DE4130680C2 - Vorrichtung in einem Kraftfahrzeug zur Anzeige der Außentemperatur - Google Patents
Vorrichtung in einem Kraftfahrzeug zur Anzeige der AußentemperaturInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung in einem Kraftfahrzeug
(Kfz) zur Anzeige der Außentemperatur gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Eine derartige gattungsgemäße Vorrichtung ist bekannt
(DE 35 40 204 C1) und weist den Vorteil auf, daß die Anzeige
der aktuell erfaßten Außentemperatur nicht unnötig lange bloc
kiert wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Vorrichtung
hinsichtlich einer Verhinderung einer Anzeige eines zu hohen
Wertes der Außentemperatur bei noch warmem Motor und nach Ein
schalten der Zündung noch weiter zu verbessern.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung
erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst, wobei die Merkmale der Unteransprüche vorteilhafte
Aus- und Weiterbildungen kennzeichnen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
In der Figur ist mit 1 eine Auswerteeinheit der Vorrichtung
bezeichnet, welche als Mikroprozessor ausgebildet sein kann und
im wesentlichen folgende Bauteile enthält: einen
Meßwertumformer mit Kennlinienspeicher 2, einen Integrator 3,
zwei Schwellwertschalter 4, 5, zwei Speicher 6, 21, drei elek
tronische Schalter 7, 19, 22, zwei Komparatoren 8, 20 und einen
Zähler 23; ferner ist mit 9 die Außentemperaturanzeige der
Vorrichtung bezeichnet.
Eingangsseitig ist die Auswerteeinheit 1 mit vier Anschlüssen
1.1, 1.2, 1.3 und 15 versehen, wobei der Anschluß 1.1 mit einem
Außentemperatur-Fühler, der Anschluß 1.2 mit einem Geschwin
digkeits-Fühler, der Anschluß 1.3 mit einer Zeitbasis und der
Anschluß 15 mit Klemme 15 - Ausgang Zündschalter des Kfz - ver
bunden sind. Der Außentemperatur-Fühler ist vorzugsweise im Bug
des Kfz und dem Fahrtwind ausgesetzt montiert. Das über den
Anschluß 1.1 ankommende Signal des Außentemperatur-Fühlers wird
zum einen über die Leitung 10-10.1 dem ersten Speicher 6 und
zum anderen über die Leitung 10-10.2 dem ersten Komparator 8
zugeführt. Ebenso wird das über den Anschluß 1.2 ankommende
Signal des Geschwindigkeits-Fühlers zum einen über die Leitung
11-11.1 dem Meßwertumformer 2 und zum anderen über die Leitung
11-11.2-11.3 dem zweiten Schwellwertschalter 5 und die Leitung
11-11.2-11.4 dem ersten Schwellwertschalter 4 zugeführt. Der
Anschluß 1.3 ist hingegen über die Leitung 12 mit dem Integra
tor 3 verbunden, welcher ferner noch über die Leitung 13 mit
dem Ausgang des Meßwertumformers 2, die Leitung 14 mit dem
Ausgang des zweiten Schwellwertschalters 5 und die Leitung 3.2 mit dem
ersten elektronischen Schalter 7 verbunden ist. Der erste Schwell
wertschalter 4 ist über die Leitung 16 mit dem ersten Speicher 6,
dieser über die Leitung 17 mit dem ersten elektronischen Schalter 7
und dieser wiederum über die Leitung 18 mit dem ersten Komparator 8
verbunden.
Der erste Schwellwertschalter 4 ist so ausgelegt, daß er bei einer
Fahrzeuggeschwindigkeit von kleiner 20 km/h schaltet, der zweite
Schwellwertschalter 5 hingegen bei einer
Fahrzeuggeschwindigkeit von größer 20 km/h. Selbstverständlich
können auch andere Werte zwischen 0 und etwa 30 km/h gewählt
und eingestellt werden.
