DE4136397A1 - Verbesserte endbearbeitungsmaschine fuer spulen - Google Patents
Verbesserte endbearbeitungsmaschine fuer spulenInfo
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Description
Diese Erfindung betrifft eine Endbearbeitungsmaschine für
Spulen, speziell aus Pappe, und die von dieser hergestellten
Spulen. Bekannterweise müssen die als Träger für das Aufwic
keln von Garnen verwendeten Spulen zum Schluß des Herstel
lungsprozesses fein bearbeitet werden.
Dieser Arbeitsvorgang besteht im wesentlichen darin, auf der
Außenfläche der Spule einen Einschnitt mit besonderen Merk
malen für das automatische Anhaken des Fadens zu Beginn des
Aufwickelns in den automatischen Einrichtungen herzustellen.
Dieser Einschnitt wird von zwei angrenzenden Sektoren gebil
det, wobei ein erster Sektor aus einem Einschnitt mit
ausreichend großer Breite von wenigstens einigen Millimetern
besteht und wobei ein zweiter Sektor aus einem Einschnitt
mit einer Breite von wenigen Zehntel Millimetern besteht.
Der Zweck und die Erklärung dieser Verschiedenartigkeit
liegt darin, daß der breite Einschnitt dazu dient, den über
die Oberfläche der Spule gleitenden Faden "einzufangen", und
der schmale Einschnitt hingegen dazu dient, dieses Gleiten
so zu bremsen und zu hemmen, daß der eingeklemmte Faden
beginnen kann, sich aufzuwickeln.
Es ist daher logisch, wie jeder Fachmann auf diesem Gebiet
bestätigen kann, daß man danach trachtet, einen breiten
Einschnitt von möglichst großer Weite und einen schmalen
Einschnitt von geringer oder jedenfalls ausreichend schmaler
Breite zu erhalten, um gleichzeitig die Möglichkeiten des
Einführens und die Einfachheit des Festklemmens zu verbes
sern.
Während es keine besonderen Schwierigkeiten gibt, einen
breiten Einschnitt von ausreichender Weite auszuführen,
ergeben sich jedoch ernste Schwierigkeiten bei dem engen
Teil des Einschnitts.
Um das Festklemmen des Fadens zu ermöglichen, weisen die
genannten Einschnitte nämlich Breiten von ca. 0,1 bis 0,3 mm
auf.
Diese Breiten sind jedoch für sehr dünne Garne, wie sie
heute verlangt werden, zu groß.
Es wurden daher Maschinen mit Schneiden von viel feinerer
Stärke geschaffen, um schmale Einschnitte bis zu 0,08 mm
herzustellen.
Dies hat jedoch das Problem mit sich gebracht, daß die
extreme Dünne dieser Arten von Schneiden deren Stabilität
und Haltbarkeit gefährdet hat und letztendlich die genann
ten Schneiden nicht industriell eingesetzt werden können, da
sie sehr leicht brechen und sich sehr viel schneller abnut
zen.
Es ist ebenfalls bekannt, daß es Lösungen gibt, die darauf
abzielen, die Griffigkeit des genannten schmalen Einschnitts
zu erhöhen, ohne dessen Querschnitt über ein bestimmtes Maß
hinaus zu verkleinern, wie zum Beispiel einen Einschnitt
auszuführen, bei dem der schmale Teil im Zickzack gebildet
wird, um den Widerstand gegen das Durchrutschen des Fadens
zu erhöhen.
Die genannte Zickzackform erhöht jedoch die Weite des ent
sprechenden Einschnitts, wie leicht zu verstehen ist.
Es ist daher gemäß der angeführten Patentschrift notwendig,
den Einschnitt in dem schmalen und geformten Teil mit Hilfe
eines Drucks, der auf die Ausführung dieses Einschnitts
folgt und während der Herstellungsphase der Spulenhülse
ausgeübt wird, wieder zu schließen.
Dieser mit den heutigen industriellen Verfahren durchgeführ
te Arbeitsvorgang führt natürlich dazu, den Druck auf die
gesamte Länge des Einschnitts auszuüben, da das für genann
ten Druck verwendete Gerät eine Scheibe ist, wobei die
genannte Furchenscheibe mit geeignetem Umfangsprofil frei um
ihre Achse dreht, die natürlich parallel zur Spulenachse
liegt; genannte Furchenscheibe wird für einige vollständige
Umdrehungen der Spule im Bereich des genannten Einschnitts
an die Oberfläche der Spule angelegt und angedrückt.
