DE4128050C2 - Manöverpatrone - Google Patents

Manöverpatrone

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    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/02Cartridges
    • F42B8/04Blank cartridges, i.e. primed cartridges without projectile but containing an explosive or combustible powder charge
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/10Insert barrels, i.e. barrels for firing reduced calibre ammunition and being mounted within the normal barrels

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Description

Die Erfindung betrifft eine Manöverpatrone nach dem Oberbe­ griff des Anspruchs 1.
Manöverpatronen werden im allgemeinen mit einer einstückigen Hülse, die zugleich die Treibladungshülse und die Geschoßnach­ bildung bildet, derart hergestellt, daß sie der eigentlichen mit der Waffe zu verschießenden Munition im wesentlichen, zumindest in der äußeren Form, gleichen. Die Hülse, die aus Metall oder Kunststoff bestehen kann, kann einen getrennten Boden zur Aufnahme des Treibladungsanzünders für die von der Hülse aufgenommene Treibladung aufweisen. Derartige Manöver­ patronen größeren Kalibers können jedoch beim Auswerfen über einen Auswurfschacht insofern Probleme bereiten, als sie ihre Gesamtlänge nach dem Abfeuern, im Gegensatz zu scharfer Muni­ tion, von der nur die Treibladungshülse auszuwerfen ist, bei­ behalten und dadurch Betriebsstörungen hervorrufen.
Aus der DE-OS 14 28 705 sowie aus der FR 85.904 sind telesko­ pierbare Manöverpatronen bekannt, die aus einer metallischen Treibladungshülse und einer Geschoßnachbildung aus Kunststoff bestehen. Die Patronen weisen vor Schußabgabe die gleiche Län­ ge wie eine entsprechend scharfe Patrone auf.
Bei Schußabgabe wird die Geschoßnachbildung im Spitzenbereich aufgerissen, so daß die Treibladungsgase entweichen können. Gleichzeitig wird die Geschoßnachbildung durch Rückstoß in das Innere der Treibladungshülse hineingedrückt, so daß nach Schußabgabe eine Verkürzung der Patronenlänge eintritt.
Eine derartige Patrone besitzt den Nachteil, daß sich beim Herausziehen der Patrone die Geschoßnachbildung relativ zur Treibladungshülse bewegen und je nach Stellung des Waffenrohres bereits beim Ausstoßvorgang der Treibladungshülse bis zur Treibla­ dungshülsenschulter aus dieser herausrutschen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine teleskopierbare Manöverpatrone nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, deren Länge nach dem Beschuß derart gewählt werden kann, daß Betriebsstörungen durch überlange Teile sicher vermieden werden.
Diese Aufgabe wird durch eine entsprechend dem kennzeichnenden Teil des An­ spruchs 1 ausgebildete Manöverpatrone gelöst.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist der nachfolgenden Beschreibung und dem Unteranspruch zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den beigefügten Abbildungen dargestell­ ten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Fig. 1a bis 1e zeigen eine Manöverpatrone und ein Manöverwaffenrohr in verschiedenen Phasen vom Einschieben der Manöverpatrone mit Hilfe der Verschlußenergie bis zu ihrem Auswerfen.
Fig. 2 zeigt eine Geschoßnachbildung für die Manöverpatrone von Fig. 1a bis 1e.
Fig. 3 und 4 zeigen eine Manöverpatrone vor und nach dem Beschuß.
Die dargestellte Manöverpatrone 1 umfaßt eine Treibladungs­ hülse 2, die eine Geschoßnachbildung 3 aufnimmt. Die Treibladungshülse 2 kann beispielsweise eine auch für normale scharfe Munition verwendete Hülse sein und entspricht jedenfalls dieser in ihrer Form und besitzt ein Mundstück 4 zur Aufnahme der Geschoßnachbildung 3 und eine schräge Schulter 5 zur Anlage an einer entsprechenden Schulter 6 eines Patronenlagers 7 eines Manöverwaffenrohrs 8.
