DE412306C - Vorrichtung zur Fernaufzeichnung mehrerer Messungen (z. B. der Verbrennungsvorgaengein einem Kessel) auf einem Papierstreifen - Google Patents

Vorrichtung zur Fernaufzeichnung mehrerer Messungen (z. B. der Verbrennungsvorgaengein einem Kessel) auf einem Papierstreifen

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DE412306C
DE412306C DEA41668D DEA0041668D DE412306C DE 412306 C DE412306 C DE 412306C DE A41668 D DEA41668 D DE A41668D DE A0041668 D DEA0041668 D DE A0041668D DE 412306 C DE412306 C DE 412306C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Fernaufzeichnung mehrerer Messungen (z. B. der Verbrennungsvorgänge in einem Kessel) auf einem Papierstreifen. Für die Fernmeldung von Betriebsvorgängen in Kesselhäusern nach entfernt gelegenen V`berwachungsstellen liegen besondere Verhältnisse vor, welche durch die bestehenden Einrichtungen nur unvollkommen berücksichtigt werden. Die große Zahl von Meßstellen macht es erwünscht, möglichst viele Betriebsangaben auf einem Blatt eines Schreibgeräts gemeinsam aufzuzeichnen und dabei im Kesselhaus möglichst einfache und einander gleiche Meßeinrichtungen zu treffen, die mit möglichst wenig Drähten an den Schreiber angeschlossen sind.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe folgendermaßen gelöst: Der zur fortlaufenden Aufzeichnung der Meßangaben dienende Streifen des Schreibgeräts wird in an sich bekannter Weise in zwei Hälften geteilt, von denen eine jede für die eine Hälfte der Geber (Meßapparate an der Überwachungsstelle) bestimmt ist. Dem vollen Ausschlag jedes Gebers entspricht also am Schreibgerät nur ein Ausschlag in halber Streifenbreite; bei der einen Hälfte der Geber erreicht der Schreibstift bei größtem Ausschlag die Streifenmitte, während er für die andere Hälfte der Geber seinen Ausschlag in der Streifenmitte beginnt. Diese Verschiebung der Aufzeichnungen auf dein Schreibstreifen wird dadurch erreicht, claß die eine Hälfte der unter sich gleichen Geber unmittelbar in den Stromkreis einer Meßspule eingeschaltet ist, während der anderen Hälfte ein Widerstand vorgeschaltet ist. Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß gleiche Widerstände der Geber über Gleitkontakte paarweise über Kontakte eines beständig umlaufenden Schalters init dem Schreibgerät verbunden, andererseits mit ihrem Stromanschlußende unter Trennung der Paare abwechselnd unmittelbar an die eine und unter Vorschaltung des Widerstandes an die andere Hälfte eines gleichfalls beständig umlaufenden Schalters angeschlossen, der seinerseits über eine Stromquelle mit dem Schreibgerät verbunden ist, wobei der erste Drehschalter doppelt so schnell wie der zweite umläuft. An die Stelle des Vorschaltwiderstandes für den einen Widerstand eines jeden Paares kann gegebenenfalls auch eine Vorschaltspannung treten, was durch die Einfügung eines Spannungsteilers erreicht werden kann.
  • In der Zeichnung sind zwei entsprechende Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
  • Eine Anzahl Geber a, von denen je einer beispielsweise die Verbrennungsverhältnisse in einem Kessel der Anlage überwacht, übertragen ihre Anzeigen auf elektrischem Wege auf ein gemeinschaftliches Schreibgerät b, das an beliebiger Stelle angebracht ist. Die Geber sind so ausgebildet, daß sie entsprechend ihrer Verstellung eine Widerstandsänderung im Stromkreis des Schreibers erzeugen, die dessen Ausschlag hervorruft. Die Widerstände der Geber sind unter sich gleich. Sämtliche Geber sind an eine Stromquelle c angeschlossen und treten mit dem Schreibgerät b nacheinander durch einen beständig umlaufenden Umschalter d in Verbindung. Bei der Einrichtung gemäß der Erfindung sind nun aber die Geber in zwei Gruppen geteilt, von denen je eine Hälfte des Schreibstreifens benutzt wird. Durch einen Kontakt des Umschalters d können also stets zwei Geber, die den beiden verschiedenen Gruppen angehören, über eine gemeinschaftliche Leitung e an den Schreiber b angeschlossen werden.
  • Bei der Anordnung nach Abb. t ist von je zwei paarweise zusammengehörigen Gebern a der eine an eine Leitung f, der andere an eine Leitung g angeschlossen, in welcher ein Vorschaltwiderstand li liegt. Die beiden Leitungen f und g werden abwechselnd durch eine zweite Trommel i eingeschaltet, und zwar läuft diese Trommel so langsam, daß eine Umschaltung erst dann erfolgt, wenn die Trommel d der Reihe nach an alle Leitungen e angeschlossen war. Es wirken also auf das Schreibgerät nacheinander zunächst alle Geber ein,-die an dieLeitung f angeschlossen sind, und dann die Geber, die über den Widerstand h arbeiten. Die Aufzeichnungen der verschiedenen Geber, die auf der gleichen Seite des Schreibstreifens erfolgen, können in bekannter Weise durch verschiedene Farbei. deutlicher kenntlich gemacht werden, wobei die Farbumschaltung beispielsweise durch die Umschalttrommel d bewirkt wird. Die Anordnung gemäß der Erfindung gestattet nun, entweder mit einer geringeren Anzahl von Farbumschaltungen auszukommen oder unter sonst gleichen Verhältnissen eine größere Anzahl von Aufzeichnungen auf einem Blatt zu vereinigen. Ferner ist bemerkenswert, daß bei der in Abb. i veranschaulichten Anordnung für n Geber nur Fernleitungen erforderlich sind, trotzdem alle Geberwiderstände untereinander gleich sind.
