DE4139350C2 - Entlüftungsvorrichtung für ein Flüssigkeitsbehältnis - Google Patents

Entlüftungsvorrichtung für ein Flüssigkeitsbehältnis

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Description

Die Erfindung betrifft eine Entlüftungsvorrichtung für ein Flüssigkeitsbehältnis, Heizkörper, Heizungsanlage, Rohrsystem oder dergl. mit einem in eine Gewindebohrung in einer Wandung des Behältnisses einschraubbaren Ventilkörper, der eine z. B. mit einer Entlüftungsschraube steuerbare Luftabführung nach außen und eine höher als diese liegende Lufteintrittsöffnung im Inneren des Behältnisses aufweist, die an einem relativ zu dem Ventilkörper drehbaren Entlüftungsteil vorgesehen ist.
Eine derartige Entlüftungsvorrichtung ist aus DE 31 14 609 A1 bekannt. Dabei sind an einem Entlüftungsteil mehrere Lufteintrittsöffnungen auf unterschiedlichen Höhen angeordnet, damit nach dem Einschrauben eine dieser Entlüftungsöffnungen eine möglichst hohe Lage oder ein hohes Eintrittsniveau einnimmt, ohne daß es beonderer Einstellmaßnahmen oder eines biegsamen Röhrchens bedarf. Dabei ist aus dieser Druckschrift auch eine Entlüftungsvorrichtung bekannt, bei welcher der Entlüftungsteil mit den Eintrittsöffnungen drehbar und gegebenenfalls festlegbar ist. Da man jedoch beim Einschrauben nicht genau weiß, wie der im Inneren des Behältnisses befindliche Entlüftungsteil in seiner Endlage zu liegen kommt, kann nicht sichergestellt werden, daß eine Lufteintrittsöffnung auf einem möglichst hohen Niveau angeordnet ist. Darüber hinaus ergibt sich aufgrund der Anordnung mehrerer Entlüftungsöffnungen beim Entlüftungsvorgang zwangsläufig, daß über jeweils tieferliegende Lufteintrittsöffnungen Flüssigkeit mit nach außen abgeführt wird.
Aus der DE-AS 15 79 902 ist eine Entlüftungsvorrichtung bekannt, bei welcher an einem drehbaren Körper die Luftabführung und die Entlüftungsschraube sowie die Lufteintrittsöffnung in Form eines Röhrchens angeordnet sind. Dieser drehbare Ventilkörper ist in einem einschraubbaren Stopfen drehbar gelagert. Nach dem Einschrauben ist eine nachträgliche Justierbewegung zum Einstellen der Lufteintrittsöffnung entsprechend einer vorgegebenen Markierung erforderlich. Es ist kein relativ zu dem Ventilkörper drehbarer Entlüftungsteil vorgesehen. Eine solche von der eingangs erwähnten Gattung abweichende Entlüftungsvorrichtung benötigt also eine zusätzliche Abdichtung bezüglich ihres drehbaren Ventilkörpers gegenüber dem Einschraubteil. Nach der Montage muß eine Einstellbewegung durchgeführt werden. Es hängt also von der Sorgfalt des Monteurs ab, ob die Eintrittsöffnung ein möglichst hohes Eintrittsniveau hat.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Entlüftungsvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welcher gleich beim ersten Einschrauben des Ventilkörpers die Lufteintrittsöffnung eine möglichst hochliegende Lage hat, das Ventil einen dichten Sitz aufweist, keine zusätzlichen Abdichtungen erforderlich sind und nachträgliche Einstellbewegungen vermieden werden. Dennoch soll beim Entlüften nicht zwangsläufig Flüssigkeit austreten.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das drehbare Entlüftungsteil wenigstens eines beim Eindrehen des Ventilkörpers in die Wandung des Behältnisses gegenüber diesem in Drehrichtung lagestabil haltendes Halteelement aufweist, so daß die Lufteintrittsöffnung während der Einschraubbewegung des Ventilkörpers in ihrer zuvor eingestellten oder eingenommenen Lage verbleibt.
Die Lufteintrittsöffnung kann also vor der Montage und vor dem Einschrauben des Ventilkörpers in eine gewünschte Position gebracht werden, die dann auf Grund der Verdrehbarkeit zwischen dem Ventilkörper und dem Entlüftungsteil während des Einschraubens beibehalten bleibt, weil das Halteelement die Verdrehung des Entlüftungsteiles trotz der Verdrehung des Ventilkörpers verhindert. Der Ventilkörper kann die Dreh- und Schraubbewegung durchführen, und dabei relativ zu dem Entlüftungsteil gedreht werden, welches seine vorgesehene Position und insbesondere die Position der Lufteintrittsöffnung beibehält. Dadurch wird erreicht, daß in Gebrauchsstellung die Lufteintrittsöffnung die gewünschte Position mit einem möglichst hochliegenden Niveau erhält. In zweckmäßiger Weise wird also beim Eindrehen des Ventilkörpers das Entlüftungsteil einem es lagestabil haltenden Widerstand gegenüber der Drehung des Ventilkörpers ausgesetzt welcher Widerstand größer als die über die Reibung seiner Drehverbindung mit dem Ventilkörper ausgeübte Mitnahmekraft ist. Dabei kann diese auf das relativ zum Ventilkörper drehbare Entlüftungsteil ausgeübte Haltekraft auf unterschiedliche Weise erzeugt werden.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn das drehbare Entlüftungsteil als Halteelement einen oder mehrere Vorsprünge, Flächen und/oder Kanten oder dergl. Berührungs- oder Reibflächen hat, die beim Einführen des Ventilkörpers in die Gewindebohrung des Behältnisses in Kontakt mit wenigstens einer sie zumindest teilweise umgebenden oder beaufschlagenden Gegenfläche, Gegenkante oder Gegen-Berührstelle des Behältnisses gelangen und dadurch form- und/oder reibschlüssig in Drehrichtung festlegbar sind, und wenn der/die Vorsprünge oder dergl. Halteelemente in axialer Richtung gegenüber der/den Gegenflächen verschiebbar ist/sind.
Bei dieser Ausführungsform wird also dafür gesorgt, daß der Entlüftungsteil während des Einschraubens und der damit verbundenen Axialbewegung der gesamten Entlüftungsvorrichtung durch Reibkräfte daran gehindert wird, sich mit dem Ventilkörper mitzudrehen. Dabei wird ausgenutzt, daß die Gewindebohrung eine gewisse axiale Erstreckung hat, an welcher zunächst der im Inneren des Behältnisses zu plazierende Entlüftungsteil entlangzuführen ist. Wird dieser dabei einer entsprechenden Reibkraft ausgesetzt, kann er sich beim Einschrauben des Ventilkörpers nicht mitdrehen, während andererseits der Ventilkörper die Drehbewegung für das Einschrauben auf Grund der relativen Drehbarkeit zwischen ihm und dem Entlüftungsteil problemlos durchführen kann.
