DE4124036C2 - Vorrichtung zum Fadenverbinden in einer Doppeldrahtzwirnmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Fadenverbinden in einer Doppeldrahtzwirnmaschine

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fadenverbinden in einer Doppeldrahtzwirnmaschine.
Unter den Maschinen zur Herstellung eines Fadens sind Doppel­ drahtzwirnmaschinen als Vorrichtungen bekannt, die verwendet werden, um einem Faden eine Drehung bzw. einen Draht zu er­ teilen.
Wie in Fig. 8 gezeigt, verfügt eine herkömmliche Doppel­ drahtzwirnmaschine dieser Art über eine Spindel 1, die mit hoher Geschwindigkeit umläuft, sowie einer Spanneinrichtung 2, die einem Faden Y eine geeignete Spannung verleiht, und eine Fadenzulieferspule 3, die feststehend auf der Spindel 1 gehaltert ist.
Der von der Zulieferspule 3 ablaufende Faden Y wird über die Spanneinrichtung 2 und eine axiale Öffnung 4 in die Spindel 1 eingeführt und in radialer Richtung nach außen geführt, wo­ rauf der Faden Y wiederum nach oben umgelenkt wird, um ihm eine Drehung zu verleihen. Der gedrehte Faden wird auf eine Aufspulhülse 9 bzw. eine Auflaufspule 10 aufgespult, die in Berührung mit einer umlaufenden Walze 8 gedreht wird, wobei der Faden Y über eine Drahtschlinge 5, eine Fadenführungs­ rolle 6, eine Zulieferrolle 7 und weitere Einrichtungen ge­ führt wird.
Tritt in der herkömmlichen Doppeldrahtzwirnmaschine ein Fa­ denbruch auf, so führt ein Maschinenwärter den zulieferseiti­ gen Fadenendteil in die Spindel 1 ein und verbindet anschlie­ ßend diesen unteren Fadenendteil mit dem oberen bzw. auflauf­ spulseitigen Fadenendteil.
In jüngerer Zeit trat jedoch der Wunsch auf, den Vorgang des Fadenverbindens automatisch durchzuführen, um so Personal einzusparen, den Arbeitsaufwand zu vermindern oder die Effek­ tivität zu verbessern.
Um dieser Situation Rechnung zu tragen, wird in Betracht ge­ zogen, eine bekannte Spleißeinrichtung oder eine andere Fa­ denverbindeeinrichtung, die für einen Spulautomaten vorgese­ hen ist, am Fadenlaufbereich anzuordnen, um die Fadenendteile des gebrochenen Fadens dieser zuzuführen. In diesem Fall wird jedoch der Fadenendteil um den unteren Bereich der Spindel 1 gewunden, wenn die Spleißeinrichtung beim Herstellen einer Fadenverbindung versagt, und auch wenn das Fadeneinführen wiederum durchgeführt wird, ist die Erfolgsquote des Vorgan­ ges sehr gering. Dadurch ist für die erneute Ausführung eines Spleißvorganges viel Zeit erforderlich und darüber hinaus tritt Fadenabfall dabei auf.
Die DE 37 11 793 A1 beschreibt eine Anlage zum Steuern von Faden­ spleißvorgängen in einem Spulautomaten, der mehrere in einer Reihe nebeneinander angeordnete Spulstellen, die jeweils mit einer Fadenspleißeinrichtung versehen sind und einen entlang den Spulstellen fahrbaren Wartungswagen umfaßt, wobei an jeder Spulstelle eine Anzeigeeinrichtung vorgesehen ist, die nach erfolglosem Ablauf von mehreren aufeinanderfolgenden Fadenspleißvorgängen die Nichtdurchführbarkeit des Fadenspleißens an der Spulstelle anzeigt. Auf dem Wartungswagen ist eine Erfassungs­ einrichtung, die während des Vorbeifahrens des Wartungswagens an der Spulstelle die Anzeige der Anzeigeeinrichtung erfaßt, und eine Betätigungseinrichtung vorgesehen, die ansprechend auf das Erfassen der Anzeige die Fadenspleißeinrichtung der Spulstelle zur Durchführung eines erneuten Fadenspleißvorganges betätigt.
Die DE 39 33 507 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Steuerung von Fadenspleißvorgängen in einem Spulautomaten mit einer Anzeige­ vorrichtung für die Nichtdurchführbarkeit des Fadenspleißens, die nach einer vorbestimmten Anzahl von erfolglosen Fadenspleiß­ versuchen die Nichtdurchführbarkeit des Fadenspleißens anzeigt, und einem Wartungswagen, der entlang einer Vielzahl von Spulstellen fahrbar ist und mit Erfassungsmitteln, einem Rückstellmittel für die Anzeigeeinrichtung für die Nichtdurchführbarkeit des Fadenspleißens und einem Speichermittel zur Speicherung der erfaßten Ergebnisse versehen ist.
Die DE 40 04 755 A1 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Kontrollieren der Funktionsfähigkeit einer Fadenspleiß­ einrichtung einer Spulstelle eines Spulautomaten, wobei nach einem während eines normalen Betriebs entstehenden Fadenbruches, einem automatischen Stillsetzen der Spulstelle und einem automa­ tischen durchgeführten Fadenspleißvorgang zur Behebung des Faden­ bruches durch Aufspulen des Fadens mit geringer Geschwindigkeit unter Ausüben einer Bremskraft auf den Faden auf einen die Spleißstelle enthaltenden Fadenendteils eine Prüfzugkraft aus­ geübt wird, wobei im Falle eines entstehenden Fadenbruches dieser als Anzeichen einer Fehlfunktion der Fadenspleißeinrichtung erfaßt und im Falle keines entstehenden Fadenbruches automatisch der Faden durchgeschnitten, die Spulstelle stillgesetzt und der durch das Durchschneiden entstandene Fadenbruch mit der Faden­ spleißeinrichtung behoben wird.
Unter Berücksichtigung der vorstehenden Punkte ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Fadenverbinden in einer Doppeldraht- Zwirnmaschine aufzuzeigen, die in der Lage ist, unverzüglich der Situation angemessene Schritte durchzuführen, auch wenn der Fadenverbindevorgang nicht erfolgreich durchgeführt wurde.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich aus Patentanspruch 1. Unteransprüche zeigen bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung.
Erfindungsgemäß wird der Fadenverbindevorgang nach dem Faden­ einführen nochmals durchgeführt, wenn der Fadenverbindevorgang zunächst nicht erfolgreich durchgeführt wurde.
Die Erfindung zeigt eine Vorrichtung zur Ausführung des vorstehenden Verfahrens auf, wobei die Vorrichtung eine Fadenverbindeeinrichtung zum Verbinden eines oberen, auflauf­ spulenseitigen und eines unteren, ablaufspulenseitigen Faden­ endteils sowie eine Fadenendteilhalteeinrichtung zum Fest­ halten des eingeführten unteren Fadenendteils aufweist, um diesen der Fadenverbindeeinrichtung zuzuführen.
Wird in der Vorrichtung mit vorstehend geschildertem Aufbau der Fadenverbindevorgang nicht erfolgreich durchgeführt, so führt die Fadenverbindeeinrichtung einen erneuten Fadenver­ bindevorgang durch, wobei der von der Fadenendteilhalteein­ richtung gehaltene, in die Spindel eingeführte untere Fa­ denendteil dazu verwendet wird.
Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand von Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine seitliche Schnittdarstellung einer Ausfüh­ rungsform einer Fadenverbindevorrichtung für eine Doppeldrahtzwirnmaschine gemäß vorliegender Er­ findung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Wirkungsweise einer in Fig. 1 gezeigten Fadenendteilhalteeinrichtung zur Erläuterung einer Ausführungsform des Fadenver­ bindeverfahrens für eine Doppeldrahtzwirnmaschine gemäß vorliegender Erfindung;
Fig. 3 bis 5 perspektivische Darstellungen, die ebenfalls die Wirkungsweise der Fadenverbindeeinrichtung erläu­ tern;
Fig. 6 eine seitliche Schnittdarstellung, die in ähnli­ cher Weise die Wirkungsweise der Fadenverbinde­ einrichtung nach dem Fadenverbindevorgang erläutert;
Fig. 7 ein Flußdiagramm einer Ausführungsform eines Fa­ denverbindeverfahrens für eine Doppeldrahtzwirn­ maschine gemäß vorliegender Erfindung; und
Fig. 8 eine seitliche Schnittdarstellung einer Doppel­ drahtzwirnmaschine zur Erläuterung der beim Stand der Technik auftretenden Probleme.
