DE413668C - Schiffsschornstein - Google Patents

Schiffsschornstein

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DE413668C
DE413668C DEH95652D DEH0095652D DE413668C DE 413668 C DE413668 C DE 413668C DE H95652 D DEH95652 D DE H95652D DE H0095652 D DEH0095652 D DE H0095652D DE 413668 C DE413668 C DE 413668C
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chimney
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ship chimney
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DEH95652D
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HANS HASS DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/32Arrangements of propulsion power-unit exhaust uptakes; Funnels peculiar to vessels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Schiffsschornstein. Der Schornstein bei Schiffen ist auf dem vor dem Kessel angeordneten und je nach der Größe des Schiffes mehr oder weniger über den Kessel sich erhebenden Rauchfang aufgesetzt.
  • Das Bestreben des Konstrukteurs war bisher dabei, von dem Unterende des Rauchfanges bis zur Schornsteinoberkante entweder gleiche oder wenn, möglich wachsende Querschnitte für die Rauchgase vorzusehen. Irgendwelche Verengerung des Schornsteinquerschnittes wurde stets vermieden, weil durch ,eine solche Verengerung eine Verschlechterung des Zuges befürchtet wurde.
  • Die Erfindung besteht nun in der Anordnung einer Einschnürung in dem Schornstein von Schiffen, weil Versuche das überraschende Ergebnis gezeigt haben, daß eine in bestimmter Weise angeordnete kräftige Einschnürung des Schornsteines nicht nur keine Verschlechterung, sondern eine Erhöhung des Zuges bewirkt, ferner die Einschnürung nach der Erfindung die Wirkung einer besonderen Saugzugvorrichtung ganz besonders begünstigt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar: Abb. i einen Längsschnitt durch den Schornstein, Abb.2 einen Längsschnitt durch den Schornstein mit ,eingebauter Saugzugvorrichtung, Abb.3 einen Längsschnitt durch :eine ähnliche Ausführungsform, Abb. q. einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 3.
  • Nach der Erfindung ist ein Kessel i in bekannter Weise mit einem nach oben allmählich meine vieleckige oder runde Form übergehenden Rauchfang 2 versehen. Auf diesen Rauchfang ist in bekannter Weise der zylindrische Schornstein 3 aufgesetzt. Gemäß der Erfindung geht der Rauchfang 2 nicht unmittelbar in den zylindrischen Schornstein 3 über, sondern an dieser Stelle ist ein Einsatz ¢ angeordnet, welcher aus einem Doppelkonusrohr besteht und eine erhebliche Einschnürung 5 des Innenraumes des Schornsteines verursacht.
  • Das Dopp.elkonusrohr ist so gestaltet, daß der untere, verhältnismäßig kurze Konus die Form eines steilen Kegelmantels aufweist, während der obere Konus mehr allmählich in den zylindrischen Querschnitt des Schornsteines 3 übergeht.
  • In unmittelbarer Nähe der Einschnürungsstelle 5 ist ferner ein Einbau 6 angeordnet. Dieser Einbau kann entweder ganz im Bereiche des Schornsteines i oder im Bereiche des Rauchfanges 2 oder mit einem Teil in dem Schornstein 3 und mit dem anderen Teil in dem Rauchfang 2 liegen.
  • Wesentlich ist, daß seine Form ungefähr die eines Stromänienkörpers ist, so daß die Rauchgase ohne Wirbelbildung an ihm entlangstreichen können. Trotz dieses Einbaues 61 sind die Querschnitte im unteren Konusrohr so ausgebildet, daß sie eine Stromröhre mit stetig abnehmendem Querschnitt bilden und somit der für die Unterbringung der Antriebsmaschine der Rauchgasschraube erforderliche Einbau keine oder nur eine unwesentliche Behinderung bildet.