Eine andere oder zusätzliche Ausgestaltung der Erfindung kann darin bestehen, daß Vorsprünge oder dergl. Halteelemente an dem drehbaren Entlüftungsteil einen in Drehrichtung wirksamen Anschlag zum Zusammenwirken mit einem ventilkörperfesten Gegenanschlag, z. B. einer Axialnut, Abflachung oder dergl., in der Gewindebohrung oder dem dieser benachbarten Bereich hat. Statt einer reibschlüssigen Halterung des Entlüftungsteiles während des Einschraubvorganges ergibt sich durch diese Anordnung mit Anschlag und Gegenanschlag sogar eine formschlüssige Festlegung, die aber dennoch die axialer Bewegung in die Gewindebohrung des Behältnisses hinein nicht beeinträchtigt, sondern eher erleichtert. Es kann aber auch Formschluß und Reibschluß kombiniert sein.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung kann vorsehen, daß an dem drehbaren Entlüftungsteil ein Röhrchen mit der Lufteintrittsöffnung angeformt ist und daß das Röhrchen als Anschlag zum Zusammenwirken mit dem Gegenanschlag dient, z. B. in die Axialnut oder dergl. der Gewindebohrung oder ihres Nachbarbereiches wenigstens teilweise eingreift. Mit einem solchen Röhrchen kann ein größtmögliches Niveau der Lufteintrittsöffnung erreicht werden. Dieses Entlüftungsröhrchen erhält durch die vorgenannte Maßnahme eine zusätzliche, während der Montage wirksame Funktion, indem über dieses Röhrchen die Widerstndskraft auf das Entlüftungsteil aufgebracht wird, die dieses in der gewünschten Position hält, während der Gewindekörper in sein Gewinde eingedreht wird.
Eine andere oder gegebenenfalls auch zusätzliche Möglichkeit, das Entlüftungsteil einem Widerstand oder einer Gegenkraft auszusetzen, die es am Mitdrehen hindert, wenn der Ventilkörper eingeschraubt wird, kann darin bestehen, daß an dem drehbaren Entlüftungteil ein der Lufteintrittsöffnung radial gegenüberliegend angeordnetes Gegengewicht als Halteelement vorgesehen ist, welches das drehbare Entlüftungsteil und die Lufteintrittsöffnung in Ihrer Gebrauchsstellung mittels Schwerkraft hält und festlegt. Ein solches exzentrisches Gegengewicht sorgt also als Halteelement dafür, daß das Entlüftungsteil auch beim Enwirken von gewissen Reibungskräften an seiner Drehverbindung mit dem Ventilkörper so gehalten wird, daß die Lufteintrittsöffnung das gewünschte hochliegende Niveau beibehält. Gleichzeit braucht der Benutzer keine besondere Sorgfalt beim ersten Einführen des Entlüftungsteiles aufzuwenden, um dieses wirklich richtig und genau zu positionieren, denn die gewünschte Positionierung erfolgt auf Grund des Übergewichtes und der relativen Drehbarkeit des Entlüftungsteiles gegenüber dem Ventilkörper und stellt sich somit selbsttätig richtig ein.
Wie erwähnt, könnten die verschiedenen Lösungen auch kombiniert sein, und zwar beispielsweise dadurch, daß Vorsprünge und/oder Gegenflächen zum reibschlüssigen Angreifen an der Innenseite der Gewindebohrung oder einem den Gewindebereich fortsetzenden Auslauf und/oder ein Anschlag, eine Nut oder dergl. für einen an dem Entlüftungsteil angeordneten Vorsprung vorgesehen sind.
Zwischen dem Ventilkörper und dem Entlüftungsteil kann eine Quellscheibe als zusätzliche Dichtung nach Benetzung mit Flüssigkeit angeordnet sein, die das Entlüftungsteil in der Gebrauchsstellung zusätzlich fixiert. Diese Quellscheibe kann also als zusätzliche Dichtung, vor allem aber auch zur Beseitigung von axialem Spiel dienen, weil sie in Montagestellung, wenn sie mit der Flüssigkeit im Inneren des Behältnisses in Verbindung kommt, aufquillt und dann die vorher leicht drehbare Verbindung und das dabei vorhandene Spiel mehr oder weniger ausgleicht oder aufhebt. Dies führt dann gleichzeitig zu einer Festlegung der zuvor justierten günstigen Position der Entlüftungsöffnung.
Die Ansprüche 8 und 9 betreffen zweckmäßige Ausbildungen der Halteelemente im Form von Federzungen, die eine gute axiale Bewegung während der Montage erlauben, aber die Drehbewegung des Entlüftungsteiles trotz der Einschraubbewegung des Ventilkörpers unterbinden.
Eine dazu abgewandelte Möglichkeit mit Hilfe von Aussparungen, deren äußere Begrenzung elastisch nachgiebig ist, um den erforderlichen Reibdruck zu erzeugen, die Axailbewegung aber nicht zu verhindern, enthält Anspruch 10.
Anspruch 11 betrifft eine Ausgestaltung, bei welcher ein die Entlüftungsöffnung enthaltendes Röhrchen selbst zur Erzeugung der Reibkraft, also als Halteelement ausgenutzt wird.
Die Maßnahme des Anspruches 12 wirkt bei einem schrägstehenden, als Anschlag zum Verhindern des Mitdrehens des Entlüftungsteiles dienenden Röhrchens dahingehend, daß dessen Entlüftungsöffnung trotzdem auch während des Entlanggleitens in der Nut oder beim Verbleib in dieser Nut in der Endposition für die abzulassende Luft zugänglich bleibt.
Anspruch 13 betrifft eine zweckmäßige Anordnung, bei der das biegsame Röhrchen während der Montage die Haltekraft auf das Entlüftungsteil ausüben kann, sich in der Endstellung dann aber so aufrichten kann, daß die Entlüftungsöffnung höher als der höchstliegende Bereich des Einschraubgewindes zu liegen kommt.
Das die Entlüftungsöffnung aufweisende Röhrchen kann aufsteckbar und/oder abbiegbar und/oder ablängbar sein. Dadurch kann das Röhrchen an unterschiedliche Behältnisse und Bohrungen oder Fortsetzungen der Gewindebohrung angepaßt werden. Dabei läßt sich das Röhrchen beispielsweise so anordnen, daß es selbst das Halteelement bildet.
Anspruch 15 betrifft eine weitere Möglichkeit, das als Scheibenkörper ausgebildete Halteteil zu gestalten und bezüglich seiner Biegsamkeit und Schmiegsamkeit anpassungsfähiger zu machen.
Anspruch 16 enthält eine Merkmalskombination, die dazu führt, daß die bei der Montage an dem Halteelement auftretenden Reibkräfte sich selbsttätig erhöht werden und somit ein ungewolltes Verdrehen des Entlüftungsteiles noch besser ausschließen.
Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbe­ schriebenen Merkmale und Maßnahmen ergibt sich eine Entlüf­ tungsvorrichtung, bei welcher ohne nachträgliche Einflußnahme von außen die Entlüftungsöffnung eine höchstmögliche Position erhalten kann, wobei der Benutzer diese Position während des Einführens einstellen kann und diese dann trotz der Drehbewe­ gung beim Einschrauben des Ventilkörpers beibehalten wird.
Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben, wobei unter Umständen auch an ei­ nem Ausführungsbeispiel Ausgestaltungen eines anderen verwirk­ licht sein können, selbst wenn dies in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine teilweise aufgeschnittene perspektivische An­ sicht einer Entlüftungsvorrichtung mit einem Ventil­ körper und einem Entlüftungsteil, wobei im Ventilkör­ per eine Entlüftungsschraube in ihrer Schließstellung angeordnet ist,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer ab­ gewandelten Entlüftungsvorrichtung ohne Entlüftungs­ schraube,
Fig. 3 bis 5 eine teilweise im Längsschnitt gehaltende Seitenan­ sicht einer Entlüftungsvorrichtung, bei welcher an einem Entlüftungsteil ein die Entlüftungsöffnung im Inneren eines Flüssigkeitsbehältnisses aufweisendes biegsames Röhrchen vorgesehen ist, wobei beim Einführen des Entlüftungsteiles und des Ventilkörpers am Umfang des Entlüftungsteiles angebrachte Erhöhungen an die In­ nenseite des Innengewindes der Gewindebohrung ange­ drückt werden und dadurch der relativ zu dem Ventil­ körper drehbar gelagerte Entlüftungsteil trotz der Einschraub-Bewegung des Ventilkörpers seine Position unverändert beibehält und das Entlüftungsröhrchen und dessen Entlüftungsöffnung in Montagestellung gemäß Fig. 5 die vorgewählte höchstmögliche Position haben,
Fig. 6 eine Stirnansicht und
Fig. 7 eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Ansicht ei­ ner in Gebrauchsstellung befindlichen Entlüftungsvor­ richtung, bei welcher ein abgewinkeltes Röhrchen des gegenüber dem Ventilkörper drehbaren Entlüftungstei­ les während der axialen Bewegung beim Einschrauben und auch in der in Fig. 7 dargestellten Gebrauchs­ stellung entlang einer axialen Nut geführt und da­ durch am Mitdrehen gehindert ist,
Fig. 8 eine Stirnansicht und
Fig. 9 eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Seitenan­ sicht einer Entlüftungsvorrichtung vor ihrem Einset­ zen in die Gewindebohrung des zu entlüftenden Behält­ nisses, wobei die Entlüftungsöffnung am Ende eines in den Entlüftungsteil eingearbeitenten Kanales angeord­ net ist und der Entlüftungsteil im Bereich der Ent­ lüftungsöffnung seines Kanales über das Gewinde des Ventilkörpers hinausragt und die Gewindebohrung eine diesen Überstand berücksichtigende Axialnut als An­ schlag gegen ein Mitdrehen des Entlüftungsteiles beim Einschrauben des Ventilkörpers hat,
Fig. 10 eine Stirnansicht und
Fig. 11 eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Ansichts ei­ ner abgewandelten Ausführungsform einer Entlüftungs­ vorrichtung, bei welcher im Bereich des in den Ent­ lüftungsteil eingearbeiteten Kanal ein in axialer Richtung vorstehender rippenartiger Vorsprung vorge­ sehen ist, der in axialer Richtung in eine Axialnut in Fortsetzung des Innengewindes der Gewindebohrung des Behältnisses eingreift, wenn der Gewindeanfang des Ventilkörpers auf den Gewindeanfang der Gewinde­ bohrung aufgesetzt wird,
Fig. 12 eine Stirnansicht und
Fig. 13 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht ei­ ner Entlüftungsvorrichtung mit einem die Entlüftungs­ öffnung aufweisenden, radial gegenüber seiner Drehla­ gerung abstehenden Röhrchen, welches bis in den Ge­ windebereich ragt und bei der Montage als eine Reib­ kraft erzeugendes Halteelement dient,
Fig. 14 eine Stirnansicht und
Fig. 15 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht ei­ ner der Fig. 12 und 13 entsprechenden Ausführungs­ form, bei welcher zusätzlich zu dem Röhrchen zwei weitere radial abstehenden Halteelemente vorgesehen sind und der dadurch gebildete Entlüftungsteil an seiner Drehlagerung eine Quellscheibe hat,
Fig. 16 eine Stirnansicht und
Fig. 17 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht ei­ ner etwa Fig. 14 und 15 entsprechenden Ausführungs­ form, wobei die drei radial unter gleichem Winkel abste­ henden Halteelemente des Entlüftungsteiles durch Ringsegmente gegeneinander abgestützt sind,
Fig. 18 eine Stirnansicht und
Fig. 19 eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Seitenan­ sicht einer Entlüftungsvorrichtung, bei welcher das Entlüftungsteil einen umlaufenden Ring mit radial nach außen überstehenden Noppen zur Erzeugung der Reibkraft an dem Entlüftungsteil während der Montage, wobei das Entlüftungsröhrchen schräg aus diesem die Noppen aufweisenden Ring des Entlüftungsteiles vor­ steht,
Fig. 20 eine Stirnansicht und
Fig. 21 eine Seitenansicht einer Entlüftungsvorrichtung, bei welche das Entlüftungsteil drei radiale Rippen und einen außen umlaufenden Ring mit überstehenden Noppen zur Erzeugung der Reibkraft hat, wobei die Entlüftungs­ öffnung an einem in eine der Rippen eingearbeiteten Kanal vorgesehen ist,
Fig. 22 eine Stirnansicht und
Fig. 23 eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Seitenan­ sicht einer Entlüftungsöffnung, bei welcher das Ent­ lüftungsteil neben einem etwa von seiner Mitte ausge­ henden und dann abgewinkelten Röhrchen im Gewindebe­ reich federnde Zungen hat, deren Enden durch radial nach außen vorstehende Vorsprünge bei der Montage in Reibkontakt mit dem Gegengewinde gelangen,
Fig. 24 eine Stirnansicht und
Fig. 25 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht ei­ ner Ausführungsform, bei welcher das Entlüftungsteil an seinem Außenumfang im Bereich von Aussparungen vorstehende Vorsprünge hat und ein biegsames Röhrchen einstückig an dem drehbaren Entlüftungsteil angeformt ist,
Fig. 26 eine Stirnansicht und
Fig. 27 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht ei­ ner gegenüber Fig. 24 und 25 abgewandelten Aus­ führungsform, bei welcher die zur Erzeugung der Reib­ kraft dienenden Vorsprünge an einem umlaufenden Ring des Entlüftungsteiles im Bereich von Aussparungen dieses Ringes gegenüber einer Abschlußscheibe ange­ ordnet sind und das Entlüftungsröhrchen einstückig mit dem Entlüftungsteil verbunden ist,
Fig. 28 eine Stirnansicht und
Fig. 29 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht, bei welcher das Entlüftungsteil an seiner dem Entlüf­ tungsröhrchen radial gegenüberliegenden Seite ein Gegengewicht hat, welches das Entlüftungsteil auch bei Verdrehung des Ventilkörpers immer in seine Ge­ brauchsstellung dreht,
Fig. 30 eine Stirnansicht und
Fig. 31 eine teilweise gemäß der Linie A-A in Fig. 30 im Längsschnitt gehaltene Seitenansicht einer Entlüf­ tungsvorrichtung, bei welcher ein Entlüftungsröhrchen und ein diesem radial gegenüberliegendes Gegengewicht vorgesehen sind, wobei das Entlüftungsteil aus Kunst­ stoff besteht und das Gegengewicht durch Füllung von Aussparungen oder Bohrungen gebildet ist,
Fig. 32 eine Stirnansicht und
Fig. 33 eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Seitenan­ sicht einer Entlüftungsvorrichtung bei welcher ein ablängbares Röhrchen auf einen schrägen Stutzen des Entlüftungsteiles aufgesteckt ist,
Fig. 34 eine Stirnansicht und
Fig. 35 eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Seitenan­ sicht einer Entlüftungsvorrichtung, bei welcher ein abbiegbares Entlüftungsröhrchen in einer Bohrung des Entlüftungsteiles befestigt ist, welche etwa in Flucht mit dem Entlüftungskanal des Ventilkörpers an­ geordnet ist,
Fig. 36 eine Stirnansicht und
Fig. 37 eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Seitenan­ sicht einer Entlüftungsvorrichtung, bei welcher an dem Entlüftungsteil Federelemente angeordnet sind, die mit ihren federnden Enden an einer sich konisch nach außen erweiternden Ringfläche anliegen und bei einem stärkeren Andrücken in ihrem Durchmesser radial nach außen vergrößert werden, so daß ihre außenlie­ gende Reibfläche stärker an das Gegenstück anpreßbar ist und die Haltekraft erhöht wird,
Fig. 38 eine teilweise im Schnitt dargestellte perspektivische An­ sicht einer Entlüftungsvorrichtung ähnlich der der Fig. 2, wobei ein als Reibkante bzw. Reibfläche die­ nender umlaufender Steg durch Unterbrechungen in biegsame Segmente unterteilt ist, sowie
Fig. 39 eine teilweise im Schnitt dargestellte perspektivische An­ sicht einer Entlüftungsvorrichtung ähnlich der der Fig. 1, bei welcher zusätzlich zu einer Reibfläche an dem drehbaren Entlüftungsteil Gegengewichte eingear­ beitet sind.