Dieser Arbeitsgang, der völlig geeignet ist, um die Breite
des Einschnitts in seinem schmalen Sektor zu verengen, führt
jedoch ebenfalls dazu, die Breite des Einschnitts auch in
seinem breiten Sektor zu verengen, mit der unerwünschten
Folge, daß das Einführen der Garne verhindert wird, insbe
sondere der dickeren, die daher mit automatischen Aufspulma
schinen auf diese Arten von Spulen nicht aufgespult werden
können.
Es wäre daher wünschenswert und ist Aufgabe dieser Erfin
dung, eine Endbearbeitungsmaschine für die genannten Spulen
zu schaffen, die in der Lage ist, Einschnitte mit den
erforderlichen Breiten herzustellen und die begrenzt auf den
Sektor, in dem der Einschnitt schmaler ist, einen darauf fol
genden Druck ausübt, wobei dies mit einer einfachen Einstel
lung der Maschine automatisch an Spulen mit unterschiedli
chem Durchmesser auszuführen ist. Diese Aufgabe wird gelöst
durch Schaffung einer Endbearbeitungsmaschine, bei der die
Furchenscheibe an die Oberfläche der Spule ausschließlich im
Bereich deren schmalen Einschnitts angelegt und angedrückt
wird und von dieser im Bereich des breiten Einschnitts
abgehoben wird.
Die Erfindung wird aus der folgenden, rein beispielhaften
und nicht einschränkenden Beschreibung unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen näher verständlich, wobei Fig.
1, 2 und 3 drei verschiedene Ausführungen einer erfindungs
gemäßen Endbearbeitungsmaschine darstellen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 sieht man die Hauptwelle 1 der
Endbearbeitungsmaschine, deren Umdrehungszeit den Arbeits
takt der Maschine bestimmt; mit genannter Welle sind mittels
Bewegungsübertragungsmittel 2 wie Ketten, Räder etc. weitere
drei Wellen 3, 4 und 5 verbunden, die mit der gleichen
Winkelgeschwindigkeit drehen.
Auf den genannten Wellen sitzen das motorgetriebene Messer
6, bzw. die motorgetriebene Spule 7, bzw. die Furchenscheibe
8, die wirksam durch genannte Mittel 2 mit der Welle 1
verbunden werden kann oder auch nicht motorgetrieben sein,
d. h. sich im Leerlauf befinden kann. Das Messer 6, das ab
gesehen von einer kurzen Innenaussparung kreisförmig ist,
hat den gleichen Durchmesser wie die Spule.
Es ist offensichtlich, daß die räumliche Anordnung der ge
nannten Elemente so geartet ist, daß das Messer 6 und die
Furchenscheibe 8 sich in der gleichen Ebene befinden, um im
Bereich der gleichen Umfangslinie auf der Spule 7 zu wirken.
Das Messer 6 weist zwei Profile auf: ein erstes, schmaleres
Profil und ein zweites, breiteres Profil; des weiteren muß
das Messer einen Verlauf der Schneide haben, der dem Verlauf
des Schnittes gleicht, den man auf der Spule erhalten will.
Es ist offensichtlich, daß diese Profile die entsprechenden
Einschnitte an der Spule 7 erzeugen.
Eine zweite Welle 9 dreht mit der gleichen Winkelgeschwin
digkeit wie die Welle 1 und trägt einen Fühler 16, vorzugs
weise einen Nocken, für die Winkelstellung der genannten
Welle 9, auf dem sich eine Spitze- und Hebelvorrichtung 11
betätigt, die auf die Stellung der Welle 3 des Messers 6
einwirkt.
Genannter Nocken 16 ist dergestalt geformt und bemessen, daß
er, verbunden mit der Vorrichtung 11, bei einem bestimmten
Kreisbogen seines Umlaufs das Vorrücken des Messers 6 an die
Spule 7 dergestalt verursacht, daß das Messer in die Spule
einschneidet, indem es den gewünschten schmalen Einschnitt
und breiten Einschnitt erzielt, und bei dem übrigen Kreisbo
gen seines Umlaufs das genannte Messer 6 von der Spule 7
entfernt, um das Austauschen dieser Spule gegen eine neue zu
bearbeitende Spule zu ermöglichen.
