DE4139891C2 - Halterungsanordnung für einen Thermodruckkopf - Google Patents

Halterungsanordnung für einen Thermodruckkopf

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DE4139891C2 DE19914139891 DE4139891A DE4139891C2 DE 4139891 C2 DE4139891 C2 DE 4139891C2 DE 19914139891 DE19914139891 DE 19914139891 DE 4139891 A DE4139891 A DE 4139891A DE 4139891 C2 DE4139891 C2 DE 4139891C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterungsanordnung für einen Thermodruckkopf mit einer Haltevorrichtung, die auf ihrer Unterseite einen Thermodruckkopf haltert, der zumindest eine Thermodruckkopfplatine mit einer Reihe elektrisch ansteuerbarer Heizelemente aufweist, mit einer, in einem Druckergehäuse befestigten Achse, um welche die Haltevorrichtung mit dem Thermodruckkopf schwenkbar gelagert ist, und mit mindestens einer vorgespannten Druckfeder, die zwischen einem Anschlag und der Haltevorrichtung angeordnet ist und so die Heizelemente an der Manteloberfläche einer Gegendruckrolle, deren Drehachse parallel zur Reihe der Heizelemente verläuft, in Anlage hält.
Eine Halterungsanordnung der eingangs erwähnten Art ist aus der DE 39 09 268 C2 bekannt. Der hieraus bekannte Halterungsanordnung weist einen Halterahmen mit zwei Seitenplatten auf, die über mehrere Achsen miteinander verbunden sind. Eine der Achsen dient der Lagerung der Haltevorrichtung für die Thermodruckplatine. Zudem sind an den Seitenplatten des Halterahmens zwei plattenförmige, rechtwinklig nach innen geneigte Anschläge angeformt, über die von einer Druckfeder eine Kraft auf die Haltevorrichtung ausgeübt wird, die bewirkt, daß die Heizelemente der Thermodruckplatine auf der Gegendruckrolle in Anlage gehalten werden, die ebenfalls in dem Halterahmen gehaltert ist. Dieser Halterahmen ist kompliziert aufgebaut und verteuert den Thermodrucker somit erheblich. Zudem ist bei der Montage des bekannten Thermodruckkopfes zunächst die Thermodruckplatine an der Haltevorrichtung zu befestigen, wonach die Haltevorrichtung in den Halterahmen und der Halterahmen in den Thermodrucker eingebaut werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Aufbau der bekannten Halterungsanordnung zu vereinfachen, um dadurch die Herstellung der Halterungsanordnung und dessen Montage im Thermodrucker zu verbilligen.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1 gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Achse einseitig starr im Druckergehäuse und der Anschlag an dieser Achse befestigt ist.
Eine weitere Vereinfachung der Montage ergibt sich, wenn der Anschlag scharnierförmig ausgebildet ist und eine Hülse aufweist, die auf der Achse arretierbar angeordnet ist. Zur Montage muß hierbei der Anschlag lediglich auf die Achse geschoben werden, wonach er darauf arretiert wird.
Die Arretierung des Anschlages auf der Achse vereinfacht sich erheblich, wenn die Stirnseiten der Achse und der Hülse des scharnierförmigen Anschlages bündig abschließend und je eine radial angeordnete Nut mit annähernd gleichem Querschnitt aufweisen, in die zur Arretierung des Anschlages auf der Achse ein Keil einsetzbar ist.
Dadurch daß der in die Nuten der Achse und der Hülse eingesetzte Keil radial beweglich gelagert ist und ein in Bewegungsrichtung liegendes Langloch aufweist und daß die Achse im Bereich der Nut eine durchgehende Bohrung aufweist, die derart angeordnet ist, daß nach dem Einsetzen des Keiles in die Nuten ein Stift durch die Bohrung der Achse und durch das Langloch hindurch­ führbar ist, wird es ermöglicht, die Arretierung des Anschlages problemlos zu lösen, wenn der Thermodruck­ kopf wegen Wartungs- oder Reinigungsarbeiten demontiert oder zum Einlegen eines Etiketten- und/oder Farbbandes von der Gegendruckrolle abgehoben werden muß.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der scharnierförmige Anschlag auf seiner Oberseite eine Scharnierplatte aufweist, die auf der der Stirnseite des Anschlages gegenüberliegenden Seite über die Hülse übersteht und wenn die Haltevorrichtung der Thermodruckplatine die­ selbe Form wie der Anschlag aufweist und auf der Achse seitenverkehrt derart aufgeschoben ist, daß die über­ stehenden Teile der Scharnierplatten des Anschlages und der Haltevorrichtung einander überlappen. Durch den identischen Aufbau der Haltevorrichtung und des An­ schlages ergibt sich eine weitere Verbilligung der erfindungsgemäßen Halterungsanordnung, denn beide Teile können beispielsweise im Strangpreßverfahren unter Verwendung einer einzigen Strangpreßmatrize hergestellt werden, wobei sich als Zwischenprodukt ein Hohlprofil ergibt, aus dem sowohl die Haltevorrichtung als auch der Anschlag auf identische Weise gefertigt werden können.
Dadurch, daß die Hülse auf der der Stirnseite gegenüber­ liegenden Seite eine axial liegende, keilförmige Nase und radial gegenüberliegend eine axial liegende Nut aufweist, die eine größere zirkulare Abmessung aufweist als die Nase, werden der Anschlag und die Haltevorrich­ tung gegenseitig verriegelt, wenn die keilförmige Nase des einen Teiles in die Nut des anderen Teiles ragt. Hierdurch können die Relativbewegungen der beiden Halterungsanordnungsteile auf ein vorgegebenes Maß begrenzt werden, deren Montage sich somit dadurch weiter verein­ facht, daß zur Arretierung der Thermodruckkopfhalterung auf der Achse keine weiteren Mittel erforderlich sind. Zudem wird hierdurch der Einbau der Druckfedern zwi­ schen die Scharnierplatten des Anschlages und der Haltevorrichtung vereinfacht, da bei nichtarretiertem Anschlag ein zusätzliches Halteelement erforderlich wäre, um zu verhindern, daß die unter Druck stehenden Federn die Scharnierplatten auseinanderdrücken und dadurch den Einbau der Halterungsanordnung in den Thermo­ drucker sehr erschweren würden.
Zur Kühlung der Thermodruckplatine ist es vorteilhaft, wenn auf der Innenseite der Scharnierplatte Kühlrippen angeformt sind.
Dadurch, daß der scharnierförmige Anschlag eine Schar­ nierplatte aufweist, die mit der Oberseite der Hülse über ein annähernd radial angeformtes Koppelglied mechanisch fest verbunden ist und daß die scharnierför­ mig ausgebildete Haltevorrichtung eine Hülse aufweist, deren Innendurchmesser annähernd gleich dem Außendurch­ messer der Hülse des Anschlages ist und die an ihrer Oberseite einen durchgehenden, axial liegenden Schlitz aufweist, dessen zirkulare Abmessungen größer als der zirkulare Durchmesser des Koppelgliedes ist, wobei die Haltevorrichtung über ihre Hülse auf der Hülse des Anschlages schwenkbar gelagert ist, erhöht sich die Stabilität der Halterungsanordnung, da hierbei die beiden Halterungsanordnungsteile über ihre gesamte Länge von der Welle gehaltert werden.
Eine sehr präzise Führung der Haltevorrichtung für die Thermodruckplatine auf der Achse ergibt sich, wenn die scharnierförmige Haltevorrichtung eine Scharnierplatte aufweist, die mit der Unterseite der Hülse über ein annähernd radial angeordnetes Koppelglied mechanisch fest verbunden ist und wenn der scharnierförmige An­ schlag eine Hülse aufweist, deren Innendurchmesser annähernd gleich dem Außendurchmesser der Hülse der Haltevorrichtung ist und die an ihrer Unterseite einen durchgehenden, axial liegenden Schlitz aufweist, dessen zirkulare Abmessung größer als die zirkulare Abmessung des Koppelgliedes ist, wobei der Anschlag über seine Hülse auf der Hülse der Haltevorrichtung gelagert ist, da hierbei die Haltevorrichtung über ihre Hülse direkt auf der Achse gelagert ist.
Arretiert wird der auf der Haltevorrichtung in bestimm­ ten Grenzen drehbar gelagerte Anschlag dadurch, daß die Hülse des Anschlages auf ihrer Stirnseite eine Nut aufweist, in die zur Arretierung des Anschlages auf der Welle ein an der Stirnseite der Achse quer zu deren Achse drehbar gelagerter Keil eingreift.
Sollen abwechselnd mehrere Haltevorrichtungen und Anschläge auf der Achse angebracht werden, könnte mit der beschriebenen Arretierungsvorrichtung lediglich der zuletzt aufgeschobene Anschlag, dessen Stirnseite mit derjenigen der Achse bündig abschließt, auf der Welle drehfest arretiert werden. In diesem Falle ist es vorteilhaft, wenn die Achse eine Längsnut und die Innenfläche der Bohrung der Hülse des Anschlages einen keilförmigen, in die Längsnut der Welle passenden Vorsprung aufweist, wodurch dann jeder Anschlag auf der Achse drehfest angeordnet werden kann.
Um zu verhindern, daß bandförmiges Material, wie bspw. wärmeempfindliche Etiketten oder Thermotransfertinten­ band, reißt, wenn es um den Thermodruckkopf herumge­ führt wird, weisen die Scharnierplatte der Haltevor­ richtung der Thermodruckplatine und die Scharnierplatte des Anschlages auf der Vorderseite je ein Umlenkelement auf, das als abgewinkelter Ansatz mit einer abgerunde­ ten Stirnkante ausgebildet ist.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht der Halterungsanordnung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht der Halterungsanordnung gemäß der Erfindung,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des scharnierförmi­ gen Anschlages,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der scharnierförmi­ gen Haltevorrichtung für die Thermodruckplatine,
Fig. 5 eine Explosionsdarstellung der Arretierungsvor­ richtung für den Anschlag,
Fig. 6 die Stirnseite des auf der Achse arretierten Anschlages,
Fig. 7 eine weitere Ausgestaltung des Anschlages,
Fig. 8 eine Ausgestaltung der scharnierförmigen Halte­ vorrichtung mit Kühlrippen,
Fig. 9 eine weitere Ausgestaltung des scharnierförmigen Anschlages,
Fig. 10 eine weitere Ausgestaltung der scharnierförmi­ gen Haltevorrichtung für die Thermodruckerplatine,
Fig. 11 eine Halterungsanordnung gemäß Fig. 9 und Fig. 10 in zusammengebautem Zustand,
Fig. 12 eine weitere Ausgestaltung der Halterungsanordnung gemäß der Erfindung,
Fig. 13 eine mit Umlenkelementen für Bandmaterial versehene Halterungsanordnung.
Die in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellte Halterungsanordnung weist einen scharnierförmigen Anschlag 1 auf, der auf einer Achse 2 drehfest angeordnet ist. Zur Arretierung des Anschlages 1 auf der Achse 2 dient ein Keil 3, der in einer auf der Stirnseite der Achse 2 eingearbeiteten Nut 4 geführt ist, und teilweise in die Nut 5 ragt, die sich auf der Stirnseite der Hülse 6 des scharnierförmigen Anschlages 1 befindet. Hierdurch verhindert der Keil 3 eine Drehbewegung der Hülse 6 des scharnierförmigen Anschlages auf der Achse 2. In Fig. 1 ist zudem die Scharnierplatte 7 der Haltevorrichtung erkennbar, auf deren Unterseite die Thermodruckplatine 8 über eine Zwischenlage 7′ aus Aluminium befestigt ist.