  • Die Vorschaltung eines Widerstandes bei der einen Hälfte der Geber kann auch in anderer Weise durchgeführt werden. Die Einrichtung kann so getroffen sein, daß je zwei der gleichartig ausgebildeten Geber hintereinandergeschaltet sind. Voraussetzung für diese Anordnung ist, daß jeder einzelne Geber a an die Trommel d des Schreibers angeschlossen ist. Hier dient also der Widerstand des einen Schreibers als Vorschaltwiderstand für den anderen.
  • Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel arbeitet der Geber lediglich durch Widerstandsänderung, die durch Gleitkontakt oder auf andere Weise, z. B. durch Temperaturänderung, hervorgerufen werden kann. Der Erfindungsgedanke ist auch anwendbar auf Schaltungen, bei denen durch den Widerstand des Gebers ein Strom fließt und dieser einen Spannungsabfall erfährt, wobei im Nebenschluß zu diesem Strom durch einen Gleitkontakt der Schreiber an verschiedene Spannungspunkte angeschlossen wird.
  • Abb. 2 veranschaulicht, wie bei einer solchen Anordnung ähnlich wie gemäß Abb. i ein paarweiser Anschluß der Geber a an den Schreiber durchgeführt werden kann. Parallel zur Stromquelle c ist ein Widerstand k geschaltet, der als Spannungsteiler wirkt. An Stelle der Leitungen f und g sind hier drei Leitungen 1, m, o vorgesehen, von denen die Leitungen 1 und o an je einem Ende des Widerstandes k anschließbar sind, während die Leitung in beständig mit der Mitte des Widerstandes k in Verbindung steht. Der Anschluß der Leitungen 1 und o erfolgt durch eine Umschalttrommel p, die wieder wie im vorigen Falle eine Umschaltung erst dann eintreten läßt, wenn die Trommel d einen Umlauf ausgeführt hat. Die eine Hälfte der Geber a. ist mit ihren untereinander gleichen Widerständen zwischen die Leitungen 1 und in, die andere Hälfte zwischen die Leitungen 1 und o geschaltet. Je ein Geber der einen Gruppe bildet wiederum mit einem Geber der anderen Gruppe ein Paar, das durch eine gemeinschaftliche Leitung e an einen Kontakt der Trommel d angeschlossen ist. Die Verschiebung des Schreiberausschlags erfolgt also bei dieser Anordnung dadurch, daß der einen Hälfte der Geber a eine bestimmte Spannung vorgeschaltet ist. Bei dieser Ausbildung der Einrichtung sind für n Geber Fernleitungen erforderlich.
  • Selbstverständlich kann der Schreibstreifen auch in drei oder mehr Spalten und dementsprechend die Anzahl der Geber in drei oder mehr Gruppen geteilt sein. Bei der Anordnung nach Abb. i würden dann zwei oder mehr Vorschaltwiderstände erforderlich sein, während bei der Anordnung nach Abb. 2 der parallel zur Stromquelle geschaltete Widerstand an zwei oder mehr Punkten anzuzapfen wäre.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Fernaufzeichnung mehrerer Messungen (z. B. der Verbrennungsvorgänge in einem Kessel) auf einem Papierstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß unter sich gleiche Widerstände (a) der Geber über Gleitkontakte paarweise über Kontakte eines beständig umlaufenden Schalters (d) mit dem Schreibgerät (b)" in Verbindung stehen, mit ihrem Stromanschlußende unter Trennung der Paare abwechselnd unmittelbar an die eine und unter Vorschaltung des Widerstandes (h) an die andere Hälfte eines gleichfalls beständig umlaufenden Schalters (i) angeschlossen sind, der seinerseits über eine Stromquelle (c) mit dem Schreibgerät (b) verbunden ist, wobei der erste Drehschalter (d) doppelt so schnell wie der zweite umläuft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die unter sich gleichen Widerstände (a) der Geber mit ihrer einen Seite an einem Spannungsteiler (k) und mit ihrer anderen Seite über eine Doppelleitung (1, o) abwechselnd an die beiden Kontaktflächen des beständig umlaufenden Umschalters (p) angeschlossen und über diese beiden Schaltteile (k, p) mit dem Schreibgerät (b) verbunden sind, während die Gleitkontakte paarweise in der im Anspruch i angegebenen Art mit der anderen Seite des Schreibgeräts verbunden sind.
DEA41668D Vorrichtung zur Fernaufzeichnung mehrerer Messungen (z. B. der Verbrennungsvorgaengein einem Kessel) auf einem Papierstreifen Expired DE412306C (de)

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