Eine dritte Welle 12 dreht mit der gleichen Winkelgeschwin
digkeit wie die Wellen 1 und 9 und trägt einen zweiten
Nocken 13, auf dem sich eine weitere Spitze- und Hebelvor
richtung 14 betätigt, die auf die Stellung der Welle 5 der
Furchenscheibe 8 einwirkt.
Genannter Nocken 13 besteht in der Tat aus zwei getrennten
Nocken 13a und 13b, die im wesentlichen gleich sind sowie
auf der gleichen Welle 12 befestigt sind.
Genannte Nocken 13a und 13b können unabhängig voneinander in
Drehbewegung versetzt werden und in jeder Position auf
genannter Welle 12 blockiert werden, so daß sie jedes
mögliche Außenprofil bieten können, das durch eine beliebige
Kombination ihrer Positionen miteinander zustandekommt.
Genannte Nocken 13a und 13b weisen insbesondere ein Profil
dergestalt auf, daß, wenn nur einer von ihnen mit der
Spitze- und Hebelvorrichtung 14 verbunden wäre, er die
Furchenscheibe 8 an die Spule 7 vorrücken und mit ihrer
Außenkante auf dem kleinsten der gewünschten Kreisbogen auf
den zuvor von dem Messer verursachten Einschnitt drücken
lassen kann.
Um diese Maschine einzustellen, genügt es nun, die folgenden
beiden Eichungen durchzuführen:
- a) Die wechselseitige Position der genannten Nocken 13a und 13b wird so eingestellt, daß ihr Gesamtprofil, das auf eine zweckmäßige verbreiterte Spitze 15 der Vorrichtung 14 einwirkt, das Vorrücken der Furchenscheibe 8 an die Spule auf einem vorherbestimmten Druckbogen verursacht, der so lang ist wie der schmale Einschnitt auf der Spule 7.
In Anbetracht dessen, daß die Wellen 9 und 12 mit der
gleichen Geschwindigkeit drehen und daß die Spule den
gleichen Durchmesser hat wie das Messer, wird deutlich, daß
die Betätigung des Messers 6 und der Scheibe 8 immer in der
gleichen Folge und mit den gleichen Intervallen im Takt
erfolgen.
Auf diese Weise wird gewährleistet, daß die Scheibe 8 auf
einen Kreisbogen der Spule drücken kann, der der Länge des
Kreisbogens des schmalen Einschnitts und nur dieses Ein
schnitts entspricht, jedoch ist nicht gewährleistet, daß der
Anfang des Druckbogens mit dem wirklichen Anfang des schma
len Einschnitts übereinstimmt. Dies sieht die zweite Eichung
vor.
- b) Genannte Nocken 13a und 13b, die untereinander bloc kiert sind, werden so gedreht, daß auf der Spule 7 der Punkt des Druckbeginns der Furchenscheibe 8 mit dem Anfangspunkt des schmalen Einschnitts übereinstimmt, oder wahlweise in eine andere Position.
Mit der vorstehenden Eichung ist es normal, daß auch der
Ablösepunkt der Scheibe 8 mit dem Anfangspunkt des breiten
Einschnitts auf der Spule übereinstimmt; falls jedoch der
schmale Einschnitt auf den breiten Einschnitt folgt, ist es
offensichtlich, daß der Ablösepunkt mit dem Ende des Ein
schnitts übereinstimmt.
An dieser Stelle werden weitere Vorteile der Erfindung
offensichtlich: Es ist in der Tat mit der beschriebenen
Endbearbeitungsmaschine möglich, Spulen mit dem gleichen
Durchmesser, jedoch mit entweder in der Umkreislinie oder
winkelmäßig unterschiedlichen schmalen Einschnitten zu bear
beiten, ohne die Furchenscheibe zu wechseln.