Zunächst wird unter Bezug auf Fig. 1 eine Ausführungsform ei­ ner Fadenverbindeeinrichtung für eine Doppeldrahtzwirnma­ schine erläutert.
Im wesentlichen umfaßt die Fadenverbindeeinrichtung eine Spleißeinrichtung 11 zum Verspleißen eines oberen Fadenend­ teils 25 mit einem unteren Fadenendteil 24 sowie eine Fa­ denendteilhalteeinrichtung 12 zum Festhalten des in die Spin­ del eingeführten unteren Fadenendteils 24, um diesen der Spleißeinrichtung 11 zuzuführen. Die Fadenverbindeeinrichtung ist an einer Stelle an einer Doppeldrahtzwirnmaschine vorge­ sehen, an der der in der Doppeldrahtzwirnmaschine gedrehte und aufgespulte Faden in sie einlegbar ist.
Die Spleißeinrichtung 11 verfügt über zwei Rückdrehdüsen 13 und 14, die zum Lösen bzw. Aufdrehen der Drehung eines Fa­ denendteiles durch Druckluft dienen, sowie eine Drehdüse 15 zum Drehen der rückgedrehten Fadenendteile, wie dies bei ei­ ner bekannten Spleißeinrichtung der Fall ist. Diese Düsen sind an einem Plattenkörper 16 befestigt.
Die Drehdüse 15 ist in einem im zentralen Bereich des Plat­ tenkörpers 16 mit an der Vorderseite rechteckiger Form ausge­ bildeten Düsenfenster 17 verschieblich angeordnet, wobei die Düse 15 zwischen einer Wartestellung Q im Inneren des Plat­ tenkörpers 16, einer Arbeits- bzw. Drehstellung R, die ge­ ringfügig über die Oberfläche des Plattenkörpers 16 überste­ hend vorgesehen ist, und einer Stellung S zum Erfassen bzw. Prüfen des Ergebnisses des Fadenverbindevorgangs, die weiter über die Oberfläche des Plattenkörpers 16 überstehend vorge­ sehen ist, verschiebbar.
Die Rückdrehdüsen 13 und 14 sind an den beiden Rändern, d. h. der oberen und der unteren Seite vorgesehen, wobei die Dreh­ düse 15 zwischen ihnen angeordnet ist, und sie sind fest in Düsenbohrungen 18, die im Plattenkörper 16 ausgebildet sind, eingepaßt und befestigt.
Der Plattenkörper 16 umfaßt eine Scheibe mit einer vorgegebe­ nen Stärke, die so ausgebildet ist, daß sie relativ zu einem Gehäuse 19, in dem diese Scheibe angeordnet ist, um 180° drehbar ist. Das heißt, daß die Spleißeinrichtung 11 so konstru­ iert ist, daß die Rückdrehdüsen 13 und 14 um die Position der Drehdüse 15 herum in umkehrbarer Weise von einer oberen in eine untere Position bringbar sind.
Die Fadenendteilhalteeinrichtung 12 hingegen besteht aus ei­ ner Klemmeinrichtung 20 zum Halten eines Fadenendteiles und einer Schneideinrichtung 21, die nahe an der Klemmeinrichtung 20 an der zur Spleißeinrichtung 11 gewandten Seite angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform ist diese nahe an dem oberen bzw. unteren Bereich der Spleißeinrichtung 11 angeordnet und der gehaltene Fadenendteil kann der Spleißeinrichtung 11 zu­ geführt werden.
Die Klemmeinrichtung 20 umfaßt zwei paarweise angeordnete Rollen 22, die aufeinander zu und voneinander weg bewegbar sind und deren eines Ende in axialer Richtung konisch spitz zuläuft, so daß der Fadenendteil in geeigneter Weise in axi­ aler Richtung zwischen diese eingeführt werden kann. Am Basisende der Rollen 22 sind miteinander in Eingriff stehende Zahnräder 23 angebracht. Werden die Zahnräder 23 angetrieben, so kann der gehaltene Faden zur Rückdrehdüse 13 hin zugelie­ fert werden.
Neben den vorstehend beschriebenen Elementen verfügt die Fa­ denverbindeeinrichtung über eine Antriebssteuereinrichtung (nicht dargestellt), die den Betrieb der Rückdrehdüsen 13, 14 und der Drehdüse 15, die Drehung des Plattenkörpers 16, den Umlauf der Rollen 22 und die Betätigung der Schneideinrich­ tung 21 in einem vorgegebenen Zeitablauf steuert.
