DE4134280C2 - Federstecker - Google Patents
FedersteckerInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/02—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down
- F16B39/04—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place after screwing down with a member penetrating the screw-threaded surface of at least one part, e.g. a pin, a wedge, cotter-pin, screw
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Federstecker zum lösbaren Sichern von
z. B. Bolzen in Lagern oder von Gestängeteilen auf Bolzen.
Federstecker sind im Maschinen- und Fahrzeugbau allgemein bekannt und
u. a. in der DIN 11 024 und beispielsweise in einem Prospekt der Firma
Muhr und Bender (Mubea) mit dem Druckvermerk F 0984 dargestellt.
Diese bekannten Federstecker weisen einen geraden Schaft, der in die
Bohrung eines Bolzens eingeführt wird, und eine federnde Schlaufe auf,
die sich an die Außenseite des Bolzens anlegt. Die Schlaufe kann offen
sein (Mubea) oder aus mehreren Windungen bestehen (DIN 11 024) und
entweder direkt mit ihrem auslaufenden freien Ende oder mit einer dem
Bolzenumfang angepaßten Rundung außen am Bolzen federnd anliegen.
Der Nachteil dieser bekannten Federstecker besteht darin, daß bei
einem Bruch des Federdrahtes, aus dem der Stecker hergestellt ist,
Gefahr besteht, daß der Schaft aus der Bohrung herausfällt und somit
keine Sicherung mehr besteht. Außerdem kommt es bei nahe am Bolzenende
liegenden Bohrungen vor, daß sich der Federstecker aus seiner
beabsichtigten Lage verdreht, so daß die Schlaufe oder ihre Rundung
über das Bolzenende hinweg schwenkt und der Stecker aus der Bohrung
herausfallen kann.
Ferner sind bei genormten "Bolzen mit Kopf für Schienenfahrzeuge" (DIN 5526)
die Bohrungen so groß dimensioniert, daß ein zum
Bohrungsdurchmesser passender Federstecker wegen des dicken Drahtes
nur schwer montierbar ist, während ein leichter montierbarer
Federstecker aus dünnerem Draht in der Bohrung zuviel Spiel hätte.
Zudem haben herkömmliche Federstecker, insbesondere wenn ihre Schlaufe
mehrere Windungen aufweist, den Nachteil, daß größere Gewichtsteile
außerhalb der Bolzenachse liegen, was bei Schwingungsanregung zu
erhöhtem Verschleiß der Bolzenbohrung und im Betriebseinsatz dazu
führen kann, daß die Stecker den Bolzen derart drehen, daß ihre
Schlaufe nach unten hängt und eine Kraft ausübt, die den Stecker aus
der Bohrung herauszuziehen versucht.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Federstecker zu schaffen, durch
den die genannten Nachteile ausgeräumt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Federstecker aus zwei dauerhaft symmetrisch zusammengefügten Hälften
in Form von an sich bekannten Federsteckern besteht, die jeweils einen
Schaft zum Einstecken in die Bohrung des Bolzens und eine federnde
Schlaufe aufweisen, die sich außen an den Bolzen anlegt.
Dabei können die beiden Hälften durchgehend aus einem Drahtstück
geformt werden. Es ist auch denkbar, daß die beiden Schäfte z. B.
miteinander verdrillt, an ihren freien Enden unmittelbar miteinander
verbunden oder in ihrem an die Schlaufe angrenzenden Bereich
miteinander durch eine Klemmhülse verbunden werden. Auch andere
Möglichkeiten zum dauerhaften Verbinden der beiden herkömmlichen
Federstecker mittels Schweißstellen oder Klemmelementen sind denkbar.
Der Vorteil dieses neuen Federsteckers besteht darin, daß er
eigentlich aus zwei herkömmlichen Steckern besteht und somit doppelte
Sicherheit gegen Bruch und Herausfallen bietet. Außerdem wird durch
die symmetrische Verbindung der beiden herkömmlichen Steckerformen ein
unbeabsichtigtes Drehen in der Bolzenbohrung über das Bolzenende und
somit ein Herausfallen des Federsteckers verhindert.
Die symmetrische kleine Bauform erbringt günstigere
Gewichtsverhältnisse als der herkömmliche Federstecker, was sich
positiv auf die Verschleißfestigkeit des Federsteckers wie auch des
Bolzens auswirkt.
Der doppelte Schaft bewirkt einen annähernd paßgenauen Sitz in der
Bolzenbohrung und bringt aufgrund des dünnen Drahtdurchmessers
gleichzeitig eine leichte Montierbarkeit mit sich.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Die vier Figuren zeigen vier mögliche Ausführungsformen des
Federsteckers gemäß der Erfindung.
Der neuartige Federstecker ist in jeder Ausführungsform in die Bohrung
eines zu sichernden Bolzens derart eingesteckt dargestellt, daß die
Sicherungslage erreicht ist.
