DE412271C - Vorrichtung zur stetigen Oxydation mittels Salpetersaeure und Luft - Google Patents

Vorrichtung zur stetigen Oxydation mittels Salpetersaeure und Luft

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DE412271C
DE412271C DEC31533D DEC0031533D DE412271C DE 412271 C DE412271 C DE 412271C DE C31533 D DEC31533 D DE C31533D DE C0031533 D DEC0031533 D DE C0031533D DE 412271 C DE412271 C DE 412271C
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/02Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with stationary particles, e.g. in fixed beds
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    • B01J8/025Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with stationary particles, e.g. in fixed beds the fluid flow within the bed being predominantly vertical in a cylindrical shaped bed
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Description

  • Vorrichtung zur stetigen Oxydation mittels Salpetersäure und Luft.
  • Es ist bereits bekannt, Oxydationen mit Hilfe des Sauerstoffes der Luft in der Weise durchzuführen, daß man den zu oxydierenden Körper mit Salpetersäure am Rückflußkühler unter Einleiten von Luft erhitzt, wobei die Reduktionsprodukte der Salpetersäure beim Zurückfließen wieder auf Salpetersäure oxydiert werden. Die Erfindung betrifft eine Vorriditung zur Ausführung einer solchen stetigen Oxydation, bei der eine in der Art eines Gloverturmes mit stückigem Material angefüllte Säule, die in der Mitte oder am oberen Teile mit Zuführungsstutzen für den zu oxydierenden flüssigen oder gasförmigen Körper und in beliebiger Höhe mit Einlaßstutzen für die StickstoS-Sauerstof3iverbindungen versehen ist, am unteren Ende mit einem darunter befindlichen Verdampfer in Verbindung steht. Diese Vorrichtung bietet den Vorteil, daß durch das Kochen der oxydierten Flüssigkeit ein Mitführen der Stickstoffverbindungen verhindert und durch die Zuführung der zu oxydierenden Flüssigkeit von oben die Kondensation der Stickstoff-Sauerstoffverbindungen hervorgerufen wird Auch ist es möglich, mit einem kleinen Volumen von Stickstoff-Sauerstoffverbindungen eine große Menge von Produkten zu oxydieren.
  • Die Zeichnung zeigt die Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch im Querschnitt. Die Säule M, welche oben offen sein kann, ist mit stückiges Material, z. B. mit Quarzstüclcen, angefüllt und steht an der Unterseite mit einem Kessel B2 in Verbindung, der von unten beheizt wird. Die zu oxydierende Flüssigkeit, welche in dem Behälter Bt sich befindet, wird der oberen Hälfte der Säuleili durch den Einlaßstutzen B zugeleitet. An der unteren Hälfte der Säuleil-l ist eine Düse C vorgesehen, die zur Einspritzung eines Luft- oder auerstoffstromes unter Druck dient. In ciner geeigneten Höhe der Säule ist ein Einlaßstutzen C angeschlossen, durch den die zur Oxydation nötige Flüssigkeit, z. B. Salpetersäure, aus dem Behälter C1 der Säule M zugeführt wird. In dem Verdampfer B2 sammelt sich die Flüssigkeit vor dem Austritt aus der Vorrichtung und wird durch das Rohr E mittels Heberwirkung oder in beliebiger anderer NVeise abgezogen.
  • Soll z. B. eine Eisenchlorür- in eine Eisenchlorodlösung umgewandelt werden, so wird die Eisenchlorürlösung, der die erforderliche Menge von Salzsäure - 1 HCl für 1 FeCl2 -zugegeben ist, der Säule M durch das Rohr B oben dauernd zugeleitet. Gleichzeitig wird durch das Rohr C in halber Höhe der Säule ein bestimmtes Volumen Salpetersäure -ungefähr I Prozent des zu oxydierenden Flüssigkeitsvolumens in der Stunde - eingeführt und am unteren Ende der Säule Luft durch die Düse C2 eingeblasen.
  • Die Salpetersäure wird im Kontakt mit dem Eisenhlorür und der Salzsäure in eine geringere Sauerstoff-Stickstoffverbindung übergeführt. Diese Verhinding gibt#dann im Maße ihres Abstieges in der Säule Salpetersäure unter dem Einfluß des eingeblasenen Luftstromes wieder ab und steigt in der Säule unter der Einwirkung der von der kochenden Flüssigkeit im Verdampfer B2 herrührenden Dämpfe und des Luftstromes wieder hoch, worauf sich die gleichen Reaktionen wiederholen.
  • Das Kodien der oxydierte Flüssigkeit in dem Verdampfer B2 gewährleistet, daß die ahzuführende Flüssigkeit frei von Stickstoff-Sauerstoffverbindungen ist, die auch nicht am oberen Teil der Säule M austreten können, da sie durch den dauernd durch die Säule herunterrieselnden Flüssigkeitsstrom kondensiert werden. Das Einblasen von Luft am unteren Säulenende trägt ebenfalls dazu bei, ein Mitführen der Stickstoffverbindungen durch die am oberen Ende der Säule abziehenden Gase zu verhindern.
  • Mit der Vorrichtung nach der Erfindung können auch andere Produkte, z. B. Schwefelwasserstoffgas und schweflige Säure, Eisenyanür, Eisenvitriol sowie überhaupt alle Körper oxydiert werden, die sich durch die Einwirkung von Luft oder Sauerstoff in Gegenwart von Sauerstoff-StickstoEverbindungen oxydieren lassen und mit diesen keine beim Kochen und bei Vorhandensein eines Luftstromes beständigen Verbindungen bilden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Vorrichtung zur stetigen Oxydation mittels Salpetersäure und Luft, dadurch gekennzeichnet, daß eine in der Art eines Gloverturmes mit stückigem Material angefüllte Säule, die in der Mitte oder am oberen Teile mit Zuführungsstutzen für den zu oxydierenden flüssigen oder gasförmigen Körper und in beliebiger Höhe mit Einlaßstutzen für die Stickstoff-Sauerstoffverbindungen versehen ist, am unteren Ende mit einem darunter befindlichen Verdampfer in Verbindung steht.
DEC31533D 1922-01-01 1922-01-01 Vorrichtung zur stetigen Oxydation mittels Salpetersaeure und Luft Expired DE412271C (de)

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