DE4126C - Luftreinigungsapparat für Eisenbahnwagen und andere Räumlichkeiten - Google Patents

Luftreinigungsapparat für Eisenbahnwagen und andere Räumlichkeiten

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DE4126C
DE4126C DE18784126D DE4126DA DE4126C DE 4126 C DE4126 C DE 4126C DE 18784126 D DE18784126 D DE 18784126D DE 4126D A DE4126D A DE 4126DA DE 4126 C DE4126 C DE 4126C
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/007Ventilation with forced flow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Es befindet sich auf dem Dache des Wagens über jedem geschlossenen Raum (Coupé) ein solcher Luftreiniger, welcher hauptsächlich aus einem horizontalen Exhaustor a (s. Fig. 5 und 6) besteht. Derselbe ist von vier Ringen b c d e umgeben. Der erste nur halbhohe Blechring b, auf welchem das Kreuz f ruht, welches der Axe des Exhaustors die Führung giebt, dient dazu, die Luft nur oberhalb des Exhaustors eintreten zu lassen. Die dann folgenden zwei Ringe c d, welche mit einem geeigneten Stoffe überspannt, sind für die Reinigung der eintretenden Luft bestimmt. Der letzte mit Draht übersponnene Ring e hat den Zweck, den gröbsten Staub von der Maschine, so wie die noch etwaigen glühenden Partikelchen des Rauches aufzufangen. Das Ganze wird von der nur dünnen Eisenplatte g, welche noch nach unten hin gebogen ist, bedeckt, an welchem der Regen ablaufen kann. Derselbe liegt so auf den drei äußeren Ringen c d e auf, dass die Luft nur in der Oeffnung h i eintreten kann, indem sie den Draht bezw. die Tuche zur Reinigung passirt. Bevor die Luft nun in das Coupé tritt, wird sie durch eine Vorrichtung so gebrochen, dass sie die Insassen des Raumes in keinem Falle belästigen kann.
Dieser Luftreiniger (Exhaustor) kann nun auf verschiedene Weise in Bewegung gesetzt werden, entweder durch den Wind oder durch Transmission der motorischen Kraft. Bei ersterer (s. Fig. 1) ist nur ein gewöhnliches kleines Windrädchen a in Form eines Windmühlenrades, welches durch die Windfahne b stets gegen den Wind gerichtet ist und so die Axe e durch Räderübersetzung treibt (Fig. 2, 3, 4).
Wie in Fig. 3 ersichtlich wird, ist hier die Axe, durch welche der Exhaustor gedreht wird, von einer Art Wasserrad in Bewegung gesetzt. Der Wind tritt ferner bei Fig. 2 auf der Seite A ein und verläßt diesen Apparat auf der Seite B wieder. Auch hier steht der Windeingang entgegengesetzt der Fahne c. Der Mantel hat zwei Oeffnungen b c , Fig. 4, wovon die eine durch den Schieber d geschlossen werden kann, je nachdem der Apparat die Luft ein- oder aussaugen soll. Der Mantel dreht sich um die Spitze a des auf dem Deckel befestigten Gestelles h, Fig. 3.
Bei Bewegung durch Transmission vom Motor her benutzt man die Rolle K und leitet auf sie die Bewegung der Wagenaxen über. Man kann natürlich dabei die Tourenzahl abmessen. Für Localitäten in Häusern wählt man Luftbetrieb, wo es sein kann, auch Motorenantrieb.

Claims (4)

1. Die Anbringung von Laufrädern zur Aufnahme der Kraft des Windes bezw. Luftzuges, und Uebertragung derselben auf Exhaustoren zur Luftreinigung bei Eisenbahnwaggons und Wagen, sowie Localen, wie gezeichnet und beschrieben.
2. Die Luftreinigung durch die Einrichtung von bezogenen Ringen, Stoffmembranen etc., wie oben beschreiben.
3. Die Combination solcher Luftreiniger mit verstellbaren Zulässen, so dass man sie für die aus- oder die eingehende Luft benutzen kann.
4. Die ringförmige Vorrichtung des Ringes e, um den Staub, Asche etc. aus der eindringenden Luft abzuscheiden.
DE18784126D 1878-04-23 1878-04-23 Luftreinigungsapparat für Eisenbahnwagen und andere Räumlichkeiten Expired DE4126C (de)

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