In Fig. 1 besteht der aus einem Drahtstück geformte Federstecker aus
zwei gleichen Hälften in Form von Federsteckern 1 mit geradem Schaft 2
und einer federnden Schlaufe 3. Die beiden geraden Schäfte 2 verlaufen
parallel zueinander, sind gemeinsam in die Bohrung eines Bolzens 5
eingesteckt und an ihren unteren freien Enden 4 miteinander dauerhaft
verbunden. Die Schlaufen 3 gehen jeweils in eine Rundung 6 über, die
sich an den Umfang des Bolzens 5 anlegt.
In Fig. 2 besteht der Federstecker aus zwei gleichen Federsteckern 11,
deren Schäfte 12 auf ihrer ganzen Länge miteinander verdrillt und
gemeinsam in die Bohrung eines Bolzens 15 eingesteckt sind. Die beiden
Federstecker 11 weisen jeweils eine federnde Schlaufe 13 mit einer
sich anschließenden Rundung 16 auf, die sich an den Umfang des Bolzens
15 anlegt.
Die Federstecker in Fig. 3 und 4 stellen verkürzte Ausführungen der
Federstecker gemäß Fig. 1 bzw. 2 dar. Sie unterscheiden sich von
diesen dadurch, daß ihre Schäfte 22 bzw. 32 kürzer sind als die
Schäfte 2 bzw. 12. Außerdem weisen ihre federnden Schlaufen 23 bzw. 33
keine zusätzlichen Rundungen auf. Ihre freien Schenkel 26 bzw. 36
liegen direkt am Umfang der Bolzen 25 bzw. 35 an.
Bei den Federsteckern in Fig. 5 und 6 bestehen die Schlaufen 43, 53 aus
einem Innenteil 46, 56 und einem Außenteil 47, 57. Das äußere Teil
dient als Federspeicher und das innere Teil 46, 56 legt sich zur
Sicherung an den Bolzen 45, 55 an. Daraus ergibt sich ein Hüllraum,
der auch bei Verwendung eines Splintes erforderlich ist.
Bei dem Federstecker in Fig. 7 wird die dauerhafte Verbindung der
beiden Federsteckerhälften 61 dadurch erreicht, daß die inneren Teile
66 der Schlaufen 63 durch eine zusätzliche Schlaufe 68 miteinander
verbunden sind. Dies ist für die Herstellung der Federstecker von
Vorteil, denn bei dieser Ausführung sind größere Biegeradien möglich.
Claims (6)
1. Federstecker zum lösbaren Sichern von z. B. Bolzen in Lagern oder
von Gestängeteilen auf Bolzen, dadurch gekennzeichnet, daß der
Federstecker aus zwei dauerhaft symmetrisch zusammengefügten
Hälften in Form von an sich bekannten Federsteckern (1; 11; 21; 31;
41; 51; 61) besteht, die jeweils einen Schaft (2; 12; 22; 32; 42;
52; 62) zum Einstecken in die Bohrung des Bolzens (5; 15; 25; 35;
45; 55; 65) und eine federnde Schlaufe (3; 13; 23; 33; 43; 53; 63)
aufweisen, die sich außen an den Bolzen anlegt.
2. Federstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schäfte (2; 22; 42) an ihren
freien Enden (4) miteinander verbunden sind.
3. Federstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Schäfte (12; 32; 52) miteinander verdrillt sind.
4. Federstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Schäfte in ihrem an die Schlaufe angrenzenden Bereich
mittels einer Klemmhülse miteinander verbunden sind.
5. Federstecker nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlaufen (43; 53; 63) aus einem inneren Teil (46; 56; 66) und
einem äußeren Teil (47; 57; 67) bestehen.
6. Federstecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
inneren Teile (66) der Schlaufen (63) durch eine zusätzliche
Schlaufe (68) miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4134280A DE4134280C2 (de) | 1990-10-16 | 1991-10-17 | Federstecker |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4032794 | 1990-10-16 | ||
| DE4134280A DE4134280C2 (de) | 1990-10-16 | 1991-10-17 | Federstecker |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4134280A1 DE4134280A1 (de) | 1992-04-23 |
| DE4134280C2 true DE4134280C2 (de) | 1994-06-23 |
Family
ID=6416380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4134280A Expired - Lifetime DE4134280C2 (de) | 1990-10-16 | 1991-10-17 | Federstecker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4134280C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005022719B3 (de) * | 2005-05-18 | 2006-11-30 | Wilhelm Karmann Gmbh | Verbindungsanordnung für ein Kraftfahrzeug |
-
1991
- 1991-10-17 DE DE4134280A patent/DE4134280C2/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4134280A1 (de) | 1992-04-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DB CARGO AG, 55116 MAINZ, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: RAILION DEUTSCHLAND AG, 55116 MAINZ, DE |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |