DE4126940C2 - Vorrichtung und Verfahren zum Transport und der Montage für Wälzkörperkränze - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Transport und der Montage für WälzkörperkränzeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport und der Montage
von dicht beieinanderliegenden Wälzkörperkränzen, die während des
Transports zwischen einer inneren und einer äußeren zylindrischen
Hülse angeordnet sind, wobei einer aus einem oder mehreren nebenein
anderliegenden Kränzen bestehenden Montageeinheit ein innerer Hülsen
abschnitt entsprechender Länge zugeordnet ist.
Aus der DE 24 40 717 C2 ist eine Transport- und Montagevorrichtung für
dicht beieinanderliegende zylindrische Wälzkörperkränze bekannt.
Während ihres Transports sind die Wälzkörperkränze zwischen einer
inneren und einer äußeren zylindrischen Hülse angeordnet, wobei je
weils einer aus einem oder mehreren nebeneinanderliegenden Wälzlager
kränzen bestehenden Montageeinheit ein innerer Hülsenabschnitt mit
entsprechender Länge zugeordnet ist. Diese vorbekannte Transport- und
Montagevorrichtung hat den Nachteil, daß die äußere Hülse für eine
Mehrzahl von Montageeinheiten einstückig ausgebildet ist und daß
daher, bezogen auf den jeweiligen Anwendungsfall, Außenhülsen unter
schiedlicher Länge hergestellt und verwendet werden müssen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Transport- und
Montageeinheit für dicht beieinanderliegende zylindrische Wälzkörper
kränze zu schaffen, die nach dem Baukastenprinzip für jede Anzahl von
Montageeinheiten verwendbar ist.
Diese Aufgabe wird nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
dadurch gelöst, daß die äußere Hülse in axialer Richtung aus Einheiten
von der Länge einer Montageeinheit besteht, die jeweils durch form
schlüssige oder kraftschlüssige endseitige Verbindungselemente rever
sibel miteinander verbindbar sind. Mit einer derartigen in ihrer Länge
auf die Abmessungen der Montageeinheit abgestimmten Außenhülse kann
nach dem Baukastenprinzip vor dem Montagevorgang durch das Zusammen
stecken der entsprechenden Außenhülsen eine bestimmte Anzahl von
Wälzkörperkränzen vorkomplettiert werden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2
bis 12 beschrieben.
Gemäß Anspruch 2 soll jede Einheit der äußeren Hülse an einem Ende ein
Stück des Verbindungselements und am anderen Ende das komplementäre
Gegenstück des Verbindungselements tragen. Diese jeweiligen Stücke des
Verbindungselements der äußeren Hülse sind ineinander steckbar, so daß
sich die Einheiten fortlaufend aneinanderfügen lassen. Dabei kann, wie
in Anspruch 3 vorgeschlagen, jede Einheit der äußeren Hülse an ihrem
ersten Ende eine Muffe mit nach innen ragendem Kragen und einer sich
daran anschließenden Nut aufweisen, während sie an ihrem zweiten Ende
einen radial nach außen ragenden Kragen aufweist, so daß das zweite
Ende der Einheit einer äußeren Hülse in die Muffe einer anderen Ein
heit einer äußeren Hülse einschiebbar und beide Hülseneinheiten mit
einander verbindbar sind. Auf diese Weise lassen sich einfach ausge
bildete Einheiten der Außenhülse jeweils paarweise aneinander befe
stigen, indem der radial nach außen ragende Kragen der einen Hülse
hinter dem radial nach innen ragenden Kragen der anderen Hülse in die
Nut eingreift.
Weiterhin soll gemäß Anspruch 4 die Einheit der äußeren Hülse aus
einem elastischen Kunststoff bestehen. Dabei kann es sich gemäß An
spruch 5 um einen durchsichtigen Kunststoff handeln, so daß der Monta
gevorgang von außen zu überwachen ist.
Alternativ zu der im Unteranspruch 3 beschriebenen Ausbildung des
Verbindungselements soll gemäß Anspruch 6 ein Bajonettverschluß als
Verbindungselement vorgesehen sein, so daß die jeweiligen Einheiten
durch eine Drehbewegung voneinander trennbar sind. Nach Anspruch 7
sind Endkappen vorgesehen, die zum Verschluß der gesamten Transport
vorrichtung an der äußeren Hülse befestigt werden. Auf diese Weise
wird verhindert, daß die Wälzkörperkränze während ihres Transports
verschmutzen.
Nach Anspruch 8 soll jeder zylindrische Innenhülsenabschnitt mit der
axialen Länge einer Montageeinheit ausgebildet sein. Jeder aus einem
oder mehreren Kränzen zylindrischer Wälzkörper bestehenden Montageein
heit sind demnach jeweils eine Einheit der inneren und der äußeren
Hülse zugeordnet. Dabei sollen dem Anspruch 9 zufolge auf der einen
kreisringförmigen Stirnfläche des inneren Hülsenabschnitts segment
förmige Nocken und in der anderen kreisringförmigen Stirnfläche kom
plementäre segmentförmige Ausnehmungen ausgebildet sein. Sind die
einzelnen Einheiten der inneren Hülse zusammengesteckt, so greifen die
segmentförmigen Nocken des einen Hülsenabschnitts in die segmentförmi
gen Ausnehmungen der anderen Einheit ein. Die segmentförmigen Nocken
überragen dabei in axialer Richtung die aus den Wälzkörperkränzen
bestehende Montageeinheit, so daß vor einer Montage der entsprechenden
auf der inneren Hülse angeordneten Einheit der Wälzkörperkränze eine
axiale Anlaufscheibe auf den segmentförmigen Nocken fixiert werden
kann. Diese axiale Anlaufscheibe soll sich nach einer Entfernung der
inneren Hülse zwischen dem zu lagernden Bauelement und einem gehäuse
festen Bauelement befinden. In vorteilhafter Weise sind gemäß Anspruch
10 an den kreisringförmigen Stirnflächen jeweils zwei um 180° zur
Hülsenachse verdrehte kreisringabschnittsförmige Nocken bzw. Ausneh
mungen vorhanden.
Alternativ, zu den Merkmalen der Ansprüche 9 und 10 besteht gemäß An
spruch 11 die Möglichkeit den inneren Hülsenabschnitt an zumindest
einem seiner Enden mit radialen Vorsprüngen zu versehen, die axiale
Anlaufscheiben der Wälzkörperkränze hintergreifen. Auf diese Weise
sind die Wälzkörperkränze mitsamt ihrer axialen Anlaufscheiben in
axialer Richtung fixiert. In vorteilhafter Weise soll nach Anspruch 12
der jeweilige innere Hülsenabschnitt an den mit Vorsprüngen versehenen
Enden segmentartige Ausnehmungen aufweisen. Bei einer Entfernung des
inneren Hülsenabschnitts, die gleichzeitig mit dem Einschieben einer
Welle erfolgt, wird sich der innere Hülsenabschnitt aufgrund der
segmentartigen Ausnehmungen radial nach innen verformen, so daß die
entsprechenden Vorsprünge durch die Anlaufscheiben bzw. das Innere der
Wälzlagerkränze hindurch bewegbar sind.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin gemäß dem unabhängigen Anspruch
13 auf ein Verfahren zur Montage dicht beieinanderliegender, zylin
drischer Wälzkörperkränze in eine Lagerung eines Zahnrades auf einer
Welle, wobei die Wälzkörperkränze entsprechend Anspruch 1 zwischen
koaxial ineinander angeordneten äußeren und inneren Hülsenabschnitten
angeordnet sind und die Länge der Hülsenabschnitte den jeweiligen
axialen Abmessungen einer Montageeinheit entspricht.
Bei einem derartigen gattungsgemäßen Verfahren sollen erfindungsgemäß
mehrere Zahnräder mit ihren Innenbohrungen auf einem Außendurchmesser
eines in einem Arbeitstisch axial verschiebbaren Führungsdorns fixiert
werden, während ein zapfenförmiger Fortsatz des Führungsdorns in dem
Innendurchmesser der inneren Hülse geführt ist, das mittels eines im
wesentlichen den Abmessungen des Führungsdorns entsprechenden Montage
dorns die Wälzkörperkränze mitsamt den inneren Hülsen aus den äußeren
Hülsen heraus in die Innenbohrungen der Zahnräder verschoben werden
und daß anschließend der innere Hülsenabschnitt in Bezug auf eine
Gehäusebohrung ausgerichtet und mittels der Welle aus den Wälzkörper
kränzen herausgepreßt wird.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung ver
wiesen, in der zwei Ausführungsbeispiele vereinfacht dargestellt sind.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Transport- und Montage
einheit, die beispielsweise aus vier Hülseneinheiten
besteht,
Fig. 2 einen axialen Längsschnitt durch eine Einheit einer
äußeren Hülse im vergrößerten Maßstab entsprechend dem
Ausschnitt II in Fig. 1,
Fig. 3 einen axialen Längsschnitt durch eine Einheit einer
inneren Hülse,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Transport- und Montage
einheit, die beispielsweise aus drei Einheiten von
inneren und äußeren Hülsen besteht, wobei die inneren
Hülsen radiale Vorsprünge aufweisen,
Fig. 5 eine Einrichtung zur Montage von Wälzkörperkränzen in
Zahnrädern und
Fig. 6 im Längsschnitt eine Lagerung eines Planetenzahnrades
in einem Steg, wobei zwei Wälzkörperkränze zwischen
einer im Steg befestigen Welle und dem Planetenzahnrad
nach dem erfindungsgemäßen Montageverfahren montiert
sind.
In den Fig. 1 und 4 ist mit 1 eine Transport- und Montageeinheit
bezeichnet, die aus einer äußeren Hülse 2 und einer inneren Hülse 3
besteht, zwischen denen Wälzkörper 4 angeordnet sind. Sowohl die
Außenhülse 2 als auch die Innenhülse 3 bestehen gemäß Fig. 1 aus
einzelnen identischen Einheiten bzw. Hülsenabschnitten 21, 22, 23 und
24 sowie 31, 32, 33 und 34. Zwischen den einzelnen Reihen von Wälzkör
pern 4 ist innerhalb jedes Hülsenabschnittes 21-31, 22-32, 23-33 und 24-
34 jeweils eine Anlaufscheibe 5 angeordnet.
In Fig. 2 ist ein axialer Längsschnitt in vergrößertem Maßstab durch
die Einheit 23 der Außenhülse 2 aus Fig. 2 wiedergegeben. Die Einheit
23 der Außenhülse 2 hat an ihrem Ende eine Muffe 231, deren Innen
durchmesser Di dem Außendurchmesser Da der Einheit 23 der äußeren
Hülse entspricht. Die Muffe 231 weist einen nach innen ragenden Kragen
234 auf, so daß eine Nut 232 gebildet wird. Am anderen Ende hat der
Abschnitt 23 der äußeren Hülse 2 einen radial nach außen ragenden
Kragen 233. Die Nut 232 und der nach außen ragende Kragen 233 sind
zueinander komplementär, so daß in die Nut 232 des Abschnitts 23 ein
entsprechender Kragen des Abschnitts 22 reversibel eindrückbar ist,
wenn die Abschnitte 21 bis 24 der äußeren Hülse 2 aus einem elastischen
Kunststoff bestehen. Vorzugsweise ist der Kunststoff durchsichtig, so
daß eine optische Kontrolle der eingelegten Wälzkörperreihen auf ihre
Vollständigkeit möglich ist.
In Fig. 3 ist ein axialer Längsschnitt durch den Hülsenabschnitt 31
der inneren Hülse wiedergegeben. Auch der Hülsenabschnitt 31 hat die
Länge einer Montageeinheit, das heißt, im vorliegenden Fall kann er in
Übereinstimmung mit der Einheit 21 der äußeren Hülse 2 nebeneinander
liegende Wälzkörperreihen aufnehmen. Auf der einen kreisringförmigen
Stirnfläche 311 des Abschnitts 31 ist ein segmentförmiger Nocken 313
ausgebildet, während in der anderen kreisringförmigen Stirnfläche 312
eine zum Nocken 313 komplementäre segmentförmige Ausnehmung 314 vor
gesehen ist. Durch den Nocken 313 und die Ausnehmung 314 ist eine
formschlüssige Verbindung von jeweils zwei Abschnitten, z. B. den
Abschnitten 31 und 32 der inneren Hülse 3 möglich. Vorzugsweise sind
jedoch an den Stirnflächen 311, 312 zwei jeweils um 180° am Umfang
zueinander versetzte Nocken bzw. Ausnehmungen vorhanden. Der Nocken 313
bzw. die beiden Nocken können außerdem beim Montagevorgang zur Zen
trierung von zu montierenden Teilen, beispielsweise Anlaufscheiben
verwendet werden. Die vollständige Transport- und Montageeinheit 1
wird, wie insbesondere aus der Fig. 1 hervorgeht, durch Endkappen
verschlossen, von denen die Endkappe 6 dargestellt ist.
Die Abschnitte 21, 22 und 23 nach der Fig. 4 stimmen bezüglicher
Ihrer Ausgestaltung im wesentlichen mit den entsprechenden in Fig. 1
dargestellten Abschnitten überein. Eine gegenüber dem Ausgestaltungs
beispiel nach Fig. 1 geänderte innere Hülse in Fig. 4 ist mit 7
bezeichnet. Diese innere Hülse 7 weist Abschnitte 71, 72 und 73 auf.
Die Abschnitte 71 bis 73 haben an ihren Enden radial nach außen weisen
de Vorsprünge 711 und 712, mit denen sie axiale Anlaufscheiben 5
hintergreifen. Im Bereich zwischen diesen Vorsprüngen 711 und 712 sind
an den Enden der inneren Hülse jeweils segmentartige Ausnehmungen 713
und 714 vorgesehen. Aufgrund dieser segmentartigen Ausnehmungen 713
und 714 können sich die radialen Vorsprünge 711 und 712 beim Heraus
pressen des Abschnitts 21 der inneren Buchse aus den Wälzkörperreihen
radial nach innen bewegen, so daß sich der Abschnitt 71 ohne weiteres
entfernen läßt.
Anhand der Fig. 5 wird nachfolgend erläutert, wie die innerhalb der
äußeren und inneren Hülsen 2 bzw. 3 nach Fig. 1 angeordneten Wälzkör
perreihen 4 in Zahnräder 8, 9, 10, 11 und 12 montiert werden. Die
Zahnräder 8, 9, 10, 11 und 12 sind auf einem Montagetisch 13 angeord
net, in dessen Bohrung ein Führungsdorn 14 längsverschieblich angeord
net ist. Der Führungsdorn weist an seinem Ende einen zapfenförmigen
Fortsatz 141 auf, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser der
inneren Hülse 3 entspricht. Ansonsten stimmt der Außendurchmesser des
Führungsdorns 14 mit dem Innendurchmesser einer in den jeweiligen
Zahnrädern 8 bis 12 vorgesehenen Bohrung überein. Weiterhin ist ein
Montagedorn 15 vorgesehen, der bezüglich seiner Gestalt im wesentli
chen mit dem Führungsdorn 14 übereinstimmt. Dieser Montagedorn schiebt
die Wälzkörperreihen aus der äußeren Hülse 2 heraus in die Innenboh
rung der einzelnen Zahnräder 8 bis 12. Dabei werden über den Führungs
dorn 14 die Zahnräder zu den Wälzkörperreihen ausgerichtet. Nachdem
sämtliche Wälzkörperreihen aus der Außenhülse 2 herausgeschoben sind,
befinden sie sich in den Zahnrädern 8, 9, 10, 11 und 12.
Anhand der weiteren Fig. 6 soll erläutert werden, wie ein entspre
chendes Zahnrad 8 an einem Planetengetriebe als Planetenrad montiert
wird. Das Planetengetriebe weist einen Steg 17 mit einer Bohrung 171
auf. Bevor ein Planetenbolzen 19 durch die beiden Wälzkörperreihen 4
hindurch in diese Bohrung 171 geschoben wird, befindet sich noch der
Abschnitt 31 einer gemäß Fig. 3 ausgebildeten inneren Hülse 3 in den
Wälzkörperreihen. An den segmentförmigen Nocken 313 nach Fig. 3 wird
die in Fig. 6 dargestellte Anlaufscheibe 18 fixiert und dann wird mit
dem Planetenbolzen 19 der Abschnitt 31 der inneren Hülse 3 durch die
Bohrung des Stegs 17 hindurch aus den Wälzkörperreihen heraus ver
schoben, so daß das Planetenrad 8 über den Planetenbolzen 19 am Steg
17 fixiert ist.
Bezugszeichenliste
1 Transport- und Montage
einheit
2 Äußere Hülse
21 Hülsenabschnitt von 2
22 Hülsenabschnitt von 2
23 Hülsenabschnitt von 2
231 Muffe
232 Nut
233 Kragen
234 Kragen
24 Hülsenabschnitt von 2
3 Innere Hülse
31 Hülsenabschnitt von 3
32 Hülsenabschnitt von 3
311 Stirnfläche
312 Stirnfläche
313 Nocken
314 Ausnehmung
33 Hülsenabschnitt von 3
34 Hülsenabschnitt von 3
4 Wälzkörper
5 Anlaufscheibe
6 Endkappe
7 Innere Hülse
71 Abschnitt von 7
711 Vorsprung
712 Vorsprung
713 Segmentartige Ausnehmung
714 Segmentartige Ausnehmung
72 Abschnitt
73 Abschnitt
8 Zahnrad
9 Zahnrad
10 Zahnrad
11 Zahnrad
12 Zahnrad
13 Montagetisch
14 Führungsdorn
141 Zapfenförmiger Fortsatz
15 Montagedorn
17 Steg
171 Bohrung
18 Anlaufscheibe
19 Planetenbolzen
Di Innendurchmesser
Da Außendurchmesser
2 Äußere Hülse
21 Hülsenabschnitt von 2
22 Hülsenabschnitt von 2
23 Hülsenabschnitt von 2
231 Muffe
232 Nut
233 Kragen
234 Kragen
24 Hülsenabschnitt von 2
3 Innere Hülse
31 Hülsenabschnitt von 3
32 Hülsenabschnitt von 3
311 Stirnfläche
312 Stirnfläche
313 Nocken
314 Ausnehmung
33 Hülsenabschnitt von 3
34 Hülsenabschnitt von 3
4 Wälzkörper
5 Anlaufscheibe
6 Endkappe
7 Innere Hülse
71 Abschnitt von 7
711 Vorsprung
712 Vorsprung
713 Segmentartige Ausnehmung
714 Segmentartige Ausnehmung
72 Abschnitt
73 Abschnitt
8 Zahnrad
9 Zahnrad
10 Zahnrad
11 Zahnrad
12 Zahnrad
13 Montagetisch
14 Führungsdorn
141 Zapfenförmiger Fortsatz
15 Montagedorn
17 Steg
171 Bohrung
18 Anlaufscheibe
19 Planetenbolzen
Di Innendurchmesser
Da Außendurchmesser
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Transport und zur Montage von dicht beieinanderliegenden
Wälzkörperkränzen (4), die während des Transports zwischen einer inneren
zylindrischen Hülse (3) und einer äußeren zylindrischen Hülse (2) angeordnet
sind, wobei jeder aus einem oder mehreren nebeneinanderliegenden Kränzen
bestehenden Montageeinheit ein innerer Hülsenabschnitt (31, 32, 33, 34)
entsprechender Länge zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere
Hülse (2) in axialer Richtung aus Einheiten (21, 22, 23, 24) von der jeweiligen
Länge einer Montageeinheit besteht, die jeweils durch formschlüssige oder
kraftschlüssige endseitige Verbindungselemente (231, 232, 233, 234) mitein
ander verbindbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Einheit (21, 22, 23, 24) der äußeren Hülse (2) an einem Ende ein Stück
(232) des Verbindungselements und am anderen Ende das komplementäre
Gegenstück (233) des Verbindungselements trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Einheit (21, 22, 23, 24) der äußeren Hülse (2) an ihrem ersten Ende