In dem Meßwertumformer 2 sind Kennlinien gespeichert, aus
welchen in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und somit dem
Fahrverlauf und damit der aktuellen Situation angepaßt Verzö
gerungszeiten abgeleitet werden. Diese
geschwindigkeitsabhängigen Verzögerungszeiten sind vom Anbauort
des Temperatur-Fühlers, vom Fahrzeugtyp etc. abhängig und in
Versuchen ermittelt worden. Ist der Außentemperatur-Fühler
weitestgehend frei dem Fahrtwind ausgesetzt und besteht keine
Isolierung, so betragen in einem Fall die Verzögerungszeiten
bei 120 km/h 1 Min., bei 80 km/h 2 Min. und bei 20 km/h 5 Min;
ist hingegen der Fühler von einer Wärmeisolierung umgeben (bspw. DE 39 18 245 A1), so
werden die Verzögerungszeiten bei 120 km/h mit 2 Min., bei
80 km/h mit 4 Min. und bei 50 km/h mit 8 Min. festzulegen sein.
Die Funktionsweise des insoweit vorstehend beschriebenen Vor
richtungsteils (entsprechend der DE 35 40 204 C1) ist nun wie
folgt:
Verzögert das Fahrzeug und erreicht es hierbei die untere Grenzgeschwindigkeit von 20 km/h, so schaltet der erste Schwellwert schalter 4 und dieser aktiviert den ersten Speicher 6, so daß die über die Leitung 10-10.1 zu diesem Zeitpunkt vom Außentemperatur- Fühler erfaßte Temperatur in den ersten Speicher 6 übernommen werden kann. Über die Leitung 10-10.2 liegt die laufend erfaßte aktu elle Außentemperatur aber auch an dem ersten Komparator 8 an, in welchem diese Temperatur mit der weiters an ihm über den ge schlossenen ersten elektronischen Schalter 7 anliegenden, im ersten Speicher 6 gespeicherten Temperatur verglichen wird. Im Zeitpunkt des Erreichens der unteren Grenzgeschwindigkeit sind diese beiden Temperaturen gleich, so daß am Ausgang 8.1 des ersten Komparators 8 die erfaßte aktuelle Außentemperatur ansteht.
Verzögert das Fahrzeug und erreicht es hierbei die untere Grenzgeschwindigkeit von 20 km/h, so schaltet der erste Schwellwert schalter 4 und dieser aktiviert den ersten Speicher 6, so daß die über die Leitung 10-10.1 zu diesem Zeitpunkt vom Außentemperatur- Fühler erfaßte Temperatur in den ersten Speicher 6 übernommen werden kann. Über die Leitung 10-10.2 liegt die laufend erfaßte aktu elle Außentemperatur aber auch an dem ersten Komparator 8 an, in welchem diese Temperatur mit der weiters an ihm über den ge schlossenen ersten elektronischen Schalter 7 anliegenden, im ersten Speicher 6 gespeicherten Temperatur verglichen wird. Im Zeitpunkt des Erreichens der unteren Grenzgeschwindigkeit sind diese beiden Temperaturen gleich, so daß am Ausgang 8.1 des ersten Komparators 8 die erfaßte aktuelle Außentemperatur ansteht.
Die erfaßte aktuelle Außentemperatur steht stets dann an, wenn
diese gleich oder kleiner ist als der Betrag der gespeicherten
Temperatur zuzüglich eines vorbestimmten Betrages von vorzugs
weise 1 bis 2,5°C, d. h., der Komparator stellt fest, ob die
aktuelle Temperatur größer ist als der Betrag (gespeicherte
Temperatur + 1 bis 2,5°C). Ist dies der Fall, weil sich der
Außentemperatur-Fühler während des Fahrzeugstillstandes bei
spielsweise durch Motorabwärme erwärmt hat, so steht am Ausgang
8.1 des ersten Komparators 8 stets die gespeicherte Temperatur an.
Beschleunigt das Fahrzeug dann wieder, sei es nach einem Am
pel-Stopp oder nach einer längeren Fahrtunterbrechung, so
schaltet beim Erreichen der oberen Grenzgeschwindigkeit von 20
km/h der zweite Schwellwertschalter 5 und aktiviert hierbei den
Integrator 3. Je nach erreichter Fahrzeuggeschwindigkeit, bei
spielsweise 80 km/h, wird dem Integrator 3 vom Meßwertumformer
2 die dieser Geschwindigkeit entsprechende Verzögerungszeit Tv,
beispielsweise 2 Min., übertragen, wobei der Integrator sodann
das Integral
bildet, was bedeutet, daß dieser an seinem Ausgang dann ein
Signal "1" abgibt, wenn die Verzögerungszeit Tv abgelaufen ist.
Dieses Signal "1" bewirkt wiederum ein Öffnen des ersten elektro
nischen Schalters 7, so daß die gespeicherte Temperatur vom
ersten Speicher 6 nicht mehr zum ersten Komparator 8 gelangt. Die Funktion
des ersten Komparators 8 ist dann derart, daß an seinem Ausgang 8.1
dann nur noch die laufend erfaßte aktuelle Außentemperatur an
steht.
Das am Ausgang 8.1 des ersten Komparators 8 anstehende Aus
gangssignal - welches also eine gespeicherte oder eine aktuell
erfaßte Außentemperatur sein kann - wird nun einerseits auf
einen zweiten Eingang 19.2 des zweiten elektronischen Schalters
19 und auf einen zweiten Eingang 20.2 des zweiten Komparators
20 geführt, dessen erster Eingang 20.1 mit dem Ausgang 19.3 des zweiten
elektronischen Schalters 19 und dessen Ausgang 20.3 mit der
Außentemperaturanzeige 9 verbunden ist, und andererseits auf
einen ersten Eingang 21.1 des zweiten Speichers 21 geführt,
dessen zweiter Eingang 21.2 mit dem Anschluß 15 - Klemme Kl 15
des Kfz - verbunden ist und welcher bei Zündung Aus, also
Klemme Kl 15 (-), das Ausgangssignal vom Ausgang 8.1 des ersten Komparators 8 abspei
chert; der Ausgang 21.3 des zweiten Speichers 21 ist wiederum mit dem
ersten Eingang 19.1 des zweiten elektronischen Schalters 19 verbunden.
Ferner ist der Steuereingang 19.4 des zweiten elektronischen
Schalters 19 über den dritten elektronischen Schalter 22
- 22.4, 22.2 - dessen zweiter Signaleingang 22.3 mit dem Aus
gang 3.1 des Integrators 3 verbunden ist - und den Zähler 23 -
23.2, 23.3 - dessen Signalausgang 23.1 mit dem ersten Signal
eingang 22.1 des dritten elektronischen Schalters 22 verbunden
ist - ebenfalls mit dem Anschluß 15 verbunden.
Die Funktionsweise dieses soeben beschriebenen Teils der Vor
richtung ist nun folgende:
Liegt am Anschluß 15 Spannung an - also Kl 15 (+), Zündung EIN, Motor läuft (Erkennung über die Ladekontrollampe des Kfz) -, wird der Zähler 23 bis max. 10 Minuten (= Motor warm) hochge zählt (Zählerausgang 23.2 geht dann auf "1"). Nach Motorstill stand oder Zündung AUS, also Kl 15 (-), wird der Zähler 23 um den Faktor - 12 - langsamer dekrementiert, so daß sich eine Ma ximalzeit von zwei Stunden (= Motor kalt) ergibt (Zählerausgang 23.2 geht dann auf "0"); die angegebenen Zeiten sind als beispielhaft zu betrachten und können selbstverständlich ent sprechend variiert werden.
Liegt am Anschluß 15 Spannung an - also Kl 15 (+), Zündung EIN, Motor läuft (Erkennung über die Ladekontrollampe des Kfz) -, wird der Zähler 23 bis max. 10 Minuten (= Motor warm) hochge zählt (Zählerausgang 23.2 geht dann auf "1"). Nach Motorstill stand oder Zündung AUS, also Kl 15 (-), wird der Zähler 23 um den Faktor - 12 - langsamer dekrementiert, so daß sich eine Ma ximalzeit von zwei Stunden (= Motor kalt) ergibt (Zählerausgang 23.2 geht dann auf "0"); die angegebenen Zeiten sind als beispielhaft zu betrachten und können selbstverständlich ent sprechend variiert werden.
Ist nun der Zähler 23 abgelaufen und wird dann die Zündung
eingeschaltet [Anschluß 15 (+)], so beginnt zwar der Zähler 23
hochzuzählen, sein Ausgang 23.2 und in Folge auch der Steuer
eingang 22.2 des dritten elektronischen Schalters 22 liegen jedoch noch
auf "0". Dies hat aufgrund der Schaltmatrix des dritten elektronischen Schalters 22
zur Folge, daß auch der Steuerausgang 22.4 des dritten elektronischen Schalters 22 auf
"0" liegt und am Steuereingang 19.4 des zweiten elektronischen
Schalters 19 ein Low(L)-Signal anliegt, was bewirkt, daß dessen
zweiter Eingang 19.2 mit dem Ausgang 19.3 verbunden ist, so daß
sowohl am Eingang 20.1 als auch am Eingang 20.2 des zweiten Komparators
20 das Ausgangssignal vom Ausgang 8.1 des ersten Komparators 8 an
liegt. Der zweite Komparator 20 schaltet immer nur den kleineren oder
gleiche der an seinen Eingängen anliegenden Werte durch. Da im
vorliegenden Fall die beiden anliegenden Werte gleich sind und
diese dem Ausgangssignal des ersten Komparators 8 entsprechen, welches
wiederum der aktuell erfaßten Außentemperatur entspricht, steht
auch am Ausgang 20.3 des zweiten Komparators 20 die aktuell erfaßte Außentemperatur an und
wird auf der Anzeige 9 angezeigt.
Ist nun nach einer Fahrtunterbrechung beim Wiedereinschalten
der Zündung der Zähler 23 noch nicht abgelaufen, so liegen sein
Ausgang 23.2 und in Folge auch der Steuereingang 22.2 des dritten
elektronischen Schalters 22 noch auf "1". Ist hierbei die Ver
zögerungszeit des Integrators 3 noch nicht abgelaufen, so daß
also sein Ausgang 3.1 noch auf "0" liegt, so liegt auch der
Signaleingang 22.3 des dritten elektronischen Schalters 22 auf "0", was aufgrund der
Schaltmatrix des dritten elektronischen Schalters 22 zur Folge hat, daß der Steuer
ausgang 22.4 wie der Steuereingang 22.2 auf "1" liegt und somit
am Steuereingang 19.4 des zweiten elektronischen Schalters 19
ein High(H)-Signal anliegt, was bewirkt, daß dessen erster
Eingang 19.1 mit dem Ausgang 19.3 verbunden ist, so daß am
ersten Eingang 20.1 des zweiten Komparators 20 das bei Zündung AUS im zweiten Speicher
21 abgespeicherte Außentemperatursignal und am zweiten Eingang 20.2 das
Ausgangssignal des ersten Komparators 8 anliegt. Am Ausgang 20.3 des zweiten
Komparators 20 steht dann der niedrigere der beiden Eingangs
werte an und wird zur Anzeige gebracht. In der Regel wird dies
der bei Zündung AUS abgespeicherte Wert sein.
Ist hingegen im vorstehenden Fall die Verzögerungszeit des In
tegrators 3 abgelaufen, so daß also sein Ausgang 3.1 auf "1"
liegt, so liegt auch der Signaleingang 22.3 des dritten elektronischen Schalters 22
auf "1" was aufgrund der Schaltmatrix des dritten elektronischen Schalters 22 zur
Folge hat, daß der Steuerausgang 22.4 - entgegen dem Steuer
eingang 22.2 - nunmehr auf "0" liegt und somit am Steuereingang
19.4 des zweiten elektronischen Schalters 19 ein L-Signal anliegt, was bewirkt, daß
dessen zweiter Eingang 19.2 mit dem Ausgang 19.3 verbunden ist.
Somit liegt sowohl am ersten Eingang 20.1 als auch am zweiten Eingang 20.2 des zweiten
Komparators 20 das Ausgangssignal des ersten Komparators 8 an, welches
aufgrund des geöffneten ersten elektronischen Schalters 7 die
aktuell erfaßte Außentemperatur repräsentiert und auch auf der
Anzeige 9 angezeigt wird.
Ist als weiterer Fall nach Zündung EIN und folgendem Fahrbe
trieb sowohl der Zähler 23 hochgezählt als auch die Verzöge
rungszeit des Integrators 3 abgelaufen, so liegen der Signal
ausgang 23.1 des Zählers 23 und der Signaleingang 22.1 des
Schalters 22 auf "1", ebenso wie der Signalausgang 3.1 des In
tegrators 3 und der Signaleingang 22.3 des Schalters 22. Dies
hat aufgrund der Schaltmatrix des dritten elektronischen Schalters 22 zur Folge, daß
dessen Steuerausgang 22.4 auf "0" liegt und somit am Steuer
eingang 19.4 des zweiten elektronischen Schalters 19 ein L-Signal anliegt, was be
wirkt, daß dessen zweiter Eingang 19.2 mit dem Ausgang 19.3
verbunden ist.
Somit liegt wiederum sowohl am ersten Eingang 20.1 als auch am zweiten Eingang
20.2 des zweiten Komparators 20 das Ausgangssignal des ersten Komparators 8
an, welches die aktuell erfaßte Außentemperatur repräsentiert
und auf der Anzeige 9 angezeigt wird. Dieser Zustand wird bis
zum Zeitpunkt Zündung AUS aufrechterhalten, in welchem der Si
gnalausgang 23.2 des Zählers 23 zwar auf "0" geht, nicht jedoch
dessen Signalausgang 23.1, der erst nach dem Dekrementieren des
Zählers 23 auf "0" geht. Bei erneutem Zündung EIN gilt dann
wieder eines der vorgenannten Fallbeispiele.
Um zu verhindern, daß bei noch warmem Motor und relativ
schnellem hintereinander EIN/AUS-Schalten der Zündung die An
zeige 9 auf die aktuell gemessene Außentemperatur freigeschal
tet bleibt, wenn der Zähler 23 noch nicht fertig hochgezählt
hat, ist in einer weiteren Ausgestaltung der Vorrichtung (in
der Figur gestrichelt dargestellt) vorgesehen, den Ausgang 21.3
des zweiten Speichers 21 mit einem zweiten Eingang 25.2 eines
dritten Komparators 25 zu verbinden, an dessen erstem Eingang
25.1 das Signal eines Kühlwassertemperatur-Fühlers 1.4 anliegt
und dessen Ausgang 25.3 mit dem zweiten Eingang 24.2 eines
ODER-Gliedes 24 verbunden ist, auf dessen ersten Eingang 24.1
nunmehr der Ausgang 22.4 des dritten elektronischen Schalters
22 geführt ist und dessen Ausgang 24.3 mit dem Steuereingang
19.4 des zweiten elektronischen Schalters 19 verbunden ist.
Am Ausgang 25.3 des dritten Komparators 25 steht hierbei dann ein H-
Signal an, wenn das Signal der Kühlwassertemperatur
- an 25.1 - größer ist als das abgespeicherte Signal des Spei
chers 21 - an 25.2 - und es steht ein L-Signal an, wenn das
Signal der Kühlwassertemperatur kleiner ist als das abgespei
cherte Signal des Speichers.
