DE412649C - - Google Patents

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DE412649C
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zinc
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dust
electrothermally
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/16Distilling vessels
    • C22B19/18Condensers, Receiving vessels
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B4/00Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. APRIL 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 412649 -KLASSE 40 c GRUPPE 16
(T 27237 VII40C)
Filip Tharaldsen in Oslo.
Vorrichtung zum Verdichten von elektrothermisch hergestelltem Zink. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1922 ab.
Die Verdichtung elektrothermisch erzeugten Zinks erfolgt in bekannter Weise dergestalt, daß die den Ofen verlassenden gasförmigen Erzeugnisse durch eine kanalähnlieh gebaute Verdichtungskammer streichen, und daß an dem dem Ofen abgekehrten Ende dieser Verdichtungskammer der Sammelraum für das schmelzftüssige Zink vorgesehen ist, aus dem der Abstich des Zinkes erfolgt.
Der Hauptnachteil der bekannten Verdichtung des elektrothermisch erzeugten Zinkes ist nun bekanntlich die Bildung des Zinkstaubs oder der Zinkpoussiere anstatt schmelzflüssigen Zinks, welche nach den wechselnden Bedingungen des Betriebes verschieden ist, unter Umständen aber derartigen Umfang annimmt, daß der gesamte Herstellungsvorgang unwirtschaftliche Formen erhält.
Die Erfindung ist bestimmt, diese Mängel zu beseitigen. Zu diesem Zwecke ist der Zinksammler an dem dem Ofen zugekehrten Ende der Verdichtungskammer, d. h. also gewohnlich zwischen Ofen und 'Verdichtungskammer, angeordnet.
Diese Neuerung hat in der Tat einen außerordentlich günstigen Wirkungsgrad; und es gelingt, die Bildung von Zinkstaub auf ein
ίο Mindestmaß zurückzuführen.
Die Gründe, die diesen Erfolg herbeiführen, sind anscheinend doppelter Natur.
Zunächst einmal ist die Temperatur im Zinksammeiraum bei der vorliegenden Vorrichtung natürlich erheblich höher wie bei den bekannten. Es ist aber eine oft bewährte Erscheinung, daß der Übergang aus Zinkstaub in schmelzflüssiges Zink durch Erhöhung der Temperatur in hohem Maße be-
ao günstigt wird. Ferner befinden sich die Zinkdämpfe beim Durchstreichen durch die Verdichtungskammer lange Zeit mit den übrigen Abgasen des Ofens in. Berührung. Die Folge ist, daß die die Zinktröpfchen einschließende Zinkoxydhaut auf diesem Wege stärker wird und naturgemäß das eingeschlossene flüssige Zink nicht so leicht frei gibt, als wenn die Tröpfchen nur von dem hauchfeinen Überzug eingeschlossen sind, den sie haben, wenn sie den Ofen verlassen. Die neue Verdichtungsvorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise im senkrechten Schnitt dargestellt.
Die den Ofen α verlassenden gasförmigen Erzeugnisse gelangen unmittelbar in den kein Füllmaterial enthaltenden Zinksammler b, in welchem der Übergang zu schmelzflüssigem Zink stattfindet. Die nicht verdichteten Er- ! Zeugnisse wandern durch die kanalförmige, in schräg ansteigender Lage angeordnete Verdichtungskammer c, in welcher die zinkenthaltenden Bestandteile auf den Boden der Kammer niederfallen und von dem dem Ofen abgekehrten Ende der Kammer aus mittels geeigneter Arbeitsgeräte nach dem Zinksammelraüm hin gekratzt werden.
Die nicht verdichteten Gase werden durch die Leitung d abgeführt. Der Abstich des schmelzflüssigen Zinks erfolgt aus dem unteren Teil des Zinksammlers b.
Durch die auf diese Weise geschaffenen günstigen Umwandlungsbedingungen des Zinkstaubs in flüssiges Zink gelingt es, auch den in der Verdichtungskammer niedersinkenden Zinkstaub fast restlos in flüssiges Zink überzuführen, welcher Vorgang durch die mittels der vorliegenden Anordnung in überaus günstiger Weise durchzuführende mechanische Bearbeitung vervollkommnet wird.
Bei elektrischen Zinkschmelzöfen zwischen dem Ofen und der geneigten Verdichtungskammer einen Vorraum vorzusehen, ist an sich bekannt, doch dient der Vorraum dort nicht als Zinksammeiraum, sondern nur zum Abscheiden mitgerissener Staubteilchen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Verdichten von elektrothermisch erzeugtem Zink mit einem zwischen dem Ofen und dem Verdichter befindlichen Vorraum, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdichtungskammern in schräg ansteigender Lage angeordnet sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1583903B1 (de) * 1966-07-26 1971-11-18 Oregon Metallurg Corp Vorrichtung zur absonderung von verunreinigungen aus einem metallprodukt wie titan

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