Die Thermodruckplatine 8 wird bei deren Herstellung mit der Zwischenlage 7′ fest verbunden, um dadurch deren Festigkeit zu erhöhen. Es ist aber auch möglich, die Thermodruckplatine 8 direkt auf der Scharnierplatte 7 zu befestigen. Der Vorteil hiervon besteht darin, daß die von der Thermodruckplatine 8 erzeugte Wärme schnel­ ler über die Scharnierplatte 7 abgeleitet werden kann. Die Thermodruckplatine 8 weist eine gerade Reihe von einzeln ansteuerbaren Heizelementen 9 auf. Hierbei wird die axiale Position des aus Anschlag 1 und Haltevor­ richtung bestehenden Systems durch den in die Nuten 4, 5 der Achse 2 und der Hülse 6 eingeschobenen Keil 3 gesichert. Die Ansteuerung der Heizelemente 9 erfolgt über einen elektrischen Anschlußstecker 10.
Eine am scharnierförmigen Anschlag 1 und an der Schar­ nierplatte 7 befestigte Druckfeder 11 hält die Reihe der Heizelemente 9 auf der Mantelfläche 12 der Gegen­ druckrolle 13 in Anlage.
Der Keil 3 ist in der Nut 4 verschiebbar gelagert, so daß er, wenn er nach oben geschoben wird, mit der Nut 5 auf der Stirnseite der Hülse 6 nicht mehr in Eingriff steht. Dann ist der scharnierförmige Anschlag 1 auf der Achse 2 im Uhrzeigersinn schwenkbar und auch die Schar­ nierplatte 7 und die Thermodruckplatine 8 können im Uhrzeigersinn von der Gegendruckrolle 13 wegbewegt werden, wodurch sich die Möglichkeit ergibt, die Heize­ lemente 9 zu reinigen oder den gesamten Thermodruckkopf von der Achse 2 abzuziehen.
In Fig. 2 ist der scharnierförmige Anschlag 1 darge­ stellt, der über die Hülse 6 auf der Achse 2 angeordnet ist. Die Positionen der Druckfedern 11 und 11′ sind gestrichelt eingezeichnet. Zudem ist die Hülse 14 der scharnierförmigen Haltevorrichtung der Thermodruckpla­ tine erkennbar.
Die einseitige, starre Befestigung der Achse 2 an der Wandung 15 des Druckergehäuses erfolgt über eine Schraube 16, wobei die Hülse 14 auf der Achse 2 über ein Distanzstück 17 im Abstand von der Wandung 15 angeordnet ist.
Hierbei weist die Hülse 6 eine keilförmige Nase 18 auf, die in die axial liegende Nut 19 ragt, welche in die Hülse 14 der scharnierförmigen Haltevorrichtung einge­ arbeitet ist. Die Nut 19 ist hierbei breiter als die keilförmige Nase 18 ausgebildet, so daß die Seiten der Nut 19 als Anschläge für die Nase 18 dienen und somit die Relativbewegungen des Anschlages 1 und der Hülse 14 der Haltevorrichtung begrenzen. Nach der Montage der Halterungsanordnung ist somit nicht nur der Anschlag 1 auf der Achse 2 drehfest arretiert, es ist hierdurch auch die Beweglichkeit der Haltevorrichtung 7, 14 der Thermodruckplatine 8 durch die gegenseitige Verriege­ lung 18, 19 der beiden Thermodruckkopfteile begrenzt, wodurch sich weitere Mittel zur Befestigung der Halte­ vorrichtung 7, 14 auf der Achse 2 erübrigen.
Eine weitere Möglichkeit, die Haltevorrichtung 7, 14 und den Anschlag 1 gegenseitig zu verriegeln, besteht darin, die der Stirnseite der Hülse gegenüberliegende Seite abzuschrägen. Liegen nach der Montage der Halterungsanordnung die beiden abgeschrägten Innenseiten der Hülsen der Scharniere einander gegenüber, ist eine relative Beweglichkeit beider Scharniere nur insoweit möglich, als zwischen den beiden schrägen Flächen ein Abstand gehalten wird.
Fig. 3 zeigt den scharnierförmigen Anschlag 1 in per­ spektivischer Darstellung. Erkennbar ist die Nut 5 auf der Stirnseite 22 der Hülse 6 und die keilförmige Nase 18 auf der der Stirnseite abgewandten Seite der Hülse 6. Der scharnierförmige Anschlag 1 weist eine auf der Oberseite der Hülse 6 angeordnete Scharnierplatte 21 auf, die über die Hülse 6 auf der der Stirnseite 22 gegenüberliegenden Seite übersteht.
Die in Fig. 4 dargestellte Haltevorrichtung 20 hat dieselbe Form wie der in Fig. 3 dargestellte scharnier­ förmige Anschlag 1, und ist in Fig. 4 lediglich seiten­ verkehrt in derselben Lage dargestellt, wie die Halte­ vorrichtung 20 gemeinsam mit dem Anschlag 1 auf der Achse 2 angeordnet sind. Beide in Fig. 3 und 4 darge­ stellten Teile des Thermodruckkopfes weisen dieselbe keilförmige Nase 18, 18′ und dieselbe axial liegende Nut 19 auf, die bei der in Fig. 3 gewählten Darstel­ lungsform nicht erkennbar ist.
Zur Montage des Thermodruckkopfes auf der Achse 2 wird zunächst die Haltevorrichtung 20 und danach der schar­ nierförmige Anschlag 1 soweit auf die Achse 2 aufge­ schoben, bis die Nase 18 des Anschlages 1 in die Nut 19 der Haltevorrichtung 20 ragt. Danach wird der Anschlag 1 auf der Achse 2 arretiert.
Hierzu dient die in Fig. 5 dargestellte Vorrichtung zum Arretieren des scharnierförmigen Anschlages 1 auf der Achse 2. Zu diesem Zweck weist die Achse 2 auf ihrer Stirnseite eine Nut 4 auf, in deren Bereich sich eine durchgehende Bohrung 23 befindet. Die Nut 4 ist derart dimensioniert, daß der Keil 3 in der Nut 4 leicht hin und her bewegt werden kann. Der Keil 3 weist ein Lang­ loch 24 auf, dessen Durchmesser ebenso wie derjenige der Bohrung 23 derart dimensioniert ist, daß ein Stift 25 leicht durch die Bohrung 23 und das Langloch 24 hin­ durchführbar ist. Hierbei ist es ausreichend, wenn der Stift 25 durch eine Hälfte der Bohrung 23 und das Langloch 24 ragt.
Zur Montage wird der Keil 3 in die Nut 4 soweit einge­ schoben, daß der Stift 25 durch die Bohrung 23 und das Langloch 24 geführt werden kann, wonach der Keil 3 in der Nut 4 axial beweglich gelagert ist.
Fig. 6 zeigt die Stirnflächen der Hülse 6 des Anschla­ ges 1 und der Achse 2 mit dem Keil 3, nachdem der Anschlag 1 und die Haltevorrichtung 7 auf die Achse 2 aufgeschoben und der Anschlag 1 mittels des Keiles 3 auf der Achse 2 arretiert wurden. Hierbei ragt der Keil 3 soweit nach unten in die Nut 5 auf der Stirnseite der Hülse 6 des Anschlages 1, daß bei einem Versuch, den Anschlag 1 auf der Achse 2 zu bewegen, die Nut 5 an den Keil 3 anschlägt.
Eine Entriegelung des Anschlages 1 ist auf einfache Weise dadurch möglich, daß der Keil 3 nach oben gescho­ ben wird, bis er nicht mehr in die Nut 5 ragt. Dann kann der Anschlag 1 und damit auch die Haltevorrichtung 7 auf der Achse 2 geschwenkt werden.