Nachfolgend wird eine Ausführungsform des Fadenverbindever­ fahrens für Doppeldrahtzwirnmaschinen gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezug auf die Fig. 2 bis 6 und 7 in Verbin­ dung mit der Funktionsweise der vorstehend beschriebenen Vor­ richtung erläutert.
Tritt während des Drehvorgangs in einer Doppeldrahtzwirn­ maschine ein Fadenbruch auf, so wird der zulieferseitige Fa­ denendteil in die Spindel eingeführt und anschließend nach oben abgezogen (Fig. 7, ST1).
Anschließend wird, wie in Fig. 2 dargestellt, ein eingeführ­ ter unterer Fadenendteil 24 von der unteren Klemmeinrichtung 20 gehalten. Der auflaufspulenseitige, obere Fadenendteil 25 wird ebenfalls von der oberen Klemmeinrichtung 20 erfaßt und gehalten (ST2). Die Enden der gehaltenen Fadenendteile wer­ den von den Schneideinrichtungen 21 abgeschnitten.
Wie in Fig. 3 dargestellt, wird der Luftstrom in den Rück­ drehdüsen 13 und 14 betätigt und die Rollen 22 in Umdrehung versetzt, um den abgeschnittenen oberen Fadenendteil 24 und unteren Fadenendteil 25 weiter zu transportieren, die darauf­ hin in die naheliegenden Rückdrehdüsen 13 und 14 eingesaugt werden (ST3). Die eingesaugte Fadenlänge ist entsprechend durch die Anzahl der Umdrehungen der Rollen 22 bestimmt. Die Enden des angesaugten Fadenendteils 24 und des oberen Fa­ denendteils 25 werden durch die Kraft des Luftstromes auf- bzw. rückgedreht.
Nach Beendigung des Rückdrehvorganges wird, wie in Fig. 4 dargestellt, der Plattenkörper 16 um 180° im Uhrzeigersinn gedreht, wobei in diesem Betriebszustand der untere Fadenend­ teil 24 und der obere Fadenendteil 25 von den Klemmeinrich­ tungen 20 gehalten sind. Damit werden die Rückdrehdüse 14 mit dem rückgedrehten bzw. aufgelockerten unteren Fadenendteil 24 und die Rückdrehdüse 13 mit dem aufgelockerten oberen Fa­ denendteil 25 übereinander in umgekehrter Anordnung positio­ niert und die rückgedrehten Bereiche der Fadenendteile werden einander linear überlappend an der Position des zentralen Dü­ senfensters 17 angeordnet.
Wie Fig. 5 zeigt, wird die in Wartestellung Q befindliche Drehdüse 15 in die Drehposition R bewegt, wo die rückgedreh­ ten Fäden gedreht werden und die Fadenverbindung hergestellt wird (ST 4).
Nach Beenden des Fadenverbindens wird, wie in Fig. 6 gezeigt, die Drehdüse 15 weiter nach vorne ausgefahren, bis sie die Position S zum Prüfen des Ergebnisses des Fadenverbindevor­ gangs erreicht hat und mit dem in den Klemmen 20 gehaltenen Faden fest in Berührung steht, wobei eine Sensorfunktion ver­ wendet wird, um festzustellen, ob das Fadenverbinden erfolg­ reich verlaufen ist oder nicht (ST 5).
Falls der Fadenverbindevorgang nicht erfolgreich durchgeführt wurde (ST 6), wird der Plattenkörper 16 in den Darstellungen in Fig. 3 bis 5 gegen den Uhrzeigersinn um 180° gedreht und in seine Ausgangsstellung zurückgebracht. Der Saugluftstrom der Rückdrehdüsen 13 und 14 wird betätigt, um die nicht er­ folgreich miteinander verbundenen Fadenendteile zu entfernen. Die Rollen 22 werden wiederum betätigt, um den unteren Fa­ denendteil 24 und den oberen Fadenendteil 25 zuzuliefern, und der vorstehend beschriebene Rückdreh- und Fadenverbindevor­ gang wird wiederum durchgeführt (ST 3 bis ST 5).