Ist also im vorliegenden Fall bei Zündung EIN die Kühlwasser
temperatur um bspw. mindestens 10°C höher als der zuletzt bei
Zündung AUS im zweiten Speicher 21 gespeicherte Außentemperaturwert, so
steht sowohl am Ausgang 25.3 des dritten Komparators 25 als auch am
Ausgang 24.3 des ODER-Gliedes 24 und somit am Steuereingang
19.4 des zweiten elektronischen Schalters 19 ein H-Signal an, welcher hierauf den
ersten Eingang 19.1 mit dem Ausgang 19.3 verbindet, so daß am ersten
Eingang 20.1 des zweiten Komparators 20 der gespeicherte Außentempera
turwert des zweiten Speichers 21 ansteht. Hingegen steht am zweiten
Eingang 20.2 des zweiten Komparators 20 das größere oder gleich große
Ausgangssignal vom ersten Komparator 8 an, so daß am Ausgang 20.3 des
Komparators 20 der niedrigere, zuletzt im Speicher 21 gespei
cherte Außentemperaturwert ansteht und zur Anzeige gebracht
wird. Ist hingegen die Kühlwassertemperatur kleiner als der
zuletzt bei Zündung AUS im zweiten Speicher 21 gespeicherte Außentem
peraturwert zuzüglich o.g. 10°C, so steht sowohl am Ausgang
25.3 des dritten Komparators 25 als auch am Ausgang 24.3 des ODER-
Gliedes 24 und somit am Steuereingang 19.4 des zweiten elektronischen Schalters 19 ein
L-Signal an, welcher hierauf den zweiten Eingang 19.2 mit dem
Ausgang 19.3 verbindet, so daß sowohl am ersten Eingang 20.1 als auch
am zweiten Eingang 20.2 des zweiten Komparators 20 das Ausgangssignal des ersten Kom
parators 8 ansteht, welches bei kaltem Motor dem aktuell er
faßten Außentemperaturwert entspricht. Dieser Wert steht dann
auch am Ausgang 20.3 des zweiten Komparators 20 an und wird zur Anzeige
gebracht.
Claims (3)
1. Vorrichtung in einem Kraftfahrzeug zur Anzeige der Außen
temperatur, welche
einen Außentemperatur-Fühler und Geschwindigkeits-Fühler,
eine Außentemperaturanzeige im Inneren des Kfz
und eine die Außentemperaturanzeige aktivierende Auswerteein heit mit einem ersten Speicher umfaßt,
wobei der Auswerteeinheit Signale der beiden Fühler zuführbar sind und in welcher
beim Verzögern des Kfz bei einer unteren Grenzgeschwindigkeit von einem das Signal des Geschwindigkeits-Fühlers erhaltenden ersten Schwellwertschalter der erste Speicher zur Speicherung der zuletzt vom Außentemperatur-Fühler erfaßten Temperatur ak tiviert wird, wobei der erste Speicher des weiteren über einen ersten elektronischen Schalter mit einem ersten Komparator verbunden ist, welchem ebenfalls das Signal der von dem Außen temperatur-Fühler aktuell erfaßten Temperatur zugeführt wird, beim nachfolgendem Beschleunigen des Kfz bei einer oberen Grenzgeschwindigkeit von einem das Signal des Geschwindig keits-Fühlers erhaltenden zweiten Schwellwertschalter ein In tegrator aktiviert wird, welcher einerseits mit einer Zeitbasis und andererseits mit einem Meßwertumformer, welchem ebenfalls das Signal des Geschwindigkeits-Fühlers zugeführt wird, ver bunden ist, wobei der Integrator wiederum mit dem Steuereingang des ersten elektronischen Schalters verbunden ist und diesen nach Ablauf einer geschwindigkeitsabhängigen vorgegebenen Ver zögerungszeit öffnet,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal am Ausgang (8.1) des ersten Komparators (8)