In der Tat genügt es, das Messer gegen ein anderes Messer
mit gleichem Durchmesser, aber mit einem anderen Einschnitt
verlauf auszutauschen, und die wechselseitige Position der
Nocken 13a und 13b zweckmäßig einzustellen, wobei sie auf
der Welle 12 in einer zweckmäßigen Position arretiert
werden, um auch Spulen mit - je nach den gewünschten
erforderlichen Eigenschaften - sehr unterschiedlichen Ein
schnitten bearbeiten zu können.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Endbearbeitungs
maschine nur mit einfachen mechanischen Reglern bedient wird
und billig und mit einfachen und sicheren mechanischen
Verfahren hergestellt werden kann.
Es ist offensichtlich, daß die Furchenscheibe 8 nicht
motorgetrieben sein muß; in manchen Fällen jedoch ist es
zweckmäßig, daß genannte Scheibe motorgetrieben ist, um die
Genauigkeit bei bestimmten Spulenarten zu verbessern.
In diesem Fall müssen ihr Außendurchmesser und ihre Umkreis
geschwindigkeit gleich sein wie die des Messers.
Für den Fachmann auf diesem Gebiet werden weitere Umstände
selbstverständlich sein: beispielsweise können die Wellen 9
und 12 beseitigt werden und die Spitze- und Hebelvorrichtun
gen 11 und 14 können von entsprechenden, auf die Welle 1
übertragenen Nocken betätigt werden.
Entscheidend für die Arbeitsweise der beschriebenen Endbear
beitungsmaschine ist, daß die Bewegung des Messers 6 mit der
Bewegung der Spule 7 und der Scheibe 8 synchronisiert wird,
und die bis hierher erfolgten Erläuterungen ermöglichen es
jedem Fachmann auf diesem Gebiet, andere gleichwertige
Techniken zu entwickeln, um genannte Synchronisation zu
erhalten.
Die beschriebene Maschine weist jedoch einen Nachteil auf:
Wenn man nämlich Spulen mit einem von dem Durchmesser des Messers verschiedenen Außendurchmesser bearbeiten will, ist die Maschine nicht mehr geeignet, da das Messer auf der Spule mit einem Maß drehen würde, das größer oder kleiner ist als deren Umkreis, und einen längeren oder kürzeren Einschnitt als gewünscht verursachen würde.
Wenn man nämlich Spulen mit einem von dem Durchmesser des Messers verschiedenen Außendurchmesser bearbeiten will, ist die Maschine nicht mehr geeignet, da das Messer auf der Spule mit einem Maß drehen würde, das größer oder kleiner ist als deren Umkreis, und einen längeren oder kürzeren Einschnitt als gewünscht verursachen würde.
Es ist daher notwendig, die Maschine zu stoppen und das
Messer gegen ein anderes Messer mit passenden Maßen auszu
tauschen, wobei man jedoch sowohl in bezug auf den Einsatz
von Spezialausrüstungen als auch in bezug auf die Maschinen
umrüstzeit bei jedem Wechsel der Spulenart eine schwerwie
gende Belastung in Kauf nimmt.
Um diesen Nachteilen abzuhelfen, wird die in Fig. 2 am Bei
spiel dargestellte Endbearbeitungsmaschine vorgeschlagen.
In dieser Darstellung sind die zwei Wellen 21 und 22 zu
bemerken, die mit gleicher Geschwindigkeit drehen, sowie die
zwei jeweiligen Spitze- und Hebelsysteme 23 und 24, die
völlig analog zu dem soeben beschriebenen sind; auch der
Doppelnocken 30 ist völlig analog zu dem Doppelnocken 13 von
Fig. 1.
Bei dieser Endbearbeitungsmaschine sind das Messer 25 und
die Spule 26 motorgetrieben, wie im vorhergehenden Fall,
ihre Achsen drehen jedoch im Unterschied zum vorhergehenden
Fall mit verschiedenen und unabhängigen Geschwindigkeiten,
gesteuert von Drehzahlvariatoren, so daß ihre reziproke
Drehzahl variiert werden kann, bis die gleiche Umfangsge
schwindigkeit erreicht ist, die für eine korrekte Ausführung
des Einschnitts unabdingbar ist.
Das Messer 25, das in der Konstruktion dem vorher beschrie
benen Messer ähnlich ist, ist an seinem Außenprofil mit
einer zurücktretenden Aussparung 29 versehen, die in fronta
ler Position zur Spule so hergestellt wird, daß das Messer
sich vor Beginn der Drehung deutlich auf die Spule vorrücken
läßt, indem deren Profil in die genannte zurücktretende
Aussparung 29 eingeführt wird.
Das Messer ist natürlich mit Profilen für den schmalen und
breiten Einschnitt versehen und dreht nicht dauernd, sondern
führt bei jedem Maschinentakt, praktisch bei jeder Drehung
des Nockens 28, eine einzelne Drehung aus, indem es durch
eine automatische Ein- und Auskupplungsvorrichtung 27 in
Drehung versetzt wird, die die Verbindung zwischen der
angetriebenen Welle, auf der genanntes Messer sitzt, und
ihrer Antriebswelle (nicht dargestellt) herstellt und löst.
Die Steuerung der Synchronisation für das Starten der
Kupplungsvorrichtung kann mit einer zweckmäßigen Verzögerung
des Beginns des Arbeitstakts mittels beispielsweise eines
zweiten Nockens (nicht dargestellt) erreicht werden, der an
der Welle 21 angebracht ist und der auf einen Schalter
einwirkt, welcher die genannte Kupplungsvorrichtung 27 betä
tigt.
Die Steuerung für das Auskuppeln der Gruppe nach der ge
wünschten Drehung des Messers, und damit für dessen Stopp,
kann auf verschiedene Arten erreicht werden, beispielsweise
mit einem optischen Sensor, der das Ende der Aussparung 29
auffängt und der die Gruppe 27 automatisch auskuppelt, oder
mit gleichwertigen, einfachen Mitteln.
Das Vordringen des Messers in die Spule wird wie im vorheri
gen Fall mit dem Nocken 28 durchgeführt, der in zweckmäßiger
Weise auf einer mit dem Maschinentakt synchronisierten Welle
sitzt und auf eine Spitze- und Hebelvorrichtung 23 einwirkt,
die die Drehachse des Messers 25 parallel verschiebt.
Es wird nun die Arbeitsweise deutlich; denn mittels der
zweckmäßigen Kombination der folgenden Elemente
- - genannte automatische Ein- und Auskupplungsvorrichtung 27, vorzugsweise ein schrittweise arbeitender Drehsteller,
- - der Drehzahlvariator für das Messer,
- - die Vorrückvorrichtung des Messers zur Spule,
- - die Abmessung und das Außenprofil des Messers,
- - die Synchronisierung der genannten Elemente, die jeder Fachmann dieses Gebiets ohne jegliche Schwierigkeit herstel len kann,
wird ein gleichmäßiger und vollständiger Einschnitt auf der
Spule erzeugt, wobei genannter Einschnitt innerhalb eines
Maschinengangs ausgeführt wird, indem ein Messer verwendet
wird, das während des Maschinengangs eine einzelne Umdrehung
ausführt und das an vorherbestimmten und gleichbleibenden
Stellen in die Spule eindringt und aus ihr austritt, und bei
dem seine regelbare Umfangsgeschwindigkeit gleich einge
stellt wird wie die Umfangsgeschwindigkeit der Spule.
Die darauffolgende Bearbeitung mit der Furchenscheibe 17,
die in diesem Beispiel nicht motorgetrieben ist, geschieht
mit den gleichen Bedingungen wie im vorherigen Fall be
schrieben, mit der Welle 22 des Doppelnockens 30, die mit
der gleichen Geschwindigkeit dreht wie die Welle 21.
Tatsächlich geschehen die Schneide- und Druckvorgänge bei
jedem Arbeitstakt einzeln, und zweiter muß mit einer gleich
bleibenden Verzögerung zu erstem durchgeführt werden.
Wie bereits erwähnt, gewährleistet der Einsatz einer zweck
mäßig gesteuerten und zum Arbeitstakt verzögerten Ein- und
Auskupplungsvorrichtung, mit der auch die Vorrückbewegung
des Messers zur Spule zweckmäßig synchronisiert wird, daß
der Beginn des schmalen Einschnitts genau an der Stelle er
folgt, an der danach der Druck beginnt, da auch die Steue
rung der Vorrückbewegung der Furchenscheibe mit dem gleichen
Arbeitstakt synchronisiert ist.
Man kann nun nachweisen, daß diese Lösung es ermöglicht,
Spulen mit unterschiedlichem Durchmesser zu bearbeiten, ohne
das Messer wechseln zu müssen, indem man einfach feststellt,
daß es genügt, die Drehzahlvariatoren der Motoren einzustel
len, die das Messer und die Spule in Drehung versetzen, bis
man die gleiche Umfangsgeschwindigkeit erhält.
Es ist offensichtlich, daß in diesem Fall das gleiche Messer
auf Spulen mit unterschiedlichem Durchmesser, die jedenfalls
einen Durchmesser haben, der kleiner ist als der Durchmesser
des Messers, einen Einschnitt mit identischer Umfangslinie
herstellt, und dies ist gewöhnlich akzeptabel, bis der
Durchmesser der Spule sich in einem Maße verringert, bei dem
das Messer beginnt, den eigenen Eindruck auf der Spule zu
überlagern, da sein Profil einen Verlauf hat, der länger ist
als der Umfang der Spule.
Auch im entgegengesetzten Fall, bei dem der Durchmesser der
Spule größer wird als der Durchmesser des Messers, kann man
ohne die Notwendigkeit, das Messer zu wechseln, vorgehen, da
es sehr häufig nicht erforderlich ist, die Spule auf ihrer
gesamten Umfangslinie zu bearbeiten, sondern nur auf einem
Teil von ihr.
Also ist es bei einer sorgfältigen Wahl der Merkmale eines
einzigen Messer möglich, Spulen mit sehr verschiedenen
Durchmessern zu bearbeiten, wodurch sowohl der Einsatz von
Spezialausrüstungen, als auch die Maschinenumrüstzeit bei
jedem Wechsel der Spulenart drastisch reduziert wird.
Eine Variante der in Fig. 2 beispielhaft dargestellten Lö
sung besteht in der beispielsweise in Fig. 3 gezeigten
Endbearbeitungsmaschine.
Diese Lösung kann immer dann zur Ausführung kommen, wenn es
notwendig ist, eine selbständig angetriebene Furchenscheibe
einzusetzen. In genannter Fig. 3 ist bezüglich der Rota
tions- und Vorrückorgane des Messers 31 wie auch der Scheibe
32 zur Spule 33 ein im wesentlichen symmetrischer Aufbau zu
bemerken.
Folgende Besonderheiten weist diese Endbearbeitungsmaschine
neben den aus der Fig. 3 und aus den vorherigen Erläuterun
gen leicht zu erschließenden auf:
- - Das Messer 31, die Spule 33 und die Furchenscheibe 32 können verschiedene Außendurchmesser besitzen, sie müssen jedoch die gleiche Umfangsgeschwindigkeit haben.
- - Dafür müssen die genannten Elemente unabhängige Motoran triebe haben, die beispielsweise mit Drehzahlvariatoren ausgeführt sind, damit sie ihre Winkelgeschwindigkeit ändern können, um die gleiche Umfangsgeschwindigkeit zu erhalten.
- - Das Messer und die Furchenscheibe müssen unabhängig voneinander von eigenen Ein- und Auskupplungsvorrichtungen 36 bzw. 37 in Drehbewegung versetzt werden, die z. B. der beschriebenen ähneln, und die genanntes Messer und genannte Scheibe veranlassen, eine einzelne Umdrehung innerhalb des Maschinengangs auszuführen.
- - Die Furchenscheibe muß ein Außenprofil haben, das dem maximalen Verlauf der Druckstrecke gleicht, die man auf der Spule erhalten will.
- - Die Steuerung der Drehbewegungen sowohl des Messers als auch der Furchenscheibe erfolgt durch geeignete, passend synchronisierte Sensoren, die auf die jeweiligen Kupplungs vorrichtungen 36 bzw. 37 im Bereich bestimmter Positionen der Wellen 34 und 35, die mit gleicher Geschwindigkeit und insgesamt in analoger Weise laufen wie im vorher betrachte ten Fall.
- - Die Welle 35, die den Nocken 38 für die Vorrückbewegung der Scheibe 32 trägt, dreht mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Welle 34.
- - Der Nocken 38, der die Scheibe 32 vorrücken läßt, ist ein zeln und sitzt fest an seiner Welle 35 und hat das gleiche Profil wie der Nocken 39 des Messers.