Bei der nachfolgenden Beschreibung der einzelnen Aus­ führungsbeispiele werden übereinstimmende oder von der Funk­ tion her vergleichbare Teile mit übereinstimmenden Bezugszah­ len benannt und gekennzeichnet, selbst wenn sie unterschied­ lich ausgebildet sind.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Entlüftungsvorrichtung dient zum Entlüften von Flüssigkeitsbehältnissen 2 wie zum Beispiel Heizkörpern, von denen in Fig. 3 bis 7 sowie in Fig. 9 und 11 jeweils eine äußerste Rippe und eine Wandung 3 teilweise angedeutet sind.
Die Entlüftungsvorrichtung 1 weist jeweils einen in eine Gewindebohrung 4 in der Wandung 3 des Behältnisses einschraub­ baren Ventilkörper 5 auf, der eine mit einer Entlüftungs­ schraube 6 versehene Luftabführung 7 nach außen und eine höher als diese liegende Lufteintrittsöffnung 8 im Inneren des Be­ hältnisses 22 hat. Die Lufteintrittsöffnung 8 ist in unterschied­ licher Weise an einem relativ zu dem Ventilkörper 5 drehbaren Entlüftungsteil 9 vorgesehen.
Bei allen Ausführungsbeispielen ist wesentlich, daß das rela­ tiv zu dem Ventilkörper 5 drehbare Entlüftungsteil 9 eine es beim Eindrehen des Ventilkörpers 5 in Drehrichtung lagestabil haltendes, im folgenden bei den einzelnen Ausführungsbeispie­ len näher zu erläuterndes Halteelement aufweist, welches die Lufteintrittsöffnung 8 während der Einsschraubbewegung und trotz dieser Einschraubbewegung des Ventilkörpers 5 in ihrer zuvor eingestellten Lage, also in der für die spätere Enlüf­ tung günstigen höchsten Position, festhält. Somit kann nach dem ersten und einzigen Einschrauben des Ventilkörpers 5 in die Gewindebohrung 4 schon von einer optimalen Positionierung der Lufteintrittsöffnung 8 ausgegangen werden und es sind keine weiteren Maßnahmen zur Positionierung der günstigsten Position dieser Lufteintrittsöffung 8 erforderlich. Auch kann die Drehverbindung zwischen Ventilkörper 5 und Entlüftungsteil 9 vollständig im Inneren des Behältnisses 2 angeordnet sein, so daß eine Abdichtung zwischen dem Ventilkörper 5 und dem Entlüf­ tungsteil 9 entbehrlich ist.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1 bis 27 und 32 bis 39 hat das drehbare Entlüftungsteil 9 als Halteelement Berührungs- oder Reibflächen, zum Beispiel in noch zu be-. schreibender Weise Vorsprünge, Flächen und/oder Kanten, die beim Einführen des Ventilkörpers 5 in die Gewindebohrung 4 des Behältnisses 2 in Kontakt mit wenigstens einer sie zumindest teilweise umgeben­ der oder beaufschlagenden Gegenfläche, Gegenkante oder Gegen- Berührstelle des Behältnisses 2 gelangen und dadurch form- und/oder reib­ schlüssig oder klemmend in Drehrichtung festlegbar sind, so daß trotz der Drehbewegung beim Einschrauben des Ventilkörpers 5 der Entlüftungsteil 9 nicht mitgedreht wird, also die an ihm befindliche Lufteintrittsöffnung 8 eine zuvor gewählte mög­ lichst günstige Position beibehält. Dabei sind der oder die Vorsprünge oder sonstigen Halteelemente dieses Entlüftungstei­ les 9 in axialer Richtung gegenüber der oder den Gegenflächen natürlich verschiebbar. Dabei erkennt man in den Fig. 3 bis 7 sowie 9 und 11, daß die Gewindebohrung 4 und ein an ihr noch evtl. vorgesehener Auslauf 10 eine genügend große axiale Länge haben und beispielsweise in einem entsprechenden Stopfenkörper oder einer entsprechenden Wandverdickung untergebracht sind.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 6 bis 11 ist vorgese­ hen, daß als Halteelemente insbesondere radial überstehende Vorsprünge 11 vorgesehen sind, die jeweils einen Anschlag zum Zusammenwirken mit einem Gegenanschlag, in den erwähnten Ausführungsbeispielen einer Axialnut 12, bilden, welche gemäß Fig. 8 und 9 in der Gewindebohrung 4 oder gemäß Fig. 6 und 7 bzw. 10 und 11 in dem dieser benachbarten Bereich, nämlich dem Auslauf 10, angeordnet ist.
Fig. 6 und 7 zeigt dabei eine Ausführungsform, bei welcher an dem drehbaren Entlüftungsteil 9 ein Röhrchen 13 mit der Lufteintrittsöffnung 8 angeformt ist, wobei dieses Röhrchen 13 als Vorsprung und Anschlag zum Zusammenwirken mit der Axialnut 12 dient und diese sowohl während der Montage als auch in der Endstellung gemäß Fig. 7 eingreift. Das Röhrchen 13 hat inso­ weit also eine zusätzliche Funktion, nämlich auch die des Hal­ teelementes für das drehbare Entlüftungsteil 9.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 und 9 ist die Luftein­ trittsöffnung 8 und der von ihr zur Luftabführung 7 führende Kanal in einem scheibenförmigen Entlüftungsteil 9 unterge­ bracht, welches im Bereich der Lufteintrittsöffnung 8 einen radial hochstehenden Vorsprung 11 bildet, der mit einer Axial­ nut 12 im Bereich des Gewindes der Gewindebohrung 4 zusammen­ wirkt.