einerseits auf einen zweiten Eingang (19.2) eines zweiten elektronischen Schalters (19) und auf einen zweiten Eingang (20.2) eines zweiten Komparators (20) geführt ist, dessen erster Eingang (20.1) mit dem Ausgang (19.3) des zweiten elek tronischen Schalters (19) und dessen Ausgang (20.3) mit der Außentemperaturanzeige (9) verbunden ist,
und andererseits am ersten Eingang (21.1) eines zweiten Spei chers (21) anliegt, dessen zweiter Eingang (21.2) mit einem Anschluß (15) - Klemme (Kl 15) - des Kfz verbunden ist und welcher bei "Zündung AUS" [(Kl 15 (-))] das Ausgangssignal ab speichert und dessen Ausgang (21.3) mit dem ersten Eingang (19.1) des zweiten elektronischen Schalters (19) verbunden ist, daß der Steuereingang (19.4) des zweiten elektronischen Schal ters (19) über einen dritten elektronischen Schalter (22-22.2, 22.4) - dessen zweiter Signaleingang (22.3) mit dem Ausgang (3.1) des Integrators (3) verbunden ist - und einen Zähler (23 -23.2. 23.3) - dessen Signalausgang (23.1) mit dem ersten Si gnaleingang (22.1) des dritten elektronischen Schalters (22) verbunden ist - ebenfalls mit dem Anschluß (15) verbunden ist, wobei der zweite elektronische Schalter (19) bei an seinem Steuereingang (19.4) anliegendem H-Signal den ersten Eingang (19.1) und bei anliegendem L-Signal den zweiten Eingang (19.2) mit dem Ausgang (19.3) verbindet
und wobei der dritte elektronische Schalter (22) nach folgender Schaltmatrix bei dem angegebenen geschalteten Potential am Anschluß (15) arbeitet:
einen Außentemperatur-Fühler und Geschwindigkeits-Fühler,
eine Außentemperaturanzeige im Inneren des Kfz
und eine die Außentemperaturanzeige aktivierende Auswerteein heit mit einem ersten Speicher umfaßt,
wobei der Auswerteeinheit Signale der beiden Fühler zuführbar sind und in welcher
beim Verzögern des Kfz bei einer unteren Grenzgeschwindigkeit von einem das Signal des Geschwindigkeits-Fühlers erhaltenden ersten Schwellwertschalter der erste Speicher zur Speicherung der zuletzt vom Außentemperatur-Fühler erfaßten Temperatur ak tiviert wird, wobei der erste Speicher des weiteren über einen ersten elektronischen Schalter mit einem ersten Komparator verbunden ist, welchem ebenfalls das Signal der von dem Außen temperatur-Fühler aktuell erfaßten Temperatur zugeführt wird, beim nachfolgendem Beschleunigen des Kfz bei einer oberen Grenzgeschwindigkeit von einem das Signal des Geschwindig keits-Fühlers erhaltenden zweiten Schwellwertschalter ein In tegrator aktiviert wird, welcher einerseits mit einer Zeitbasis und andererseits mit einem Meßwertumformer, welchem ebenfalls das Signal des Geschwindigkeits-Fühlers zugeführt wird, ver bunden ist, wobei der Integrator wiederum mit dem Steuereingang des ersten elektronischen Schalters verbunden ist und diesen nach Ablauf einer geschwindigkeitsabhängigen vorgegebenen Ver zögerungszeit öffnet,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal am Ausgang (8.1) des ersten Komparators (8)
einerseits auf einen zweiten Eingang (19.2) eines zweiten elektronischen Schalters (19) und auf einen zweiten Eingang (20.2) eines zweiten Komparators (20) geführt ist, dessen erster Eingang (20.1) mit dem Ausgang (19.3) des zweiten elek tronischen Schalters (19) und dessen Ausgang (20.3) mit der Außentemperaturanzeige (9) verbunden ist,