- - Das Stoppen sowohl des Messers wie auch der Furchenscheibe wird durch geeignete Sensoren gesteuert, die, sobald sie durch die Stellung des genannten Messers bzw. der genannten Scheibe aktiviert werden, auf genannte Stoppvorrichtungen 36 und 37 einwirken.
Das System für die Vorrückbewegung des Messers zur Spule ist
wie im vorherigen Fall beschrieben, während das System für
die Vorrückbewegung der Furchenscheibe 32 zur Spule vollkom
men symmetrisch ist zu dem System für das Messer, um die
Konstanz der Abfolge und der Intervalle zu gewährleisten.
Für den Fachmann dieses Gebiets bietet die Fig. 3 alle we
sentlichen Bestandteile, um die Erfindung zu verstehen.
Es versteht sich, daß das Ausgeführte und unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen gezeigte lediglich als Bei
spiel für die Erfindung ausgeführt wurde, und daß weitere
Modifikationen und Varianten ausgeführt werden können, ohne
dabei den Rahmen dieser Erfindung zu verlassen.
Claims (10)
1. Endbearbeitungsmaschine für Spulen speziell aus Pappe,
bestehend aus einer Spule (7), die in synchrone Drehbe
wegung mit einem kreisförmigen Messer (6) versetzt
wird, um einen breiten Einschnitt und einen schmalen
Einschnitt auf einem Umkreis der genannten Spule anzu
bringen, einer Furchenscheibe (8) für das Zusammen
drücken des Umkreises im Bereich der genannten Ein
schnitte, einer ersten Welle (9), auf der ein Winkel
positionssensor (16) sitzt, der mittels einer Vorrich
tung (11), vorzugsweise einer Spitze- und Hebelvorrich
tung, die Vorrück- und Einschneidebewegung des genann
ten Messers (6) in genannte Spule (7) steuert, einer
zweiten Welle (12), die unter Umständen mit der ersten
zusammenfällt, auf der ein zweiter Winkelpositionssen
sor (13) sitzt, der mittels einer zweiten Vorrichtung
(14), vorzugsweise einer Spitze- und Hebelvorrichtung,
die Vorrück- und Druckbewegung der genannten Furchen
scheibe (8) an der Spule sowie die darauffolgende Ab
hebebewegung steuert, wobei genannte Wellen (9) und
(12) miteinander verbunden sind, um synchron zu drehen,
dadurch gekennzeichnet, daß genannter zweiter Winkelpo
sitionssensor (13), der auf die Bewegung der genannten
Furchenscheibe einwirkt, aus mehreren Grundsensoren
(13a, 13b) besteht, die auf der gleichen Welle (12)
sitzen und wechselseitig und unabhängig voneinander auf
genannter Welle (12) drehbar sind, so daß sie je nach
ihrer wechselseitigen Position dem genannten zweiten
Sensor (13) eine variable und einstellbare Ansprech
kurve geben können, und daß genannte Vorrichtung (14)
von dem genannten zweiten Sensor (13) mittels eines
Meßelements (15) gesteuert wird, das empfindlich ist
für die Ansprechkurve des genannten zweiten Sensors
(13).
2. Endbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß genannter zweiter Sensor (13) ein
Profil dergestalt annehmen kann, daß er die Vorrückbe
wegung und den Kontakt zwischen genannter Scheibe (8)
und der Spule auf einem Rotationsbogen der letzteren
steuert, dessen Umfangsstrecke der Länge des schmalen
Einschnitts gleicht.
3. Endbearbeitungsmaschine nach den vorhergehenden Ansprü
chen, dadurch gekennzeichnet, daß genannter zweiter
Sensor (13) auf seiner Drehwelle (12) gedreht und fest
gestellt werden kann, dergestalt daß der Anfang der
Kontaktstrecke zwischen genannter Scheibe (8) und der
Spule mit dem Anfang des schmalen Einschnitts auf der
Spule zusammenfällt.
