DE255201C - - Google Patents
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- DE255201C DE255201C DENDAT255201D DE255201DA DE255201C DE 255201 C DE255201 C DE 255201C DE NDAT255201 D DENDAT255201 D DE NDAT255201D DE 255201D A DE255201D A DE 255201DA DE 255201 C DE255201 C DE 255201C
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- 239000000428 dust Substances 0.000 claims description 13
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 7
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L9/00—Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
- A47L9/20—Means for cleaning filters
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 255201 KLASSE Se. GRUPPE
THOMAS BROWN BAILLIE in GLASGOW.
angesaugter Staubluft.
Patentiert im Deutseben Reiche vom 2. Dezember 1910 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20, März 1883
14. Dezember 1900' auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 9. Dezember 1909 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezweckt, eine Entstaubungsvorrichtung
zu schaffen, die in der Weise in Verbindung mit einer pneumatischen Beförderungsanlage
verwendet werden kann, daß deren ' Saugwirkung zur Betätigung des Luftreinigers benutzt wird. Um eine wirkungsvolle Vorrichtung
herzustellen, sind folgende Dinge zu beachten:
I. daß die Reinigungsvorrichtung leicht an der pneumatischen Beförderungsanlage angebracht
werden kann; 2. daß Mittel vorhanden sein müssen zum Schließen der pneumatischen
Beförderungsanlage, wenn der Luftreiniger arbeitet, und umgekehrt; 3. daß eine Vorkehrung
getroffen werden muß, durch welche das Vakuum, welches sich in den Luftleitungen
beträchtlich ändert, selbsttätig geregelt wird. Das Lösen dieser Aufgabe bietet insofern eine
gewisse Schwierigkeit, als alle Teile der Vorrichtung fest, zur Reinigung leicht entfernbar
und bequem zugänglich sein müssen, und als die Ventilanordnung solcher Art sein muß, daß
der Luftreiniger unter keinen Umständen gleichzeitig mit der Beförderungsanlage in
Wirkung tritt.
Dies wird erreicht durch die Anordnung eines Zylinders, welcher im Verein mit einem
von der pneumatischen Beförderungsanlage abgezweigten Rohre vorgesehen werden kann;
dieses Rohr ist mit einer Kappe versehen, die von Zeit zu Zeit bequem mit einer Bürste
gereinigt werden kann. Da die Teile der Vorrichtung stets geschlossen. sein müssen, so daß
der Eintritt von Luft an den Verbindungsstellen vermieden wird, muß eine besondere
Ventilanordnung vorgesehen werden, durch welche Luft dann eingelassen werden kann,
wenn das Vakuum einen bestimmten Grad übersteigt. Hierzu trägt die Welle der Bürste
ein sich selbst schließendes Ventil, welches unter der Wirkung einer Feder steht und in
einem Gehäuse sitzt, in welchem die Welle gelagert ist. Dieses Gehäuse ist mit den Luftleitungen
ausgestattet, die nach den verschiedenen Teilen des an die Vorrichtung angeschlossenen
Gebäudes führen. Die Verbindung mit der Beförderungsanlage steht unter dem Einfluß eines Doppelventils, welches bewirkt,
daß während der Tätigkeit des Luftreinigers die Beförderungsanlage gesperrt ist, und umgekehrt.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt,
Fig. 2 ein vergrößerter Schnitt eines Lufteinlaßventils,
Fig. 3 eine Ansicht des Staubfilters,
Fig. 4 eine Ansicht einer Leitplatte.
Die Reinigungsvorrichtung besitzt einen Staubbehälter i, der von zylindrischer Form und
mit einem abnehmbaren Deckel 2 sowie einem kegelförmigen Teil 3 versehen sein kann, aus
welchem der Staub entfernt wird, und der zu diesem Zweck eine durch einen Schieber 5
absperrbare öffnung 4 besitzt. Der Staubbehälter, welcher auf Füßen 6 ruht oder auf
einem Wagen angeordnet sein kann, ist mit einer Öffnung 7 ausgestattet, durch welche das
Zweigrohr 8 der Saugleitung 9 der Windladenanordnung greift. Wie aus der Zeichnung zu
ersehen ist, sind das Rohr 9 und das Zweigrohr 8 mit Schiebern 10,11 versehen, die beide
gleichzeitig mittels eines Quadranten 12 o. dgl. beeinflußt werden können. Auf dem Ende
des Zweigrohres 8 sitzt ein kegelförmiges Filter, welches aus einem mit einem Tuch 14
bedeckten Drahtgeflecht 13 bestehen kann. An dem Staubbehälter ist ferner ein Rohrstück
15 angeschlossen., daß einen abnehmbaren Deckel 16 besitzt. Dieser ist mit einem Lufteinlaßventil
17 ausgestattet, welches, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, durch eine auf einer
Ventilspindel 19 angeordnete Feder 18 geschlossen gehalten wird. Die Spannung dieser
Feder wird mittels einer auf der Ventilspindel 19 sitzenden Schraubenmutter 20 geregelt,
welche auf das eine Ende der Feder wirkt, während deren anderes Ende sich gegen eine
Stütze 21 legt. Durch die Ventilspindel 19 greift eine Welle 22, die an ihrem inneren
Ende eine gebogene, auf das Filtertuch 14 wirkende Bürste 23 trägt. An dem inneren
Ende des Rohrstückes 15 ist eine Leitplatte 24 lösbar befestigt, welche in der aus Fig. 4 ersichtlichen
Weise gekrümmt und mit vier Haken 24 a versehen ist, die zum Eingriff mit
entsprechenden Ansätzen 24* an der Innenseite
des Behälters 1 bestimmt sind. Eine Öffnung in dieser Leitplatte dient als Lager
für die Welle 22. Von dem Rohrstück 15 gehen Saugrohre 25 nach den verschiedenen
Stockwerken oder Teilen des Gebäudes ab; an diese Saugrohre können bei der Benutzung
der Vorrichtung gewöhnliche Saugnasen durch nachgiebige Rohre angeschlossen werden.