und andererseits am ersten Eingang (21.1) eines zweiten Spei chers (21) anliegt, dessen zweiter Eingang (21.2) mit einem Anschluß (15) - Klemme (Kl 15) - des Kfz verbunden ist und welcher bei "Zündung AUS" [(Kl 15 (-))] das Ausgangssignal ab speichert und dessen Ausgang (21.3) mit dem ersten Eingang (19.1) des zweiten elektronischen Schalters (19) verbunden ist, daß der Steuereingang (19.4) des zweiten elektronischen Schal ters (19) über einen dritten elektronischen Schalter (22-22.2, 22.4) - dessen zweiter Signaleingang (22.3) mit dem Ausgang (3.1) des Integrators (3) verbunden ist - und einen Zähler (23 -23.2. 23.3) - dessen Signalausgang (23.1) mit dem ersten Si gnaleingang (22.1) des dritten elektronischen Schalters (22) verbunden ist - ebenfalls mit dem Anschluß (15) verbunden ist, wobei der zweite elektronische Schalter (19) bei an seinem Steuereingang (19.4) anliegendem H-Signal den ersten Eingang (19.1) und bei anliegendem L-Signal den zweiten Eingang (19.2) mit dem Ausgang (19.3) verbindet
und wobei der dritte elektronische Schalter (22) nach folgender Schaltmatrix bei dem angegebenen geschalteten Potential am Anschluß (15) arbeitet:
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang (21.3) des zweiten Speichers (21) ferner mit
einem zweiten Eingang (25.2) eines dritten Komparators (25)
verbunden ist, an dessen erstem Eingang (25.1) das Signal eines
Kühlwassertemperatur-Fühlers (1.4) anliegt und dessen Ausgang
(25.3) mit dem zweiten Eingang (24.2) eines ODER-Gliedes (24)
verbunden ist, dessen erster Eingang (24.1) mit dem Ausgang
(22.4) des dritten elektronischen Schalters (22) und dessen
Ausgang (24.3) mit dem Steuereingang (19.4) des zweiten elek
tronischen Schalters (19) verbunden ist, wobei am Ausgang
(25.3) des dritten Komparators (25) ein H-Signal ansteht, wenn
das Signal der Kühlwassertemperatur (an 25.1) größer ist als
das abgespeicherte Ausgangssignal (an 25.2) und ein L-Signal
ansteht, wenn das Signal der Kühlwassertemperatur kleiner ist
als das abgespeicherte Ausgangssignal des zweiten Speichers
(21).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Klemme [Kl 15 (+)] am Anschluß (15) am Ausgang (23.2)
des Zählers (23) nach x Minuten ein H-Signal ansteht, welches
bei Klemme [Kl 15 (-)] erst nach einem Vielfachen von x Minuten
auf ein L-Signal wechselt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914130680 DE4130680C2 (de) | 1991-09-14 | 1991-09-14 | Vorrichtung in einem Kraftfahrzeug zur Anzeige der Außentemperatur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914130680 DE4130680C2 (de) | 1991-09-14 | 1991-09-14 | Vorrichtung in einem Kraftfahrzeug zur Anzeige der Außentemperatur |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4130680A1 DE4130680A1 (de) | 1993-03-25 |
| DE4130680C2 true DE4130680C2 (de) | 1995-02-23 |
Family
ID=6440663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914130680 Expired - Lifetime DE4130680C2 (de) | 1991-09-14 | 1991-09-14 | Vorrichtung in einem Kraftfahrzeug zur Anzeige der Außentemperatur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4130680C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19644605C1 (de) * | 1996-10-26 | 1998-01-22 | Opel Adam Ag | Kraftfahrzeug mit Mitteln zur Anzeige und/oder Auswertung von Außentemperatur-Meßsignalen |
| DE10341955B3 (de) * | 2003-09-11 | 2005-02-24 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verfahren zur Bestimmung der Außentemperatur bei einem Kraftfahrzeug |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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