DE413804C - Tageslichtwechselvorrichtung fuer Planfilme - Google Patents
Tageslichtwechselvorrichtung fuer PlanfilmeInfo
- Publication number
- DE413804C DE413804C DEB112721D DEB0112721D DE413804C DE 413804 C DE413804 C DE 413804C DE B112721 D DEB112721 D DE B112721D DE B0112721 D DEB0112721 D DE B0112721D DE 413804 C DE413804 C DE 413804C
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- daylight
- wall
- changing device
- strips
- films
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- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/28—Locating light-sensitive material within camera
- G03B17/32—Locating plates or cut films
- G03B17/34—Changing plates or cut films
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 16. M AI 1928
AM 16. M AI 1928
REICHS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 413804 KLASSE 57a GRUPPE 21
(B 112721 Vife? a?)
Hendricus Jacobus Johannes van den Boogaardt im Haag, Holland.
Tageslichtwechselvorrichtung für Planfilme.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1924 ab.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1924 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Holland vom 14. Februar 1923 beansprucht.
der Anmeldung in Holland vom 14. Februar 1923 beansprucht.
Der Erfindungsgegenstand gehört zur weil die belichteten Filme durch die zweite
Klasse der Tageslichtwechselvorrichtungen für Trennungswand von der Austrittsöffnung für
Planfilme mit Zugstreifen, welche um zwei die Zugstreifen vollständig getrennt sind.
Wendestege herumgeführt wird. Weiterhin wird es dadurch aber ermöglicht,
Das Wesen der Erfindung besteht darin, die Austrittsöffnung für die Zugstreifen
daß an dem zweiten Wendesteg sich eine etwa in der Mitte der Rückwand der Packung
Trennungswand anschließt, zwischen welcher anzubringen, wodurch sich auch die Möglich-
und der an dem ersten Wendesteg sich an- keit ergibt, Filmpacks kleinerer Abmessungen
schließenden Trennungswand der Zugstreifen auch in für größere Filmpacks bestimmte Pak-
herumgeführt wird. Durch diese Ausbildung kungen (Kassetten) unterzubringen.
wird eine größere Lichtdichtigkeit erzielt, In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen-
stand in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Abb. ι zeigt eine Ansicht einer Packung
nach Abnahme der Yorderwand, wobei die Trennungswand zwischen unbelichteten und
belichteten Filmen teilweise abgebrochen ist.
Abb. 2 ist ein Schnitt durch die Packung
nach der Linie H-II der Abb. i.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach der LinieIII-III
ίο der Abb. 2.
Abb. 4 zeigt die gleiche Ansicht wie Abb. ι
bei einer abgeänderten Ausführungsform, bei welcher die Zugstreifen an der unteren Seite
der Packung heraustreten.
Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V der Abb. 4.
Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie VI-VI von Abb. 5.
Die Packung besteht aus einer vorderen Wand i, in welcher in bekannter Weise eine j
Öffnung zum Belichten der Filme ausgespart I ist, und aus einer Rückwand 2, in welcher bei j
der in Abb. 1, 2 und 3 dargestellten Ausfüh- · rungsform eine rillenförmige Austrittsöffnung
10 für die Zugstreifen vorhanden ist. ] Diese Öffnung ist derart bemessen, daß durch \
sie auch die Filme herausgezogen werden können. Bei der in Abb. 1, 2 und 3 dargestellten
Ausführungsform sind die Ränder der vorderen und hinteren Wand derart umgebogen, j
daß die hintere Wand in die vordere Wand 1 hineinpaßt. Innerhalb des durch die vordere j
und hintere Wand gebildeten Gehäuses ist zwischen die belichteten Filme und der Austrittsöffnung
für die Zugstreifen 10 eine Trennungswand 4 angebracht, deren oberer Rand 6
den zweiten Wendepunkt für die Filme und Zugstreifen bildet. Die Seitenränder der
Trennungswand 4 sind derart hakenförmig umgebogen, daß Stützflächen 8 gebildet werden
für eine Feder 7, welche nach Abb. 1, 2 und 3 an der zwischen belichteten und unbelichteten
Filmen angebrachten Trennungswand 3 befestigt sind. Die Unterseite 5 dieser Trennungswand 3 ist als erster Wendepunkt
für die Filme und Zugstreifen ausgebil- j det. Die U-förmig umgebogenen Seitenränder j
der Platte 4 bilden Nuten, in welche die Zug- : streifen und belichteten Filme hineingezogen
werden. Wenn beim Wechseln eines Films die Vorderkante eines auf dem Zugstreifen
befestigten Planfilmes gegen den zweiten Wendesteg stößt, so entsteht selbsttätig ein
Anschlag, da die Vorderkante des aufgekleb- j ten Filmstreifens eine Verdickung bildet und
dadurch ein größerer Zugwiderstand herbeigeführt wird als der Zugwiderstand des glatten
Zugstreifens. Durch stärkeres Ziehen kann der Film über den zweiten Wendesteg hinüber
und aus der Packung herausgezogen werden, ohne daß diese geöffnet wird. Zur Bildung
dieses Anschlages können auch in den Nuten der Platte 4 Schultern 9 angebracht sein.
Nach Abb. 4, 5 und 6 sind die Filme und die inneren Trennungswände 3 und 4 in einer
Hülle aus Pappe o. dgl. Stoff verpackt. Die Federn 7 sind mit Flächen 8 verbunden und
drücken mit ihren freien Enden auf die Trennungswand 3. Die Zugstreifen treten durch
eine Öffnung 10 hindurch, welche zwischen der Rückwand und der unteren Wand der
Packung vorgesehen ist. Die untere Wand der Packung greift bei dieser Ausführungsform mit dem nach innen gefalteten freien
Ende 11 um den unteren Rand der Trennungswand 4 herum und ist mittels Falten derart
gestaltet, daß eine Bewegung der Trennungswand 4 unter der Wirkung der Feder 7 ermöglicht
wird.
Im Gegensatz zu den bekannten Packungen ist es bei der Packung nach der Erfindung
nicht erforderlich, die Ränder der Öffnung 10 mit metallenen Versteifungsstreifen zu versehen
oder mit Satnmet zu bekleiden.
Die Punktstrichlinien deuten den Verlauf der Filme und Zugstreifen innerhalb der Verpackung
an.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι. Tageslichtwechselvorrichtung für Planfilme mit Zugstreifen, welche um zwei Wendestege herumgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiten Wendesteg sich eine Trennungswand anschließt, zwischen welcher und der an dem ersten Wendesteg sich anschließenden Trennungswand der Zugstreifen herumgeführt wird.
- 2. Tageslichtwechselvorrichtung für Planfilme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Trennungswände parallel zueinander durch Federn verschiebbar sind, welche die eine Trennuugswand gegen die vordere, die andere Trennungswand gegen die hintere Wand der Packung drücken.
- 3. Tageslichtwechsel vor richtung für Planfilme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittsschlitz für die Zugstreifen etwa in der Mitte der Rückwand angebracht ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL413804X | 1923-02-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE413804C true DE413804C (de) | 1925-05-16 |
Family
ID=19785997
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB112721D Expired DE413804C (de) | 1923-02-14 | 1924-02-13 | Tageslichtwechselvorrichtung fuer Planfilme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE413804C (de) |
-
1924
- 1924-02-13 DE DEB112721D patent/DE413804C/de not_active Expired
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