Der Quadrant 12 kann mit den Schieberventilen 10, 11 durch Gelenkstücke oder in
anderer passender Weise verbunden sein.
Die von einem Gebläse oder einer anderen geeigneten Vorrichtung der Windladenanordnung erzeugte Saugwirkung macht sich in dem Rohre 26 geltend, und wenn das Ventil 10 geschlossen ist, d. h. die Rohranschlüsse der Windlade gesperrt sind und das Ventil 11 geöffnet ist, so tritt die Saugwirkung auch in dem Zweigrohr 8, dem Behälter 1, dem Rohrstück 15 und den Röhren 25 auf und saugt den Staub in der üblichen Weise an. Dieser wird durch die Leitplatte 24 dem Behälter 1 zugeführt und aus diesem durch öffnen des Ventiles 5 entfernt. Der auf dem Filter 13,14 sich ansammelnde Staub kann von Zeit zu Zeit mittels der durch die Kurbel 27 zu drehenden Bürste 23 abgebürstet werden.
Die von einem Gebläse oder einer anderen geeigneten Vorrichtung der Windladenanordnung erzeugte Saugwirkung macht sich in dem Rohre 26 geltend, und wenn das Ventil 10 geschlossen ist, d. h. die Rohranschlüsse der Windlade gesperrt sind und das Ventil 11 geöffnet ist, so tritt die Saugwirkung auch in dem Zweigrohr 8, dem Behälter 1, dem Rohrstück 15 und den Röhren 25 auf und saugt den Staub in der üblichen Weise an. Dieser wird durch die Leitplatte 24 dem Behälter 1 zugeführt und aus diesem durch öffnen des Ventiles 5 entfernt. Der auf dem Filter 13,14 sich ansammelnde Staub kann von Zeit zu Zeit mittels der durch die Kurbel 27 zu drehenden Bürste 23 abgebürstet werden.
Wird die Saugwirkung in der Vorrichtung zu stark, so öffnet sich das durch die Feder
beeinflußte Ventil 17 selbsttätig und läßt Luft eintreten.
Claims (4)
1. Einrichtung zum Reinigen von durch eine pneumatische Beförderungsanlage angesaugter
Staubluft, bei welcher die Saugleitung der Beförderungsanlage durch einen Stutzen, dessen freies Ende ein Staubfilter
trägt, an den Staubabladebehälter angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Staubfilter abnehmbar an dem Stutzen
(8) befestigt ist und an den Staubabladebehälter (1) ein Rohrstück (15) angeschlossen
ist, in welches Saugrohre (25) von den verschiedenen Stockwerken oder Teilen des
Gebäudes in das Rohrstück (15) führen, so daß sämtliche Räume des Gebäudes
auf einmal gereinigt und gewünschtenfalls der Staubabladebehälter von der pneumatischen
Anlage entfernt werden kann.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (15)
von einer die Reinigungsbürste (23) tragenden Welle (22) durchquert wird und
mit einem auf der Welle (22) sitzenden, den Unterdruck selbsttätig regelnden Ventil
(17) versehen ist, welches zugleich als Lager für die die Reinigungsbürste (23)
tragende Welle (22) dient.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ventil (17,) gebildet wird von einer Ventilspindel (19), die auf der Welle (22) sitzt,
und einer auf dieser Spindel angeordneten Feder (18), welche sich gegen Stützen
(20, 21) legt, so daß Luft eintreten kann, wenn die Saugwirkung zu stark wird, und
auch eine sichere Lagerung für die Welle (22) der Reinigungsbürste (23) geschaffen
wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rohrstück
(15) ein Lufteinlaßventil (17) und eine Leitplatte (24) in solcher Weise angeordnet
sind, daß beide gleichzeitig als Lagerung für eine das Rohrstück (15)
durchquerende Welle (22) dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB190928775T | 1909-12-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255201C true DE255201C (de) |
Family
ID=32447327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255201D Active DE255201C (de) | 1909-12-09 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255201C (de) |
| FR (1) | FR423410A (de) |
| GB (1) | GB190928775A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5564200A (en) * | 1993-10-15 | 1996-10-15 | Solipat Ag | Device for heat treatment of a continuously guided material web, in particular a textile web |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103767623B (zh) * | 2014-02-28 | 2016-04-13 | 天佑电器(苏州)有限公司 | 具有自清洁功能的吸尘器 |
| CN119021913B (zh) * | 2024-10-25 | 2025-02-18 | 苏州磐力风机制造有限公司 | 一种并列离心风机 |
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0
- DE DENDAT255201D patent/DE255201C/de active Active
-
1909
- 1909-12-09 GB GB190928775D patent/GB190928775A/en not_active Expired
-
1910
- 1910-12-08 FR FR423410A patent/FR423410A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5564200A (en) * | 1993-10-15 | 1996-10-15 | Solipat Ag | Device for heat treatment of a continuously guided material web, in particular a textile web |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR423410A (fr) | 1911-04-18 |
| GB190928775A (en) | 1910-05-05 |
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