Ist der Fadenverbindevorgang erfolgreich verlaufen, so werden die miteinander in Berührung stehenden Rollen 22 voneinander getrennt, um den gehaltenen Faden freizugeben (ST 7), und der Drehvorgang der Doppeldrahtzwirnmaschine läuft wieder an.
Wie vorstehend beschrieben, umfaßt die Spleißeinrichtung 11 Rückdrehdüsen 13 und 14 und die Drehdüse 15 sowie in vertika­ ler Anordnung Fadenendteilhalteeinrichtungen 12. Damit kann beim Auftreten eines Fadenbruches das Verbinden der Fadenend­ teile automatisch durchgeführt werden. Verläuft der Fadenver­ bindevorgang nicht erfolgreich, so wird der Fadenendteil nicht um den unteren Bereich der Spindel gewickelt werden, da der untere Fadenendteil 24 von der Fadenendteilhalteeinrich­ tung 12 gehalten ist. Darüber hinaus muß kein Fadeneinführ­ vorgang durchgeführt werden, wodurch die für das erneute Durchführen eines Fadenverbindevorganges erforderliche Zeit beträchtlich verringert werden kann. Auch wird so kein Faden­ abfall erzeugt. Das heißt, daß bei erfolglosem Verlauf des Faden­ verbindevorganges die Vorrichtung unmittelbar auf die Situa­ tion reagieren kann, womit ein wesentlicher Beitrag zur Stei­ gerung der Effizienz des Drehablaufs geleistet wird.
Insbesondere wird bei der vorliegenden Ausführungsform der Fadenendteil erfaßt und anschließend den Rückdrehdüsen 13 und 14 zugeführt, worauf die rückgedrehten bzw. geöffneten Fa­ denendteile durch Verschwenken der Rückdrehdüsen 13 und 14 der Drehdüse 15 zugeliefert werden. Aus diesem Grund ist es nicht erforderlich, separate Mittel zum Zuführen der gehalte­ nen Fadenendteile zur Fadenverbindeeinrichtung 11 vorzusehen, und darüber hinaus können die Fadenendteile in linearer Aus­ richtung zugeliefert werden, womit das Fadenverbinden mit äu­ ßerst hoher Sicherheit durchführbar ist.
Während des Betriebs der Doppeldrahtzwirnmaschine zur Ertei­ lung einer Drehung bzw. eines Drahtes wird die Spindel mit hoher Drehzahl in Umlauf versetzt, worauf der gedrehte Faden aufgespult wird. Daher ist es schwierig zu erfassen, ob ein Fadenverbinden erfolgreich verlaufen ist oder nicht, wenn der Faden, wie in einem Spulautomaten, wieder anläuft. Auch wenn ein erfolgloser Fadenverbindevorgang entdeckt wird, ist die erneute Durchführung des Fadenverbindens zeitaufwendig. Bei der vorliegenden Ausführungsform hingegen wird der Erfolg bzw. Mißerfolg des Fadenverbindens durch das Ausfahren der Drehdüse 15 bei festgehaltenem Faden erfaßt, wodurch eine Be­ stätigung auf einfache Weise und mit hoher Sicherheit durch­ führbar ist.
Bei der vorliegenden Ausführungsform wurde auf Einrichtungen zum Zuliefern des unteren Fadenendteils 24 und des oberen Fa­ denendteils 25 zu den jeweiligen Klemmeinrichtungen 20 ver­ zichtet, dies ist jedoch auf einfache Weise durch das Anord­ nen eines Saugkopfes zum Erfassen des eingeführten unteren Fadenendteils 24 möglich. Alternativ kann der Faden durch einen Maschinenwärter von Hand festgeklemmt werden.
Während bei der vorliegenden Ausführungsform die Fadenend­ teilhalteeinrichtung 12 den unteren Fadenendteil 24 und den oberen Fadenendteil 25 hält, sei angemerkt, daß die vorste­ hend erläuterten Auswirkungen auch erzielbar sind, wenn nur der untere Fadenendteil 24 festgeklemmt wird, so daß kein Fa­ deneinführen durchzuführen ist und die für die erneute Durch­ führung eines Fadenverbindevorgangs erforderliche Zeit be­ trächtlich verringert werden kann. In diesem Fall ist jedoch eine getrennte Einrichtung zum Zuliefern des oberen Fadenend­ teils 25 zur Spleißeinrichtung erforderlich.
Weiterhin sei bezüglich der Position, an der die erfindungs­ gemäße Fadenverbindevorrichtung an der Doppeldrahtzwirnma­ schine angebracht ist, angemerkt, daß die Vorrichtung bei­ spielsweise an einer Position zwischen der in Fig. 8 gezeig­ ten Drahtschlinge 5 und der Fadenführungsrolle 6 befestigt sein kann.
Mit der vorliegenden Erfindung sind folgende vorteilhafte Auswirkungen erzielbar:
Mißglückt ein Fadenverbindevorgang, so läuft der Fadenverbin­ devorgang nach dem Fadeneinführen wieder an. Daher ist bei der erneuten Durchführung des Fadenverbindevorgangs ein Ein­ führen des Fadens in die Spindel etc. nicht mehr erforderlich und die Effizienz des Fadenverbindens und des Drehvorgangs wird verbessert.
Eine Spleißeinrichtung zum Verbinden eines oberen Fadenend­ teils und eines unteren Fadenendteils sowie eine Fadenend­ teilhalteeinrichtung zum Erfassen und Halten des unteren, eingefädelten bzw. eingeführten Fadenendteils, um diesen der Spleißeinrichtung zuzuführen, sind vorgesehen. Daher wird bei einem erfolglos durchgeführten Fadenverbindevorgang der un­ tere Fadenendteil nicht um die Spindel gewickelt und die er­ neute Durchführung des Fadenverbindevorgangs ist unverzüglich möglich.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Fadenverbinden in einer Doppel­ drahtzwirnmaschine mit einer Spleißeinrichtung zum Verbinden eines oberen Fadenendteils und eines unteren Fadenendteils und einer Fadenendteil-Halteeinrichtung zum Halten des eingeführten unteren Fadenendteils, um diesen der Spleißeinrichtung zuzuführen, wobei die Spleißeinrichtung zwei Rückdrehdüsen zum Lösen der Drehung eines Fadenendteils mittels der Kraft eines Luftstroms und eine Drehdüse zum Verdrehen der gelösten Fadenendteile umfaßt, wobei die Rückdrehdüsen und die Drehdüse in einem Plattenkörper gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehdüse (15) verschiebbar in einem Düsenfenster (17) angeordnet ist, das im zentralen Bereich des Plattenkörpers (16) ausgebildet ist, wobei die Düse (15) zwischen einer Warte­ stellung (Q) innerhalb des Plattenkörpers (16), einer Dreh­ stellung (R), in der sie geringfügig über die Oberfläche des Plattenkörpers (16) herausragt, und einer Stellung (S) zum Erfassen des Ergebnisses des Fadenverbindens, in der die Düse (15) noch weiter über die Oberfläche des Plattenkörpers (16) hervorragt, hin und her bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stellung (S) zum Erfassen des Ergebnisses des Faden­ verbindens eine Einrichtung zum Erfassen des Ergebnisses des Fadenverbindens vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückdrehdüsen (13, 14) jeweils in den Randbereichen angeordnet sind, wobei die Drehdüse (15) zwischen ihnen gelegen ist, und in im Plattenkörper (16) vorgesehenen Düsenboh­ rungen (18) eingesetzt und in diesen befestigt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattenkörper (16) eine Scheibe mit vorgegebener Stärke umfaßt, die so ausgebildet ist, daß sie um 180° dreh­ bar ist und die Rückdrehdüsen (13, 14) um die Drehdüse (15) umkehrbar ihre obere bzw. untere Position austauschen können.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenendteilhalteeinrichtung (12) eine Klemmeinrich­ tung (20) zum Halten eines Fadenendteils (24, 25) und nahe an der Klemmeinrichtung (20) an der der Spleißeinrichtung (11) zugewandten Seite eine Schneideinrichtung (21) umfaßt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (20) zwei paarweise angeordnete Rol­ len (22) umfaßt, die aufeinander zu und voneinander weg be­ wegbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in axialer Richtung ein äußerstes Ende der Rollen (22) konisch spitz zuläuft, so daß der Fadenendteil (24, 25) in geeigneter Weise in axialer Richtung einführbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Basisenden der Rollen (22) miteinander in Eingriff stehende Zahnräder (23) befestigt sind, so daß die gehaltenen Fadenendteile (24, 25) den Rückdrehdüsen (13, 14) zulieferbar sind, wenn die Zahnräder (23) angetrieben werden.
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