Die Geschoßnachbildung 3 umfaßt einen zylindrischen Abschnitt 9, der an beiden Enden jeweils einen Bund 10 aufweist, die beide gleichen Durchmesser haben, während der dazwischenliegende zylindrische Abschnitt 9 einen gegenüber den Bunden 10 etwas verminderten Durchmesser aufweist. Der hintere Bund 10 wird von dem Mundstück 4 aufgenommen und ist mit diesem beispielsweise verklebt oder verwürgt.
Am vorderen Ende der Geschoßnachbildung 3 befindet ein ogivenartiger Endabschnitt 11, der in eine umlaufende Schräge 12 mit einem Winkel von beispielsweise 30° zur Patronenachse aufweist. An die Schräge 12 schließt sich eine kurze Eindrehung 13 an, bevor der erste Bund 10 folgt.
Der ogivenartige Endabschnitt 11 ist insbesondere aus Segmenten 14 gebildet, die zum freien Ende hin angespitzt sind und sich bei Erreichen eines vorbestimmten Gasdrucks öffnen.
Das Manöverwaffenrohr 7 besitzt einen Rohreinsatz 15 mit einer sternförmig angeordnete Rampenabschnitte 16 aufweisenden Auflaufschräge 17 für die Schräge 11 versehen. Die Auflaufschräge 17 ist in einem Abstand zum einschubseitigen Ende des Patronenlagers 7 entsprechend der Einschublänge einer Treibladungshülse eines scharfen Geschosses des zum Manöverwaffenrohr 8 zugehörigen Kalibers angeordnet, so daß in der maximal eingeschobenen Position der Manöverpatrone 1 das Mundstück 4 der Treibladungshülse 2 mit der Auflaufschräge 17 in Eingriff gelangt.
Wird nun die Manöverpatrone 1 in das Manöverwaffenrohr 8 eingeschoben (Fig. 1a), gelangt zunächst die Schräge 12 mit der Auflaufschräge 17 in Eingriff (Fig. 1b). Durch die beim Auflaufen der Schräge 12 auf die Auflaufschräge 17 erzeugte Kraft wird die Verbindung zwischen der Treibladungshülse 2 und der Geschoßnachbildung 3 gelöst und letztere teleskopartig in die Treibladungshülse 2 geschoben (Fig. 1c), bis das Mundstück 4 der Treibladungshülse 2 mit den sternförmig angeordneten Rampenabschnitten 16 der Auflauframpe 17 in Eingriff gelangt (Fig. 1d). Hierbei wird das Einschieben durch die Reibungsherabsetzung aufgrund des verminderten Durchmessers des zylindrischen Abschnitts 9 erleichtert, bis der vordere Bund 10 mit dem Mundstück 4 in Eingriff gelangt. Dabei wird das Mundstück 4 leicht über die vordere Eindrehung 13 der Geschoßnachbildung 3 eingekrimpt und so die Geschoßnachbildung 3 an der Treibladungshülse 2 gegen Herausrutschen gesichert. Nach dem Beschuß erfolgt der Auswurf der Manöverpatrone 1 durch die bis auf den ogivenartigen Endabschnitt 11 eingeschobene Geschoßnachbildung 3 mit einer Länge im wesentlich gleich der Länge der Treibladungshülse 2 (Fig. 1e), d. h. daß die Länge der Manöverpatrone 1 beim Laden der Länge scharfer Munition und beim Auswerfen im wesentlichen der Länge einer Treibladungshülse scharfer Munition entspricht, so daß Störungen beim Auswerfen durch Überlange vermieden werden.

Claims (2)

1. Manöverpatrone mit einer Treibladungshülse (2) und einer in die Treibladungshülse (2) einschiebbaren Geschoßnachbildung (3) mit einem ogivenartigen Endabschnitt (11), dadurch gekennzeichnet, daß die Geschoßnachbildung (3) an dem ogivalen Endabschnitt (11) eine umlaufende Schräge (12) aufweist, an die sich eine kurze Eindrehung (13) anschließt, um die das Mundstück (4) der Treibladungshülse (2) in der eingeschobenen Position der Geschoßnachbildung (3) einkrimpbar ist.
2. Manöverpatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschoßnach­ bildung am vorderen und hinteren Ende je einen Bund (10) aufweist und der zylin­ drische Zwischenabschnitt (9) im Durchmesser geringfügig vermindert ist.
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