  • Versuche haben nun gezeigt, daß durch eine solche Anordnung der Einschnürung S-und des Einbaues 6 der natürliche Zug des Schornsteines um einen gewissen Betrag erhöht wird, z. B. von 3,5 mm Wassersäule auf 5 mm Wassersäule. Dieser erhöhte natürliche Zug kann nun durch Einbau einer zweckmäßig zweiflügeligen Rauchgasschraube 7, welche an der Einschnürungsstelle 5 angeordnet wird, noch weiter gesteigert werden, wobei die Antriebsmaschine 8 in dem Einbau 6 untergebracht wird. Infolge der starken Einschnürung ist nur eine verhältnismäßig kleine Rauchgasschraube erforderlich, was wiederum zur Folge hat, däß dieselbe durch eine verhältnismäßig schwache Antriebsmaschine, z. B. eine Dampfturbine 9, mit verhältnismäßig hoher Tourenzahl angetrieben werden kann, so daß diese Antriebsmaschine auch gut in dem kleinen Einbau 6 Platz findet.
  • Eine erhebliche Steigerung des Wirkungsgrades der Rauchgasschraube 7 wird dadurch erzielt, daß auf das Dach des Einbaues 6 eine Nabe 'i o mit wenig, z. B. nur zwei oder drei Flügeln i i aufgesetzt wird.
  • Die Flügel i i sind entgegengesetzt zu der i Drehrichtung 12 der Rauchgasschraube 7 ge richtet und erstrecken sich nicht über den gesamten Durchmesser des Einsatzes ¢ an dieser Stelle, sondern sind erheblich kürzer gehalten. Dadurch wird erreicht, daß beim Betrieb der Rauchgasschraube der an den Wandungen des Einbaues 6 entlangwanderade Rauchgasstrom einen Drall, entgegengesetzt zu der Drehrichtung der Rauchgasschraube, erhält und infolgedessen parallel zu der Schornsteinachse gerichtet aus der Rauchgasschraube austritt, wodurch der von der Rauchgasschraube auf den Rauchgasstrom ausgeübte Schub vergrößert wird.
  • Gleichzeitig wird durch die kurzen Leitflügel aber das Durchströmen der Rauchgase durch die Einschnürungsstelle nicht wesentlich verhindert, wenn die Rauchgasschraube nicht im Betrieb ist.
  • Zur leichten Kontrolle der Rauchgasschraube 7 und der Leitflügel i i ist zweckmäßig sowohl in dem Einsatz q. als auch in dem Schornstein 3 je eine Öffnung 13 und 14 vorgesehen, welche durch einen abnehmbaren Deckel 15 und 16 für gewöhnlich verschlossen ist. Auf diese Weise ist es möglich, jederzeit die Rauchgasschraube 7 und die Leitflügel i i nachzusehen und zum Zwecke der Reinigung oder Demontage aus dem Schornstein herauszunehmen.
  • Der Einbau 6 ist weiter so kräftig ausgebildet, daß er als Fundament für die Lagerung der Raud'hgasschraube und der Turbine benutzt werden kann. Dies ist infolge der kleinen Abmessungen und des dadurch bedingten geringen Gewichtes der Rauchgasschraube und der Antriebsmaschine (Dampfturbine) möglich.
  • Aus dieser Bauart ergibt sich der große Vorteil, daß- ein- besonderes reit dem- Schiffskörper verbundenes Fundament sich erübrigt. Bei der durch. die Erwärmung auftretenden Längenänderung der Schornsteinteile macht die Antriebsmaschine die Bewegungen dieser Teils mit und behält so ihre relative Lage im Schornstein bei. Das Spiel zwischen Rauchgassdhraube und Rauchfang kann hierdurch verringert werden, wodurch der Wirkungsgrad der Rauchgässchraube wesentlich verbessert wird: Die Erfindung ist beispielsweise an dem Schornstein eines Einzelkessels _ veranschaulicht.

Claims (3)

  1. PATEN T-ANSPR.Ü.EFI-E: i. Schiffsschornstein, gekennzeichnet durch eine Einschnürung (5) von. Doppelkonusform und einen darunterliegenden ioo Leitkörper (6).
  2. 2. Schiffsschornstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einschnürungsstelle (5) eine z. B. aus zwei Flügeln bestehende Rauchgasschraube (7) 105 hoher Tourenzahl angeordnet ist, deren Antriebsmaschine in dem Leitkörper (6) untergebracht ist.
  3. 3. Schiffsschornstein nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß oben. iio an dem Leitkörper (6) eine Nabe (io) mit kurzen, entgegengesetzt zur Drehrichtung der Rauchgasschraube gerichteten Leitflügeln (i i)- vorgesehen ist.
DEH95652D 1924-01-03 1924-01-03 Schiffsschornstein Expired DE413668C (de)

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DE413668C true DE413668C (de) 1925-09-28

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