DE413171C - Gewindeschneidwerkzeug - Google Patents
GewindeschneidwerkzeugInfo
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- DE413171C DE413171C DEL60740D DEL0060740D DE413171C DE 413171 C DE413171 C DE 413171C DE L60740 D DEL60740 D DE L60740D DE L0060740 D DEL0060740 D DE L0060740D DE 413171 C DE413171 C DE 413171C
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- Germany
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- tap
- cutting tool
- coupling half
- thread cutting
- thread
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G5/00—Thread-cutting tools; Die-heads
- B23G5/02—Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
- B23G5/06—Taps
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G2210/00—Details of threads produced
- B23G2210/36—Threads having a square profile
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
Beim Schneiden von Gewinden mittels Handgewindebohrern wird von dem betreffenden
Arbeiter nach einigen Drehungen des Gewindebohrers in der Schneidrichtung das Werkzeug einen oder mehrere Gänge zurückgedreht,
in der Annahme, daß das Schneiden des Gewindebohrers dadurch erleichtert würde, was jedoch in der Tat nicht erreicht
wird. Dieses Zurückdrehen des Gewindein bohrers hat sich bei den Arbeitern derart eingebürgert,
daß es ihnen überhaupt nicht möglich ist, einen Gewindebohrer in einer Richtung durch das zu schneidende Werkstück
hindurchzudrehen. In Wirklichkeit werden nämlich durch das Zurückdrehen, insbesondere
bei hinterdrehten Gewindebohrern, die Schneidkanten außerordentlich beansprucht,
da sie bei dieser Drehung über den zum Teil bereits aus dem Werkstück herausgeschälten
Span gleiten müssen. Hierdurch entsteht ein Drängen, daß ein Ausbrechen der Schneidkanten des Gewindebohrers zur Folge
hat und die Lebensdauer bzw. Schneidfähigkeit des Werkzeuges wesentlich beeinträchtigt.
Dieser Nachteil, der sich sowohl bei Spitzgewinden als auch besonders bei Trapez-,
Flach-, Kordelgewinde u. dgl. bemerkbar
macht, soll durch die Erfindung dadurch beseitigt werden, daß der Gewindebohrer nicht
wie üblich ein Vierkant besitzt, sondern daß der Kopf des Gewindebohrers als eine einseitige
sperrende Kupplungshälfte ausgebildet ist, auf die eine andere Kupplungshälfte aufgebracht
werden kann, welche das Vierkant trägt. Durch diese Anordnung ist es unmöglich, den Gewindebohrer zurückzudrehen.
ίο In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung in teilweisem Schnitt dargestellt. Der Schaft ι des Gewindebohrers
trägt an seinem Kopf eine Kupplungshälfte 2, in die eine andere Kupplungshälfte 3 hineingreift.
Auf dieser Kupplungshälfte ist eine Führungshülse 4 befestigt, die den Schaft 1
des Gewindebohrers übergreift und mit der Kupplungshälfte 3 in geeigneter Weise verbunden
ist.
An ihrem oberen Ende trägt die Kupplungshälfte ein Vierkant 5, auf welches das bekannte
Windeisen aufgesteckt wird. Da es sich in der Zeichnung um einen Gewindebohrer mit Rechtsgewinde handelt, so ist die
Kupplung derart ausgebildet, daß sich bei Rechtsdrehung des Windeisens die Kupplung
3 gegen die Sperrzähne der Kupplung 2 legt und so die Drehung des Windeisens auf
den Gewindebohrer übertragen wird.
Dreht man dagegen das Windeisen in entgegengesetzter Richtung, dann bleibt der
Bohrer stehen, da die Kupplungshälfte 3 auf den geneigten Flächen der Kupplung 2 keinen
Halt findet und auf ihr abgleitet. Es ist also dem Arbeiter die Möglichkeit genommen, den
Gewindebohrer überhaupt zurückzudrehen, er muß vielmehr den Bohrer vollständig durch
das Werkstück in einem Drehsinne hindurchdrehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Gewindeschneidwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß sein Kopf als Kupplungshälfte ausgebildet ist, in die eine nur in der Schneidrichtung des Werkzeuges wirkende, mit Vierkant versehene, entsprechende Kupplungshälfte eingreift, die mittels einer Hülse auf dem Schaft des Schneidwerkzeuges gehalten wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60740D DE413171C (de) | 1924-07-18 | 1924-07-18 | Gewindeschneidwerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60740D DE413171C (de) | 1924-07-18 | 1924-07-18 | Gewindeschneidwerkzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE413171C true DE413171C (de) | 1925-05-08 |
Family
ID=7280169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL60740D Expired DE413171C (de) | 1924-07-18 | 1924-07-18 | Gewindeschneidwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE413171C (de) |
-
1924
- 1924-07-18 DE DEL60740D patent/DE413171C/de not_active Expired
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