Fig. 10 und 11 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher wie­ derum das Halteelement formschlüssig mit Hilfe eines Vorsprunges 11 gebildet und wirksam ist, welcher Vorsprung 11 in eine Axialnut 12 in Fortsetzung der Gewindebohrung 4 in deren Aus­ lauf 10 eingreift, d. h. die in axialer Fortsetzung des Gewin­ debereiches der Gewindebohrung 4 befindliche Durchgangsöffnung in das Behältnis 2 hat die sich in axialer Richtung erstreckende Nut 12, welche aber auch als Abflachung ausgebildet sein könnte, und in die ein an dem drehbaren Entlüftungsteil 9 an­ geordneter Vorsprung 11, der sich dabei außerdem auch noch in axialer Richtung erstreckt, paßt und beim Einschrauben des Ventilkörpers an die Wandungen dieser Nut anläuft. Die axiale Erstreckung dieses Vorsprunges 11 sorgt dabei dafür, daß die­ ser Vorsprung 11 schon in die erst am Ende des Gewindeberei­ ches der Gewindeöffnung 4 beginnende Nut 12 eingreift, kurz bevor oder im Augenblick wenn das Gewinde des Ventilkörpers 5 mit dem Gewinde der Gewindebohrung 4 in Wirkverbindung tritt, so daß von Anfang an oder schon vor Beginn der eigentlichen Verdrehung zum Einschrauben des Ventilkörpers 5 die Festlegung des Entlüftungsteiles 9 und seiner Lufteintrittsöffnung 8 be­ wirkt wird, und zwar in der bevorzugten Position, in welcher die Lufteintrittsöffnung 8 ihre hochliegende Position einnimmt.
Der Entlüftungsteil 9, der entweder weitgehend ein Röhrchen 13 (Fig. 6 und 7) oder scheibenförmig (Fig. 8 und 9 oder 10 und 11 oder auch Fig. 1 und 2) oder eine Kombination von beidem (beispielsweise Fig. 3 bis 5 usw.) sein kann, ist in allen Ausführungsbeispielen an dem Ventilkörper 5 durch eine ein Drehlager 14 bildende Rastverbindung in axialer Richtung befe­ stigt, wobei der Ventilkörper 5 in diesen Ausführungsbeispie­ len einen vorstehenden, in dem Zentrum angeordneten, den Ent­ lüftungskanal 7 in seinem inneren enthaltenden Stutzen 15 mit an seinem Ende angeordneten Rastvorsprüngen oder Rastvertie­ fungen aufweist, der mit einer Gegenraste 16 an dem Entlüf­ tungsteil 9 zusammenpaßt. Der Rastvorsprung ist dabei als ge­ genüber dem Stutzen 15 vorstehender und umlaufender Bund aus­ gebildet. Dies ergibt eine in axialer Richtung stabile Verbin­ dung, die dennoch eine gute Drehbarkeit vor allem während der ersten Montage erlaubt.
Denkbar wäre auch, statt der vorbeschriebenen Ausgestaltung des Drehlagers, an dem Entlüftungsteil 9 einen Ansatz mit ei­ ner Rastrille oder einem Rastvorsprung vorzusehen, womit eine an dem Ventilkörper 5 in dem Entlüftungskanal 7 vorhandene Ge­ genausnehmung mit einem Rastvorsprung oder Rastrille ver­ rastbar sein könnte.
Eine besonders leichtgängige Drehbarkeit ergibt sich, wenn ge­ mäß Fig. 15, 27 oder 29 zwischen dem Ventilkörper 5 und dem Entlüftungsteil 9 in gekuppelter oder verrasteter Position ein sich in axialer Richtung erstreckender geringer Abstand vorgesehen ist. Dieser Abstand kann durch eine Quellscheibe 17 als zusätzliche Dichtung und zur Beseitigung von axialem Spiel nach Benetzung mit Flüssigkeit ausgefüllt werden. Eine solche Quellscheibe 17 könnte auch bei den anderen Ausführungsbeispielen vorgesehen werden. Diese be­ wirkt, daß zunächst aufgrund des Spieles und ihrer geringen axialen Ausdehnung in trockenem Zustand eine sehr leichte Drehbarkeit zwischen Ventilkörper 5 und Entlüftungsteil 9 vor­ handen ist. In Montagestellung wird dann diese Quellscheibe 17 bestimmungsgemäß von der im Behältnis befindlichen Flüssigkeit benetzt, so daß sie aufquillt und dann das in axialer Richtung vorhandene Spiel beseitigt, den von ihr eingenommenen Zwi­ schenraum vollständig ausfüllt, und somit das Entlüftungsteil 9 in der gewünschten Stellung zusätzlich fixiert.
Es wurde schon erwähnt, daß die Fixierung des Entlüftungstei­ les 9 während der Montage durch Reibflächen bewirkt werden kann, die das Mitdrehen des Entlüftungsteiles 9 mit der Ein­ schraubbewegung des Ventilkörpers 5 aufgrund der relativen Drehbarkeit zwischen diesen beiden Teilen verhindern. Fig. 12 bis 17 zeigt Ausführungsbeispiele, bei den die entsprechenden Reibflächen von dem Rand der Lufteintrittsöffnung 8 (Fig. 12 und 13) und von stirnseitigen Endflächen zusätzlicher radial von dem Drehlager 14 abstehender Arme 18 gebildet sein können. Im Falle von drei radial abstehenden Armen 18, deren einer die Lufteintrittsöffnung 8 und den von ihr zu dem Entlüftungskanal 7 führenden Kanal enthält, können diese drei radial vorstehen­ den, an ihren Enden die Reibflächen aufweisenden Arme 18 gemäß Fig. 16 durch Ringsegmente 19 gegeneinander stabilisiert sein. Die vorbeschriebenen Ausführungsformen gemäß Fig. 12 bis 17 und die dabei vorgesehenen stirnseitigen Reibflächen sind insofern vorteilhaft und zweckmäßig und von entsprechender Be­ deutung, als sie einfach im Aufbau sind.
Andere Möglichkeiten zur Gestaltung des oder der Halteelemente für das Entlüftungsteil 9 zeigen Fig. 1 und 2. In diesen Fäl­ len ist wiederum die Lufteintrittsöffnung 8 am Ende eines in das Entlüftungsteil 9 eingearbeiteten Kanales angeordnet, der etwa rechtwinklig und vertikal zu dem eigentlichen Entlüf­ tungskanal bzw. der Luftabführung 7 steht, wenn die Entlüf­ tungsvorrichtung 1 ihre Gebrauchsstellung hat. Damit das Ent­ lüftungsteil 9 während des Einschraubens des Ventilkörpers 5 die Gebrauchsstellung bereits beibehält, sind in diesen Fällen bis in den Bereich des Gewindes der Gewindebohrung 4 radial vorstehende Federzungen bzw. Scheibenkörper 20 mit einem ent­ sprechenden stegförmigen radialen Überstand 21 vorgesehen, welcher das axiale Einschieben trotz des gegenüber dem Kern­ durchmesser der Gewindebohrung 4 größeren Durchmessers er­ laubt, aber das Verdrehen des Entlüftungsteiles 9 verhindert.
Der stegförmige radiale Überstand kann gemäß Fig. 38 auch durch Unterbrechungen in mehrere elastische Segmente 21a aufgeteilt werden, so daß jedes einzelne Segment 21a sich bei dem Ein­ schraubvorgang verformen und anpassen kann und seine im Be­ reich der Unterbrechung gebildete Stirnseite jeweils die Ver­ hinderung des Mitdrehens des Entlüftungsteiles 9 unterstützen kann.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 22 und 23 hat der Entlüftungsteil 9 etwa konzentrisch zu seiner Raststelle bzw. seinem Drehlager 14 mehrere, im Ausführungsbeispiel drei etwa in Umfangsrichtung orientierte federnde Zungen 22, die dabei in Umfangsrichtung hintereinander angeordnet sind und als Halteelemente dienen. Diese stehen gegenüber dem Innendurch­ messer des Gewindes der Gewindebohrung 4 und gegebenenfalls der an dieses Gewinde für den Ventilkörper 5 angeschlossenen Öff­ nungswand, also dem Auslauf 10 gegenüber, vor und sind ela­ stisch radial einwärts verformbar. Somit lassen sich diese Fe­ derzungen 22, die an ihren Außenseiten jeweils Vorsprünge 23 tragen, axial durch die Gewindebohrung 4 hindurchbewegen, ver­ hindern aber das Mitdrehen des Entlüftungsteiles 9 beim Ein­ drehen und Einschrauben des Ventilkörpers 5. In diesem Falle ist dabei die Lufteintrittsöffnung 8 wiederum an einem Röhr­ chen 13 vorgesehen, welches einstückig mit dem Entlüftungsteil 9 verbunden ist und nach einem teilweisen axialen Verlauf eine Abwinkelung schräg nach oben hat.
Die an den freien Enden der federnden Zungen 22 gegenüber ih­ rer Oberfläche radial nach außen vorstehenden Vorsprünge 23 sind dabei flächig ausgebildet, könnten aber auch kantig oder analog den Fig. 18 und 20 etwa punktförmig ausgebildet sein.
In den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 24 bis 27 sind an dem drehbaren Entlüftungskörper 9 in Umfangsrichtung angeordnete Aussparungen 24 - unterschiedlicher Größe - vorgesehen, deren äußere Begrenzung 25 elastisch einwärts verformbar ist und im Ausführungsbeispiel nach außen überstehenden Vorsprünge 26 mit Reibflächen zum Zusammenwirken mit der Gewindebohrung 4 oder der Nachbarbereich 10 hat. Auch dabei geht das Entlüftungsröhrchen 13 jeweils etwa vom Zentrum des Entlüftungskörpers 9 entweder über ein Biegestelle 27 (Fig. 25) oder unmittelbar schräg nach oben gerichtet aus.
Anhand der Ausführungsbeispiele mit den schräg nach oben stehenden Röhrchen 13 erkennt man noch, daß die an der Entlüftungsöffnung 8 von deren Rand ausgespannten Ebene demge­ mäß schräg zum Boden einer das Röhrchen 13 zumindest beim Ein­ schrauben bereichsweise umfassenden Nut 12 steht, was vor al­ lem anhand der Fig. 7 deutlich wird. Selbst wenn die Axialnut 12 so lang ist, daß das Röhrchen in Gebrauchsstellung von ihr auch seitlich umschlossen bleibt, kann dann trotzdem die Luft beim Entlüften in die Entlüftungsöffnung 8 eintreten.
Fig. 3 bis 5 verdeutlicht eine Ausführung, bei welcher das an dem drehbaren Entlüftungsteil 9 schräg nach oben weisende Röhrchen 13 biegsam und/oder radial abkrümmbar ist und dabei über einen größeren Durchmesserbereich als das Gewinde der Gewindebohrung 4 verläuft. Während des Einführens wird somit dieses Röhrchen 13 gemäß Fig. 3 und 4 durch Innenwandungen abgebogen, was gleich­ zeitig eine gewollte zusätzliche reibschlüssige Festlegung des Entlüftungsteiles 9 während der Montage bewirkt, in Gebrauchs­ stellung gemäß Fig. 5 ragt dann jedoch dieses Röhrchen 13 ganz erheblich über den Durchmesser der Entlüftungsvorrichtung 1 hinaus und kann somit ein gewünschtes hohes Niveau erreichen, um später im Gebrauch eine bestmögliche Entlüftung zu erlau­ ben. In dieser Stellung wird das Entlüftungsteil 9 durch die Erhöhungen an seinem Umfang, welche sich an die Innenwandung des Innengewindes pressen, festgelegt.
Aber auch starre Röhrchen 13 können unter Umständen in Gebrauchststellung erheblich über die Außenkontur der Entlüftungsvorrichtung 1 und des Entlüftungsteiles 9 hinausra­ gen, wie es Fig. 27 zeigt, wenn nämlich für einen entsprechen­ den Abstand zwischen diesem Röhrchen 13 und der Stirnseite der Entlüftungsvorrichtung gesorgt ist, der das Einführen des Röhrchens in das Behältnis ermöglicht, bevor das Gewinde des Ventilkörpers 5 in die Gewindebohrung 4 eintritt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 18, 19 und 32 bis 35 ist ein Entlüftungsteil 9 dargestellt, welches eine dem Ventilkörper 5 zugewandte Scheibe hat, an deren Außenumfang ein im wesentli­ chen hohler Ring 28 einstückig angebracht ist, der an seinem Außenumfang etwa punktförmige Vorsprünge 29 trägt. Aufgrund der Elastizität des Ringes 28 - der beispielsweise aus Kunst­ stoff besteht - ist somit wiederum eine axiale Verschiebbarkeit bei gleichzeitig verhinderter Drehbarkeit des Entlüftungskör­ pers 9 möglich. Das relativ kurze Röhrchen 13 ist dabei ein­ stückig mit dem Entlüftungsteil 9 verbunden.
Eine Ausführungsform mit Aussparungen 24 und an deren Außenseite angeordneten Vorsprüngen 29 zeigt auch Fig. 20, wobei in die­ sem Falle die Lufteintrittsöffnung 8 und der von ihr zu der Luftabführung 7 führende Kanal in einen der Stege zwischen den Aussparungen 24 eingearbeitet ist, welcher Steg in Gebrauchs­ stellung etwa rechtwinklig und senkrecht nach oben steht.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 28 bis 31 ist das Halteelement zum Verhindern des Mitdrehens des Entlüftungstei­ les 9 beim Einschrauben des Ventilkörpers 5 durch ein Gegenge­ wicht 30 gebildet. An dem drehbaren Entlüf­ tungsteil 9 ist dieses Gegengewicht 30 der Lufteintrittsöffnung 8 radial gegenüberliegend angeordnet. Dieses als Halteelement dienende Gegengewicht 30 hält also das drehbare Entlüftungsteil 9 und die Lufteintrittsöffnung 8 mittels Schwerkraft in ihrer Gebrauchsstellung. Dabei könnte dieses Gegengewicht 30 völlig aus Metall oder Kunststoff bestehen und beispielsweise einem hal­ ben Kreis entsprechen, wie es Fig. 28 zeigt. Es könnte aber auch ein kleineres Kreissegment vorgesehen sein, bei welchem Lochungen 31 eine entsprechende Füllung 32 enthalten, um eine genügend große Schwerkraft zu bewirken.
Die Merkmale und Maßnahmen der Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 1 bis 27 könnten auch mit denen gemäß Fig. 28 bis 31 kombi­ niert sein. Es könnte also an dem drehbaren Entlüftungsteil 9 der Lufteintrittsöffnung 8 radial gegenüberliegend ein Gegenge­ wicht 30 angeordent sein und es könnten außerdem Vorsprünge und/oder Gegenflächen zum reibschlüssigen Angreifen an der In­ nenseite der Gewindebohrung 4 oder einem dem Gewindebereich fortsetzenden Auslauf 10 und/oder ein Anschlag, eine Nut 12 oder dergleichen für einen an dem Entlüftungsteil 9 angeordne­ ten Vorsprung, der auch das Röhrchen 13 sein könnte, vorgese­ hen sein. Beispielsweise könnten die in Fig. 28 bis 31 erkenn­ baren röhrchenartigen Kanalabschnitte 33 eine solche Länge ha­ ben, daß sie entsprechend den Armen 18 der Fig. 12 bis 17 bis in den Gewindebereich der Gewindebohrung 4 ragen. Oder die Gegengewichte 30 könnten einen Außenumfang haben, der während des Durchschiebens und axialen Verstellens durch den Gewinde­ bereich mit diesem in Reibkontakt steht. Dabei könnte der ge­ samte Außenumfang oder ein an diesem Außenumfang vorhandener Vorsprung diese Reibkraft erzeugen. Dadurch könnte zum Bei­ spiel erreicht werden, daß vor dem Einschrauben des Ventilkör­ pers 5 das Entlüftungsteil 9 sich schon in der gewünschten richtigen Lage befindet. In Fig. 39 ist ein Beispiel für eine solche Entlüftungsvorrichtung 1 dargestellt, bei welcher eine umlaufende Reibfläche einerseits und Gegengewichte 30 anderer­ seits an dem Entlüftungsteil 9 vorgesehen sind.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 32 und 33 ist noch angedeu­ tet, daß ein reibschlüssig während des Einschraubens festleg­ bares Entlüftungsteil 9 einen etwas schräg nach oben gerichte­ ten Stutzen 15 zum Aufstecken eines ablängbaren Röhrchens 13 haben kann. Das die Entlüftungsöffnung 8 aufweisende Röhrchen 13 kann also aufsteckbar und/oder abbiegbar und/oder ablängbar sein. Der Benutzer kann also vor der Montage ein unter Umstän­ den zu langes Röhrchen 13 an die jeweiligen Verhältnisse durch eine Verkürzung anpassen.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 34 und 35 erkennt man ein ohne besondere Biegefalten abbiegbares Entlüftungsröhrchen 13 - gegebenenfalls aus Metall - welches in einer Bohrung des Entlüftungsteiles 9 befestigt ist und konzentrisch zu dem Ent­ lüftungskanal 7 mündet.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 36 und 37 ist schließlich eine Entlüftungsvorrichtung 1 dargestellt, bei welcher das Halteelement im Bereich der Berührungs- oder Reibflächen einen gegen den Ventilkörper 5 gerichteten Rand 34 und der Ventil­ körper 5 eine konische, insbesondere ringförmige Fläche 35 hat, an welcher der Rand 34 des im Ausführungsbeispiel als ge­ krümmte Feder ausgebildeten Halteelementes andrückbar und durch die Konizität der Fläche 35 in radialer Richtung nach außen unter Verstärkung des Druckes gegen die Gegenfläche an der Gewindebohrung 4 oder deren Fortsetzung 10 aufweitbar ist. Vor allem anhand der Fig. 37 erkennt man, daß bei einem durch den Gegendruck der Gewindebohrung 4 auf die federförmigen Hal­ teelemente ausgeübter, teilweise in axialer Richtung wirkender Kraft der jeweilige Rand 34 ebenfalls in axialer Richtung aus­ weicht, was ihn aufgrund der Konizität der Gegenfläche 35 gleichzeitig radial nach außen verformt, was die gewünschte Durchmesservergrößerung bewirkt. Je stärker die beim Eindrehen des Ventilkörpers 5 an dem Halteelement wirkende Gegenkraft ist, um so mehr kann sie sich selbsttätig verstärken, bis der Rand 34 das Ende der Fläche 35 erreicht hat, wo eine weitere Verformung durch einen Anschlag 36 begrenzt ist. In einem durch diesen Anschlag 36 und die daraus resultierende Begren­ zung vorgegebenen Umfang kann also eine selbsttätige Verstär­ kung der Haltekraft auf das Entlüftungsteil 9 während des Ein­ schraubens des Ventilkörpers 5 bewirkt werden.
Die Entlüftungsvorrichtung 1 für mit einer Flüssigkeit zu fül­ lende oder gefüllte Behältnisse 2, z. B. Heizkörper, hat einen in eine Gewindebohrung 4 in der Wandung 3 des Behältnisses einschraubbaren Ventilkörper 5, der einen z. B. mit einer Entlüftungsschraube 6 versehene Luftabführung 7 nach außen und eine höher als diese liegende Lufteintrittsöffnung 8 im Inne­ ren des Behältnisses oder Heizkörpers 2 hat. Diese Luftein­ trittsöffnung 8 ist dabei an einem relativ zu dem Ventilkörper 5 drehbaren Entlüftungsteil 9 vorgesehen. Das drehbare Entlüf­ tungsteil 9 soll die Einstellung der Lufteintrittsöffnung 8 auf eine höchstmögliche Position in ihrer Gebrauchsstellung erlauben. Damit dies schon vor der Montage der Entlüftungsvor­ richtung 1 eingestellt werden kann, diese Einstellung aber bei der Montage nicht mehr verändert wird und unabhängig davon bleibt, in welcher Position der Ventilkörper 5 nach dem Ein­ schrauben festgelegt ist, weist das drehbare Entlüftungsteil 9 wenigstens ein ehe es beim Eindrehen des Ventilkörpers 5 in Drehrichtung lagestabil haltendes Halteelement z. B. in Form von Reibflächen, die mit der Gewindebohrung 4 oder einem Aus­ lauf 1 zusammenwirken, und/oder in Form eines Gegengewichtes 30 auf. Die Lufteintrittsöffnung 8 wird somit auf Grund der Drehbarkeit zwischen Ventilkörper 5 und Entlüftungsteil 9 und der während des Eindrehens des Ventilkörpers 5 auf das Entlüf­ tungsteil 9 wirkenden Haltekraft in der zuvor eingestellten gewünschten Lage festgehalten.
