtung für Öffnungen (Stirnseiten, Manlochsitze usw.) von Dampfkesselbehältern, insbesondere solchen für einen Innendruck von wenigsten 2o Atm. Nach der Erfindung wird die Abschluß-Einrichtung dadurch hergestellt, daß nach Einbringen des Abschlußgliedes in die Öffnung die Behälterwandung um die Außenkanten des Abschlußgliedes gebogen wird und daß zu ihrer Sicherung eine Halte- oder Heftverbindung (Nietung, Schweißung u. dgl.) dient. Die Behälterwandung kann mit Aussparungen versehen sein, in die der die Öffnung abschließende "Teil (das Abschlüßglied) eingepreßt wird. Das Abschlußglied kann einerseits von der Behälterwandung überlappt werden, andererseits diese Wandung untergreifen, so daß ein doppeltes Auflager entsteht, Bei Behältern für hohe Drücke (z. B. 2o Atm. und mehr) bedeuten die üblichen Nietverbindungen eine Schwächung der Blechstärke und somit eine Gefährdung der Abschluß-Einrichtungen. Diese Nachteile werden durch die Ausgestaltung der Einrichtung nach der Erfindung behoben.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt im Schnitt eine Verbindung eines Sitzes für einen Mannlochverschluß mit dem Boden eines Behälters. Abb. z und 3 sind andere Ausführungsformen der Verbindung für den Sitz eines Mannlochversc:hlusses mit dem Behälterboden oder mit den Schüssen der Behälter. Abb. 4., 5 und 6 zeigen Verbindungen von Böden mit den Behälterschüssen.
  • In Abb. i ist der Sitz a für den Mann-" loche erschluß mit dem Boden b durch Heftriete c zusammengehalten. Am Rande des Sitzes a befindet sich eine Nut d, in die der äußere Rand des Bodens b eingreift, der aus der mit gestrichelten Linien gezeichneten Stellung b, durch beliebige Maßnahmen in die mit ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung übergeführt ist. Der Innendruck des Behälters wird durch den in die Nut d eingreifenden Teil des Randes b, des Bodens b aufgenommen. Dieser' Teil setzt dem Innendruck genügenden Widerstand entgegen, so daß die nur in verhältnismäßig geringer Anzahl vorhandenen Niete c keine oder nur eine geringe Beanspruchung erfahren und somit nur eine Heftverbindung darstellen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist der Sitz e für den Mannlochverschluß mit dem Boden b des Behälters wieder durch Heftniete c zusammengehalten. Hier ist der äußere Rand des Bodens b aus der gestrichelt gezeichneten Stellung b, über den Sitz e gebogen, was beispielsweise durch Kümpeln geschehen kann, so daß er diesen übergreift. In ähnlicher Weise übergreift der innere Rand c, des Sitzes e den Boden b. Dabei ist dieser Rand aus der gestrichelt gezeichneten Stellung e, in die mit vollen Linien ausgezogene Stellung gebracht worden. Erforderlichendalls kann an der Stelle f der Abb. i und an der Stelle g der Abb. 2 eine Abdichtung durch Verstemmen erfolgen.
  • In Abb.3 ist in den Hals b des Behälters oder des Behälterbodens eine am inneren Umfang verlaufende keilförmige Nut k eingearbeitet. Der Sitz i für den Mannlochverschluß ist am äußeren Rande mit radialen Schlitzen k versehen. Dieser Rand wird in die Nut h des Bodenhalses eingetrieben, so daß er in diesen eingreift.
  • Abb.4 zeigt die Verbindung eines Schusses in -mit einem Boden it, die dadurch hergestellt ist, daß der äußere Rand des Schus-"e s in aus der Stellung in, in die ausgezogen gezeichnete Stellung gebracht ist. Heftniete c halten wieder die Teile zusammen.
  • Abb. 5 zeigt eine andere Art des Übergreifens des äußeren Randes eines Schusses in über den Rand des Bodens n. Hier ist der äußere Rand des Schusses in aus der Lage in, in die mit ausgezogenen Linien gegezeichnete Lage gebracht, so daß er über den äußeren Rand des Bodens greift, der mit dem Schuß wieder durch Heftniete c zusammengehalten wird.
  • In Abb. 6 ist eine andere Verbindung zwischen einem Boden n und einem Behälterschuß in dargestellt. Hier ist der Boden it auf einen durch Vergrößerung des inneren Durchmessers des Schusses entstehenden Rand aufgesetzt. Der äußere Rand des Schusses ist dann aus der gestrichelt gezeichneten Stellung an, in die ausgezogen gezeichnete Stellung gebracht, was z. B. durch Stauchen geschehen kann.
  • Statt der Schweißung kann auch ein anderes Mittel als Heftverbindung gewählt werden. Beispielsweise könnten konische Bolzen statt der Niete c Verwendung finden, die nicht in dem Maße wie die Niete zu Spannungen und zu zusätzlichen Beanspruchung Veranlassung geben können.
  • Die Abschluß-Einrichtung von Öffnungen für Dampfkesselbehälter nach der Erfindung ist außerordentlich wirkungsvoll. Der Innendruck ruft bei den übereinandergreifenden Teilen Spannungen hervor, die dem Auseinanderpressen einen großen Widerstand entgegensetzen. Diese Spannungen treten beispielsweise bei den Ausführungsformen nach Abb. 2, 4 und 5 als Ringspannungen, bei den anderen Ausführungen als Scherspannungen auf. Die dadurch eintretende günstige Beanspruchung der Ränder der miteinander verbundenen Teile sichert eine gute Verbindung. Dabei ist diese Verbindung ohne jede Schwächung des Blechquerschnitts erreicht.

Claims (3)

  1. PA TENT- ANSPRÜCHE: i. Abschluß-Einrichtung für Öffnungen (Stirnseiten, Mannlochsitze usw.) von Dampfkesselbehältern für einen Innendruck von wenigstens 2o Atm., dadurch gekennzeichnet, daß sie nach Einbringen des Abschlußgliedes in die Öffnung durch Umbiegen der Behälterwandung um die Außenkanten des Abschlußgliedes hergestellt und duxch eine Halteverbindung (Nieten, Schweißung u. cl-1.) gesichert wird.
  2. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß in der Behälterwandung Aussparungen vorgesehen sind, in die der die Offnung abschließende Teil eingepreßt wird.
  3. 3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Öffnung abschließende Teil einesteils von der Behälterwandung überlappt wird, andernteils diese Wandung untergreift, so daß ein doppeltes Auflager entsteht (Abb.2).
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