Fig. 7 zeigt eine Ausgestaltung des Anschlags 26, bei dem die Innenfläche der Scharnierhülse einen keilförmi­ gen Vorsprung 27 aufweist. Eine Arretierung des An­ schlages 1 auf der Achse 2 gemäß Fig. 6 ist nur mög­ lich, wenn die Stirnflächen des Anschlages 1 und der Achse 2 bündig abschließen. Dies ist nicht gegeben, wenn abwechselnd mehrere Anschläge und Haltevorrichtun­ gen für Thermodruckplatinen auf die Achse 2 aufgescho­ ben werden. Um einen Anschlag dennoch auf der Achse 2 zu fixieren, weist die Hülse den keilförmigen Vorsprung 27 auf, und wird der Anschlag 26 auf eine Achse 2 aufgeschoben, in die eine Längsnut eingearbeitet ist, welche dieselben Abmessungen wie der Vorsprung 27 aufweist. Somit wird der Anschlag 26 auf der Achse 2 über den in deren Nut eingeführten Vorsprung 27 gegen Schwenkbewegungen gesichert. Die scharnierförmige Haltevorrichtung für die Thermodruckplatine weist einen derartigen Vorsprung 27 nicht auf und ist somit auf der Achse 2 schwenkbar gelagert.
Die in Fig. 8 dargestellte Ausgestaltung der Haltevor­ richtung 20′ weist auf der Innenfläche 29 der Schar­ nierplatte 7′′ Kühlrippen 28 auf, die der erleichterten Abfuhr der von der Druckplatine erzeugten Wärme dienen.
Die in Fig. 9 dargestellte Ausgestaltung des Anschlages 30 besteht aus einer Hülse 31, in die eine Arretie­ rungsnut 35 eingearbeitet ist. Auf die Oberseite der Hülse 31 ist ein plattenförmiges Koppelglied 32 aufge­ setzt, an dem eine Scharnierplatte 34 befestigt ist. Die Querschnittsfläche 33 des Koppelgliedes 32 verläuft annähernd radial zur Drehachse der Hülse 31.
Die in Fig. 10 dargestellte Ausgestaltung der Haltevor­ richtung 38 weist eine Hülse 36 auf, deren Innendurch­ messer annähernd gleich dem Außendurchmesser der Hülse 31 des Anschlages 30 ist und die einen axial liegenden, durchgehenden Schlitz 37 aufweist.
Gemäß Fig. 11 wird zur Montage einer aus dem Anschlag 30 und der Haltevorrichtung 38 bestehenden Halterungsanordnung zunächst der Anschlag 30 über seine Hülse 31 auf die Achse 2 geschoben und danach mittels des Keiles 3 auf der Achse 2 gegen Schwenkbewegungen arretiert. Danach wird die Haltevorrichtung 38 über ihre Hülse 36 auf die Hülse 31 des Anschlages 30 aufgeschoben. Die Schwenkbarkeit der Haltevorrichtung 38 ist hierbei durch die Breite des Schlitzes 37 der Hülse 36 ein­ stellbar.
Bei der in Fig. 12 dargestellten Ausgestaltung der Halterungsanordnung weist die scharnierförmige Haltevor­ richtung 39 eine Scharnierplatte 40 auf, die mit der Unterseite der auf der Achse 2 gelagerten Hülse 41 über ein Koppelglied 42 verbunden ist, das plattenförmig ausgebildet ist und dessen Oberflächen annähernd radial zur Drehachse der Achse 2 liegen. Die auf der Hülse 41 der Haltevorrichtung 39 gelagerte Hülse 44 des Anschla­ ges 43 hat einen Innendurchmesser, der annähernd gleich dem Außendurchmesser der Hülse 41 ist. Zudem weist die Hülse 44 auf ihrer Unterseite einen durchgehenden, zur Achse der Welle 2 parallel liegenden Schlitz 45 auf, dessen zirkulare Abmessung größer ist als die Dicke der Platte 42, so daß der Schlitz 45 für die Scharnierplat­ te 40 als Anschlag dient und eine hierdurch begrenzte Relativbewegung der Haltevorrichtung 39 und des An­ schlages 43 erlaubt.