Das Gewinde 37 des einschraubbaren Ventilkörpers 5 erkennt man gut zum Beispiel in Fig. 1, 2, 38 und 39.

Claims (16)

1. Entlüftungsvorrichtung (1) für ein Flüssigkeits-Behältnis, Heizkörper (2), Heizungsanlage, Rohrsystem oder dergl., mit einem in eine Gewindebohrung (4) in einer Wandung (3) des Behältnisses einschraubbaren Ventilkörper (5), der eine, z. B. mit einer Entlüftungsschraube (6) steuerbare Luftabführung (7) nach außen und eine höher als diese liegende Lufteintrittsöffnung (8) im Inneren des Behältnisses aufweist, die an einem relativ zu dem Ventilkörper (5) drehbaren Entlüftungsteil (9) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Entlüftungsteil (9) wenigstens ein es beim Eindrehen des Ventilkörpers (5) in die Wandung des Behältnisses gegenüber diesem in Drehrichtung lagestabil haltendes Halteelement aufweist, so daß die Lufteintrittsöffnung (8) während der Einschraubbewegung des Ventilkörpers (5) in ihrer zuvor eingestellten oder eingenommenen Lage verbleibt.
2. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Entlüftungsteil (9) als Halteelement einen oder mehrere Vorsprünge, Flächen und/oder Kanten oder dergl. Berührungs- oder Reibflächen hat, die beim Einführen des Ventilkörpers (5) in die Gewindebohrung (4) des Behältnisses (2) in Kontakt mit wenigstens einer sie zumindest teilweise umgebenden oder beaufschlagenden Gegenfläche, Gegenkante oder Gegen-Berührungsstelle des Behältnisses (2) gelangen und dadurch form- und/oder reibschlüssig in Drehrichtung festlegbar sind, und daß der/die Vorsprünge oder dergleichen Halteelemente in axialer Richtung gegenüber der/den Gegenflächen verschiebbar ist/sind.
3. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Vorsprünge (11) oder dergleichen Halteelemente an dem drehbaren Entlüftungsteil einen in Drehrichtung wirksamen Anschlag zum Zusammenwirken mit einem ventilkörperfesten Gegenanschlag, z. B. einer Axialnut (12), Abflachung oder dergl., in der Gewindebohrung (4) oder dem dieser benachbarten Bereich hat.
4. Entlüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem drehbaren Entlüftungsteil (9) ein Röhrchen (13) mit der Lufteintrittsöffnung (8) angeformt ist und daß das Röhrchen (13) als Anschlag zum Zusammenwirken mit dem Gegenanschlag dient, z. B. in die Axialnut (12) oder dergl. der Gewindebohrung (4) oder ihres Nachbarbereiches wenigstens teilweise eingreift.
5. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem drehbaren Entlüftungsteil (9) ein der Lufteintrittsöffnung (8) radial gegenüberliegend angeordnetes Gegengewicht (30) als Halteelement vorgesehen ist, welches das drehbare Entlüftungsteil (9) und die Lufteintrittsöffnung (8) in ihrer Gebrauchsstellung mittels Schwerkraft hält und festlegt (Fig. 28-31).
6. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Vorsprünge und/oder Gegenflächen zum reibschlüssigen Angreifen an der Innenseite der Gewindebohrung (4) oder einem den Gewindebereich fortsetzenden Auslauf (10) und/oder ein Anschlag, eine Nut (12) oder dergl. für einen an dem Entlüftungsteil (9) angeordneten Vorsprung vorgesehen sind.
7. Entlüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ventilkörper (5) und dem Entlüftungsteil (9) eine Quellscheibe (17) als zusätzliche Dichtung nach Benetzung mit Flüssigkeit angeordnet ist, die das Entlüftungsteil (9) in der Gebrauchsstellung zusätzlich fixiert (Fig. 15).
8. Entlüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlüftungsteil (9) etwa konzentrisch zu seinem Drehlager (14) eine oder mehrere etwa in Umfangsrichtung orientierte federnde Zungen (22) z. B. drei in Umfangsrichtung hintereinander angeordnete Federzungen, aufweist, die gegenüber dem Innendurchmesser des Gegengewindes der Gewindebohrung (4) und/oder der an dieses Gewinde für den Ventilkörper (5) angeschlossenen Öffnungswand vorstehen und durch diese elastisch radial einwärts vorformbar sind (Fig. 22).
9. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden der federnden Zungen (22) gegenüber ihrer Oberfläche radial nach außen vorstehende Vorsprünge (23) vorgesehen sind, die flächig, kantig oder punktförmig ausgebildet sind.
10. Entlüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem drehbaren Entlüftungskörper (9) in Umfangsrichtung angeordnete Aussparungen (24) vorgesehen sind, deren äußere Begrenzung (25) elastisch einwärts verformbar ist und nach außen überstehende Vorsprünge (26) mit Reibflächen zum Zusammenwirken mit der Gewindebohrung (4) oder deren Nachbarbereich (10) hat (Fig. 24).
11. Entlüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen und/oder zusätzlich zu ihm radial von der Befestigungsstelle des drehbaren Entlüftungsteiles abstehende Arme (18) derart angeordnet sind, daß die außenliegenden Enden in Reibkontakt mit der Innenseite der Gewindebohrung (4) oder dem in axialer Richtung auf das Gewinde der Gewindebohrung folgenden Wandung treten (Fig. 14-17).
12. Entlüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen in Gebrauchsstellung derart schrägsteht, daß die an seiner Entlüftungsöffnung (8) von deren Rand aufgespannte Ebene schräg zum Boden der das Röhrchen (13) zumindest beim Einschrauben bereichsweise umfassenden Nut (12) steht (Fig. 6, 7).
13. Entlüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem drehbaren Entlüftungsteil (9) schräg nach oben angeordnete Röhrchen (13) biegsam oder radial abkrümmbar ist und über einen größeren Durchmesserbereich als das Gewinde der Gewindebohrung (4) verläuft.
14. Entlüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das die Entlüftungsöffnung (8) aufweisende Röhrchen (13) aufsteckbar und/oder abbiegbar und/oder ablängbar ist.
15. Entlüftungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Entlüftungsteil (9) ein bis in den Bereich des Gewindes der Gewindebohrung (4) radial vorstehender Scheibenkörper (20) vorgesehen ist, dessen radialer Überstand (21) gegebenenfalls durch am Umfang verteilte Unterbrechungen in mehrere elastische Segmente unterteilt ist (Fig. 38).
16. Entlüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement im Bereich der Berührungs- oder Reibflächen einen gegen den Ventilkörper (5) gerichteten Rand (34) und der Ventilkörper (5) eine konische, insbesondere ringförmige Fläche (35) hat, an der der Rand (34) des Halteelementes andrückbar und durch die Konizität der Fläche (35) in radialer Richtung nach außen unter Verstärkung des Druckes gegen die Gegenfläche an der Gewindebohrung (4) oder deren Fortsetzung (10) aufweitbar ist (Fig. 37).
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