4. Endbearbeitungsmaschine nach Anspruch 3, bestehend ins
besondere aus einem Messer (25), dessen Durchmesser von
dem Durchmesser der Spule (26) verschieden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß
- - genannte Scheibe (25) und genannte Spule (26) durch unabhängige und einstellbare Motorantriebe in Drehbewe gung versetzt werden,
- - ihre Umfangsgeschwindigkeit identisch gehalten werden kann durch Einwirkung auf geeignete Regulierungsorgane, vorzugsweise Drehzahlvariatoren, die den Motorantrieb der Drehwellen des genannten Messers (25) und der ge nannten Spule (26) steuern,
- - und daß der Motorantrieb der Drehwelle des Messers mit genannter Welle über eine Kupplung oder Ein- und Auskupplungsvorrichtung (27) verbunden ist, deren Kup pelsteuerung mit einer bestimmten Stellung der Welle (21) synchronisiert ist, auf der auch der Sensor (28) der Vorrückbewegung des Messers sitzt.
5. Endbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der genannte Motorantrieb der Dreh
welle des Messers von der genannten Welle getrennt wird
durch genannte Vorrichtung (27), deren Auskuppelsteue
rung mit einer bestimmten Stellung, die das Messer (25)
einnimmt, synchronisiert ist.
6. Endbearbeitungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß sich jeder vollständige Ein- und
Auskuppeltakt der genannten Vorrichtung (27) innerhalb
des Maschinengangs vollzieht, der definiert ist durch
eine vollständige Umdrehung der Steuerwelle (21) des
Sensors (28) für die Vorrückbewegung des Messers.
7. Endbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 4, 5
oder 6, bestehend aus einem Messer (25) mit einem Um
fangsverlauf, bei dem die Schneiden, die in einem
Kreisbogen für den schmalen bzw. breiten Einschnitt ge
formt sind, von einer nach innen zurücktretenden Aus
sparung (29), vorzugsweise mit scharfen Kanten, unter
brochen sind, dadurch gekennzeichnet, daß genannte Aus
sparung (29) der genannten Spule (25) dergestalt zuge
wandt ist, daß sie nach dem Vorrücken zu dieser und vor
dem Beginn der Drehung des Messers einen Teil des Spu
lenprofils umfaßt.
8. Endbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Furchenscheibe (32)
motorgetrieben ist und daß die Steuerung sowohl der
Drehbewegung der genannten Scheibe (32) als auch deren
Vorrückbewegung für den Druck auf die Spule jeweils
durch einen Motor mit einstellbarer Geschwindigkeit ge
bildet wird, der mit einer Ein- und Auskupplungsvor
richtung (37) verbunden ist, die analog ist zu der Vor
richtung (36) für die Drehbewegung des Messers (31) und
abhängig von der Stellung der Welle (35) aktiviert
wird, sowie durch einen Sensor (38), der an die gleiche
Welle (35) gekuppelt ist und mit einer Spitze- und He
belvorrichtung (41) verbunden ist, die den entsprechen
den Teilen (39, 40) gleicht, die vorgesehen sind, um
die Steuerung der Vorrückbewegung des Messers (31) zu
leisten.
9. Endbearbeitungsmaschine nach den vorhergehenden Ansprü
chen, dadurch gekennzeichnet, daß genannter Sensor (38)
für die Vorrückbewegung der Furchenscheibe eine An
sprechkurve aufweist, die der Kurve des Sensors (39)
für die Vorrückbewegung des Messers gleicht.
10. Endbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß genannte Winkel
positionssensoren der Drehwellen von Nocken gebildet
werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT04576790A IT1247627B (it) | 1990-11-05 | 1990-11-05 | Macchina rifinitrice perfezionata per bobine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4136397A1 true DE4136397A1 (de) | 1992-05-07 |
| DE4136397C2 DE4136397C2 (de) | 2001-09-13 |
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ID=11258129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4136397A Expired - Fee Related DE4136397C2 (de) | 1990-11-05 | 1991-11-05 | Verbesserte Endbearbeitungsmaschine für Spulen |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4136397C2 (de) |
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3923305C2 (de) * | 1988-07-25 | 1997-06-12 | Barmag Barmer Maschf | Zylindrische Spulhülse |
-
1990
- 1990-11-05 IT IT04576790A patent/IT1247627B/it active IP Right Grant
-
1991
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| Publication number | Publication date |
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| IT9045767A0 (it) | 1990-11-05 |
| IT9045767A1 (it) | 1992-05-05 |
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