Der Arretierung des Anschlages 43 auf der Achse 2 dient ein Keil 47, der über ein Langloch 24′ auf einer Achse 25′ drehbar gelagert ist. Der Keil 47 ist derart ausge­ bildet, daß er die Hülse 41 umgreift und mit seiner Oberseite in eine Nut 46 ragt, die in die Stirnseite der Hülse 44 eingearbeitet ist. Hierdurch wird über die Hülse 44 der Anschlag 43 nicht jedoch die Hülse 41 der Haltevorrichtung 39 auf der Achse 2 gegen Verdrehung arretiert. Um die Arretierung des Anschlages 43 zu lösen, wird der Keil 47 zunächst um ein der Länge des Langloches 24′ entsprechendes Stück nach oben geschoben und danach um die Achse 25′ geschwenkt, so daß der Anschlag 43 sowohl um die Achse 2 gedreht, als auch alleine oder gemeinsam mit der Haltevorrichtung 39 von der Welle 2 ungehindert abgezogen werden kann.
In einer weiteren, in Fig. 13 dargestellten Ausgestal­ tung der Halterungsanordnung weisen die Scharnierplatten 7, 21 Umlenkelemente 48, 49 auf, die verhindern sollen, daß um die Vorderkanten der Scharnierplatten 7, 21 geführtes Bandmaterial 52 reißt. Bei dem Bandmaterial 52 kann es sich bspw. um temperaturempfindliche Papier­ etiketten handeln, wenn der Thermodruckkopf im Thermo­ direktdruckverfahren arbeitet. Es kann sich hierbei aber auch um Thermotransfertintenband handeln, wenn der Thermodruckkopf für das Thermotransferdruckverfahren vorgesehen ist. Die Umlenkelemente 48, 49 sind als plattenförmige Ansätze ausgebildet, die mehr oder weniger abgewinkelt an den Stirnseiten der Scharnier­ platten 7, 21 angebracht sind. Die Stirnkanten 50, 51 sind hierbei abgerundet.

Claims (13)

1. Halterungsanordnung für einen Thermodruckkopf mit einer Haltevorrichtung, die auf ihrer Unterseite einen Thermodruckkopf haltert, der zumindest eine Thermodruckkopfplatine mit einer Reihe elektrisch ansteuerbarer Heizelemente aufweist,
mit einer, in einem Druckergehäuse befestigten Achse, um welche die Haltevorrichtung mit dem Thermodruckkopf schwenkbar gelagert ist,
und mit mindestens einer vorgespannten Druckfeder, die zwischen einem Anschlag und der Haltevorrichtung angeordnet ist und so die Heizelemente an der Manteloberfläche einer Gegendruckrolle, deren Drehachse parallel zur Reihe der Heizelemente verläuft, in Anlage hält,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (2) einseitig starr im Druckergehäuse und der Anschlag (1, 30, 43) an dieser Achse (2) befestigt ist.
2. Halterungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (1, 30) scharnierförmig ausgebildet ist und eine Hülse (6, 31) aufweist, die auf der Achse (2) arretierbar angeordnet ist.
3. Halterungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten der Achse (2) und der Hülse (6, 31) des scharnierförmigen Anschlages (1, 30) bündig abschließen und je eine radial angeordnete Nut (4, 5, 35) mit annähernd gleichem Querschnitt aufweisen, in die zur Arretierung des Anschlages (1, 30) auf der Achse (2) ein Keil (3) einsetzbar ist.
4. Halterungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Nuten (4, 5, 35) der Achse (2) und der Hülse (6, 31) eingesetzte Keil (3) radial beweglich gelagert ist und ein in Bewegungsrichtung liegendes Langloch (24) aufweist und daß die Achse (2) im Bereich der Nut (4) eine durchgehende Bohrung (23) aufweist, die derart angeordnet ist, daß nach dem Einsetzen des Keiles (3) in die Nuten (4, 5, 35) ein Stift durch die Bohrung (23) der Achse (2) und durch das Langloch (24) hindurchführbar ist.
5. Halterungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der scharnierförmige Anschlag (1) auf seiner Oberseite eine Scharnierplatte (21) aufweist, die auf der der Stirnseite (22) des Anschlages (1) gegenüberliegenden Seite über die Hülse übersteht und daß die Haltevorrichtung (20) der Thermodruckplatine dieselbe Form wie der Anschlag (1) aufweist und auf die Achse (2) seitenverkehrt derart aufgeschoben ist, daß die überstehenden Teile der Scharnierplatten (21, 7) des Anschlages (1) und der Haltevorrichtung (20) einander überlappen.
6. Halterungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (6) auf der der Stirnseite (22) gegenüberliegenden Seite eine axial liegende, keilförmige Nase (18, 18′) und radial gegenüberliegend eine axial liegende Nut (19) aufweist, die eine größere zirkulare Abmessung aufweist als die Nase (18, 18′).
7. Halterungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenfläche (29) der Scharnierplatte (7, 21,) Kühlrippen (28) angeformt sind.
8. Halterungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Achse (2) gela­ gerte scharnierförmige Anschlag (30) eine Scharnierplatte (34) aufweist, die mit der Oberseite der Hülse (31) über ein annähernd radial angeordnetes Koppelglied (32) mechanisch fest verbunden ist und daß die scharnierförmig ausgebildete Haltevorrichtung (38) eine Hülse (36) aufweist, deren Innendurchmesser annähernd gleich dem Außendurchmesser der Hülse (31) des Anschlages (30) ist und die an ihrer Oberseite einen durchgehenden, axial liegenden Schlitz (37) aufweist, dessen zirkulare Abmessung größer als die zirkulare Abmessung des Koppelgliedes (32) ist, wobei die Haltevorrichtung (38) über ihre Hülse (36) auf der Hülse (31) des Anschlages (30) schwenkbar gelagert ist.
9. Halterungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die scharnierförmige Haltevorrichtung (39) eine Scharnierplatte (40) aufweist, die mit der Unterseite der Hülse (41) über ein annähernd radial angeordnetes Koppelglied (42) mechanisch fest verbunden ist und daß der scharnierförmige Anschlag (43) eine Hülse (44) aufweist, deren Innendurchmesser annähernd gleich dem Außendurchmesser der Hülse (41) der Halte­ vorrichtung (39) ist und die an ihrer Unterseite einen durchgehenden, axial liegenden Schlitz (45) aufweist, dessen zirkulare Abmessung größer als die zirkulare Abmessung des Koppelgliedes (42) ist, wobei der Anschlag (43) über seine Hülse (44) auf der Hülse (41) der Haltevorrichtung (39) und die Haltevorrichtung (39) über ihre Hülse (41) auf der Achse (2) drehbar gelagert sind.
10. Halterungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (44) des Anschlages (43) auf ihrer Stirnseite eine Nut (46) aufweist, in die zur Arretierung des Anschlages (43) auf der Welle (2) ein an der Stirnseite der Achse (2) quer zu deren Achse drehbar gelagerter Keil (47) eingreift.
11. Halterungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (2) eine Längsnut und die Innenfläche der Bohrung der Hülse (26) des Anschlages einen keilförmigen, in die Längsnut der Achse (2) passenden Vorsprung (27) aufweist.
12. Halterungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierplatte (7) der Haltevorrichtung der Thermodruckplatine (8) und/oder die Scharnierplatte (21) des Anschlages (1) auf der Vorderseite je ein Umlenkelement (48,49) für Bandmaterial (50) aufweisen.
13. Halterungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlenkelement (48,49) als abgewinkelter Ansatz mit einer abgerundeten Stirnkante (50,51) ausgebildet ist.
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