eine Muffe (231) mit nach innen ragendem Kragen (234) und eine sich
daran anschließende Nut (232) aufweist, während sie an ihrem zweiten
Ende einen radial nach außen ragenden Kragen (233) aufweist, so daß
das zweite Ende der Einheit (21, 22, 23, 24) einer äußeren Hülse (2)
in die Muffe (231) einer anderen Einheit (21, 22, 23, 24) einer äuße
ren Hülse (2) einschiebbar und beide Hülseneinheiten miteinander
verbindbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
heit (21, 22, 23, 24) der äußeren Hülse (2) aus einem elastischen
Kunststoff besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
heit (21, 22, 23, 24) aus einem durchsichtigen Kunststoff besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Ver
bindungselement ein Bajonettverschluß vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Endkappen
(6) zum Verschluß der gesamten Transportvorrichtung an der äußeren
Hülse (2) befestigt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
zylindrische Innenhülsenabschnitt (31, 32, 33, 34) mit der axialen
Länge einer Montageeinheit ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
einen kreisringförmigen Stirnfläche des inneren Hülsenabschnitts (31,
32, 33, 34) segmentförmige Nocken (313) und in der anderen kreisring
förmigen Stirnfläche komplementäre segmentförmige Ausnehmungen (314)
ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den
kreisringförmigen Stirnflächen jeweils zwei um 180° zueinander ver
setzte kreisringförmige Nocken (313) bzw. Ausnehmungen (314) vorgese
hen sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
inneren Hülsenabschnitte (71, 72, 73) an zumindest einem ihrer Enden
mit radialen Vorsprüngen (711, 712) versehen sind, die axiale Anlauf
scheiben (5) der Wälzkörperkränze (4) hintergreifen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
jeweiligen inneren Hülsenabschnitte (71) an den mit Vorsprüngen (711, 712)
versehenen Enden segmentartige Ausnehmungen (713, 714) aufwei
sen.
13. Verfahren zur Montage einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 12,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zahnräder (8, 9, 10, 11,12) mit ihren
Innenbohrungen auf einem Außendurchmesser eines in einem Arbeitstisch (13)
axial verschiebbaren Führungsdorns (14) fixiert werden, während ein zapfenför
miger Fortsatz (141) des Führungsdorns (14) in dem Innendurchmesser der
inneren Hülsen (3) geführt ist, daß mittels eines im wesentlichen den Abmes
sungen des Führungsdorns (14) entsprechenden Montagedorns (15) die Wälzkör
perkränze (4) mitsamt den inneren Hülsen (3) aus den äußeren Hülsen (2)
heraus in die Innenbohrungen der Zahnräder (8, 9, 10, 11, 12) verschoben
werden, und daß anschließend der jeweilige als Montageeinheit dem Zahnrad
zugeordnete innere Hülsenabschnitt in Bezug auf eine Gehäusebohrung (171)
ausgerichtet und mittels der Welle (19) aus den Wälzkörperkränzen (4) her
ausgepreßt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4126940A DE4126940C2 (de) | 1991-08-10 | 1991-08-10 | Vorrichtung und Verfahren zum Transport und der Montage für Wälzkörperkränze |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE4126940A Expired - Fee Related DE4126940C2 (de) | 1991-08-10 | 1991-08-10 | Vorrichtung und Verfahren zum Transport und der Montage für Wälzkörperkränze |
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|---|---|---|---|---|
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